• Temporäre Sperrung aufgehoben

    at 25 May 2020 11:07

    Sehr geehrte Unterstützende,

    die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.

    Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

    Ihr openPetition-Team

  • Änderungen an der Petition

    at 22 May 2020 16:36

    Quellenangaben wurden hinzugefügt, damit die Nutzungsbedingungen eingehalten werden.


    Neuer Petitionstext: Etwa 150 Milliarden Tiere werden jährlich weltweit getötet, das entspricht fast 5000 Tieren pro Sekunde! Getötet, damit ihr Fleisch, ihre Leichenteile von Menschen gegessen werden können. In Deutschland kommen knapp 99% des verkauften Fleisches aus Massentierhaltung:
    Massentierhaltung: www.live-counter.com/weltweit-getoetete-tiere/
    • Die meisten Tiere werden mit Gewalt den Haltungsformen angepasst: Hörner, Ringelschwänze, Schnäbel und z. T. auch Zähne werden ohne Betäubung gekürzt/abgetrennt (die Hühnermast bildet eine Ausnahme, da die Tiere sehr jung geschlachtet werden).
    • Die Bewegungsfreiheit der Tiere wird immens stark eingeschränkt und wesentliche Grundbedürfnisse der Tiere werden ignoriert.
    • Um die Tiere trotz unpassender Haltung leistungsfähig zu erhalten, ist eine häufig routinemäßige Abgabe von Antibiotika unvermeidlich geworden, was auch Gefahren für die menschliche Gesundheit mit sich bringt, da hierdurch multiresistente Keime gefördert werden.
    werden. albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung
    • Aktuell häufen sich zudem die Coronafälle, da die ArbeiterInnen eng an eng stehen, um die Tiere teils mit Gewalt auf den Schlachtbändern voranzuzwingen und da die Arbeitskräfte, die oft aus dem Ausland kommen, um diese billig bezahlen zu können, in Minibussen zusammengestopft zu ihren billigen Unterkünften gebracht werden, wo ebenfalls würdelose Bedingungen vorherrschen.
    www.deutschlandfunkkultur.de/deutsche-fleischindustrie-ein-klima-von-stress-und-gewalt.1008.de.html?dram%3Aarticle_id=477035&fbclid=IwAR2Mq34PQ2maHNvL4jytWvUpn9dPGLnQ6U9bOa8RW0F4Yc-2bFw0KJgOIvQ
    Von tierischen Produkten ging zudem schon immer die Gefahr aus, dass diese mit pathogenen Keimen belastet sein können. Man denke z. B. an Salmonellen, Campylobacter spp., enterohämorrhagische E. coli, Yersinia enterocolitica, Listeria monocytogenes, Clostridium perfringens, Clostridium botulinum, Staphylococcus aureus und Bacillus cereus. Es sind über 200 Krankheiten bekannt, die zu den Zoonosen gezählt werden. Dazu gehören die ältesten bekannten Infektionskrankheiten wie Tollwut, Pest, Tuberkulose und Influenza sowie zahlreiche mit Lebensmitteln assoziierte Infektionen, aber auch neu auftretende Erkrankungen („emerging diseases“) wie Ebola, SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome), MERS (Middle East Respiratory Syndrome) oder BSE (Bovine Spongiforme Enzephalopathie) und verschiedene antibiotikamultiresistente Keime.
    Keime. www.aerzteblatt.de/archiv/194109/Zoonosen-(2)-Die-Gesundheit-von-Menschen-und-Tieren-ist-untrennbar-verknuepft
    Diese Zustände müssen sich ändern! Erreicht werden kann dies nur durch eine Abschaffung der Massentierhaltung, die hiermit gefordert wird!


    Neue Begründung: Folgende Gründe sprechen grundsätzlich gegen das Töten von Tieren und den Verzehr von Fleisch:
    1. Fleisch zu essen ist weder natürlich noch notwendig – auch wenn durch die Ideologie des Karnismus dies propagiert wird. Menschen sind keine Raubtiere. Raubtiere würden nicht überleben, wenn sie keine anderen Lebewesen essen würden, da ihr Organismus nicht für den Verzehr von Pflanzen ausgestattet ist. Im Gegensatz zu Menschen: Fleischfresser müssen Vitamin C selbst synthetisieren können, da sie nur wenig Vitamin-C-reiche Pflanzenkost zu sich nehmen. Der Mensch kann kein Vitamin C bilden, er muss es also mit reichlich pflanzlicher Nahrung zu sich nehmen.
    Überdies weisen wir eine andere Darmflora sowie einen bedeutend längeren Verdauungstrakt als Fleischfresser auf, da pflanzliche Nahrung länger im Körper verbleiben muss, um gut verdaut zu werden. Für die Verdauung von Fleisch aber würde ein kurzer Darm genügen. Wir haben ein Gebiss, das mit großen Backenzähnen ausgestattet ist, mit deren Hilfe wir ballaststoffreiches, pflanzliches Gewebe perfekt zerkleinern können. Wir weisen hingegen kein für Fleischfresser typisches, so genanntes Scherengebiss auf, welches eindeutig von Vorteil wäre, wenn man Tiere reißen und ihr Fleisch zerkleinern will. Der Mensch ist ein Omnivore, ein Allesfresser. Es ist ihm möglich, alles zu essen. Allerdings tut ihm nicht alles gut. Für die Verdauung von Pflanzen ist der Mensch wie gemacht (siehe oben), für das Verspeisen von Leichenteilen weniger gut – auch wenn es möglich ist, (um in der Not nicht verhungern zu müssen). Zitat Dr. Christina Warinner, Archäogenetikerin: „Menschen verfügen über keine bekannten anatomischen, physiologischen oder genetischen Anpassungen (Adaptationen), die ihnen den Fleischkonsum besonders erleichtern würden.“ […]
    "Damit wir uns darüber also im Klaren sind: Ja, sicher, die Menschen haben auch Fleisch gegessen, vor allem in den arktischen Gebieten und in Gegenden, in denen über längere Zeiträume pflanzliche Nahrung einfach nicht vorhanden war. In all diesen Gebieten wurde tatsächlich sogar sehr viel Fleisch gegessen. Aber Menschen, die in gemäßigteren Klimazonen oder in den Tropen gelebt haben, haben einen überwältigenden Großteil ihrer Ernährung aus pflanzlichen Quellen bestritten." [...]
    "...können wir eindeutig sagen, dass wir im Zahnstein der Steinzeitmenschen ausreichend hohe Mengen an pflanzlichen Rückständen feststellen konnten, um erstens auszuschließen, dass sie bevorzugt von Fleisch gelebt hatten und um zweitens zu bestätigen, dass sie nebst pflanzlichen Knollen längst auch Getreide (besonders Gerste) und Hülsenfrüchte aßen." [...]
    "Menschen in arktischen Gebieten haben grundsätzlich andere Dinge konsumiert als Menschen in den Tropen. Menschen, die in Gegenden lebten, wo wenige Pflanzen wuchsen, neigten dazu, mehr Fleisch zu essen. Und Menschen in grüneren Landstrichen neigten dazu, sich eher vegetarisch zu ernähren."
    www.youtube.com/watch?v=BMOjVYgYaG8&vl=en
    2. Tierische Leichenteile können für die meisten Menschen nur verzehrt werden, wenn Abwehrmechanismen (insbesondere der der Leugnung) zur Anwendung kommen kommen. Es kommt dadurch zur Entfremdung von der Natur- und Tierwelt (vgl. u. a. die Studien der Psychologin Melanie Joy):
    Die meisten Menschen würden nicht ihren Hund oder ihre Katze essen, wohl aber ein Schwein oder eine Kuh.
    Letztere essen viele Menschen aber auch nur deshalb, weil sie keinen Bezug zum lebendigen Tier hatten. Wenn man die abgepackte Wurst sieht, wird diese als Ware/als Ding wahrgenommen, nicht als Lebewesen, das es einmal war. Dadurch, dass die Leichenteile der Tiere als Ware im Supermarkt ausliegen und es als Normalität in unserer Kultur gilt, dass diese gegessen werden, hat sich der Mensch dem Tier als bewusstes, schmerzempfindliches und leidensfähiges Lebewesen entfremdet. Empathie für das Lebewesen wird dadurch minimiert.
    Joy):
    www.derstandard.at/story/1331207287200/wir-folgen-unsichtbarem-glaubenssystem
    3. Fleischkonsum (und der damit einhergehende Sojaanbau, von dem 90 % für Tierfutter gebraucht wird) ist einer der größten Verursacher des Klimawandels.
    www.freitag.de/autoren/der-freitag/ist-soja-so-schlimm-wie-fleisch
    4. (der wichtigste Punkt): Tiere sind fühlende Lebewesen, denen entgegen ihres Lebenstriebes Gewalt angetan wird, indem sie unfreiwillig abgeschlachtet werden. Dass die Tötung gegen ihren Trieb zu leben geschieht, ist daran zu erkennen, dass die empfindsamen Tiere sich dagegen wehren und qualvolle, schrille Laute von sich geben. Ein Lebewesen zu töten ist der Gipfel an Gewalt und lebensvernichtend. In der Ethik fragt man sich, was "gut" im Sinne von lebenserfüllend und was "böse" im Sinne von lebensvernichtend/destruktiv ist. Ein Lebewesen zu töten ist lebensvernichtend und damit ethisch durch nichts zu rechtfertigen.
    rechtfertigen. www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/176364/tierethische-positionen?p=all
    Die Tötung von Tieren widerspricht aufgrund der oben genannten Gründe dem Grundsatz des Tierschutzgesetzes: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schaden zufügen“ (§1 Satz 2).
    2). www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/176364/tierethische-positionen?p=all
    Da es nicht möglich sein wird, von heute auf morgen das Töten von Tieren gänzlich zu verbieten, wird hiermit dennoch eine baldige Abschaffung der Massentierhaltung gefordert!

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 7 (7 in Deutschland)

  • Änderungen an der Petition

    at 22 May 2020 14:58

    Überarbeitung aufgrund der Nutzungsbedingungen


    Neuer Petitionstext: Etwa 150 Milliarden Tiere werden jährlich weltweit getötet, das entspricht fast 5000 Tieren pro Sekunde! Getötet, damit ihr Fleisch, ihre Leichenteile von Menschen gegessen werden können. In Deutschland kommen knapp 99% des verkauften Fleisches aus Massentierhaltung:
    • Die meisten Tiere werden mit Gewalt den Haltungsformen angepasst: Hörner, Ringelschwänze, Schnäbel und z. T. auch Zähne werden ohne Betäubung gekürzt/abgetrennt (die Hühnermast bildet eine Ausnahme, da die Tiere sehr jung geschlachtet werden).
    • Die Bewegungsfreiheit der Tiere wird immens stark eingeschränkt und wesentliche Grundbedürfnisse der Tiere werden ignoriert.
    • Um die Tiere trotz unpassender Haltung leistungsfähig zu erhalten, ist eine häufig routinemäßige Abgabe von Antibiotika unvermeidlich geworden, was auch Gefahren für die menschliche Gesundheit mit sich bringt, da hierdurch multiresistente Keime gefördert werden.
    • Aktuell häufen sich zudem die Coronafälle, da die ArbeiterInnen eng an eng stehen, um die Tiere teils mit Gewalt auf den Schlachtbändern voranzuzwingen und da die Arbeitskräfte, die oft aus dem Ausland kommen, um diese billig bezahlen zu können, in Minibussen zusammengestopft zu ihren billigen Unterkünften gebracht werden, wo ebenfalls würdelose Bedingungen vorherrschen.
    Von tierischen Produkten ging zudem schon immer die Gefahr aus, dass diese mit pathogenen Keimen belastet sein können. Man denke z. B. an Salmonellen, Campylobacter spp., enterohämorrhagische E. coli, Yersinia enterocolitica, Listeria monocytogenes, Clostridium perfringens, Clostridium botulinum, Staphylococcus aureus und Bacillus cereus. Es sind über 200 Krankheiten bekannt, die zu den Zoonosen gezählt werden. Dazu gehören die ältesten bekannten Infektionskrankheiten wie Tollwut, Pest, Tuberkulose und Influenza sowie zahlreiche mit Lebensmitteln assoziierte Infektionen, aber auch neu auftretende Erkrankungen („emerging diseases“) wie Ebola, SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome), MERS (Middle East Respiratory Syndrome) oder BSE (Bovine Spongiforme Enzephalopathie) und verschiedene antibiotikamultiresistente Erreger.
    Aus diesem Grund melden sich auch Experten mit folgenden Aussagen zu Wort:
    "Solange Menschen Fleisch essen, wird es das Risiko einer Infektion geben" (Dr. Gauden Galea, WHO zu COVID-19)
    "Der aktuelle Grund sollte jetzt sehr überzeugend sein, notwendige Veränderungen in Angriff zu nehmen. Das Problem ist der Fleischhunger in der sich ausweitenden Gesellschaft." (Dr. Christian Drosten)
    "Der Verzicht von Fleichschverzehr würde Infektionskrankheiten extrem stark einschränken." (Dr. Mark Benecke)
    Keime.
    Diese Zustände müssen sich ändern! Erreicht werden kann dies nur durch eine Abschaffung der Massentierhaltung, die hiermit gefordert wird!

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 7 (7 in Deutschland)

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