Region: Bayern

Die Krankenhausversorgung in Bayern ist gefährdet – Nein zu Lauterbachs Krankenhausreform

Petition richtet sich an:
Bayerischer Staatsminister für Gesundheit und Pflege Klaus Holetschek

4.484 Unterschriften

Sammlung beendet

4.484 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet 2023
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

05.10.2026, 14:12

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Liebe Aktive,

der Klinikscanner misst Klinikstandorte, nicht Krankenhäuser.
Warum Klinikstandorte:

- An ihnen differenziert sich die gestufte Notfallversorgung und spezialisierte Notfallversorgung.
- An ihnen wird der Patient konkret behandelt, denn ein Krankenhaus kann über mehrere Standorte verfügen - der Patient wird an einem behandelt.

Und daraus lassen sich ganz neue Erkenntnisse ableiten, die fundamental sind, z.B. der extrem geringe Anteil lebensrettender Krankenhäuser mit gestufter Notfallversorgung und die völlig unterschiedliche Ausstattung der Länder.

Und: Ohne den Klinikscanner wäre das nicht möglich gewesen. JETZT aber wissen wir deutlich mehr.
Eine hoffentlich spannende Lektüre!

Die Petitionsleitung


02.10.2026, 03:18

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Liebe Unterstützerinnen,
liebe Unterstützer,

vor wenigen Wochen haben wir unseren neuen Klinikscanner zur Darstellung aller Krankenhäuser in Deutschland und auf Wunsch gesondert in Bayern vorgestellt.

www.klinikscanner.de

Bisher konnten wir die Veränderungen seit 2020 an allen Klinikstandorten darstellen und die Krankenhäuser selektieren nach:

  • Krankenhäusern mit gestufter Notfallversorgung
  • Krankenhäusern mit spezialisierter Notfallversorgung
  • Krankenhäusern ohne anerkannte stationäre Notfallversorgung.

Wir differenzieren die Krankenhäuser ggf. entsprechend des Umfangs ihrer Bedrohung und des Umfangs ihrer Komplett- bzw. Teilschließung. Und wir fügen selektierten Klinikarten die jeweilige Statistik hinzu.

Nun kommt unsere entscheidende Erweiterung, die ...

... Simulation von Klinikschließungen.

Ab sofort kann in umfassender Form dargestellt werden (beigefügt am Beispiel eines Krankenhauses in Lippstadt), welche Konsequenzen eine Klinikschließung hat, und zwar in der Veränderung der Erreichbarkeit vor und nach der Schließung.

Damit leisten wir einen umfassenden Beitrag zu einer Diskussion der Klinikretter gegenüber denjenigen, die für eine Klinikschließung verantwortlich sind. Bisher hatten die Entscheider für Klinikschließungen durch intern gelieferte Daten einen deutlichen Informationsvorsprung gegenüber "Klinikrettern". Mit unserer Simulation könnt Ihr jetzt auf Augenhöhe diskutieren.

Genau das ist unser Ziel - für eine flächendeckende klinische Versorgung in Bayern,

Die Petitionsleitung
Klaus Emmerich
Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern

Erstellung des Klinikscanners: Manuel Jokiel


07.09.2026, 05:06

Der Klinikscanner - Kliniksterben Karte 2.0 und so viel mehr

https://www.klinikscanner.de/karte.php

Die Pressemitteilung:

https://klinikscanner.de/presse/2026-09-04-klinikscanner-launch-kliniksterben-karte-2-0-und-so-viel-mehr/

Auf unserer Homepage: Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern:

https://forschung-kliniksterben.jimdofree.com/klinikscanner/

- - -

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

Wir haben heute eine automatisierte Pressemitteilung von KSMAP zum einem brandneuen Klinikscanner 2.0 verschickt. Die Pressemitteilung liegt in Anlage bei. Diese Klinikscanner wurde mit fachlicher Beratung der Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern erstellt und trägt unsere uneingeschränkte Unterstützung. Wir bitten Euch, diese Pressemitteilungen der KSMAP zum Klinikscanner zu teilen und Euch bekannt gewordene Veränderungen zu einzelnen Klinikstandorten, z.B. Bedrohungen, Schließungen oder Teilschließungen im Klinokscanner zu melden. Der Klinikscanner ist mit umfassenden Informationen zur Entwicklung einzelner Krankenhäuser aber auch der gesamten deutschen Kliniklandschaft ausgestattet.

Er soll Bürgerinitiativen und Klinikrettungsorganisationen, Krankenhausgesellschaften, Beschäftigte, Kommunal- und Gesundheitspolitiker sowie Journalisten mit umfassenden Informationen ausstatten, die sie in Diskussionen um bedrohte und geschlossene Krankenhäuser mit Gesundheitsministern oder Gesundheitsökonomen dringend brauchen. Unser Ziel ist Transparenz, Aufklärung und Diskussion auf Augenhöhe.

Vielen Dank vorab für Eure Unterstützung.

Die Petitionsleitung
Klaus Emmerich
Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern


11.08.2026, 01:13

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Umfrage zu den Folgen einer Klinikschließung

Liebe Unterstützerinnen,
liebe Unterstützer,

101 Bürger haben sich bisher an der Umfrage zu den Folgen einer Klinikschließung beteiligt.

Wir würden uns freuen, wenn sich weitere Personen beteiligen, in deren Nähe ein Krankenhaus geschlossen wurde.

Zur Umfrage:

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSf_X9FUj-2gHSW4UsUMN-TVrfkzMwZdJJL47SH8Y2NjsgrqBg/viewform

Zwischenergebnis

51,5% der geschlossenen Krankenhäuser wurden eine ambulante Gesundheitseinrichtung.
7,2% wurden ein Pflegeheim.
4,1% wurden eine Rehaeinrichtung.
In 21,6% der Fälle steht das geschlossene Krankenhausgebäude jetzt leer.

95% der Bürger sehen eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung.

50,5% der Bürger sehen eine signifikant verschlechterte Erreichbarkeit zum nächstgelegenen Krankenhaus.
Alternative Krankenhäuser sind in 45,5% der Fälle durch öffentliche Verkehrsmittel schlecht erreichbar.
96,9% der Befragten empfindet eine verschlechterte Attraktivität (66,3% deutlich, 33,6% moderat) seines Wohnortes in Folge der Klinikschließung, 3,1% sehen die Attraktivität nicht eingeschränkt.

Das Umfrageergebnis online

https://docs.google.com/forms/d/1xzk2ovGRyrtgy4nOefrJdjBt5Z400h0K9hYz8xkSmxM/edit#responses

Macht also bitte mit, sofern in Eurer Nähe ein Krankenhaus geschlossen wurde!
Mehr Stimmen erhöhen die Repräsentativität der Umfrage.

In Anlage fügen wir das Ergebnis der ersten 101 Befragten bei.

Herzliche Grüße
Die Petitionsleitung


28.07.2026, 01:20

Folgen einer Klinikschließung – eine Umfrage

Liebe Unterstützerinnen,
liebe Unterstützer,

mit der Unterstützung dieser Petition habt Ihr Euch für den Erhalt von Krankenhäusern und gegen Klinikschließungen ausgesprochen.

Seid Ihr unmittelbar von einer bereits vollzogenen Klinikschließung in Eurer Region betroffen?

In diesem Fall kommen wir mit einer großen Bitte auf Sie zu:

Gerne würden wir von Euch erfahren, welche Folgen die Krankenhausschließung in Eurer Region ausgelöst hat. Die medizinische Versorgung aber auch die Erreichbarkeit des nächstgelegenen Krankenhauses spielen beispielsweise eine Rolle in unserer Befragung.

Dürfen wir mit einer anonymen Antwort rechnen? Wir würden uns sehr freuen.

Wählt hierzu bitte online folgendes Formular:

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSd_gcPBGlXhPAog-PgzY0OOeQJ98CtTftpEgdTYSEgDHzL22A/viewform

Wir werden in wenigen Wochen über das Ergebnis der Befragung berichten und bedanken uns vorab herzlich für die Teilnahme.

Für die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern grüßt herzlich
Klaus Emmerich 


22.07.2026, 01:29

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Liebe Unterstützerinnen,
Liebe Unterstützer,

unser Konzept "Bezahlbares Gesundheitswesen für Alle" mit den Kenrforderungen ....

•Abschaffung der Fallpauschalen (12 Mrd. Euro)
•Einführung einer Bürgerkrankenversicherung (9 Mrd. Euro)
•Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze für Großverdiener (58,4 Mrd. Euro)

... hat einen Teilerfolg im Deutschen Bundestag erzielt. Die eingereichte gleichnamige Petition wurde im Petitionsausschuss angenommen und an den Gesetzgeber übergeben.

Wir zitieren (Auszug):

"Gerade rnit Blick auf die hohen finanziellen Defizite in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht weiterer Handlungsbedarf. Hierbei darf das Argument, das heutige Finanzierungssystem der GKV sei historisch gewachsen und seit vielen ]ahrzehnten in engem Zusammenhang mit den anderen Sozialyersicherungszweigen kontinuiellich weiterentwickelt worden, angesichts der stetig wachsenden Herausforderungen im Gesundheitswesen und in der Pflege kein Hindernis sein. ...

Ein zweiter Bericht [der Finanzkommission Gesundheit] ist bis Dezember 2026 vorzulegen und soll Reformoptionen für strukturelle Anpassungen
der GKV aufzeigen, die das Ausgabenwachstum in der GKV mittel- bis langfristig wesentlich reduzieren und den Herausforderungen auf der Einnahmenseite begegnen.
Der Petitionsausschuss empfiehlt, die Petition der Bundesregierung - dem Bundesministerium für Gesundheit und dem Bundesministerium fur Arbeit und Soziales - als Material zu überweisen, um zu erreichen, dass die Petition in die Vorbereitung von Gesetzentwürfen, Verordnungen oder anderen Initiativen oder untersuchungen einbezogen wird."

Kommentar:

Mit diesem Verfahren erreicht unser Konzept "Bezahlbares Gesundheitswesen für Alle" hohe Anerkennung und bestätigt uns damit indirekt die erforderliche Fachkompetenz, um fundierte Gesundheitsvorschläge einzubringen.

Klaus Emmerich für
Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern 


10.07.2026, 12:47

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Ab heute ist massenhaftes Kliniksterben aus finanziellen Gründen vorprogrammiert!

Liebe Aktive,

Am heutigen 10. Juli wurde das GKV-Spargesetz zu Ungunsten der Krankenhäuser im Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Das bedeutet konkret: Ab heute ist massenhaftes Kliniksterben aus finanziellen Gründen vorprogrammiert!

Wir haben ein letztes Mal im Rahmen einer Pressemitteilung scharf reagiert:

..............................

Pressemitteilung
GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz zerstört bundesdeutsche Kliniklandschaft
Himmelkron, 10.07.2026

Entgegen vielfältiger Warnungen haben Bundesregierung und Bundesrat in beispielloser Geschwindigkeit am heutigen Freitag das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz verabschiedet. Die Krankenhäuser werden durch gekürzte Vergütungen in eine unvorstellbare finanzielle Krise manövriert. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft rechnet mit ca. 400 Schließungen von aktuell 1.841 bundesdeutschen Krankenhäusern. Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern hat in ihrer Prognose bis zu 600 Klinikschließungen ermittelt.

Wir beklagen:

  • Der Bundesregierung, dem Gesundheitsausschuss des Bundestags und den Ministerpräsidenten sind alternative Finanzierungskonzepte bekannt, die ein Kliniksterben vermeiden könnten. Wir verweisen in diesem Zusammenhang u.a. auf unsere Vorschläge zur Abschaffung der DRG-Fallpauschalen und zur Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze für GKV-Beitragszahler.
  • Die Krankenhäuser, einst Corona-Helden der Nation, werden geopfert. Die flächendeckende klinische Versorgung der Bevölkerung mit Allgemeinkrankenhäusern einschließlich stationärer Notfallversorgung ist akut gefährdet.

Hier wird die deutsche Kliniklandschaft sinnlos zerstört:

  • Das klinische Personal wird abgebaut.
  • Die Behandlungsqualität wird dramatisch verschlechtert.
  • Die Attraktivität von Regionen ohne Krankenhäuser sinkt.
  • Die Entfernungen zum nächstgelegenen lebensrettenden Krankenhaus wird vielfach unzumutbar.
  • Ungenutzte Klinikgebäude verweisen auf Steuerverschwendung in Milliardenhöhe.

  • Dies ist ein schlechter Tag für Deutschland!

03.07.2026, 23:58

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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
bitte lest nachfolgenden offenen Brief sorgfältig durch und versendet ihn noch an diesem Wochenende an Eure Abgebordneten im Bundestag. Ihr wendet Euch damit gegen Sparmaßnahmen an Krankenhäusern, die ca. 400 Klinikschließungen auslösen werden.
Das Schreiben liegt auch als PDF bei. Es ist ebenfalls auf der Homepage abgebildet:
Bezahlbares Gesundheitssystem für Alle - bezahlbaregesundheitfueralles Webseite!
.....................................
Offener Brief
Rücknahme der Sparvorschläge für Krankenhäuser im Rahmen des geplanten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes
Himmelkron, 04.07.2026
Sehr geehrte MDB Frau / geehrter MDB Herr,
kommenden Donnerstag und kommenden Freitag soll das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz im Schnellverfahren durch Bundestag und Bundesrat gepeitscht werden.
Lassen Sie das nicht zu!
Das verabschiedete Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) wurde mehrfach mit der Notwendigkeit begründet ...

  • hochkomplexe Klinikleistungen an Krankenhäuser der Schwerpunkt- und Maximalversorgung zu konzentrieren
  • das Leistungsspektrum an kleinen Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung zu begrenzen
  • und damit die vermeintliche Behandlungsqualität an deutschen Krankenhäusern zu verbessern.

Der Behauptung, Grund- und Regelversorger würden vermeintlich schlechtere Behandlungsqualität als Schwerpunkt- und Maximalversorger liefern, hat die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern mit Verweis auf die Untersuchungsergebnisse des Portals "Weiße Liste" und des Qualitätssiegels "Deutschlands beste Krankenhäuser" mehrfach widersprochen. Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung bieten nicht alles an. Sie liefern aber innerhalb ihres Leistungsangebots durchschnittliche, bei Routinebehandlungen oft überdurchschnittliche Ergebnisqualität.
Nun wende ich mich mit einem dringenden Appell zu Gunsten der Großkliniken an Sie:
Mit dem Entwurf Ihres GKV-Beitragsstabiltätsgesetz und den damit verbundenen Vergütungseinsparungen ...

  • entzieht die Bundesregierung exakt auch Großkliniken die Existenzgrundlage (Beispiel Nürnberg, Maximalversorger 1.194 Betten) 1
  • treibt diese in die Insolvenz (Beispiel Stuttgart, 761 Betten) 2
  • provoziert neuerdings Schließungen von Großkliniken (Beispiel Mannheim, Schwerpunktversorger, 530) 3
  • verringet durch massive Stellenkürzungen deren Behandlungsqualität (Beispiel Universitätsklinik Regensburg, 839 Betten). 4

Das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz stellt damit jegliche Qualitätsansprüche Ihrer Krankenhausreform in Frage.
Es verschärft den kalten Strukturwandel, den Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und Mitglieder der Regierungskommission für eine bessere Krankenhausversorgung angeblich durch einen kontrollierten Strukturwandel ablösen wollten. Das Kliniksterben in Deutschland wird sich jeglicher Kontrolle entziehen und gefährdet damit die flächendeckende klinische Versorgung in Deutschland.
Ich fordere Sie eindringlich auf:

  • Stimmen Sie im Bundestag gegen die Sparpläne zu Ungunsten der Krankenhäuser zurück.
  • Stellen Sie sich endlich alternativen Finanzierungskonzepten, die gleichzeitig Krankenkassen und Krankenhäuser finanziell stärken.

1 Franken Fernsehen, Sparpläne für Kliniken: Auch Klinikum Nürnberg drohnen Einschränkungen,https://www.frankenfernsehen.tv/mediathek/video/sparplaene-fuer-kliniken-klinikum-nuernberg-warnt-vor-folgen/
2 SWR, Marienhospital Stuttgart: Klinik-Träger ist insolvent - Krankenhaus bleibt geöffnet,https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/krankenhaus-insolvenz-marienhospital-vinzenz-paul-100.html
3 Mannheimer Morgen,Enddatum für das Theresienkrankenhaus Mannheim steht fest, https://www.mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-mannheim-enddatum-fuer-das-theresienkrankenhaus-mannheim-steht-fest-_arid,2381815.html?&npg
4 Regensburg Digital,Universitätsklinikum Regensburg streicht bis zu 64 Arztstellen – Minister Blume: „dringend erforderlich“, https://www.regensburg-digital.de/universitaetsklinikum-regensburg-streicht-bis-zu-64-arztstellen-minister-blume-dringend-erforderlich/09062026/


24.06.2026, 16:52

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Homepage
Wissen zum Kliniksterben
Das gebündelte Fachwissen zur Rettung bedrohter Krankenhäuser
Himmelkron, 24.06.2026

Liebe Unterstützerinnen,
liebe Unterstützer,

Mit dem Entwurf Ihres GKV-Beitragsstabiltätsgesetz hat sich Bundesgesundheitsministerin Nina Warken endgültig von dem vermeintlichen Ziel der Krankenhausreform verabschiedet, die Qualität der Krankenhäuser zu verbessern. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft rechnet mit 140.000 gefährdeten Arbeitsplätzen in bundesdeutschen Krankenhäusern als Ausgleich für fehlende Vergütungseinnahmen. 1 Die Verabschiedung von einem kostendeckenden Pflegebudget könnte für viele Krankenhäuser der „finanzielle Todesstoß“ bedeuten. Kleine ländliche Krankenhäuser sind ebenso betroffen wie Großkliniken.

Viele Krankenhäuser werden die durch das Krankenhausreformanpassungsgesetz angestrebte Transformation der Krankenhäuser finanziell gar nicht mehr leisten können. Sie werden schlicht und einfach in Insolvenz gehen und ein rasantes, bundesweites Kliniksterben auslösen. Das gefährdet die flächendeckende klinische Versorgung in Deutschland. Alle Warnungen von Experten werden in den Wind geschlagen. 2 Es geht nun darum, regionale Initiativen gegen Klinikschließungen mit umfassenden Informationen auszustatten.

Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern reagiert auf die Beratungsresistenz der Bundesregierung deshalb mit einer umfassenden Wissensplattform. Unter dem Titel „Wissen zum Kliniksterben - Das gebündelte Fachwissen zur Rettung bedrohter Krankenhäuser“ stellt eine gesonderte Homepage kostenfrei Einstiegswissen, Fachexpertisen, Stellungnahmen zu Gesetzentwürfen, alternative Klinik- und Klinikfinanzierungskonzepte sowie Aufklärungsvideos zur Verfügung.

Wissen zum Kliniksterben - Das gebündelte Fachwissen zur Rettung bedrohter Krankenhäuser 3

Die bayerische Presse wurde entsprechend informiert.

1 Deutsche Krankenhausgesellschaft, DKG zu Klinik-Einsparungen - Gesundheitskürzungsgesetz gefährdet 140.000 Arbeitsplätze in den Krankenhäusern,https://www.dkgev.de/dkg/presse/details/gesundheitskuerzungsgesetz-gefaehrdet-140000-arbeitsplaetze-in-den-krankenhaeusern/
2 Deutscher Bundestag, Heftige Kritik von Fachverbänden an GKV-Sparpaket, https://www.bundestag.de/mediathek/video?videoid=7654642
3 Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern,Wissen zum Kliniksterben - Das gebündelte Fachwissen zur Rettung bedrohter Krankenhäuser, https://wissenkliniksterben.jimdofree.com/


20.06.2026, 02:48

Liebe Aktive,

DeStatis hat das Krankenhausverzeichnis 2024 herausgegeben. Nun haben wir diese aktualisierten Daten 2024 in den Klinikatlas "Kliniken in Gefahr" übernommen und durch unsere individuellen Bedrohungsinformationen, Teilschließungen und Komplettschließungen ergänzt.

https://www.initiative-klinik-erhalt.de/liste.php

Und hier die kurze Erklärung.

Komplettschließung (schwarz): Bereits vollzogene Schließung
Teilschließung (halbscharz): Bereits vollzogene Teilschließung, hierzu zählt auch die Umwandlung eines Allgemeinkrankenhauses in ein Fachklinik
Bedrohung (rot): Schließungen oder Teilschließungen in der Zukunft bzw. mit unbekanntem Datum, Insolvenzen, die per Definition zu Schließungen oder Teilschließungen führen können.

Allgemeinkrankenhaus ab stationärer Basisnotfallversorgung (grün)
Fachklinik oder Allgemeinkrankienhaus ohne stationäre Notfallversorgung

Mein Dank geht nochmals als Manuel Jokiel für das tolle, im Rahmen der Recherchen stets aktuellen Klinikatlas.

So wird bereits jetzt (!) die geplante Schließung des Mannheimer Schwerpunktkrankenhauses zum 01.07.2026 aktuell als Bedrohung und ab 1.7. automatisch als Komplettschließung dargestellt. 


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