12.02.2026, 03:09
Mit der Entscheidung der Lübecker Bürgerschaft, das Bartelsholz mit der geplanten 380 KV-Leitung zu überspannen, sollen rund 50.000 Quadratmeter wertvoller Lübecker Stadtwald zerstört werden, obwohl eine deutlich schonendere Alternative möglich ist.
Die Alternative wurde von TenneT, dem Vorhabenträger, nicht ernsthaft geprüft und die Hansestadt Lübeck unter Zeitdruck gesetzt. Die Alternativtrasse entlang der Nordumgehung benötigt für Maststandorte insgesamt nur etwa 1.500 Quadratmeter. Die betroffenen Landwirte würden entschädigt, die Ackerflächen bleiben weiterhin nutzbar.
Demgegenüber steht im Bartelsholz eine großflächige Waldrodung von 50.000 bis zu 100.000 Quadratmetern.
Bis zu 160 Jahre alte Bäume würden unwiederbringlich verloren gehen, mit gravierenden Folgen für Klima, Artenvielfalt und Naherholung. Besonders brisant: Schleswig-Holstein ist mit nur 11,5 % Waldanteil das waldärmste Bundesland Deutschlands, Tendenz fallend.
Das Bündnis „Lübecker Stadtwald retten!“ ruft daher zu einer Demonstration für den Erhalt des Bartelsholzes auf! Bastelt Schilder für den Wald und kommt zahlreich dazu!
Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für den Schutz unseres Stadtwaldes, für eine verantwortungsvolle Energiewende und für Entscheidungen, bei denen Klima- und Naturschutz vorangestellt werden.
Demonstration für den Erhalt des Bartelsholzes
📅 21. Februar 2026
⏰ 11:00 Uhr
📍 Klingenberg, Lübeck
Das Bartelsholz ist Lebensraum, Klimaschützer und Erholungsraum.
Wir sind für die Energiewende, aber nicht auf Kosten von Wald, Klima und Natur.