Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Viele Betroffene begrüßen die Petition "Stickstoffdioxyd-Belastung in Hannover senken! Jetzt!" Es lohnt sich, einen heruntergeladenen Unterschriftenbogen stets dabei zu haben!
Es lohnt sich, die Funktion "Unterschriftenbögen herunterladen" zu nutzen. Weil man dann was dabei hat, um konkret sofort was tun zu können, wenn man mit anderen über das Thema ins Gespräch kommt. Als ich kürzlich auf dem Weg zur Arbeit, beim Warten an der Ampel einen anderen Radfahrer auf die Petition ansprach, wollte der sofort unterschreiben. Das zeigt, dass die Petition von Menschen willkommen geheißen wird, die besonders stark den Atemluft-Verunreinigungen durch den MIV ausgesetzt sind. Ich war froh, dass ich einen ausgedruckten Unterschriftenbogen bereits dabei hatte!
Quelle: Hier geht es zur openpetition-Seite auf der die Unterschriftenbögen heruntergeladen werden: www.openpetition.de/pdf/unterschriftenformular/stickstoffdioxidbelastung-in-hannover-senken-jetzt Das Hochladen geht ebenfalls leicht und ist gut verständlich beschrieben!!
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    Verkehrsminister Dobrindt empfiehlt "den Kommunen, bei hohen Stickoxid-Konzentrationen in der Atemluft Fahrverbote für Dieselfahrzeuge zu verhängen". Besser ist Tempo 30 für alle!
Fast ein Drittel der Autos in der Region Hannover fährt mit Diesel. Warum eigentlich? Der CO2-Ausstoß ist etwas niedriger und der Verbrauch ist etwas niedriger. Und viele Kunden hatten sich auf die Abgasreinigung verlassen, die die Autohersteller versprachen. Einige Kunden dürfte sicher auch der im Vergleich zum Benzin deutlich niedrigere Dieselpreis gelockt haben. Doch die Stickoxid-Belastung zwingt die Kommunen zu handeln. Dobrindt empfiehlt "den Kommunen, bei hohen Stickoxid-Konzentrationen in der Atemluft Fahrverbote für Dieselfahrzeuge zu verhängen". Besser ist Tempo 30 für alle!
Quelle: www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Region-Hannover/Fast-jedes-dritte-Auto-f%C3%A4hrt-mit-Diesel www.n-tv.de/politik/Viele-wollen-keine-Diesel-in-Innenstaedten-article18613316.html
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    In den deutschen Innenstädten herrscht dicke Luft, schon seit Jahren zeigen die Messstationen extrem hohe Werte des giftigen Schadstoffs Stickoxid. (Quelle s. u.)
Besonders manche Autofahrer unter den Verkehrsteilnehmern befürchten Nachteile durch die in der Petition geforderte Tempobegrenzung auf 30km/h auch auf Hauptverkehrsstraßen. So fragen sich Fahrer eines Benziners, warum sie jetzt Tempo 30 fahren sollen, schließlich geht die Gefahr der Stickoxyd-Gifte doch ausschließlich von den Dieselautos aus. Und diese Gefahr kann man dadurch bannen, dass die Kommunen die Diesel-PKW in den Städten pauschal verbieten, so wie es Verkehrsminister Dobrindt vorschlägt. Vom verbesserten Verkehrsfluss bei Tempo 30 würden allerdings alle Autofahrer profitieren.
Quelle: Bislang hat sich Bundesverkehrsminister Dobrindt vehement gegen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge gesträubt. Doch nach SPIEGEL-Informationen rät er Kommunen jetzt dazu ... www.spiegel.de/auto/aktuell/dieselskandal-darum-ist-alexander-dobrindt-ploetzlich-fuer-fahrverbote-a-1111628.html
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    Klima- und Luftschutz vor Verdienstinteressen der Autoindustrie!
Autos raus aus der Innenstadt! Dreckige Diesel aus dem Verkehr ziehen ( natürlich auf Kosten der Verbrecher, die sie hergestellt haben!) Tempo 30 und Verringerung der Fahrbahnbreiten durch Anlage von Fahrradwegen auf der ehemaligen Fahrbahn und Grünstreifen!
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    Alle Regulationsmechanismen zur Reduzierung der NO2-Belastung haben bislang versagt! - Aber in den Städten muss endlich was passieren, um die NO2-Belastung wirksam zu reduzieren!
"Das eigentliche gesellschaftliche Dilemma ist, dass es die deutschen Regulationsmechanismen nicht geschafft haben die seit über 20 Jahren virulente NO2-Belastung auf ein gesundheitlich verträgliches Maß herunterzuschrauben." Das ist die Quintesenz aus einem ANA LOGO-Artikel über Luftreinhaltemaßnahmen im Raum Wiebaden Mainz. Hannover ist jedoch ebenso betroffen. Die blaue Plakette? Erst mal auf Eis gelegt! Sie ist zudem mit dem Makel behaftet einkommensschwache Dieselfahrzeug-Besitzer besonders hart zu treffen. Sagte auch Die Linke im Wahlkampf. Dann schon lieber Temporeduktion für alle!
Quelle: ANA LOGO, 15.8.16 analogo.de/2016/08/15/no2-in-mainz-und-wiesbaden-massnahmenspagat-um-die-richtige-sanktionierung/ HAZ-Forum zur Kommunalwahl: www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Das-HAZ-Forum-zur-Kommunalwahl
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    Rechtzeitig was gegen Luftschadstoffe tun, bevor es zu Strafzahlungen kommt - die Zeit drängt auch in Hannover
"Auch am inzwischen sechsten Tag des bundesweit einmaligen Feinstaubalarms in der Landeshauptstadt Stuttgart sind die Schadstoffwerte weiter gestiegen. Sollte die hohe Belastung mit Feinstaub und Stickstoffdioxiden nicht sinken, drohen der Stadt bald Strafzahlungen der EU in Millionenhöhe." So weit wie in Stuttgart, wo an solchen Alarmtagen die Autofahrer ausdrücklich aufgefordert werden, den ÖPNV zu nutzen, muss es in Hannover nicht kommen. Die in der Petition verlangte Temporeduzierung auf Hauptverkehrsstraßen ist eine vernünftige und maßvolle Gegenmaßnahme gegen Luftverschmutzung!
Quelle: Strafzahlungen der EU in Millionenhöhe drohen - Feinstaubwerte in Stuttgart steigen weiter: Alarm bis Montag, focus, 19.3.16 www.focus.de/regional/stuttgart/strafzahlungen-der-eu-in-millionenhoehe-drohen-feinstaubwerte-in-stuttgart-steigen-weiter-alarm-bis-montag_id_5371046.html
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    Petition macht Politikern Mut, bereits beschlossene Maßnahmen auch umzusetzen!
Die Petition enthält Forderungen, die weitgehend deckungsgleich sind mit Vorschlägen des Stadtrates zur Luftreinhaltung. So fordert der Stadtrat im Luftreinhalte-Aktionsplan, dass für weitere Hauptverkehrsstraßen Geschwindigkeitsreduktionen anzuordnen sind. (7.3 Verflüssigung des KFZ-Verkehrs in Kombination mit der Verringerung der Fahrtgeschwindigkeit) Als erfolgreiches Beispiel wird auf die Göttinger Straße verwiesen, wo bereits seit 2005 eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 km/h besteht. Die Petition kann der Politik Mut machen, ihre eigenen Vorschläge auch umzusetzen!
Quelle: Luftreinhalte-Aktionsplan, Ratsbeschluss vom 12.7.2007 www.hannover.de/content/download/221916/3500029/file/Luftreinhalte-Aktionsplan-f%C3%BCr-Hannover.pdf
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    Langsamer fahren und trotzdem schneller ankommen!
"Entgegen aller Vorurteile ist man bei einer Basisgeschwindigkeit von Tempo 30 keinesfalls länger unterwegs. Denn der Verkehr fließt durch weniger Stop-and-Go-Phasen, weniger Staus flüssiger und gleichmäßiger. Das zeigen Erfahrungen und Studien aus England: Weder mit dem Auto noch mit dem Öffentlichen Verkehr, hat sich die Reisezeit nach der Einführung von Tempo 30, bzw. 20 Meilen pro Stunde, als Basisgeschwindigkeit verlängert." Dass diese Erkenntnis nicht weiter verbreitet ist, liegt vor allem am sturen Aberglauben schnelles Fahren = schnelles Ankommen, das Gegenteil ist der Fall!
Quelle: tempo30.vcd.org/argumente.html
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    40 Mikrogramm pro m³ Luft sind der Maximalwert! An der Friedrich-Ebert-Straße wurden im Schnitt 57 Mikrogramm gemessen, an der Marienstraße 54 Mikrogramm, an der Göttinger Straße 49 Mikrogramm.
"Die Richtlinie der EU zur Luftqualität schreibt vor, dass die Stickoxidbelastung im Jahresmittel nicht höher als 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft liegen darf. In Hannover wurde dieser Wert im vergangenen Jahr an mehreren Messstationen in der Nähe verkehrsreicher Straßen überschritten – zum Teil sogar deutlich. An der Friedrich-Ebert-Straße wurden im Schnitt 57 Mikrogramm gemessen, an der Marienstraße 54 Mikrogramm, an der Göttinger Straße 49 Mikrogramm. Im Vergleich der niedersächsischen Städte erreicht die Landeshauptstadt den höchsten Jahresmittelwert." Höchste Zeit also das sich was tut!
Quelle: Das oben angegebene Zitat schreibt nicht "die Hauspostille" der Umweltverbände sondern die HAZ, die sich gemeinhin bei der Kritik am Autoverkehr eher "vornehm zurückhält" www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Zehntausenden-Dieselautos-in-Hannover-droht-Fahrverbot
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    Andere Städte sind schon weiter als Hannover!
Tempo 30 hat sich schon in vielen anderen Städten bewährt als Maßnahme zur Luftreinhaltung und zur Veringerung der Unfallgefahr. Hier einige Beispiele aus Österreich und Deutschland: Ansfelden, Axams, Bad Ischl, Birgitz, Dornbirn, Feldkirch, Götzens, Graz, Grinzens, Kronstorf, Mutters, Natters, St. Pölten, Wien, Bad Dürrheim, Berlin, Bodenmais, Bremen, Bremerhaven, Denzlingen, Dresden, Freiburg, Göttingen, Hamburg, Heidelberg, Hilden, Karlsruhe, Köln, Magdeburg, Memmingen, Meschede, München, Münster, Neuenburg, Plankstadt, Solingen, Stuttgart, Ulm, Winterberg, Wülfrath
Quelle: Europäische Bürgerinitiative für Tempo 30 de.30kmh.eu/ de.30kmh.eu/files/2015/09/Trendsetter-St%C3%A4dte-f%C3%BCr-30-kmh.pdf
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    Die Petition trifft den Nerv!
Die Diskussion zur "Petition Stickstoffdioxidbelastung in Hannover senken! Jetzt!" findet auch in Internetforen statt. Unter anderem auf skyscraper-city: http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=1301089&page=44 Und die Diskussion dort zeigt, dass durchaus auch eingefleischte Anhänger des MIV Nerven zeigen!
Quelle: www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=1301089&page=44
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    Die heilige Kuh "Fahrzeugindustrie" muss nicht geschlachtet werden!
Vielen gilt die Autoindustrie immer noch als die "Heilige Kuh" und Maßnahmen, die zur Eindämmung des Autoverkehrs beitragen gilt ihnen als sakrosant. Doch die Autoindustrie muss nicht "geschlachtet" werden. Die VW-Tochter MAN beispielsweise baut heute schon viele Omnibusse. Z. B. die Hybrid-Omnibusse, die in Hannover seit rund zwei Jahren unterwegs sind und deutlich weniger Abgase produzieren als herkömmliche Omnibusse. Aber die Fahrzeugindustrie muss sich neu ausrichten: ÖPNV statt MIV!
Quelle: www.hannover.de/Service/Presse-Medien/hannover.de/Aktuelles/Service-2015/26-neue-Hybridbusse-f%C3%BCr-Hannover
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    Weniger Autos = mehr Mobilität für Alle!
Es ist einfach nicht einzusehen, warum ausgerechnet Fußgänger_innen, Radfahrer_innen und Benutzer_innen des ÖPNV unter der Autoflut zu leiden haben. Und gleichzeitig gerieren sich die Täter als angebliche Opfer verstopfter Straßen, die sie doch selbst verstopfen mit ihren Blechkisten! Weniger Autoverkehr in der Stadt bedeutet mehr menschenfreundliche und umweltverträgliche Mobilität für alle! Diese Petition verdient es, kräftig unterstützt zu werden!
Quelle: "Jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt wird, erspart dem Klima rund 140 Gramm CO2." www.vcd.org/themen/radverkehr/
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    Die Autoindustrie ist kein verlässlicher Partner im Kampf gegen Umweltverschmutzung. Wir brauchen echte Maßnahmen gegen Umweltverschmutzung!
"Neue Autos verbrauchen im Schnitt 42 Prozent mehr Sprit, als die Hersteller im Prospekt angeben. Die Autoindustrie nutze "immer systematischer Schlupflöcher", klagen Umweltforscher." Die Betrügereien der Autoindustrie lösen in der Politik aber auch in großen Teilen der Bevölkerung kaum Gegenreaktionen aus. Die Autoindustrie haut uns nach Strich und Schaden über's Ohr, und wir nehmen es geduldig hin. Ja entschuldigen vielfach noch die Betrüger. So wurde nach den ersten Meldungen vom Dieselgate in den USA von vielen behauptet, es ginge den US-Autobauern nur darum der Konkurrenz zu schaden.
Quelle: "Drastisch höherer CO2-Ausstoß bei vielen Autos" Mainpost, 17.11.2016, www.mainpost.de/ueberregional/journal/mobilewelt/art508,9418607
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    Niedrigere Geschwindigkeiten reduzieren Treibstoffverbrauch und Unfallgefahr
Dem technischen Laien kommt es vielleicht merkwürdig vor, dass eine Verringerung der Geschwindigkeit zur Luftreinhaltung beitragen kann. Vordergründig könnte man denken, dass dann die Autos noch länger auf den Straßen unterwegs seien und deshalb noch mehr Zeit hätten, die Umwelt zu verschmutzen. Wer sich jedoch in die Problematik hineindenkt, stellt fest, dass auch bei erhöhter Geschwindigkeit die selbe Strecke zurückzulegen ist. Verbunden mit den Nachteilen eines höheren Luftwiderstands und Treibstoffverbrauchs, größeren Sicherheitsabständen und einer stärkeren Abnutzung der Straßen!
Quelle: Hohe Geschwindigkeiten stellen ein großes Problem dar! Bei Tempo 50km/h, ist der Anhalteweg 40m lang, Vergleich: Bei Tempo 30km/h, beträgt der Anhalteweg nur 18 m! S. 16 auf: www.svi.ch/fileadmin/geschwindigkeiten/Praesentation_Auer_150113.pdf
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    Alle zahlen - nur die Autofahrer profitieren
Die Hauptverursacher der Verkehrsprobleme sind diejenigen, die häufig am meisten darüber schimpfen, wenn sie mal wieder mit ihrem Fahrzeug im Stau stecken bleiben: Die Autofahrer! Gleichzeitig fahren viele Autofahrer mit der selbstverständlichen Erwartung in die Stadt, sie müssten überall einen Parkplatz finden und die Straßen seien für sie alleine da, dafür zahlen sie ja KFZ- und Mineralölsteuer. Tatsächlich reicht dieses Steueraufkommen bei weitem nicht aus, die notwendige Straßenverkehrsinfrastruktur zu gewährleisten. Alle Steuerzahler zahlen kräftig drauf dafür.
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    Die Autoindustrie dokumentiert ihre völlige Unfähigkeit. Deshalb müssen die Kommunen jetzt die "Notbremse" ziehen. Die Petition kann dazu beitragen, den Stadtrat endlich wachzurütteln.
Volkswagen-Chef Matthias Müller beschimpft die VW-Kunden dafür, dass sie nicht mehr Elektroautos kaufen. Die Autoindustrie betrügt ihre Kunden bezüglich der Abgaswerte der Autos mit Verbrennungsmotoren. Und wenn die Autoindustrie deshalb in die Kritik gerät, wehrt sie sich mit dem Vorwurf, die Kunden seien selber schuld, weil sie die angebotenen Elektroautos ja verschmähen würden. Wie absurd ist das denn? Dazu kommt: Auch Elektroautos verschmutzen die Umwelt. Genau wie andere Autos verstopfen sie die Straßen und sind ebenso laut. (Ab Tempo 30 dominieren bei allen Autos die Reifengeräusche.)
Quelle: "Auf der einen Seite denken und handeln viele Deutsche im Alltag grün, wenn es aber um E-Mobilität geht, haben wir als Verbraucher spitze Finger." www.faz.net/aktuell/wirtschaft/vw-abgasskandal/f-a-s-exklusiv-vw-chef-kritisiert-betroffene-des-dieselskandals-14535298.html
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    fehlendes Gesamtkonzept für die Verkehre
Ich sehe die Gründe für die hohen Belastungswerte eher woanders: Es fehlt hier ein Gesamtkonzept, das ALLE Verkehrsteilnehmer berücksichtigt und gewährleitst, dass die Verkehre fließen. Grüne Wellen gibt es hier im Gegensatz zu anderen Städten nicht. Der ÖPNV wird künstlich mit dem Ergebnis bevorzugt, dass der Querverkehr minutenlang an den Ampeln warten muss (z.B. Podbi, Vahrenwalder Str., Ricklinger Stadtweg). Mein Fazit: Erst ein ordentliches Verkehrskonzept evaluieren, dann ggf. über weitere Schritte nachdenken.
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    Wieso sollten länger laufende Motoren und mehr Stau zu weniger Stickstoffdioxydbelastung führen?
I. Einführung von Tempo 30 innerhalb des Cityring hochbelasteten Hauptverkehrsstraßen - durch Temporeduzierung den Giftausstoß senken --> Bedeutet: Länger laufende Motoren mit mehr Belastung insgesamt. II. mit Fahrverboten für den Autoverkehr den Radverkehr fördern: weniger Autoverkehr in der City, mehr Fußgängerzonen und Fahrradstraßen --> Nicht Autoverkehr sondern den Verbrennungsmotor mit fossilem Brennstoff einschränken. III. nur Straßen mit 2 Fahrbahnen dort, wo menschen wohnen - keine 4 oder noch mehr Fahrbahnen --> Bedeutet mehr Stau, länger laufende Motoren und daher noch mehr Abgase.
Quelle: gegen-tempo-30.de/argumente-gegen-tempo-30/
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Eine Entlastung der Innenstadt ist doch garnicht gewollt? Beste Beispiel 10/17. Anstatt dafür zu sorgen das innerhalb das Stadtrings flüssiger Autoverkehr herrscht, baut man die City weiter zu blockiert die Strassen usw... Prinzipiell ist es ja eine gute Idee das Verkehrsaufkommen in Hannover zu senken aber durch weniger Verkehr in der Stadt eine höhere Belastung der Öffentlichen Verkehrsmittel.
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Och, liebe Radler, könnt ihr euch kein Auto leisten oder habt ihr so ein empfindliches kleines Näschen? Oder liegt es einfach nur daran, dass ihr im ganzen Leben immer benachteiligt wurdet, euch niemand zuhört und beim Radeln immer nur von vorn der Wind weht? Egal, was es ist, Stickstoffoxyd ist es nicht, was eure Sinne benebelt und dafür sorgt, dass eine ultrageringe Minderheit der großen Menge mit ihrem Gequengel auf die Nerven geht. Wenn ihr frische Luft wollt, fahrt aufs Land, wenn ihr Arbeit, Einkauf und Geselligkeit wollt, in die Stadt.
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Bevor man in der City den Verkehr durch Staus drangsaliert, muss man dafür sorgen, ihn ausserhalb der Stadt zu halten, ihn quasi gar nicht erst in die Stadt hineinzubekommen: D.H leistungsfähiges Stadtbahnsystem mit ausreichend Reserven und, hochkapazitive PR-Parkplätze samt Umgehungsstraßen/Schnellwege. Erst dann kann man in einem letzten Schritt im Zentrum zurückbauen. Hier soll für eine ideologisch/aktionistische Politik geworben werden, die die Aktionsreihenfolge auf den Kopf stellt und einen Verkehrskollaps in Kauf nimmt, bei dem die Schadstoffe ansteigen.
Quelle: Aktionsreihenfolge vertauscht.
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Die Bürger der Landeshauptstast sehen bei der Umsetzung von Vorstellungen der Grünen hinsichtlich Verkehrsentwicklung und leider auch -Behinderung das Augenmaß verletzt. Das zeigen die Umfragen zur weiteren Umsetzung Grüner Vorstellungen, die zunehmend als Diktat empfunden werden.
Quelle: www.haz.de/content/collectedinfo/20504543
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    Elektromobilität nicht berücksichtigt
Hat der Petent sich schon einmal Gedanken gemacht, ob nicht eine schnellere Migration in Richtung Elektromobilität sinnvoller sein könnte als erst einmal mit rigorosen Verkehrseinschränkungen für mehr Stickoxide /und Widerstand in der Bevölkerung) zu sorgen? Unter Nutzung von Elektro-Car-Sharing ließen sich sofort bessere Ergebnisse erzielen als mit reiner Verkehrsvergällung.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Elektromobilit%C3%A4tsgesetz#Gesetzgebungsverfahren
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