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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Radikalismus und falsche Werte
Der Staat als auch die Schule, ob Öffentlich oder Privat, sind als strikt Religionsfreier Raum zu betrachten. Wenn jemand Archaische Lebensformen Postitulieren möchten, kann er das in den dafür eingens gebauten Räumlichkeiten tun. Es gibt wichtigers zu lehren und wir sehen mit wie wenig erfolg der Religionsunterricht zur Sozialen stabilität beiträgt. Und was dem einen zu gestanden wird kann anderen Gruppierungen dann auch nicht ausgeschlagen werden. Das schließt sämtich radikale Gruppen mit ein. Auch Nazi, die erfolgreich schon Kindergärten und Jugendzentren betreiben.
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    Religion ist Privatsache dann sind alle Probleme gelöst
Religion ist wie z.B. Sex eine komplette persönliche Sache und jeder sollte hier im Laufe seines Lebens seine eigenen Erfahrungen machen. Wenn ein Kind oder Jugendlicher sich damit beschäftigen möchte, Google eingeben und schon kommt alles was man wissen möchte. Wieviel Leid, Kriege, Mord und Totschlag und nur eigentlich nur Stress haben uns Religionen gebracht und es ist doch so einfach dies zu beseitigen. Wer an etwas glauben möchte, kann das jede Minute an jedem Ort selbst für sich allein tun. Also kurz Religion = Privatsphäre und hört mit dieser Missionierungen auf.
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Religion und Glaube sind der Ursprung des Nachdenkens, der philosophie, der Forschung und Entwicklung der Menschheit. Dennoch sollte kein Mensch (schon gar nicht ein Kind) in eine Richtung gezwungen werden. Der Religionsunterricht sollte ALLE Religionen erfassen, denn jede Religion hat etwas, was sie uns lehren kann. Religionsunterricht sollte reformiert werden und nicht mehr so stur sein.
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    Gemeinsames lernen
Ich stimme meinem vorredner zu. Weiterhin herrscht doch religionsfreiheit in deutschland. Warum hat die christliche kirche dann das privileg eines eigenen unterrichts, während juden, muslime, und atheisten und alle weiteren religionen/bzw. Andere sich zusammen eine stunde teilen. Bei uns in bayern ist an manchen schulen der ethikunterricht auch noch am nachmitag und während reli haben die anderen halt freistunde. Aber wäre es denn nicht am besten alle schüler in einen unterricht zu tun in dem alle religionen/o.ä zb atheismus drangenommen werden (name: unsere gesellschafft)?
Quelle: Eigenes o. Die zeit
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    Religionsunterricht in Kirchen nicht in Schulen!
Ich denke, jeder kann selber entscheiden ob er sich kirlich weiterbilden will. Dies sollte man aber in der Kirche tun, ein eindeutig parteiischer Ort. Schulen sollen aber keine Werte vermitteln, so sollte auch Religionsunterricht nicht verpflichtend sein! Und von wegen Ethik Unterricht als Ersatz: Dieses Fach war damals schon zur meiner Zeit reines herumsitzen und Zeit totschlagen...
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Religion ist "Opium fürs Volk", verkleistert die Gehirne und ist ein probates Mittel(seit tausenden Jahren) zur Volksverdummung. Kirche will auch nur Macht, auf der Seite der Schwachen standen die Schwarzkittel nie ... Und das Ganze in ein kindliches Gehirn einzupflanzen, bevor es selbstständig werten kann? Hochgradig abartig!!!
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Religion sollte Privatsache sein. Ausgenommen von der Oberstufe ist der Religionsunterricht an Schulen stupides Auswendiglernen und genau so naiv und simpel aufgebaut wie Religion an sich. Religion sollte ein Teil des Ethikunterrichts sein, an welchem Kinder, egal welcher Religionszugehörigkeit, teilnehmen und so eine Abgrenzung vermieden wird. Im Ethikunterricht kann der Schüler im Laufe des Erwachsenwerdens selber entscheiden, ob er sich, bzw. für welche Religion er sich entscheidet und wird nicht automatisch hineingeboren.
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Klar, die Kinder können heutzutage nicht mehr richtig lesen und schreiben, haben Probleme in Mathematik aber solange sie die Geschichten aus der Bibel vermittelt bekommen ist ja alles gut. Bitte! Es spricht nichts dagegen im Rahmen eines Modules einen groben! Überblick über alle! Religionen in der Schule zu vermitteln. Wen es dann interessiert, der kann ja in seiner Freizeit mehr dazu lesen oder einen Kurs (oder die Kirche etc.) besuchen. Des Weiteren wäre es ungerecht anderen Glaubensgemeinschaften gegenüber nur christliche Werte zu vermitteln.
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    Anhang zu "Glauben bewerten"
Ist es nicht außerdem paradox, den Schülern übermitteln zu wollen, dass Gott die Welt erschaffen hätte und in der nächsten Stunde Biologie ansteht? Also das kann ich nicht nachvollziehen. Sowohl in Religion muss man sich bemühen, eine gute Note zu erlangen, als auch in Biologie, obwohl man doch nur an eines beider Theorien glauben kann? Für mich stellt sich jetzt hier die Frage, auf was die Schule hinaus will? Will sie uns widersprüchliche Theorien auf den Hals zwängen oder uns vortbilden? (15 Jahre, W)
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Religionsunterricht gehört meiner Meinung nach nicht in die Schulen. Hier werden die Kinder religiös beeinflußt. Man stelle sich nur vor (ein Gedankenspiel) die Scientology würde Religionsunterricht in einer Schule machen. Wer wollte das. Es macht keinen Unterschied, welche Sekte (oder "Kirche") das macht. Überhaupt sollte man ALLE Religionen abschaffen. Religionen sind die übelsten Verbrecher und gehören nicht ein eine fortschrittliche Welt und schon garnicht in die Schule.
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    Gedanke an die Zukunft
Wir wissen nicht, wie die Menschheit ohne diesen dominanten Teil unserer Geschichte wäre. Wir wissen auch nicht, wie die Menschheit mit diesem dominanten Teil unserer Zukunft werden würde. Ich wäre weniger pessimistisch, wenn die Menschheit ohne den erhofften Schutz durch höhere Mächte, aber auch ohne Angst vor deren Reaktionen beginnen würde, unser aller Zukunft verantwortungsvoll zu gestalten. Religionen gehören sicher in den Geschichtsunterricht - nicht mehr, aber auch nicht weniger.
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Es ist wichtig, über die Religionen auf der Welt informiert zu sein. Dies könnte aber auch innerhalb des Geschichtsunterrichts oder Gemeinschaftskunde oder Erdkunde stattfinden. Religionen führen zu Kriegen. Immer wieder. Mehr Gewicht auf Atheismus und Humanismus wäre sinnvoller.
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Es gibt einfach nicht genügend angehende Lehrer die dieses Fach unterrichten/studieren wollen. Das Resultat ist, dass Geistliche als Ersatz genommen werden, also Menschen die das Lehren garnicht gelernt haben. Mein Lehrer in der Oberstufe war Mönch, und hat unterrichtet wie er lustig war, danach benotet wie er lustig war, Wünsche seiner Schüler nicht berücksichtigt, Schüler auch teilweise gehänselt, seine Rechte als Lehrer schamlos ausgenutzt, etc. Und das hat leider sehr vielen Kindern meines Jahrgangs den Schnitt versaut. So macht das alles keinen Sinn.
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    Religionsunterricht ist kontraproduktiv
Worum geh es in der Schule? Schüler sollen auf das Leben innerhalb der sie umgebenden Gesellschaft vorbereitet werden. Ein konfessionell getrennter Religionsunterricht ist hierzu nicht geeignet. Der Schüler soll lernen, dass das Zitieren von Bibelsprüchen, Koranversen oder anderen heiligen Büchern kein Ersatz für sachliche Argumente darstellen darf, wenn es um das Miteinander der Menschen geht.
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    Historisches Falschargument
Religion ist möglicherweise eine notwendige Erfindung, die letztendlich zu dem führte, was wir heute sind. Aber das gleiche gilt auch für Ausbeutung, Sklaverei und Kriege. Nur weil etwas Teil unserer Geschichte ist, wird daraus kein Argument, weshalb dies zu befürworten sei. Wir sind ein Rechtsstaat und keine Theokratie - daher sollte es auch kein Problem darstellen, die Werte und die Kultur unserer Gesellschaft zu vermitteln, OHNE dabei auf Religion zurückgreifen zu müssen.
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Man braucht keine Religion um ein mitfühlender netter Mensch zu sein. Im Gegenteil: Sieht man alles was geschieht als von Menschenhand geschaffen an, steht man auch für mein tägliches Handeln selbst in der Verantwortung und schiebt das nicht auf irgendwelche göttlichen Abbilder. Es können im normalen Unterricht gerne alle Religionen in ihren Grundformen kurz, rein wissenschaftlich und WERTFREI erklärt werden, mit den jeweiligen Zahlen der durch Glaubenskriege verursachten Toten verziert. Mehr aber auch nicht.
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    Glauben bewerten?!
Ich finde, dass Religionsunterricht nicht an Schulen stattfinden soll. Was hat der Staat, bzw. die Schule, mit seiner Religion zu tun? Ich dachte immer wir sind ein Staat, unabhängig von der Religion. Aber mein hauptsächliches Anliegen besteht darin, zu sagen, dass der Glauben etwas intimes ist, was nicht benotet oder auf alle Schüler verallgemeinert werden kann. Jeder nimmt seinen Glauben unterschiedlich ernst und sollte selber darüber entscheiden können, ihn so weit auszuprägen wie man will.
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    Vielviel Aufsplitterung denn noch?
Heute haben wir Evangelen und Katholen, diskutiert wird über Muslime, Aber wie geht das weiter? Warum soll eine Religion/Konfession das Recht haben, den eigenen Glauben an öffentlichen Schulen gelehrt zu bekommen, andere aber nicht - nur, weil die weniger Mitglieder haben und daher gesellschaftlich nicht relevant genug sind. Zählen die "Argumente" der Befürworter etwa erst ab einem bestimmten Bevölkerungsanteil? Ein allgemeiner Werteunterricht für alle würde allen die gleichen Werte nahebringen - und dem Zusammenleben zugutekommen. Das behindert niemanden in der Ausübung seines Glaubens.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Ich bin ev. Theologiestudentin und angehende Pfarrerin, im Übrigen überzeugte Unterzeichnerin der GEGEN-Petition zu der von Gabriel Stängle. Gleichwohl finde ich, dass diese Petition über das Ziel hinaus schießt. Zur Religionsfreiheit gehört die Möglichkeit, freiwillig konfessionsgebundenen Religionsunterricht an der Schule zu besuchen. Es ist eine Illusion, dass Ethik-Unterricht 'objektiv' oder 'neutral' sei, auch da wird eine bestimmte Perspektive auf die Welt eingenommen, eine Ideologie vertreten. Deswegen sollte die Wahl zwischen Ethik- und Religionsunterricht weiterhin bestehen.
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    Vertragliche und gesetzliche Regelungen
Es besteht zwischen Deutschland und dem Heiligen Stuhl ein Konkordat (Vertrag), das den Religionsunterricht zusichert. Dieser wird außerdem ausdrücklich im Grundgesetz der Bundesrepublik genannt (GG. Art. 7, Abs. 3). Es besteht zudem bereits die Möglichkeit den Religionsunterricht aus Gewissensgründen nicht zu besuchen.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Reichskonkordat#Inhalt_des_Vertrags//de.wikipedia.org/wiki/Reichskonkordat#Inhalt_des_Vertrags" rel="nofollow">de.wikipedia.org/wiki/Reichskonkordat#Inhalt_des_Vertrags
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    Mehr Religionsunterricht an Schulen, 33 Stunden die Woche!!!
Wo bleibt der flächendeckend zu erteilende Islamunterricht? Unterricht in Hinduismus, Buddhismus, Voodoo-ismus, Scientology-ismus, Ego-ismus,...???
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    Mehrheit schützt Minderheit
Ihr werdet erst zufrieden sein, wenn Kirchen brennen. Was Ihr aber aus den Augen verloren habt, ist dass eine breite christliche Bevölkerung Euch Minderheiten schützt. Zerschlagt die Kirchen - was dann? Schüchtert die Bürger ein! Ja - wer hat dann noch Zivilcourage, wenn es gegen Minderheiten geht? So zerschlagt Ihr zwar die Mehrheitsgesellschaft, aber der Nutzen Eures Sieges wird für Euch selbst fraglich sein°
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Man sollte unterscheiden zwischen Kirche und Landesverfassung. Die christlichen Werte im Bildungsplan sind auch aus der Landesverfassung entnommen. Der Religionsunterricht in den Schulen ist ein freiwilliges Angebot und da in Deutschland alles genau Verwaltet werden muss hat auch ein freiwilliger Unterricht einen ordentlichen Lehrplan. Sonst könnte ja wer weis was unterrichtet werden.
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    Kind in einer Art Übermaß mit dem Bade ausgeschüttet
Als selbstverständlicher Zeichner der Gegenpetition zu derjenigen von Gabriel Stängle empfinde ich, dass die Initiatoren hier schlichtweg über´s Ziel hinausgeschossen sind. Genauso wichtig wie es ist, Homosexualität und nahezu alle Formen der Sexualität im Schulunterricht zu behandeln, ist es, Kenntnis von der Bibel zu erlangen - als einer der weisesten Bücher der Menschheit und auch ,zugestanden und souverän, als einer der wüsteten Bücher der Menschheit.
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Ja zu Religionsunterricht an Schulen. Wer dagegen ist, muss ihn nicht besuchen, wo liegt das Problem? Ist das Vermitteln von ethischen Werten nicht eines der Hauptziele an Schulen? Kann das ein Fach wie Ethik? Wer gibt da die Werte vor, der Staat? Haben wir dann nicht eine Diktatur?
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    bei Erfolg der Petition, erfolgt eine Strafanzeige auf Entschädigung des der Löhne, wegen beschuldigter Anstiftung zur Arbeitslosigkeit dieser Lehrer die keine Religion mehr unterrichten dürfen.
Herr Buchholz, wenn ihre Petition Erfolg hätte, würden sie dann auch bitte für die Gehälter der arbeitslosen Lehrer,die wir dann zu beklagen haben, aufkommen. Denn alles andere wären ja neue staatsschulden. Ich habe mir ihre. Namen auf jedenfall notiert, und werde sie bei einem Erfolg der Petition auf zusätzliche Steuergelder verklagen. Oh darauf freue ich mich schon.
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    Entscheidet Euch!
Entweder ist die Homosexualität anerzogen oder sie ist erblich! Wenn sie erblich ist, braucht Ihr die Kinder nicht in einem Alter, in dem sie für Sexualität noch nicht entwickelt sind, mit Sexualpraktiken belästigen. Das ist nämlich Kindsmissbrauch. Wenn sie anerzogen ist, ist, ist Indoktrination erst recht nicht nötig und sie ist Beeinflussung zur Homosexualität. Und immer noch Kindsmissbrauch!
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    Gott segne ihre arme Seele
Detlev Buchholz, für sie werde ich einen Gottesdienst halten lassen, das ihnen Gott mit Freude aufzeigt, das sie mit ihrer Meinung und den Forderungen unrecht haben. Sie sollen einer der ersten sein, dem Gott seine Existenz zeigt, so das Frieden und Liebe in ihrer Seele ein Zuhause findet. Jesus vergebe diesem Menschen seine Sünden, denn er war sich dessen nicht bewusst, das das Böse in seinem Herzen Platz genommen hat.
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    Identitätskrise
Im Ethikunterricht werden mit Fakten und Tatsachen dem Schüler erklärt, dass die Existenz eines Menschen vergänglich ist und nach dem Tod das Nichts ist. Menschen, die etwas empfindlich gegenüber dieser Tatsache sind, befürworten dadurch den Religionsunterricht, um die Angst vor der Existenzkrise zu nehmen. Das ist wie mit der Matrix. Entweder man nimmt den Ethikunterricht und erfährt über die Philosophie der Welt, oder den Religionsunterricht, um sich eine Welt vorzutäuschen, um glücklich zu sein. Und dies sollten Schüler selber entscheiden.
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    Religionsunterricht als Ort des Weiterdenkens
Ist Religionsunterricht nicht das einzige Fach bei dem ein Schüler das Wissen selber weiter entwickeln darf und für sich selber bestimmen kann? Ist es nicht der Sinn des Lebens, der dabei deutlich gemacht wird, wenn das fehlt , was kommt dann der Gesellschaft entgegen? Kein Ethikunterricht kann das ersetzen, das Lernen der Unterschiede der Gesellschaft,kultureller Begegnungen und Konfikte, es ist Teil unserer Geschichte. Man sollte aber entscheiden dürfen: Philosophie oder Religion, so kenne ich das als Schülerin und so funktioniert es auch ausgesprochen gut.
Quelle: ich selber
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