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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Produktives Lernen
Das Arbeiten mit unmotivierten, eigentlich nur körperlich anwesenden Studierenden kann nicht Ziel des Universitätsbetriebes sein. Dann besser mit wenigen, aber freiweillig anwesenden Menschen produktiv arbeiten.
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    Verwaltung
Durch die Einführung der vorgeschlagenen neuen Regelung entsteht ein großer zusätzlicher administrativer Aufwand für die Dozierenden, die so schon häufig überlastet sind.
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    Pure "Referatsseminare"
In vielen Seminaren besteht eine Sitzung nur noch aus langen Gruppenreferaten. Mitunter hört man die Dozierenden während des ganzen Semesters nur bei der Vergabe der Referatsthemen sprechen, den Rest der Veranstaltung übernehmen gezwungenermaßen KommilitonInnen. Das ist oft langweilig und bringt keinen großen Lernerfolg, die Anwesenheit erscheint einem als Zeitverschwendung im zugepackten Studium.
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    Dopplung der Lerninhalte
Wenn einzelnen Studierenden die Lerninhalte eines Kurses schon bekannt sind (aus anderen Veranstaltungen, im Falle von Sprachkenntissen etc.) ist es lächerlich, sie trotzdem zum Besuch der Veranstaltung zu zwingen.
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    Qualität der Lehre
Wenn eine Veranstaltung sinnvoll strukturiert und kompetent gehalten wird, erscheinen die Studierenden auch. Wenn die Studierenden zu einem Großteil abwesend sind, gibt es tieferliegende Probleme in der Konzeption der Veranstaltung oder des Studiengangs, die nicht durch eine erzwungene Anwesenheit korrigiert werden können.
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    Keine Flexibilität
Auf Situationen wie Studieren mit Kind, Nebenjob zur Finanzierung des Studiums, längere Krankheit, private Probleme wir Trauerfälle etc. wird keine Rücksicht genommen, die Regelung macht den Umgang mit den KommmilitonInnen unflexibel.
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    Echt Probleme - Falsche Lösung
Die Anwesenheitspflicht ist der Versuch, mit einer falschen Lösung tatsächlich vorhandene Probleme zu überdecken, wie Überlastung der Seminare, keine Möglichkeit der Spezialisierung aufgrund von willkürlichen Losverfahren, oder schlechte Strukturierung der Studienverlaufspläne...
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    Selbstständigkeit
Studierende sind erwachsene, selbstständige Menschen, die sich ihr Studium freiwillig ausgesucht haben. Sie übernehmen Verantwortung für ihren eigenen Lernerfolg und der Erwerb dieser Fähigkeit ist Bestandteil der Studienzeit.
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    Augenhöhe
In der Universität sollte zwischen Studierenden und Dozierenden respektvoll und auf Augenhöhe kommuniziert werden, und nicht im Sinne einer Hierarchie. Eine so strikte Anwesenheitsregelung spricht den Studierenden die Fähigkeit ab, selbst entscheiden zu können, in welchen Veranstaltungen sie ihr Wissen am besten erweitern können.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Stichwort
Der Deutsche Steuerzahler bezahlt dafuer dass ihr UMSONST studieren koennt. Das mindeste was man da erwarten kann ist dass ihr auch zu allen Vorlesungen geht! In den USA arbeitet man jede freie Minute um die hohen Studiengebuehren UND den Lebensunterhalt zu verdienen.
Quelle: ABermel
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    Bewusste Entscheidung
Für ein Studium entscheidet man sich bewusst. Man will etwas erreichen, weiß, dass man dafür arbeiten muss, und was alles auf einen zukommt (VL besuchen, lesen, schreiben, lernen, Klausuren schreiben etc.). Wenn man diese Entscheidung trifft, dann sollte man sie auch konsequent durchziehen. Dazu gehört nunmal, Veranstaltungen zu besuchen. Wen stört es, ob man 8 oder 12 mal dort gewesen muss? Diejenigen, die nicht hingehen! Kann das wirklich die Elite und somit die Zukunft unseres Landes sein? Studenten, die keine Lust haben, sich ausbilden zu lassen... ein Widerspruch in sich!
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