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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Falscher Anreiz
Das Betreuungsgeld motiviert Migrantenfamilien und sozial schwächer gestellte Familien, ihre Kinder zu Hause zu lassen. Dass wiederrum unterbindet soziale Kontakte, dadurch werden Sprach und soziale Fähigkeiten unterdrück, anstatt diese vermehrt zu fördern. Migranten die ohnehin Schwierigkeiten haben sich in der Gesellschaft zurechtzufinden, werden hiermit noch zusätzlich geschwächt!
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    Kein Zwang
Gerne kann jede Familie seine Kinder zu Hause erziehen, es muss niemand sein Kind in eine Krippe geben. Man kann aber doch keine "Entschädigung" dafür verlangen, wenn er eine öffentliche Einrichtung nicht nutzt. Wenn ich das Opernhaus nicht nutze, bekomme ich dann Geld um ins Kino zu gehen? Außerdem: noch fehlen zig-Tausend entsprechende Plätze in Einrichtungen für Kinder, deren Eltern arbeiten MÜSSEN!
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    Scheingefecht
Als Erfolg für die Politik kann die neue Umverteilungsregel verbucht werden: Unter Umsatz geringer Geldmengen (1-2 Mrd) wird durch ein äußerst emotionales Thema viel Aufmerksamkeit (weg von den großen Brocken im Staatshaushalt) gebunden und für Berufspolitiker eine Möglichkeit zur Profilierung geboten. Bei Fortschreibung dieses XY-Geld Vergabetrends im Familienwesen brauchen wir bald den Familiengelderberater zusätzlich zum Steuerberater.
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    Penis
Marcel hat einen kleinen... Finger!
Quelle: www.openpetition.de/petition/argumente/fuer-kitas-statt-betreuungsgeld://www.openpetition.de/petition/argumente/fuer-kitas-statt-betreuungsgeld" rel="nofollow">www.openpetition.de/petition/argumente/fuer-kitas-statt-betreuungsgeld
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    Verhöhnung berufstätiger Eltern
Das Betreuungsgeld wird die Entscheidung einer Familie für oder gegen Berufstätigkeit der Eltern nicht beeinflussen. Es bewirkt also nichts außer dass dem notwendigen Kita-Ausbau Mittel entzogen werden und berufstätige Eltern sich weiter verzweifelt auf die Suche nach den raren Plätzen in qualitativ hochwertiger Betreuung machen müssen. Das Betreuungsgeld ist Verschwendung! Man sollte auch bedenken, dass es u.a. aus den Steuern berufstätiger Eltern finanziert wird - das ist doch der reine Hohn!
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    Fakten
Aktuelle Spiegel-Ausgabe: Das Sorgenkind - Deutschlands gescheiterte Familenpolitik, wer nach dem Lesen dieses Artikels noch ernsthaft für diese Herdprämie ist, hat entweder Leseproblem, hat keine Kinder oder hat noch nie eine Kinderkrippe von innen gesehen...
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    Man sollte mal die Prioritäten überdenken.
Das ist doch ne Scheindebatte. Die Wahl besteht in Wahrheit nicht zwischen KIta- und Heimerziehung, sondern zwischen Kind und Arbeit. Wer sein Kind daheim erziehen möchte, soll das doch gerne tun, das zu regeln ist nicht Aufgabe des Staates. Er muss aber die Infrastruktur schaffen, die es mir ermöglicht ein Kind zu haben und trotzdem arbeiten zu gehen. Das ist momentan vielerorts nicht der Fall.
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    Anreize
Der Staat sollte Familien akzeptieren, die Ihr Kind daheim erziehen wollen. Er sollte dafür aber keinen zusätzlichen Anreiz schaffen. Kinder sollten mit anderen gleichaltrigen Kindern zusammen aufwachsen und die KiTa ist eine optimale Einrichtung dazu, wie auch für einen guten Start in die Grundschule.
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    Kind und Arbeit
Mehr Kita-Plätze bedeutet ebenfalls, dass Eltern trotz des Kindes noch arbeiten gehen können und nicht unbedingt von dem Geld des Staates leben müssen. Denn seien wir mal ehrlich. Einen Job in dem erlernten Berufsfeld zu finden ist nach 3 Jahren ziemlich schwer. Mit mehr Kitas kann dieses Problem überwunden werden. Zudem werden die sozialen Kontakte des Kindes eher verstärkt als wenn das Kind allein bei seinen Eltern aufwächst, da es in einer Kita unter gleichaltrigen spielen kann. Und nach der Arbeit haben die Eltern ja auch noch Zeit für die Kleinen.
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    Kontrolle
Betreuungsgeld ist schlecht, weil nicht kontrolliert werden kann was mit dem Geld passiert. Es ist in vielen Fällen sehr unwahrscheinlich, dass die Kinder von diesem Geld profitieren . Wahrscheinlicher ist es in vielen Fällen, dass Eltern das Geld für Zigaretten und Alkohol ausgeben. Ich persönlich sehe sehe nicht ein für sowas zu zahlen.
Quelle: Verstand und Tagesschau
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    Geld in Frauen-Arbeitsplätze
Nehmt das Geld und schafft dafür lieber Anreize, endlich mehr Teilzeit-Arbeitsstellen für Frauen zu schaffen. Wer als Frau sich dann gerne in der Kinderbetreuung verwirklicht sieht, kann auch als Erzieherin oder Betreuerin (in Teilzeit) in der Kita arbeiten. Die werden schon heute händeringend gesucht (Ausbildung lang, Einkommen gering, Wertschätzung gering). Und wer meint, Teilzeit-Betreuung in einer öffentlichen Einrichtung schadet, soll sagen, was die Einrichtungen besser machen sollen.
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    Betreuungsgeld 2
Es gibt schon längst ein Betreuungsgeld es heißt nur anders, nämlich Ehegattensplitting. Der Unterschied ist, dass davon auch Leute profitieren, die keine Kinder haben. Allerdings ist das Prinzip, fürs Nichtarbeiten bezahlt zu werden, exakt das Gleiche. Viele Leute sind (aus guten Gründen) gegen das Ehegattensplitting. Wieso müssen wir es also noch einmal, diesmal als sog. Betreuungsgeld einführen? Ahso, weil die CSU (und nur die CSU) es will. Toll.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Fremdbetreuung und Zuwendung
Die Überschrift "„Für Kitas statt Betreuungsgeld” " erweckt den Eindruck, es ginge um das Weghalten der Kinder aus regulärer Kindergartenbetreuung. Es geht hier allerdings um Krippen für Babys und Kleinstkinder unter drei Jahren, die krabbeln, Windeln tragen, teils noch nicht sprechen können, gerade erst das Laufen erlern(t)en teils vielleicht noch gestillt werden könnten - und die Zuwendung benötigen - aber nicht in Massenabfertigung von zig unterschiedlichen Betreuungskräften in Vollzeit.
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    Anerkennung von Familienarbeit
Last but not least - es wird Zeit, Familienarbeit und Kindererziehung angemessen anzuerkennen, das Betreuungsgeld ist sicherlich nicht das Optimum - aber es ist ein Anfang - der erste, richtige Schritt auf einem gutem Weg in eine moderne Gesellschaft, die sich nicht ausschließlich in ihrer Wertigkeit über Erwerbsarbeit definiert, sondern auch jede andere Form der für die Gesellschaft zweckdienlichen Tätigkeiten als wichtig und richtig akzeptiert.
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    Sozialisation von Babys per Diktat?
... das Betreuungsgeld würde für ein- und zweijährige Kinder ausgezahlt, wenn diese daheim betreut würden; wir reden NICHT von regulären Kindergärten, die mit etwa Vorschule auf Grundschulunterricht vorbereiteten (was vielfach sogar dort gar nicht gegeben ist), sondern wir sprechen über Babys, die früh (viel zu früh) für vor allem die Aufnahme prekärer Arbeit der Mütter, in Fremdbetreuung ggf. sogar ganztags gegeben werden sollen.
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    Pädagogische Sicht
Aus pädagogischer Sicht sage ich ganz klar: ein unter 2-3 jähriges Kind gehört nicht in Fremdbetreuung, sondern zu seiner Mutter. Argumente in richtung frühzeitige Bildung und Sozialisation sind in diesem Alter völliger Quatsch. Wichtiger für das Kind in dem Alter ist die Bildung des Urvertrauens und die Bindung zur Mutter. Der Staat muss auch - und gerade finanziell! - Müttern, die sich BEWUSST und ihrem Kind zuliebe dafür entscheiden bei ihrem Kind zu bleiben, diese Möglichkeit geben!
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    Risiken
Es spricht nichts gegen eine stundenweise, gelegentliche Unterbringung in einer Krabbelgruppe - diese Angebote - gibt es bereits jetzt, neben Säuglingsschwimmen etc. pp.; dies fördert die Interaktion der Kinder untereinander und ist zweckdienlich. Alles andere jedoch trägt mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Entfremdung zu den Eltern bei und zu damit einhergehenden Bindungsstörungen. Es ist ausreichend, Kinder ab drei Jahren in festen Zeitbezügen über mehrere Stunden täglich, zu sozialisieren.
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    Betreuungsgeld ist unzureichender Ersatz für das frühere Erziehungsgeld
Warum wird den Eltern,, die ihre Kinder in den ersten Lebensjahren zuhause betreuen möchten, eigentlich immer unterstellt, sie sitzen zuhause rauchend auf dem Sofa vor ihren Riesen-Fernsehern und überlassen ihre Kinder in ihren vollen Windeln sich selbst? Man sollte mehr an das Wohl der Kinder denken, manche Kinder sind mit gerade 15 Monaten von einem derartigen Krippenbetrieb völlig überfordert (mein Großer z.B. war ein Schreikind, der hätte das nie gepackt). Das Betreuungsgeld ist zu niedrig, man sollte zurückgegen zum alten Erziehungsgeld. Das wurde bis zum dritten LJ gezahlt.
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    Ergänzung Elterngeld - Überbrückung Elternzeit
Im Übrigen weise ich darauf hin, dass ehedem das Erziehungsgeld im Prinzip die Elternzeit überbrückte - das Betreuungsgeld also ein Ersatz bzw. eine Ergänzung für das nunmehr unzureichende Elterngeld darstellt.
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    Wahlfreiheit
Mütter sollten die Wahl haben und wenn Millionen und Milliarden in den Ausbau der Kitas gesteckt werden können dann müssen doch 100€/ Monat drin sein. Soziale Kontakte haben meine Kinder auch ohne Kita. Und Hartz4- oder Immigrantenfamilien sind kein Argument denn auch diesen Kindern geht es per se nicht schlecht. Wenn ein Kind daheim nicht gut betreut wird durch die Eltern ist das Jugendamt gefragt und nicht das Abschieben des Kindes in eine Kita, damit ist der Familie nicht geholfen.
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    unsere Kinder
Wozu bekommen wir unsere Kinder wenn wir sie sofort wieder abgeben? Mein 19 Monate alter Sohn wird noch von mir gestillt. Ich gehe einmal pro Woche nachts arbeiten, weil ich muss und mein Mann betreut dann die Kinder. Lasst doch die Babys (!) bei ihren Muettern und Vätern! Gott lobe die 8oer Jahre!
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    Neue Zeiten - neue Sitten?
Ich bin mit meiner Tochter (2,5 J.) noch zu Hause und finde es schön. Wir haben eine sehr gute Beziehung und sie erfreut sich bester Gesundheit. In meiner Familie war es immer so, dass die Frau mit dem Kind zu Hause blieb. Heute können das ja auch Männer tun. Das Problem ist nur, dass ein Gehalt nicht mehr ausreicht. Wessen Schuld das ist, weiß ich nicht, aber meine Tochter soll dafür jedenfalls nicht bezahlen. Ich weiß nämlich, dass sie sehr gerne mit mir zu Hause ist.
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    soziale Kontakte
Soziale Kontakte haben Kinder auch ohne Kita. Mütter sitzen nicht nur zu Hause sondern treffen sich mit anderen, das Argument ist also schon einmal Quatsch. Sind wir aus der 80iger Westkindheitsgeneration denn auf einmal alle sozial unterentwickelt weil wir erst mit 3 Jahren in den Kindergarten kamen? Wohl kaum.
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    Kinder-unter-3
Vielleicht hilft es manchen folgendes zu lesen: "Was ist Betreuungsgeld? Das Betreuungsgeld ist eine Geldleistung des Staates an die Eltern, also an Mütter und Väter, die sich in den ersten Jahren nach der Geburt eines Kindes zu Hause in Vollzeit der Erziehung widmen. Es ist für Eltern gedacht, die ganz bewusst keinen Krippenplatz, also keine Kindertagesstätte in Anspruch nehmen wollen...[Es soll]...für Kinder unter drei Jahren als Bundesleistung eingeführt werden"
Quelle: www.betreuungsgeld-aktuell.de/
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    Finanzieller Zwang
Der Staat propagiert doch eindeutig: Frauen sollen so schnell wie möglich wieder arbeiten gehen. Für "Normalverdiener" bleibt keine Wahl, anders als früher kann man von einem Vollgehalt nicht mehr leben. Also können sich mal wieder nur die Besserverdiener "leisten", ihre Kinder nach einem Jahr noch zu Hause zu behalten. Ansonsten bleibt der Zwang, aus finanziellen Gründen wieder so früh arbeiten gehen zu müssen!
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    Staatstreu
Es sollte jedem und jeder selbst überlassen werden ob er / sie sien Kinder selbst erziehen od. in Staatl. Obhut gibt. Bei der staatl. Obhut besteht die Gefahr , dass die Kinder zu " ja - Sagern erzogen werden und kritische Entscheidungen des Staates , wie Castor, od. Waffenexporte nicht mehr kritisch hinterfragen .
Quelle: Erziehung
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    Arbeitslosigkeit
Zu guter Letzt - die Fremdunterbringung von Kindern für nicht auskömmliche Erwerbsarbeit macht keinen Sinn. Bei 5 Mio Arbeitslosen und 7 Mio prekär Beschäftigten (Unterbeschäftigung) müssen Eltern sich und ihre Kinder nicht "opfern". Anders sähe es sicherlich aus, wenn der Arbeitsmarkt Beschäftigte benötigte und sie allein schon deshalb angemessen entlohnt. Dann können sich Eltern die Betreuungseinrichtung auch nach ihrem Geldbeutel und ihren Vorstellungen von Erziehung frei aussuchen.
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    Krippe, Kita, Betreuungsgeld
Äpfel mit Birnen vermischt. Kinderkrippen (0-3 Jahre) bringen null Bildung. Vielmehr gefährden sie die Chancen von Kindern (NICHD- und der Nubbek-Studie). Der Petitor schreibt aber "Kita" (=0-10 Jahre) . Kinderkrippen (0-3 Jahre), statt Betreuungsgeld (0-2 Jahre) sind eindeutig schädlich für die Kleinkinderchancen (NICHD-Studie). Kindergärten (3-7 Jahre) bilden nicht. Nach Nubbek sind sie nur in 5% der Fälle gut für die Bildung aber genausoft verschlechtern sie. Meist bewirken sie gar nichts.
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    Ostdeutschland
Das „Betreuungsgeld“ wird insbesondere von Müttern in Anspruch genommen werden, die über ein geringes Einkommen, ein niedriges Bildungsniveau und einen Migrationshintergrund verfügen---Warum Migrationshintergrund,man schaue nur wie die Familiensituation in etlichen Haushalten in Ostdeutschland aussieht und dass ganz ohne Migrationshintergrund.Da wäre es in der Tat besser wenn die Kinder wenigstens tagsüber "normale"Situationen kennenlernen.
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    Herdprämien abschaffen
Nur gegen das Betreuungsgeld als "Herdprämie" vorzugehen ist inkonsequent! Man müsste das Ehegattensplitting abschaffen und das Wechselmodell bei Trennung und Scheidung einführen. Angesichts der fast 30% Frauen in den alten Bundesländern, die hauptsächlich aus Unterhalt leben, ist die größte "Herdprämie" aller Zeiten, der Unterhalt! (siehe Seite 112) Ohne Unterhalt würden mehr Väter die Kinder betreuen und die Mütter die Karriereleiter stürmen, bei gleichbleibender Kindesbetreuungszeit.
Quelle: www.destatis.de/DE/Publikationen/Datenreport/Downloads/Datenreport2008.pdf?__blob=publicationFile
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