Pro

What are arguments in favour of the petition?

In Gemeinden, wo die Ausmaße von Neuplanungen entweder hinter verschlossenen Türen oder in schnellen Hauruckaktionen ohne Bürgerbeteiligung beschlossen werden, könnte ein Stangengerüst dafür sorgen, dass sich die Öffentlichkeit in den Planungsprozess einbezogen fühlt, besonders, wenn die Entscheidungen vor den eigentlichen Bauleitverfahren gefällt werden, deren Sinn und Zweck es u.a. sein sollte, das Maß von baulichen Nutzungen festzusetzen, und zwar unter echter Beteiligung der Öffentlichkeit, die nicht nur eine Anhörung der Bürger sein sollte.

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Ein Stangengerüst kann man wieder abbauen, wenn man merkt, dass der geplante Neubau, der auf dem Papier vielleicht ganz schick aussieht, doch zu groß ist, steht das Gebäude erst einmal, kann man nichts mehr ändern und muss damit leben, dass jeder Passant sich fragt: Wie konnte man so etwas nur genehmigen?

1 Counterargument Show

Wer dagegen ist, dass sich die Bürger und alle Beteiligten in einem Bauplanungsprozess eine gute Vorstellung des Projektes machen können, scheut vielleicht die im Vergleich zum Gesamtbudget geringen Kosten und einen kleinen Aufwand, oder möchte diese einem Bauherrn nicht zumuten, dafür aber hat eine Visualisierung durch ein Stangengerüst den Vorteil, dass keiner den Eindruck gewinnt, man wolle die wirklichen Ausmaße herunterspielen oder der Öffentlichkeit vorenthalten.

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Für die Öffentlichkeit und die Entscheidungsträger die Sachlage klar offenzulegen, damit für alle anschaulich ist, was geplant wird, kann kein Fehler sein. Im besten Fall werden längere Streitigkeiten verhindert, die sich niemand wünscht.

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Pro

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Contra

What are arguments against the petition?

Wenn der Gemeinderat kein Stangengerüst braucht und der Meinung ist, dass ein Neubau sich in die Umgebung einpasst und entsprechend abstimmt, muss man den Beschluss als Mehrheitsbeschluss akzeptieren. Als Bürger kann man sich dann allerdings bei der nächsten Wahlperiode überlegen, ob man lieber die Gemeinderäte wählt, denen Transparenz für die Öffentlichkeit nicht ganz so wichtig ist, oder doch lieber diejenigen, die ihre Bürger mit ihren Anliegen vertreten, wenn es z.B. um Stadtbild verunstaltende Neubauten geht.

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