Pro

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Ich unterstütze diese Petition, weil dieser geplante Vorbehalt von 60 % der Leistungen für eine "längere Verhinderung der Pflegeperson" die Inanspruchnahme der dringend benötigten Unterstützungen unnötig verkompliziert und de facto in einer Vielzahl von Einzelfällen eine Kürzung der bisher möglichen Hilfeleistungen bewirkt. Es ist mit diesen "Eckpunkten" nicht erklärt, was unter einer "längere Verhinderung der Pflegeperson" zu verstehen ist. In Abgrenzung zur Praxis der stundenweisen Inanspruchnahme (unter 8 Stunden), müsste aber jeder Zeitraum über 8 Stunden schon den Tatbestand erfüllen.

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Hinsichtlich des Nutzens für die Pflegebedürftigen macht eine Unterscheidung von stundenweise (unter 8h) und längerer Zeitraum (über 8h) gewiss keinen Sinn. Der Sinn und Zweck dieser ministeriellen "Übung" kann also nur darin bestehen, Kosten in Form einer hälftigen Kürzung des Pflegegeldes zu provozieren, zu Lasten der Pflegebedürftigen. Ein Verzicht auf die Kürzung des Pflegegeldes bei einer Verhinderung wäre die einfachste und gerechteste Lösung der ganzen Problematik. Ein Regelung, die ohnehin überfällig ist.

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Contra

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