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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Ein Freund von mir hat im letzten Jahr an einer Studie, die extrem schmerzhaft und mit unzähligen Nebenwirkungen behaftet ist, teilgenommen: Positive Wirkung = 0. Nebenwirkung der Erkrankung = Tod. Keiner behauptet das Methadon der heilige Gral sei aber es kann, in Verbindung mit der Chemo, das Leben verlängern. Auf jeden Fall nimmt es die Schmerzen und gibt damit Lebensqualität wieder zurück. Zur Hoffnung kann ich nur sagen: Hoffnung und damit eine positivere Einstellung zur Erkrankung kann auch zur Heilung beitragen. Wenn Methadon Hoffnung gibt wo es keine Hoffnung gab: Was ist daran falsch?
Quelle: eigene Erfahrung
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    Wundermittel???
Weil es kein Argument Contra gibt. Wie Frau Dr. Friessen sagt: Der Patient kann nur profitieren!!! Also was könnte man dagegen sagen?? Nebenwirkungen? Hat meine Frau.... wenige... und leicht zu ertragen.. Im Gegensatz zu Krebs ...
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    Methadon als Riesenchance
Methadon bedeutet für einen hoffnungslosen Krebspatienten eine Chance zu überleben. Es schadet nicht aber es ist eine Riesenchance. Irgendwelche Heilsversprecher (die Tausende von Euros Krebspatienten via angeblicher Homöopathie abnehmen) dürfen die Krebspatienten behandeln und Methadon, das wirklich helfen kann, wird von der Schulmedizin blockiert. Hier in Deutschland liegt Manches im Argen und muss korrigiert warden. Jeder, der Jemanden kennt, der an Krebs gestorben ist, sollte verstehen, dass Krebskranke Methadon als Ergänzung zur normalen Krebstherapie haben möchten.
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Ich finde hier einfach ein Contra. Selbst wenn die Wirkung gleich null ist, so ist doch nichts passiert. Millionen von Suchtkranken nehmen dieses Medikament doch auch so tagtäglich und es konnte viele geholfen werden. Warum nicht einfach ausprobieren? Oder hat man die Suchtkranken auch als "Versuchskaninchen" benutzt?
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Ich habe viele Jahre als Sozialarbeiter mit Drogenkranken gearbeitet. Die Substitution mit Methadon war häufig in meinen beruflichen Alltag wiederzufinden. In all diesen Jahren kann ich mich nicht erinnern, auch nur einen einzigen Mandanten gehabt zu haben, der unter Methadon Krebs hatte. Wenn das eine Chance für Krebserkrankte sein kann, dann sollten wir sie nutzen und die Entscheidung den Patienten selbst überlassen und sie nicht bevormunden. Als Gesellschaft sollten wir alle Mittel zur Verfügung stellen, die nötig sind, um eine unabhängige und freie Forschung zu ermöglichen. Unabhängig von
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    Hoffnung geben und Leiden lindern!
Mein Vater verstarb 2009 an einem Magenkrebs und meine Mutter 2013 an Lungenkrebs - vielleicht hätte sie die Behandlung mit Methadon geheilt. Das kann man nicht sagen. Aber mit großer Wahrscheinlichkeit wären die Schmerzen geringer und die Lebensqualität besser gewesen.. Möglicherweise könnte ich in der Zukunft ebenfalls an Krebs erkranken und in diesem Fall möchte ich sicher gehen, dass ich selbst entscheiden kann ob ich eine zusätzliche Behandlung mit Methadon wünsche und diese Behandlung auch überall, bei jedem Arzt erhalten kann.
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    Sich informieren hilft
Guten Morgen, so ganz verstehe ich das letzte Contra nicht. Es ist definitiv nicht wahr, dass Methadon bis dato nur an Zellkulturen getestet wurde. Bitte schauen Sie sich die Videos an, die auf Youtube zur Verfügung stehen. Dort werden sehr eindrücklich Menschen vorgestellt, die an Krebs erkrankt WAREN, der durch die Behandlung von Chemo und Methadon besiegt werden konnte. Alle Zweifler sollten sich, bevor sie sich zu einem Kommentar hinreißen lassen, wenigstens eines der Videos anschauen. 10 Minuten dauert das.
Quelle: www.youtube.com/watch?v=Gc_9wdodz68
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    Crowdfunding
Wer auch immer sich mit der Materie "Crowdfunding" auskennt, den bitte ich, über eine solche Kampagne der Wissenschaftlerin, Fr. Dr. Friesen, eine Möglichkeit zu geben, die finanziellen Mittel zu erhalten, die sie für eine klinische Studie benötigt. Die Eingabe einer Petition beim Bundestag ist wichtig, damit auch endlich die Politik sich mit diesem Thema beschäftigt und nicht ausschließlich die Pharmaindustrie entscheidet, welches Medikament auf den Markt kommt. Aber wir wissen, wie lange dieses Procedere dauert. Über Crowdfunding könnte die Studie gestartet werden - auch ohne Bundestag.
Quelle: www.crowdfunding.de/was-ist-crowdfunding/
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    die Angst vor dem Tod kann zu falschen Entscheidung führen
Wenn man versucht, sich in die Lebenslage eines Krebskranken hineinzuversetzen, kann man sich leicht vorstellen, dass nach jedem verfügbaren Stohhalm gegriffen wird. Bei der Chemotherapie fallen einem die Haare aus, und auch sonst geht es einem wirklich schlecht. Da kann ein Schmerzmittel helfen, oder aber Nebenwirkungen haben, die es schlimmer machen. Jetzt würde natürlich das Schmerzmittel abgesetzt werden, wenn es nicht eventuell die Chemo unterstützt. Das weiß man aber nicht. Man muss Sicherheit im dieser Sache haben, um unnötiges Leiden zu vermeiden und Risiko und Nutzen abzuschätzen.
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    Krebskranke sind keine Versuchskaninchen
Ich fände es einfach grausam, wenn nachher rauskommt, dass es nur ein statistisches Phänomen war, und tatsächlich doch keine Wirkung vom Methadon ausgeht. Das mag zwar unwahrscheinlich sein, kann aber durch eine klinische Studie ausgeschlossen werden. Eine klinische Studie könnte auch feststellen, bei welchen Krebsarten Methadon hilft und bei welchen nicht, denn Krebs ist nicht gleich Krebs.
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Hallo, ich kann die Hoffnung der Erkrankten gut vestehen, aber das Mittel wurde bisher an ZELLKULTUREN getestet. In Zellkulturen, wie auch in Mäusen wurde Krebs schon millionenfach geheilt - ohne daß sich die Ergebnisse auf den Menschen übertragen ließen. Gefährlich wird es, wenn die Hoffnung auf Methadon dazu führt, zugelassene Krebsmedikamente abzulehnen! Ach ja, WENN das so gut funktionieren würde, hätte "big pharma" schon längst eine klitzekleine Änderung an Methadon vorgenommen, es patentiert, und zur Zulassung gebracht - schon 'mal darüber nachgedacht, warum genau das nicht passierte?
Quelle: bin in der kommerziellen Krebsforschung tätig
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Grundsätzlich bin ich für eine Therapie bei Krebs mit Methadon. Dagegen sprechen fehlende unabhängig finanzierte Studien zur Behandlung mit Stoffen, bei denen bereits bekannt ist, dass sie krebshemmende Eigenschaften aufweisen und das beschränkt sich nicht allein auf Methadon. Es gibt unzählige, auch natürliche Substanzen davon. Leider kosten Studien bis zu einer Milliarde Euro für ein einzelnes Medikament und Pharmakonzerne sind nicht daran interessiert, eine Milliarde zu investieren, welche sie nicht zurückbekommen, da Patent abgelaufen/nicht patentierbar.
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