die Frist zur Einreichung von Einwendungen gegen das geplante Deponie‑Vorhaben endet am 20. April – es bleiben uns damit nur noch 7 Tage.
Um die Wirkung unserer Einwendungen zu stärken, bitten wir euch herzlich, eure eigenen, persönlich verfassten und persönlich gestalteten Einwendungen zu schreiben. Je individueller eure Begründung ist, desto deutlicher zeigen wir der Behörde, wie stark die Bevölkerung das Vorhaben ablehnt und warum es für euch inakzeptabel ist.
Wichtig sind vor allem:
• Gefahr für vulnerable Gruppen: Kinder, Senioren, • Auswirkungen auf die Lebensqualität: Verkehr, Lärm. Luftverschmutzung, Schmutz, Staub. Umweltbelastung: die Belastung der Ökologie (Flora, Fauna, Landschaftsbild) Gefährdung der Gewässer, Gefahr des Versiegens von Quellen und Grundwasserleitern durch Schadstoffeintrag, Belastung des Landschaftsbildes die Gefährdung der touristischen Lebensgrundlage rund um den Alpsee, Beeinträchtigung der historischen Stätten oberhalb des Alpsees.
Wenn ihr bei der Formulierung eurer Einwendungen Unterstützung wünscht – etwa mit Hinweisen zur Rechtsgrundlage (z. B. § 73 VwVfG), möglichen Argumenten oder unserer Hilfe bei der Argumentation –, könnt ihr euch gern an uns wenden. Für Fragen, Unterstützung oder die Zusendung der Argumentensammlung schreibt einfach an:
buergerinitiative.alpsee@gmail.com
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Stimme gehört wird – jede individuelle Einwendung zählt!
Mit herzlichen Grüßen
Im Namen der Bürgerinitiative zum Erhalt der Alpseelandschaft Eure Waltraud
unsere Pressemitteilung erschien heute in der regionalen Wochenzeitschrift Kreisboten, wir gehen weiter und danken all unseren zahlreichen UnterstützerInnen. Wichtig, nehmt euch die Zeit und schreibt eure persönliche Einwendung gegen den Standort der Deponie am Weihergut. Vorlagen findet ihr unter Neuigkeiten. Gebt eure Einwendung bei der Stadt Immenstadt persönlich ab, oder sendet sie an das Landratsamt Oberallgäu, Oberallgäuerplatz 2, 87527 Sonthofen.
Fassungslos und zutiefst besorgt“ – Bürger warnen vor Zerstörung des Weihergut
Immenstadt, 29.03.2026 – Knapp 100 Bürgerinnen und Bürger versammelten sich am Sonntagnachmittag im Weihergut, um sich ein Bild vom geplanten Ausmaß der Erddeponie zu machen. Zurück bleibt vor allem eines: große Sorge, dass ein sensibler und schützenswerter Landschaftsraum unwiederbringlich zerstört werden könnte. Viele Teilnehmer zeigten sich fassungslos, dass ein derart massiver Eingriff – konkret ist von einer Aufschüttung zwischen zwei und vier Metern die Rede – in dieses bedeutende Natur- und Erholungsgebiet überhaupt in Betracht gezogen wird. Das Weihergut ist für Einheimische wie Touristen ein wichtiger Rückzugsort und ein zentrales Naherholungsgebiet. Genau dieses steht aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger nun auf dem Spiel. Dieses Fleckchen Erde muss unbedingt bewahrt werden. Deutliche Kritik richtet sich an die zuständigen Behörden. Sowohl die Stadt Immenstadt als auch das Landratsamt Oberallgäu werden als intransparent wahrgenommen. Entscheidungs- und Abwägungsprozesse seien nicht nachvollziehbar und finden gar nicht statt. Es fehle an offener und ehrlicher Kommunikation mit den Bürgern. Für viele steht fest: „Es mangelt an Transparenz – und damit auch an Vertrauen in die Verwaltungen.“ Unverständnis löst zudem die Begründung der Behörden aus, eine Alternativenprüfung des Standorts sei entbehrlich, da das Gebiet bereits vor 13 Jahren als Erddeponie genutzt worden sei. Für die Bürgerinnen und Bürger ist dies eine leichtfertige Argumentation, die der Tragweite des Eingriffs nicht gerecht wird. Die Versammelten fordern daher nachdrücklich: „Die Standortwahl muss umfassend geprüft und das geplante Ausmaß der Erddeponie grundlegend überdacht werden.“
Im Kern geht es um den Erhalt eines wertvollen Landschaftsraums, der nicht kurzfristigen, monetär getriebenen Interessen geopfert werden darf. Die Bürgerinnen und Bürger kündigten an, sich weiterhin entschlossen für den Schutz des Weiherguts einzusetzen und fordern Transparenz sowie einen offenen Dialog – bevor irreversible Fakten geschaffen werden.
Wichtig: Ende der Frist für Einwendungen ist der 20.April Die Online Petition openpetition alpseelandschaft läuft
hier nochmal eine kurze Erinnerung für Euch: Morgen, am Palmsonntag, den 29.03.2026, machen wir eine gemeinsame Wanderung zum Gelände der geplanten Erdaushub- und Bauschutt-Deponie beim Weihergut. Oben wollen wir dann ein großes Herz aus Lichtern formen.
📍 Start: 16:00 Uhr am Parkplatz Freibad – kleiner Alpsee
Bitte bringt mit: Lichter (Kerzen, Laternen, Taschenlampen), Snacks, Tee etc.
👉 Zieht euch möglichst bunt an, am besten mit einer roten oder orangenen Jacke, damit man uns auch gut sieht! :)
Je mehr wir sind, desto besser. Kommt vorbei und bringt gerne weitere Menschen mit.
Wir freuen uns auf Euch!
Viele Grüße,
Susan und das Team der BI zum Erhalt der Alpseelandschaft
hier kommt die aktualisierte VORLAGE für eure Einwendungen gegen den Deponie Standort am Weihergut. Bitte schreibt aus eurer persönlichen Sicht und ergänzt euer Schreiben mit stichhaltigen Fakten z.B. fehlende Prüfung bestehender Deponien, fehlende Nutzwertanalyse, mögliche Umweltschäden in sensiblem Alpseeraum etc.
Denkt daran, dass die Frist bis zum 20.April läuft. Liebe Grüße
bis zum 20. April 2026 könnt ihr eure persönlichen und individuell geschriebenen Einwendungen gegen den geplanten Deponiestandort am Weihergut - Bühl bei der Stadtverwaltung Immenstadt oder direkt beim Landratsamt Oberallgäu, Oberallgäuer Platz 1 in 87534 Sonthofen abgeben. Benennt eure Sorgen, Kritik und Ängste.
denkt daran eure Einwendungen gegen die geplante Deponie am Weihergut zu verfassen, und bei der Stadtverwaltung Immenstadt oder direkt beim Landratsamt abzugeben.
WICHTIG: schildert eure persönliche Betroffenheit - noch mehr Schwerlastverkehr - Verkehrslärm - mitten durch das Städtle.
Ergänzt eure Einwendungen individuell.
Fordert eine unabhängige Prüfung der Kapazitäten von bestehenden Deponien, fordert alternative Standortsuche in Gewerbe - und Industriegebieten.