Region: Bayern

Die Krankenhausversorgung in Bayern ist gefährdet – Nein zu Lauterbachs Krankenhausreform

Petition richtet sich an
Bayerischer Staatsminister für Gesundheit und Pflege Klaus Holetschek

4.484 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet 2023
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

02.12.2024, 14:34

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Liebe Aktive,

wir informieren über nachfolgende Pressemitteilung im gleichen Wortlaut, die am heutigen 01.12.2024 an die bayerische Presse verschickt wurde:

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Pressemitteilung
Selbstkostendeckung der Krankenhäuser – die realistische und bessere Alternative zum Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG)
Himmelkron, 01.12.2024

Immer wieder wird dem Bündnis Klinikrettung und auch der Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern mangelnder Realismus bei ihrer Forderung nach Selbstkostendeckung der Krankenhäuser vorgeworfen – zuletzt in der Münchner Runde zum Thema „Krankenhäuser in Not: Wie steht es um Bayerns Gesundheitsversorgung?“ 1

Bündnis Klinikrettung und Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern haben das Konzept im Bundesgesundheitsministerium vorgestellt 2 und im Rahmen einer Projektstudie ausführlich begründet. 3 Trotzdem bleiben hartnäckig die Vorwürfe das Finanzierungsmodell sei unrealistisch, ein Freibrief für alle Krankenhäuser und nicht finanzierbar.

In unserer neuen beigefügten Studie „Selbstkostendeckung der Krankenhäuser – Reale Finanzierungsalternative zu Lauterbachs Krankenhausreform“ 4 entkräften wir die hartnäckigen Einwände.

Wir fragen ergänzend zur Mangelversorgung der KHVVG:

• Warum sollten die Länder und die gesetzlich Krankenversicherten innerhalb von 10 Jahren einen Transformationsfonds im Umfang von 50 Mrd. Euro finanzieren.
• Warum transformiert dieser kostspielige Transformationsfonds Krankenhäuser in Sektorenübergreifende Versorgungszentren ohne Notfallversorgung und Intensivmedizin mit nur gelegentlicher ärztlicher Anwesenheit um?
• Wie stellt sich die Bundesregierung eine wohnortnahe klinische Notfallversorgung vor, wenn immer mehr ländliche EinwohnerInnen kein Allgemeinkrankenhaus mehr binnen 30 Fahrzeitminuten erreichen?

Das Bündnis Klinikrettung hat das bessere Krankenhausfinanzierungskonzept.

Es erhöht gleichzeitig die verfügbaren Ärzte und Pflegekräfte für die unmittelbare Patientenbehandlung. Überzeugen Sie sich in beigefügter Projektstudie.

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Die komplette Pressemitteilung mit Quellenverweisen ist verfügbar unter:

schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/krankenhausreform/alternative-selbstkostendeckung/

Die Petitionsleitung


29.11.2024, 13:41

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Liebe Aktive,

wir haben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in beigefügtem offenen Brief aufgefordert, das verfassungswidrige Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz nicht zu unterzeichnen.

Es wird bereits darüber berichtet:

www.medconweb.de/blog/finanzierung/aktionsgruppe-fordert-nicht-unterzeichnung-des-krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes/

Schreibt auch Ihr an den Bundespräsident. Fordert auch Ihr ihn auf, das verfassungswidrige Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz nicht zu unterzeichnen.

Eure Petitionsleitung


26.11.2024, 08:42

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Liebe Aktive,

die wesentlichen Würfel 2024 zur Lage bayerischer Krankenhäuser sind gefallen.

Das Krankenhaustransparenzgesetz und das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz wurden in Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Die Klinikschließungen in Bayern nehmen dramatisch zu. Aber es konnten im Jahr 2024 auch drei Krankenhäuser zur Versorgung der bayerischen Bevölkerung trotz beabsichtigten Schließung gerettet werden.

Somit fällt die beurteilte Lage bayerischer Krankenhäuser gemischt aus.

Der Dezember 2024 wird redaktionell wohl vom anstehenden Bundestagswahlkampf beherrscht. Nachdem im Dezember 2024 keine wesentlichen neuen Erkenntnisse zu den bayerischen Krankenhäusern zu erwarten sind, stellten wir der bayerischen Presse den Lage- und Aktivitätsbericht 2024 unserer Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern bereits heute zur Verfügung.

Er ist als PDF beigefügt und auch auf unserer Homepage hinterlegt:

kliniksterben.jimdofree.com/app/download/13363535699/Zukunft+bayerischer+Krankenh%C3%A4user+-+Aktivit%C3%A4tsbericht+2024.pdf?t=1732627570

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Ergänzende Information: Schaden des KHVVG für Bayern minimieren

Auszug einer Pressemitteilung

"Um den absehbaren Schaden in Bayern zu begrenzen, ruft die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern dazu auf die im Rahmen des angekündigten bayerischen 7-Punkteplans zu entwickelnden Richtlinien für bayerische Krankenhäuser auf breiter Basis und für die Öffentlichkeit nachvollziehbar zu diskutieren.

Notwendig ist ein breiter Konsens, wie unter den strengen Strukturanforderungen trotzdem kleine ländliche Allgemeinkrankenhäuser mit Basisnotfallversorgung überleben können. Wir rufen auch dazu auf, Förderprogramme für bedarfsnotwendige Krankenhäuser aufzusetzen, damit gefährdete Krankenhäuser finanziell gestützt ihre Strukturen insbesondere an die Leistungsgruppen Allgemeine Innere Medizin und Allgemeine Chirurgie einschließlich zwingender Intensivmedizin an die Strukturanforderungen des KHVVG anpassen können. Auch bedarf es konsensfähiger Kriterien, welchen Krankenhäusern die zulässige Ausnahmegenehmigung für Leistungsgruppen gewährt werden sollten.

Beteiligte eines breit entwickelten Krankenhauskonsens sollten sein: verantwortliche Kommunen, die Bayerische Krankenhausgesellschaft, Vertreter der Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte, Rettungsdienst, Pflegekräfte und Patientenvertreter.

Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern wäre zu einer Konsensfindung bereit.

Ergänzend fordern wir die Bayerische Staatsregierung auf Basis ihres präsentierten Gutachtens über die Verfassungswidrigkeit des KHVVG das Bundesverfassungsgericht anzurufen. ...

Die Pressemitteilung findet Ihr unter:

schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/krankenhausreform-folgen-in-bayern/folgen-minimieren/

Die Petitionsleitung


22.11.2024, 05:58

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Liebe Aktive,

Die Entscheidung im Bundesrat ist gefallen - das KHVVG kommt.

Dies ist ein schlimmer Tag für Deutschland und Bayern

Wir haben umgehend per Pressemitteilung reagiert und bitten darum:

Teilt die Pressemitteilung.
Fordert jetzt die unterlegenen Bundesländer, z.B. Bayern, auf, gegen das KHVVG zu klagen.

Unsere Pressemitteilung liegt per PDF bei. Sie ist auch zu finden unter:

schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/krankenhausreform/bundesrat/

Die Petitionsleitung



20.11.2024, 06:26

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Liebe Aktive,

anbei übersende ich Ihnen die Pressemitteilung "Gesundheitsbündnisse warnen vor KHVVG und präsentieren Krankenhauschließungsbilanz 2024" unseres Bündnispartners Bündnis Klinikrettung.

Über eine Berichterstattung - angesichts der bevorstehenden Beratung des Bundesrats am Freitag zum Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz - würden wir uns sehr freuen.

Insbesondere verweise ich auch auf die Umfrage in beigefügter Präsentation des Bündnis Klinikrettung.

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www.gemeingut.org/gesundheitsbuendnisse-warnen-vor-khvvg-und-praesentieren-krankenhauschliessungsbilanz-2024/

Gesundheitsbündnisse warnen vor KHVVG und präsentieren Krankenhauschließungsbilanz 2024

Berlin, den 20. November 2024: Anlässlich der am 22. November anstehenden Bundesratssitzung zum Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG), dem Kernstück von Lauterbachs Krankenhausreform, üben zahlreiche gesundheitspolitische Bündnisse und Initiativen im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz scharfe Kritik und veröffentlichen einen gemeinsamen Appell an den Bundesrat.

Die Initiativen beanstanden die unzureichende Reform von Krankenhausfinanzierung und -struktur. Diese sei nicht dazu geeignet, den wirtschaftlichen Druck von den Häusern zu nehmen und den Personalmangel zu beheben. Zudem sei ein flächendeckender Abbau der Gesundheitsversorgung absehbar.

In seiner Schließungsbilanz dokumentiert das Bündnis Klinikrettung einen ungebremsten Kahlschlag. 2024 wurden 23 Krankenhäuser geschlossen. Hinzu kommen zahlreiche Schließungen von Abteilungen, darunter 13 Geburtshilfestationen. In den Jahren 2023-2024 wurden insgesamt zehn Krankenhäuser nach Insolvenzverfahren geschlossen, 23 weitere Krankenhäuser befinden sich aktuell in Insolvenzverfahren.

Die gesamte Schließungsbilanz mit allen Zahlen und Kliniken: www.gemeingut.org/wordpress/wp-content/uploads/2024/11/1_Bilanz-Krankenhausschliessungen2024_Buendnis-Klinikrettung.pdf

Pressemappe mit allen Materialien: www.gemeingut.org/wordpress/wp-content/uploads/2024/11/Pressekonferenz_KHVVG_20.10.24_Pressemappe.pdf

Laura Valentukeviciute, Sprecherin vom Bündnis Klinikrettung kommentiert die Schließungsbilanz und die Ergebnisse einer Civey-Umfrage zur Krankenhausreform:

„Seit 2020 wurden über 90 Krankenhäuser geschlossen und Lauterbach prognostiziert die Schließung von weiteren mehreren hundert Kliniken. Bereits jetzt sind Menschen in vielen Regionen Deutschlands mit einer gefährlichen Unterversorgung konfrontiert. Diese Reform ist abgehoben und destruktiv, sie ignoriert die Nöte der Menschen. Wenn den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Erhalt der Gesundheitsversorgung am Herzen liegt, dann müssen sie im Vermittlungsausschuss eine Notbremse ziehen.“

Valentukeviciute weiter: „Eine aktuelle Civey-Umfrage zeigt, dass eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung (62,4 %) von der Reform Verschlechterungen in der Versorgung erwartet. Die Umfrageergebnisse zeigen auch, welches Krankenhauswesen die Menschen sich tatsächlich wünschen: nämlich ein gemeweinwohl- und nicht gewinnorientiert."

Hier geht es zu den Ergebnissen der Civey-Umfrage: www.gemeingut.org/wordpress/wp-content/uploads/2024/11/5_Schliessungsbilanz_Praesentation_Laura-Valentukeviciute.pdf

Vortragsfolien von Laura Valentukeviciute: www.gemeingut.org/wordpress/wp-content/uploads/2024/11/5_Schliessungsbilanz_Praesentation_Laura-Valentukeviciute.pdf

Dr. med. Arndt Dohmen, ehem. Chefarzt der Hochrheinklinik, Sprecher vom Bündnis Krankenhaus statt Fabrik kritisierte das KHVVG:

„Das KHVVG wird die existentiellen Probleme unserer Krankenhäuser weiter verschlimmern: Der Einfluss betriebswirtschaftlicher Interessen wird unverändert auch medizinische Entscheidungen prägen. Die Bedürfnisse der PatientInnen werden dagegen noch mehr in den Hintergrund gedrängt, die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten werden sich noch weiter verschlechtern, der Fachkräftemangel daher als Folge noch größere Ausmaße annehmen.“

Dohmen weiter: „Das KHVVG in der derzeitigen Form darf nicht in Kraft treten! Was wir brauchen, ist eine Strukturreform die für die Zukunft ermöglicht, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: eine für alle Menschen gut erreichbare, durch Kooperation aller Akteure qualitativ hochwertige und nicht ökonomischem Zwang unterworfene stationäre Behandlung für alle Menschen, egal wo sie wohnen und wie sie versichert sind.“

...

Susanne Quast, Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin, Sprecherin vom Bündnis für ein gemeinwohlorientiertes Gesundheitswesen NRW, blickte auf die Entwicklungen in NRW:

„Die aktuelle Entwicklung zur Krankenhausplanung NRW verdeutlicht, das rein kaufmännisches Denken und der reine Blick auf Kostenersparnis nicht reicht, um der Versorgung von kranken Menschen gerecht zu werden.“


20.11.2024, 01:12

Programmankündigung heute:
Bayerisches Fernsehen,, 20.11.2024, 20.15 Uhr
Münchner Runde

www.br.de/br-fernsehen/sendungen/muenchner-runde/muenchner-runde-krankenhauser-in-not-100.html

Krankenhäuser in Not:
Wie steht es um Bayerns Gesundheitsversorgung?

Mitte Oktober hat der Bundestag die Klinikreform beschlossen. Doch nun gibt es erneut Gegenwind für das von SPD-Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach als Revolution angekündigte Vorhaben. Mehrere Bundesländer fordern Änderungen – und könnten die Reform zu Fall bringen.

Darüber diskutieren in der Münchner Runde

Judith Gerlach (CSU), Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention
Eva Lettenbauer, Vorsitzende Bündnis 90/Die Grünen Bayern
Susanne Bauer, Fachkraft für Anästhesie und Intensivpflege
Klaus Emmerich, Aktionsgruppe „Schluss mit Kliniksterben in Bayern“
Roland Engehausen, Geschäftsführer Bayerische Krankenhausgesellschaft e.V.

Moderiert wird die Live-Sendung von BR-Chefredakteur Christian Nitsche.


18.11.2024, 08:56

Münchner Runde - Bayerisches Fernsehen am 20.11.2024, 20.15 Uhr, über die Krankenhausreform

Krankenhäuser in Not:
Wie steht es um Bayerns Gesundheitsversorgung?

Liebe Aktive,

vielen Dank für die vielen Unterstützerbriefe, die zur Münchner Runde geschrieben wurden. Das Echo muss überwältigend gewesen sein.

Mit vorsichtigem Optimismus darf ich bekannt geben:

Das verschobene Thema …

Krankenhäuser in Not:
Wie steht es um Bayerns Gesundheitsversorgung? …

… soll nun am 20.11.2024 um 20.15 Uhr stattfinden:

www.br.de/br-fernsehen/sendungen/muenchner-runde/muenchner-runde-krankenhauser-in-not-100.html

Wir sind erneut dabei – 2 Tage vor der Abstimmung des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes im Bundesrat.

Dankeschön für die Unterstützung,!

Jetzt kämpfen wir erneut in der Öffentlichkeit für eine flächendeckende klinische Versorgung in Bayern und Deutschland.

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Weitere Neuigkeiten:

Wir begleiten die anstehende – und dieses Mal hoffentlich stattfindende – Münchner Runde mit einem „Feuerwerk“:

Pressemitteilungen auf unserer Homepage:
schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/krankenhausreform/bundesrat/

Pressemitteilung
Personalmangel im Gesundheitswesen sofort lösen
Plädoyer für das Modell “Selbstkostendeckung der Krankenhäuser"
Himmelkron, 17.11.2024

Pressemitteilung
Flächendeckende klinische Versorgung so wichtig wie die Feuerwehr
Himmelkron, 16.11.2024

Pressemitteilung
Aktionsgruppe fordert kostendeckende Anschubfinanzierung für Krankenhäuser
Modell "Selbstkostendeckung der Krankenhäuser" ist die Lösung
Himmelkron, 16.11.2024

Eure Petitionsleitung


08.11.2024, 23:44

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In letzter Minute ...
Lauterbachs Krankenhauszerstörung stoppen!

Liebe Aktive,

Ich habe gestern einen Aufruf des Bündnis Klinikrettung an Euch weitergeleitet, den Bundestat zu einem "Nein" zum Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz aufzufordern. Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern ist diesem Aufruf gefolgt und hat ihren Brief auch der bayerischen Presse zugespielt.

- Verschickt auch Ihr Euren Protest an den Bundesrat: bundesrat@bundesrat.de
- SCHICKT EINE KOPIE AN DAS BÜNDNIS KLINIKRETTUNG: info@klinikrettung.de
- Werdet dadurch Bestandteil eines großen Protests am 22. November in Berlin.
- Informiert Eure örtliche Presse und Eure Abgeordneten.
- Teilt ihn in Social Media.

Vielen Dank und herzliche Grüße von Klaus Emmerich

In letzter Minute ...
Lauterbachs Krankenhauszerstörung stoppen!

schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/krankenhausreform/in-letzter-minute/

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Offener Brief an die MinisterpräsidentInnen
Stopp des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes im Bundesrat
Himmelkron, 09.11.2024


08.11.2024, 07:23

Liebe Aktive,

Unser Bündnis Klinikrettung ruft zum finalen Widerstand gegen Lauterbachs Krankenhausreform auf.

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Liebe Mitstreiter*innen und Aktive für eine bessere Gesundheitsversorgung,

der Koalitionsbruch schlägt hohe Wellen. Eine der folgenschwersten Reformen der Ampel, die Umstrukturierung der Krankenhauslandschaft, schreitet trotzdem voran. Das wichtigste Gesetz der Krankenhausreform – das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) – wurde bereits im Bundestag verabschiedet. Am 22. November beraten nun die Bundesländer in einer Budnesratssitzung darüber. Zwar ist das Gesetz nicht zustimmungspflichtig, aber die Länder können von ihrem Recht Gebrauch machen, den Vermittlungsausschuss anzurufen, und dadurch Änderungen am Gesetz erwirken.

Die Reform wird verheerende Folgen für die flächendeckende und wohnortnahe Krankenhaus- und Notfallversorgung haben. Als Zusammenschluss aus mehreren gesundheitspolitischen Initiativen rufen wir zum Protest gegen das KHVVG auf! Wir fordern den Bundesrat dazu auf, das Gesetz nicht durchzuwinken, sondern das Gesetz in den Vermittlungsausschuss zu schicken und Änderungen im Sinne einer bedarfsgerechten, flächendeckenden medizinischen Versorgung auszuhandeln.

Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, veranstalten wir eine Kundgebung:

Zeit: Freitag, den 22. November 2024, 08:30 Uhr
Ort: Fußgängerbereich vor dem Bundesratsgebäude (Leipziger-Straße 3-4, 10117 Berlin)

Im Rahmen der Kundgebung wollen wir den Ministerpräsident*innen der Länder klarmachen, dass es breit Kritik an der Reform gibt. Deswegen rufen wir euch – Beschäftigte, gesundheitspolitisch Aktive und Initiativen – dazu auf, einen kurzen Brief gegen die Krankenhausreform an die Ministerpräsident*innen zu schreiben und uns diesen zur gesammelten Überreichung zuzuschicken. Berichtet darin über die Zustände vor Ort und schreibt, welche Kritik ihr an der Krankenhausreform habt.

Aus den Briefen werden wir eine Plakatwand machen und diese vor dem Bundesrat ausstellen. Außerdem werden wir den Ministerpräsident*innen die gesammelten Briefe überreichen. Zur Entgegennahme der Briefe werden wir die amtierende Präsidentin des Bundesrats – Anke Rehlinger – einladen.

Bitte schickt uns euren Brief über maximal eine A4-Seite, am besten mit Fotos von euren Aktiven/Aktionen bis zum 18. November als Pdf-Datei an info@klinikrettung.de oder per Post an Gemeingut in BürgerInnenhand, Weidenweg 37, 10249 Berlin.

Alle, die Zeit und Möglichkeit haben, laden wir herzlich ein, zur Kundgebung am 22. November zu kommen.

Um besser planen zu können, bitten wir um eine kurze Anmeldung an info@klinikrettung.de.

Mit kämpferischen Grüßen,

Eure Aktiven von:

Bündnis Klinikrettung
Krankenhaus statt Fabrik
Gesundheit statt Profite


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