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  • Von: Gerd Reincke, Gregor Bischoff mehr
  • An: Rat der Stadt Hannover
  • Region: Hannover mehr
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 76 Tage verbleibend
  • 442 Unterstützende
    388 in Hannover
    10% erreicht von
    3.900  für Quorum  (?)

Stickstoffdioxidbelastung in Hannover senken! Jetzt!

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I. Einführung von Tempo 30 innerhalb des Cityring und an den hochbelasteten Hauptverkehrsstraßen, sofort - durch Temporeduzierung den Giftausstoß senken

II. mit Fahrverboten für den Autoverkehr den Radverkehr fördern: weniger Autoverkehr in der City, mehr Fußgängerzonen und Fahrradstraßen

III. nur Straßen mit 2 Fahrbahnen dort, wo menschen wohnen - keine 4
oder noch mehr Fahrbahnen

Begründung:

Am 11. September 2016 schrieb die Süddeutsche Zeitung:
Umfrage: Mehrheit will Fahrbeschränkung für schmutzige Diesel

Der Umwelthilfe zufolge verpesten die heutigen Euro-6-Diesel-Pkw die Luft in Deutschlands Städten 70 Mal mehr als moderne Benzin-beziehungsweise Benzin-Hybrid Fahrzeuge.
Die Mehrheit der Deutschen ist dafür, Dieselautos mit hohem Schadstoffausstoß aus Stadtteilen mit besonders schlechter Luft zu verbannen. 59 Prozent sprachen sich in einer Umfrage im Auftrag von Greenpeace dafür aus, dass schmutzige Diesel in belasteten Quartieren nicht mehr fahren sollten.

Seit Jahren belastet der stetig wachsende motorisierte Verkehr die hannoversche Innenstadt: statt den Ausbau des öffentlichen Nahverkehr zu intensivieren und den Bau breiter, sichtbarer Radverkehrsanlagen massiv zu fördern, wird am System „Auto“ festgehalten und immer mehr Verkehr in die City gezogen.
Weiterhin hohe Unfallzahlen, morgens und abends vollkommen verstopfte Verkehrsstraßen, eine hohe Lärm- und steigende Schadstoffbelastung bei steigenden Auto-Zulassungszahlen sind die Folgen.
Die Überschreitung des EU-Grenzwertes für das Gift Stickstoffdioxyd bildet einen Höhepunkt in der Kette der Miseren. Das Gift belastet die Atemwege, kann Bronchitis, Asthma auslösen, und zu Krebs führen. Besonders bedroht sind Kinder, ältere Menschen und Kranke, vor allem als Fußgänger und Radfahrer, sie können täglich Schaden nehmen.
Die Parteien im Rathaus geben sich ratlos und wiegeln ab: die einen warten auf die vorerst gebremste Einführung der blauen Plakette, andere propagieren die „Bike-City“ und die Dritten setzen auf die Förderung des Elektroauto. Alles Maßnahmen, die nicht sofort greifen, die Gesundheit nimmt weiter Schaden. Das darf nicht sein, die Giftbelastung muss umgehend gesenkt werden. Die Erarbeitung eines Luftreinhalteplans ist zwar richtig, seine Anwendung kann aber noch dauern.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hannover, 13.11.2016 (aktiv bis 12.05.2017)


Neuigkeiten

Das Abstimmungsergebnis in der HAZ zeigt, dass vielen die Problematik mit der Schadstoffbelastung bewußt ist, und sie daher für eine bessere Luft in der Stadt eintreten. www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Dreckige-Luft-Auf-der-Marienstrasse-drohen-Fahrverbote

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Für Busse und LKW gilt, dass die Abgase zufällig ausgewählter Fahrzeuge im Straßenbetrieb getestet werden. Bei Diesel-PKW werden von den Autoproduzenten ausgewählte Fahrzeuge unter Laborbedingungen auf dem Rollstand getestet. Und es ist keine Änderung ...

PRO: "Bislang standen vor allem Diesel-Fahrzeuge wegen der durch die Volkswagen-Affäre bekannt gewordenen Abgasmanipulationen in den Schlagzeilen. Sie gelten als heimliche Stinker, deren Stickoxid-Emissionen verantwortlich dafür sind, dass vor allem in den ...

CONTRA: Ich sehe die Gründe für die hohen Belastungswerte eher woanders: Es fehlt hier ein Gesamtkonzept, das ALLE Verkehrsteilnehmer berücksichtigt und gewährleitst, dass die Verkehre fließen. Grüne Wellen gibt es hier im Gegensatz zu anderen Städten nicht. ...

CONTRA: I. Einführung von Tempo 30 innerhalb des Cityring hochbelasteten Hauptverkehrsstraßen - durch Temporeduzierung den Giftausstoß senken --> Bedeutet: Länger laufende Motoren mit mehr Belastung insgesamt. II. mit Fahrverboten für den Autoverkehr den Radverkehr ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Es geht hier nicht darum, die „bösen“ Autofahrer zu diskriminieren, oder dem Kampf von „bevorzugten, linksdenkenden Menschen“ gegenüber den „armen Autofahrern“, die Ihr „Menschenrecht auf Auto“ (CDU Bezirksrats-Politikerin) verlieren sollen. Es geh ...

Eine saubere Luft wünsche ich mir und eine saubere Stadt. Da wir keinen Autoverkehr brauchen in der Stadt mit dem guten Öffentlichenstraßenverkehrsnetz.

Weil ich auch in Zukunft atmen möchte!

Gesundheitsschutz ist wichtiger als die Bequemlichkeit des Autofahrens

Solche Hirngespinnste können nur bevorzugte Menschen wie Beamte, Kinder aus dieser verwöhnten Gesellschaftsschicht, Sudenten, verbeamtete Angehörige von Kirchen, öffentlichen Körperschaften etc. aufstellen, die ihr Leben mit weing Arbeitsaufwand betr ...

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Petitionsverlauf

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