Alpsee statt Deponie - BürgerInnen fordern Alternativen

Petition richtet sich an
Bürgermeister und Stadtrat von Immenstadt, Landratsamt Oberallgäu

1.998 Unterschriften

100 %
1.589 von 1.400 für Quorum in Landkreis Oberallgäu Landkreis Oberallgäu

1.998 Unterschriften

100 %
1.589 von 1.400 für Quorum in Landkreis Oberallgäu Landkreis Oberallgäu
  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten



05.02.2026, 07:21

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

bei der gut besuchten Informations- und Diskussionsveranstaltung (ca. 60-80 Personen) zur geplanten Erddeponie am Alpsee wurden zahlreiche kritische Punkte deutlich. Christina Mader, Geschäftsstellenleiterin des Bund Naturschutz Immenstadt, führte durch den Abend und stellte zu Beginn umfassend die Argumente gegen die Deponie vor. Sie verwies dabei auch auf erhebliche hydrologische Risiken, die dieser Standort mit sich bringt.

Hans Koch von der Bürgerinitiative zum Erhalt der Alpseelandschaft machte anschließend auf die massive zusätzliche Verkehrsbelastung für Immenstadt aufmerksam. Die LKW müssten strategisch denkbar ungünstig mitten durch die Stadt fahren. Besonders kritisch sei die Verschmutzung der Straße beim Verlassen des Deponiegeländes – gerade im Sommer eine akute Unfallgefahr für zahlreiche E-Bike- und Motorradfahrer.

Peter Winkler thematisierte die große Gefahr der Einschleppung von Neophyten, deren Bekämpfung schwierig und kostenintensiv ist. Auf die Frage, wer für spätere Schäden aufkommt, erklärte der Antragsteller, dass weder Haftung noch Kosten übernommen würden.

In der anschließenden Diskussion äußerten Bürgerinnen und Bürger große Sorgen: Eine junge Mutter kritisierte den fehlenden Einbezug der Bevölkerung und den geplanten LKW-Verkehr vorbei an Grundschule und Kindergarten. Eine Anwohnerin fürchtet Schäden an ihrem über 100 Jahre alten Haus durch Erschütterungen. Ein anwesender Bauunternehmer äußerte zudem deutliche Zweifel an der genannten Begrenzung von 20–25 LKW-Fahrten an Spitzentagen und berichtete, dass solche Obergrenzen im laufenden Betrieb erfahrungsgemäß schnell in den Hintergrund geraten.

Zudem wurden erhebliche Zweifel an der tatsächlichen Kontrolle des angelieferten Materials laut. Vier anwesende Stadträte verfolgten die Diskussion aufmerksam.
Eine Stadträtin hatte bereits in der entscheidenden Sitzung einen belastbaren Nachweis für den tatsächlichen Bedarf an neuen Aushubdeponien gefordert – ein solcher Beleg liegt bis heute nicht vor.

Auch die Forderung nach einer systematischen Suche nach Alternativstandorten wurde mehrfach erhoben. Auf die Frage, wie der Betreiber auf das Gelände am Alpsee gestoßen sei, antwortete dieser: durch einen Zufall.

Die Veranstaltung machte deutlich: Der Widerstand gegen die geplante Deponie ist breit, sachlich begründet und verbunden mit der klaren Forderung nach Transparenz, Bedarfsklärung und ernsthafter Prüfung von Alternativen.

Wir halten Euch auf dem Laufenden!


03.02.2026, 09:49

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

vielen Dank, dass Ihr die Petition unterzeichnet habt! Wir haben nun fast 900 Unterschriften und sind unserem Ziel so schon ein gutes Stück näher - dem Landratsamt unsere Forderung auf die Prüfung von alternativen Deponie-Standorten zu übermitteln!

Eure Unterschrift und die vielen Kommentare zeigen, wie wichtig der Schutz dieses besonderen Natur- und Erholungsraums für viele Menschen ist.

Gerne möchten wir Euch über den aktuellen Stand der Planungen informieren und gemeinsam mit Ihnen die möglichen Folgen sowie Alternativen diskutieren. Dazu laden wir herzlich zur morgigen Informationsveranstaltung ein:

Informationsveranstaltung zur geplanten Deponie am Weihergut
📅 Morgen - am Mittwoch, den 4. Februar 2026
🕖 19:00 Uhr
📍 Naturparkzentrum Bühl
(1. Stock, Zugang über die Außentreppe)

Nutzt gerne die Gelegenheit, sich vertieft zu informieren, Fragen zu stellen und sich mit anderen Engagierten auszutauschen.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Bei Rückfragen erreicht Ihr uns unter:
📧 kempten-oberallgaeu@bund.naturschutz.de

Mit freundlichen Grüßen

BI zum Erhalt der Alpseelandschaft
und
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Kreisgruppe Kempten-Oberallgäu
Seestraße 10
87509 Immenstadt


03.02.2026, 09:48

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

vielen Dank, dass Ihr die Petition unterzeichnet habt! Wir haben nun fast 900 Unterschriften und sind unserem Ziel so schon ein gutes Stück näher - dem Landratsamt unsere Forderung auf die Prüfung von alternativen Deponie-Standorten zu übermitteln!

Eure Unterschrift und die vielen Kommentare zeigen, wie wichtig der Schutz dieses besonderen Natur- und Erholungsraums für viele Menschen ist.

Gerne möchten wir Euch über den aktuellen Stand der Planungen informieren und gemeinsam mit Ihnen die möglichen Folgen sowie Alternativen diskutieren. Dazu laden wir herzlich zur morgigen Informationsveranstaltung ein:

Informationsveranstaltung zur geplanten Deponie am Weihergut
📅 Morgen - am Mittwoch, den 4. Februar 2026
🕖 19:00 Uhr
📍 Naturparkzentrum Bühl
(1. Stock, Zugang über die Außentreppe)

Nutzt gerne die Gelegenheit, sich vertieft zu informieren, Fragen zu stellen und sich mit anderen Engagierten auszutauschen.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Bei Rückfragen erreicht Ihr uns unter:
📧 kempten-oberallgaeu@bund.naturschutz.de

Mit freundlichen Grüßen

BI zum Erhalt der Alpseelandschaft
und
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Kreisgruppe Kempten-Oberallgäu
Seestraße 10
87509 Immenstadt



02.02.2026, 12:55

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Neuigkeiten vom 30.01.2026 – Positiver Bericht im Kreisboten!

Wir freuen uns sehr über den positiven Artikel im Kreisboten!

In unserer Petition fordern wir einen alternativen Standort für die Erdaushubdeponie, der weniger Natur zerstört und besser in bestehende Gewerbe- oder Industriegebiete passt. Wir sagen klar: keine Deponie auf der grünen Wiese – besonders nicht in einer historisch gewachsenen Landschaft, in der die beiden Burgruinen, auch wenn sie vom Wald verborgen sind, ihre besondere Anziehungskraft auf Gäste, Anwohner und Erholungssuchende entfalten.
Wir wollen die Alpseelandschaft bewahren: für Menschen, Tiere, Natur und die historische Substanz der Region. Jede Stimme zählt!


27.01.2026, 11:02

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

Seit heute liegen im Städtle auch analoge Untesrschriftenlisten für diese Petition aus. Wer also schon hier unterschrieben hat, bitte nicht auf der analogen Liste unterschreiben. Es wird nur eine Stimme gezählt!

Und an alle: erzählt gerne Euren Nachbarn und Nachbarinnen von dieser Petition, Euren Kindern, Omas und Omas und Euren Arbeitskollegen und -kolleginnen.

Viele Grüße,
Susan


26.01.2026, 09:45

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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

Am vergangenen Freitag, den 23.1. haben wir eine Pressemitteilung herausgegeben, um über den Fortschritt unserer Petition zu informieren. In der heutigen Ausgabe ist der Bericht im Allgäuer Anzeigeblatt erschienen.

Vielen Dank an die AZ für die Berichterstattung!

Wir halten Euch auf dem Laufenden! Bis dahin gerne: Spread the Word! Zusammen schaffen wir das das! 🌿


23.01.2026, 08:46

Links oben: Aussicht Richtung Grünten
Rechts oben: Tierspuren
Links unten: Bienenkästen im Wald
Rechts unten: Blick auf die Ruinen Rothenfels und Hugofels (im Hintergrund Mittag und Immenstädter Horn)


Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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