Die Petition ist bereit zur Übergabe

30.12.2014 12:28 Uhr

Die Petition wurde noch nicht eingereicht, da die erforderlichen Stimmen von mindesten 500 noch nicht erreicht wurde.
Die Stadt hat nach unserem Gespräch zugesagt über einen Kompromiss nachzudenken, dieser wurde uns jedoch immer noch nicht mitgeteilt, wir sollten uns bis Anfang des Jahres 2015 gedulden.
Stand der Dinge ist,
- die Anzahl der Rinder wurde immer noch nicht reduziert!
Laut Stadt hat das Zeit bis zum Frühjahr !!
- die Tiere müssen nach Anordnung des Veterinäramt zugefüttert werden!
- die Wiesen sind nun komplett eingezäunt.
- der Zugang ist damit für den Bürger verwehrt.
- Laut Stadt sei der Zugang der Wiesen immer schon verboten gewesen !!!
Dies ist jedoch nicht in der Verordnung ersichtlich!

Wir werden die Petition wenn möglich über diese Plattform weiter führen oder eine neue starten.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung
mit freundlichen Grüssen
Naturfreunde Wolfzahnau

Wolfzahnau: Endlich Aufklärung oder noch mehr Verwirrung ?

17.11.2014 20:20 Uhr

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volksverpetzer.de/

Wolfzahnau: Endlich Aufklärung oder noch mehr Verwirrung?

Thomas Laschyk | 17. November 2014 | Augsburg, Bericht


Am Sonntag, dem 16. November lud Umweltreferent Reiner Erben zusammen mit Vertretern der Unteren Naturschutzbehörde und des Naturschutzbeirates zu einer Informationsveranstaltung und Führung durch die Wolfzahnau ein. Doch bei den Bürgern, die sich hintergangen und den Naturschutz betrogen fühlten, hinterließ die Aufklärung nur einen faden Beigeschmack. Die Stadt zeigt sich uneinsichtig und von den Protesten nur genervt.

“Wir müssen Entscheidungen treffen, die auf den ersten Blick keinen Sinn ergeben”

Am Sonntag sollte die Affäre um die Beweidung der Wolfzahnau geklärt werden, deshalb lud Reiner Erben mit einigen Fachleuten und Zuständigen zu einem Referat und einer Führung durch die Wolfzahnau ein, um das Informationsdefizit, das seine Behörde zu verschulden hat, zu beseitigen und alle Fragen und Unklarheiten zu beseitigen. Dies ist nicht gelungen. Erben beendete die Führung u.a. mit den Worten: “Wir müssen Entscheidungen treffen, die auf den ersten Blick keinen Sinn ergeben.”

Die Erklärungen des Umweltreferenten sowie der Vertreter der unteren Naturschutzbehörde, der Leiterin des Amts für Grünordnung und einiger Naturschutzbeitratsmitglieder warfen mehr Fragen auf, als sie beantworteten. Die Beweidung der Wiese solle aus der Sicht des Naturschutzes die “beste Möglichkeit” sein, die Wiese zu entwickeln und habe deswegen die bisher übliche Mahd ersetzt. Dies solle die Artenvielfalt steigern. Warum jedoch genau dann Rinder dort in Ganzjahresbeweidung platziert wurden, als die Vegetationszeit der Wiese eigentlich vorbei ist und deshalb sogar vom Veterinäramt angeordnet wurde, die Rinder zuzufüttern, blieb jedoch unklar. Auch nicht ersichtlich ist es, warum die für diese Wiese zu hohe Herdengröße nicht endlich verkleinert wird oder warum sie überhaupt von Beginn an zu hoch war.
Erben erklärt weiterhin, dass die Wiesen der Wolfzahnau sowieso nie hätten betreten werden dürfen, da es sich bei diesen um landwirtschaftlich genutze Flächen handelt. Der Zaun beschütze nun endlich die wirtschaftlichen Interessen, die hinter dieser Wiese stehen. Dass der unwissende Bürger jedoch davon ausgeht, dass eine Wiese in einem Naherholungsgebiet zur Naherholung genutzt werden kann, dafür hatten die Experten kein Verständnis. Außerdem wirft dies die Frage auf, welches denn nun der Hauptzweck der Wolfzahnau sei, der Naturschutz oder die wirtschaftliche Nutzung. Erben argumentiert, dass das Abzäunen und die damit verbundene “Besucherlenkung” die Natur vor der Zerstörung durch den Menschen bewahrt. Inwieweit das Aufstellen des Zauns, die Errichtung eines Unterstandes, das Erstellen eines Grabens zum Kanal und die Schäden, die eine für diese Weide zu große Rinderherde verursacht keine Zerstörung der Natur darstellt, hat er nicht erklärt. Die Experten wiesen lediglich darauf hin, dass es nunmal bauliche Maßnahmen seien, die in Kauf genommen werden müssen und sich die Natur wieder erholen werde. Von diesen Maßnahmen könne sich die Natur also erholen, von Spaziergängern scheinbar jedoch nicht.

Angriff ist die beste Verteidigung

Auch wurde erklärt, dass bewusst keine Wege ausgewiesen worden sind, damit sich die Stadt nicht um die vorschriftsgemäße Instandhaltung dieser Wege kümmern müsse. An anderer Stelle wurde jedoch den Bürgern vorgeworfen, Stellen der Wolfzahnau zu betreten, die sie nicht hätten betreten dürfen, wovon die Bürger aber selbstverständlicherweise nicht wissen konnten.
Angeblich häuften sich auch Beschwerden über Hundekot in der Wolfzahnau. Anfragen von einigen Hundeschulen, die Stadt möge doch Hundetoiletten aufstellen, lehnte sie jedoch aus Kostengründen ab. Einerseits wurde die Bezäunung und Beweidung spontan 3 Monate früher als geplant begonnen, ohne die Bevölkerung zu informieren, andererseits werden empörte Anfragen und Unverständnis der Bürger als “ungebildet und unhöflich” bezeichnet. Konsequent wird versucht, die Schuld für etwaige Missstände bei den Besuchern der Wolfzahnau zu suchen und die Tatsachen wurden immer in ein für die Stadt günstiges Licht gerückt, auch wenn sie sich die Darstellungen widersprechen.

Auch wurde die Bürgerinitiative indirekt der Heuchelei beschuldigt, da sie sich nun erst gebildet habe und protestiere, obwohl in den Jahren zuvor viel gravierendere Eingriffe in die Wolfzahnau durchgeführt wurden, das Errichten des Parkplatzes, die Verwendung als Maisfeld oder der gescheiterte Versuch, die Wolfzahnau endlich als Naturschutzgebiet zu erklären, an welchem die dort ansässige Industrie die Verantwortung trug. Dass die Stadt schon Jahrzehnte die Belange des Naturschutzes ignoriert, ist die Schuld der Bürger, welche dagegen hätten protestieren sollen.

“Naturschutz ist trial a

Änderungen an der Petition

04.11.2014 01:50 Uhr

Aktualisierung der Daten
Neuer Titel: Naherholungsgebiet ohne Elektrozaun - Für den Erhalt der eine frei zugängliche Wolfzahnau Neuer Petitionstext: Für den Erhalt Wir wollen die Natur in der Stadt genießen können!

Ihre Unterschrift gegen die Absperrung der Wiesen in der Wolfzahnau!

Die Stadt Augsburg sperrt drei die großen Wiesen in der Wolfzahnau für eine “naturnahe“ Ganzjahresbeweidung mit Rindern.
Diese Petition richtet sich gegen das Beweidungsprojekt, denn:

1. Damit wird eines Das bedeutet für uns Bürger:
Eines der letzten, letzten naturnahen Erholungsgebiete mitten in der Stadt ist damit für die Bürger nur noch sehr eingeschränkt nutzbar:
Das Herzstück der Wolfzahnau, die Blumenwiesen darf dürfen nicht mehr betreten werden. Sechs Hektar werden dauerhaft eingezäunt!
2. Wer etwas Ähnliches sucht, um Erholung zu finden, muss nun mit dem Auto aufs Land fahren. Und das, obwohl die schönsten Wiesen direkt vor der Tür liegen – aber für Rinder reserviert sind.
Wir als Bürger werden ausgesperrt!
3. Was aber noch schlimmer ist: Der geplante Rinderbesatz übersteigt die Kapazität der Wiesen erheblich. Während der BUND Naturschutz für eine naturnahe Beweidung maximal 0,4 Rinder je Hektar empfiehlt, ist hier mehr als das Elffache geplant: 4,5 Rinder je Hektar. 27 Rinder auf 6 Hektar, das ist zu viel!
4. Bei übermäßigem Rinderbesatz reicht Was Sie dazu wissen sollten:
Die Wolfzahnau hat nach der städtischen „Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet Wolfzahnau“ den Zweck, „die Leistungsfähigkeit des Naturschutzhaushaltes zu gewährleisten sowie den Naturgenuss und die Weide nicht aus und es muss von außen zugefüttert werden. Dadurch werden Eigenart des Landschaftsbildes zu erhalten.“
Durch die Magerwiesen gedüngt und zerstört, Absperrungen wird der Naturgenuss jedoch erheblich eingeschränkt. Auch das Landschaftsbild wird durch die Pflanzenvielfalt nimmt ab! Einzäunungen deutlich verändert. Offensichtlich kann aber die
Stadt durch die Verpachtung der Wiesen Einnahmen erzielen, statt Geld für die Mahd ausgeben zu müssen.
Bürgerfreundlich ist das nicht!

Weitere Informationen Mehr Infos auf Facebook unter
www.facebook.com/naturfreundewolfzahnau Neue Begründung: Die Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege schreibt in ihrem Online-Handbuch "Beweidung im Naturschutz": „Besonders sorgfältig muss eine Beweidung in folgenden Fällen geprüft werden: […] auf bisher gemähten, artenreichen Wiesen“.

Eine sorgfältige Prüfung fand aber NICHT statt!
Das gibt der zuständige Umweltreferent Reiner Erben in der Ausgabe der Augsburger Allgemeinen Zeitung (AZ) vom 02.10.2014 sogar freimütig zu: „Aber die ganze Aktion war auch von uns nicht so geplant“. Denn der zuständige Landwirt bestellte, wie in der AZ zu lesen ist, „spontan eine komplette, im Internet günstig angebotene Herde“.

Durch das ungeplante Vorgehen und ein offensichtlich völlig fehlendes Weidemanagement, sind die Wiesen in der Wolfzahnau akut in Gefahr! Besonders jetzt, wenn der Winter kommt und die Wiesen unmöglich 27 alle Rinder ernähren können. Im kommenden Frühjahr werden vielleicht schon einige Pflanzenarten aus der Wolfzahnau verschwunden sein.

Beachten Sie:
Hier geht es vor allem darum, die Kosten der Stadt für die Mahd zu sparen. Die Beweidung ist für einen Bauern jedoch nur bei hohem Besatz attraktiv. Und die Natur bleibt dabei auf der Strecke…

Bitte reagieren Sie deshalb jetzt und unterschreiben Sie diese Petition.
Wir müssen die Stadt aufrütteln, bevor die artenreichen Wiesen nicht nur für uns Bürger sondern für immer verloren sind!

Mit ihrer Stimme können Sie beitragen, die Wiesen in der Wolfzahnau zu retten.

• Ich will nicht, dass die schönen Blumenwiesen aus der Wolfzahnau verschwinden!
• Ich will, dass die abwechslungsreiche Vegetation durch sinnvolle Maßnahmen erhalten wird.
• Und ich will weiterhin die Natur in der Stadt genießen können, ohne ausgesperrt zu werden.

Mehr Informationen auf Facebook unter
www.facebook.com/naturfreundewolfzahnau