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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Durch Beziehungen nach Lörrach und die Presseartikel ist mir die Problematik der vorgesehenen Umstrukturierung des Schulwesens gut bekannt. Bei genauer Zeitungslektüre wird schnell deutlich, dass es Herrn Prof. Bohl in erster Linie um die Stärkung der Gemeinschaftsschule auf Kosten anderer Schularten geht. Damit ist er alles andere als ein neutraler Experte.
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Die Grundlage des vorliegenden Konzeptes, dass die weiterführenden Schulen unbedingt gleichmässig über die Stadt zu verteilen seien, ist für eine rel. kleine Stadt wie Lörrach mehr als zweifelhaft. Bei einem Einzugsgebiet, das viel grösser ist als die Stadt selbst, ist gute Erreichbarkeit und Anbindung and den öffentlichen Verkehr wichtig. Daher ist es auch kein Problem, sondern eher hilfreich, wenn die Schulen mehr im Zentrum als in der Peripherie zu finden sind.
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Jetzt heißt es erst einmal: alles gründlich abwägen. Und: keinen Beschluss vor der Sommerpause. Dabei sollte der Gemeinderat auf Ministerpräsident Kretschmann hören. Zu einem von ihm zurückgepfiffenen "Expertenkreis Gymnasium 2020" meinte er nämlich jüngst: "Ergebnisse von solchen Expertenzirkeln werden ohnehin nicht eins zu eins umgesetzt. Sonst bräuchte es uns ja nicht". Und: "Das deutsche Bildungsbürgertum liebt sein Gymnasium, und wir teilen diese Liebe." Eine solche auf die Bürger hörende Politik würde einer "Stadt der Demokratie" wirklich zur Ehre gereichen.
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Der sang-und klanglose Wegfall der Grundschule in der Nordstadt ist nicht akzeptabel. Es gibt für die Kinder aus diesem Quartier keine Grundschule, die sie alleine erreichen können. Selbst wenn ein öffentlicher Bus eingerichtet werden würde,kämen auf die Eltern nicht nur finanzielle Mehrbelastungen zu. Herr Prof. Bohl hat immer von der Überwindung der sozialen Unterschiede als Qualitätsmerkmal gesprochen. In dieser Grundschule funktioniert das sehr gut. Sie ohne jede weitere Erklärung zu Gunsten einer Umstrukturierung fallen zu lassen ist nicht richtig.
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Wer keine Privatschule will, wägt als Eltern bzgl. Gymnasium zwischen HTG & Hebel ab: Die Mehrheit pro HTG will ein neusprachliches Gym.; dagegen fällt die Entscheidung fürs Hebel meist nicht, weil Eltern unbedingt Latein wollen, sondern wg. vieler guter Erfahrungen von der Schule, die kleiner ist, aber durch Kooperation doch das volle Kursspektrum ermöglicht. Erfahrungen & Kooperation würden mit dem Umzug aber fraglich. Allein wg. dieser Zweifel u. der Benachteiligung durch Umzug & neuem Standort würden fast alle HTG wählen, was die Existenz des Hebel gefährdet u. das HTG noch riesiger macht.
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Gibt es denn keine Alternativen ohne klaren Verlierer? Nur als Ideen: 1) Ist die Schaffung eines zusätzlichen neusprachlichen gymnasialen Angebots (dort ist doch der Nachfragedruck) in der Neumatt unmöglich? Niemand müsste umziehen, wenn das neue Gymnasium mit anderen Vorteilen (Kleinere Klassen? G9?) gegenüber dem Standortvorteil des HTG punkten könnte. 2) Nur die Kursstufe (11./12. Klasse) beider Gymnasien in die Neumatt. Schwierigkeit für Lehrer, zwischen den Stunden die Schulen zu wechseln, aber Kooperation wäre nicht beeinträchtigt und das Hebel nicht benachteiligt.
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Die bessere Lösung besteht darin, in der Neumatt eine neue Schule zu etablieren, die so attraktiv ist, dass sie die Anmeldezahlen vom Campus reduziert: Entweder ein neusprachliches Gymansium, das den Standortnachteil gegenüber HTG durch andere Pluspunkte ausgleichen kann. Ergebnis wären 3 Gymnasien vernünftiger Grösse statt ein Riese und ein Zwerg (bei Hebel-Auslagerung). Oder eine neue Realschule, für die das gleiche bzgl. THR gilt. Das sollte Basis für die Überlegungen sein, nicht die geographische Verteilung verschiedener Schulformen über eine so kleine Stadt wie Lörrrach.
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In Lörrach besteht grosse Zufriedenheit mit der bestehenden Schulandschaft. Während aus Tübingen die Vertreilung der Schulen über die Stadt als zentrales Thema benannt wird, wird dies hier überhaupt nicht als Problem wahrgenommen. Das Problem besteht nur in der ungenügenden Kapazität des Campus gegenüber steigenden Schülerzahlen, inbesondere des HTGs. Ziel sollte also die Schaffung zusätzlicher Kapazität bei minimalem Eingriff in die bestehende Schullandschaft sein, nicht deren vollständige Umsortierung.
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Ich vermisse in der Lörracher Politik eine Partei, die sich gegen die hier wieder zutage tretende Bevorzugung der Gemeinschaftsschule gegenüber dem traditionellen Schulsystem wehrt. Insbesondere die CDU eine Enttäuschung, die hier mal mit einer bürgernahen Position punkten könnte, aber stattdessen weitgehend schweigt (noch überlegt?), während selbst die gemeinschaftsschulfreundlichen Grünen Bedenken wegen der Kostenfrage anmelden. Kein Wunder, dass die Wähler davonlaufen...
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Als ich Ende März von der lörracher Schulplanung las, dachte ich: schon 1.April? Da wird seit einigen Jahren der Campus Rosenfels geplant und gebaut: Renovierung der THR, die 1 Jahr in ein Provisorium ausgelagert wurde; Bau des Tonart, geplant für HTG und HG, Phänovum usw. Plötzlich soll das alles Fehlplanung sein? Den Bürgern wird ein theoretisch produzierter Plan aufgetischt, der die vorhandene Schullandschaft z.T. völlig verändern würde. Ich denke, zunächst sollten Gemeinschaftsschulen in Brombach und in der Neumattschule eingerichtet werden. Diese werden sicher HTG und HG entlasten.
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Der Erfolg und gute Ruf einer Schule darf nicht dadurch gefährdet und dafür zweckentfremdet werden, dass man einen Stadtteil mit weniger gutem Ruf "aufwerten" will.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Beide Gymnasien auf dem Campus haben Raumnot. Die Neumattschule dagegen bekommt ihre neue 5. Klasse nicht mehr voll und es stehen Räume leer. Da ist es naheliegend, wenn die Neumattschule geschlossen wird und das Hebelgymnasium dort hin zieht. Das Hebelgymnasium bekommt dadurch einen eigenen Standort mit Expansionsmöglichkeiten.
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