09.09.2026, 16:51
Das ursprüngliche Kernanliegen der Petition – die weitere Nutzung geeigneter Gartenparzellen bis zur tatsächlichen Umsetzung der städtischen Planung – bleibt unverändert. Der Petitionstext wurde nach Auswertung aktueller Planungsunterlagen fachlich präzisiert und erweitert. Die Planung reicht zwar mehr als zehn Jahre zurück, wurde im Grünordnungsplan von 2022 jedoch fortgeschrieben. Die frühere Darstellung wurde deshalb entsprechend korrigiert.
Ergänzt wurde ein dauerhafter Kompromissvorschlag: Neben der befristeten Gartennutzung soll geprüft werden, ob die Anlage vollständig oder teilweise als streng geregeltes ökologisches Garten- und Ausgleichsmodell – RGAF – erhalten werden kann. Dabei sollen die geplante Mähwiese, eine Teilflächenlösung und das RGAF-Modell nach einheitlichen ökologischen, rechtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Kriterien verglichen werden. Beispiele aus Hamburg, Dortmund und Gmund zeigen, dass solche Kombinationen grundsätzlich möglich sind. Die Änderung mac
Neuer Petitionstext:
Wir fordern die Hanse- und Universitätsstadt Rostock auf, die bisherige Praxis der Nicht-Neuverpachtung frei werdender EinzelgärtenGartenparzellen im Bereich Dierkower Hang / An der Zingelwiese neu zu überprüfen.bewerten.
NachBis denzum bisherigentatsächlichen offiziellenBeginn Informationeneiner istverbindlich fürterminierten TeileUmgestaltung dersollen Fläche langfristig eine Entwicklung als naturnahe Grün- bzw. Kompensationsfläche vorgesehen. Gleichzeitig gibt es derzeit keinen konkreten Zeitplan für die Umsetzung dieser Planungen.Solange die Flächen tatsächlich nicht benötigt werden, sollten frei werdendegeeignete Parzellen weiterhin befristetgenutzt verpachtetwerden werden.können. DadurchDafür bleibensoll die GärtenStadt gepflegt,befristete VerwilderungPachtverträge wirdoder vermiedenandere rechtlich zulässige Nutzungsmodelle mit klaren Pflege-, Rückgabe- und BürgerinnenRückbauregeln und Bürger erhalten weiterhin die Möglichkeit, diese Flächen sinnvoll zu nutzen.anbieten.
Darüber hinaus fordernsoll fachübergreifend geprüft werden, ob die heutige Gartenanlage vollständig oder teilweise als dauerhaftes ökologisches Garten- und Ausgleichsmodell erhalten werden kann. Als Arbeitstitel schlagen wir Transparenz„Rostocker überGarten- und Ausgleichsflächen“ – RGAF – vor. Denkbar wäre eine Kombination aus naturnah bewirtschafteten Gartenbereichen, Extensivwiesen, heimischen Hecken, Streuobst, Gehölzsäumen und verbindlich gesicherten Gemeinschaftsflächen.
Wir verlangen keine pauschale Anerkennung jedes Gartens als Ausgleichsfläche. Voraussetzung ist, dass die erforderlichen ökologischen Funktionen vollständig, dauerhaft und überprüfbar erfüllt werden. Verglichen werden sollen mindestens die bisher geplante Mähwiese, eine Teilflächenlösung und ein streng geregeltes Garten-Ausgleichs-Modell.
Das Prüfergebnis soll spätestens sechs Monate nach Übergabe der Petition veröffentlicht werden. Es soll die betroffenen Flächen, dieden zugrunde liegenden PlanungenPlanungs- und Rechtsstand, die konkreten Kompensationsziele, eine ökologische Bilanz, den vorgesehenen Zeitplan dersowie Stadt.einen transparenten Kosten- und Nutzenvergleich enthalten.
Neue Begründung:
WARUM DIESE PETITION WICHTIG IST
Seit Jahren verschwinden imIm Bereich Dierkower Hang / An der Zingelwiese nach und nach gepflegte Gartenflächen.Nicht, weil es keine Interessenten gibt.Nicht, weil die Flächen bereits umgestaltet werden.Sondern weilwerden frei werdende ParzellenGartenparzellen seit Jahren nicht mehrerneut neuvergeben, verpachtetobwohl werden.Dieweiterhin Folge:Interesse Immeran mehrihrer FlächenNutzung bleibenbesteht. ungenutztNach der aktuellen Antwort der Stadt bestehen auf den Flurstücken 893/2 und verwildern,892/27 obwohlnoch sie21 vonlaufende Bürgerinnen und Bürgern weiterhin gepflegt und genutzt werden könnten.Pachtverträge.
NachFür dendas bisherigenFlurstück öffentlichen Informationen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock893/2 ist für Teile des Gebietes langfristig eine Entwicklungnaturnahe Grünfläche vorgesehen. Das Flurstück 892/27 wird als naturnahe Grün- beziehungsweisepotenzielle Kompensationsfläche vorgesehen.betrachtet. Der Grünordnungsplan von 2022 sieht dort auf 8.356 Quadratmetern eine extensive Mähwiese mit festgelegter Pflege vor.
DieseDie langfristigePlanungsrichtung reicht mehr als zehn Jahre zurück: Erste Grundlagen stammen aus dem Jahr 2012, eine Mähwiesenmaßnahme am Dierkower Hang war bereits 2015 vorgesehen. Die Planung stellenwurde wir2022 nichtweiterentwickelt. grundsätzlichWir infrage.Gleichzeitigbehaupten hatdaher nicht, dass sie niemals überprüft wurde. Wir fordern aber, die Stadtdamalige erklärt,Grundentscheidung dassangesichts derzeitdes keinlangen konkreterZeitablaufs, Zeitplander fürweiterhin diebestehenden UmsetzungGartennutzung dieserund Maßnahmenneuer besteht.kommunaler Gartenkonzepte erneut ergebnisoffen zu bewerten.
GenauNATURSCHUTZ hierUND setztGARTENNUTZUNG unsereZUSAMMEN Petition an.DENKEN
Wir stellen einedie einfacheZiele des Natur- und berechtigteLandschaftsschutzes Frage:nicht infrage. Eine gezielt entwickelte Extensivwiese oder bewusst zugelassene natürliche Entwicklung kann ökologisch wertvoll sein.
WarumUnkontrollierter sollenLeerstand Gartenflächenohne überveröffentlichtes JahreEntwicklungsziel, ungenutztPflegekonzept, bleiben,Zuständigkeit wennund siekonkreten bisZeitplan ist jedoch nicht automatisch eine gleichwertige Kompensationsmaßnahme. Umgekehrt ist auch nicht jeder naturnahe Garten automatisch eine anerkannte Ausgleichsfläche.
Deshalb schlagen wir zwei miteinander verbundene Lösungen vor:
• Bis zur tatsächlichen Umsetzung der Planungen weiterhinsollen sinnvollgeeignete genutztParzellen befristet oder in einer anderen rechtlich zulässigen Form weitergenutzt werden könnten?Eine befristete Weiterverpachtung bietet zahlreiche Vorteile.können.
• DieGleichzeitig Flächensoll bleibengeprüft gepflegt.•werden, Verwilderungob die Gartenanlage vollständig oder teilweise als dauerhaftes Garten- und VermüllungAusgleichsmodell erhalten werden vermieden.•kann. DieAls StadtArbeitstitel erzieltschlagen weiterhinwir Pachteinnahmen.•„Rostocker BürgerinnenGarten- und BürgerAusgleichsflächen“ behalten– RGAF – vor.
Ein solches Modell könnte streng geregelte Gartenbereiche mit ökologisch gesicherten Gemeinschaftsflächen verbinden. Denkbar sind Extensivwiesen, heimische Hecken, Streuobst, Blüh- und Altgrasstreifen, Gehölzsäume sowie Totholz- und Nisthabitate.
Zu den möglichen Vorgaben gehören der Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel, Herbizide und mineralische Dünger, klare Grenzen für Versiegelung und bauliche Anlagen, Regenwassernutzung, Kompostierung, ein verbindlicher Pflegeplan sowie eine wichtigeregelmäßige Naherholungsmöglichkeit.•ökologische DasKontrolle.
Sollte nachbarschaftlicheeine Miteinandervollständige wirdGarten-Ausgleichs-Lösung gestärkt.fachlich nicht möglich sein, müssen auch eine Teilflächenlösung, ein Pilotbereich oder eine ergänzende Ersatzmaßnahme an anderer Stelle geprüft werden.
ANDERE STÄDTE ZEIGEN, DASS KOMBINATIONEN MÖGLICH SIND
Im LaufeHamburger derBebauungsplan vergangenenOthmarschen Jahre47 habenwerden sichDauerkleingärten zahlreichein Bürgerinneneinen öffentlichen Gartenpark eingebunden, während bestehende Grün- und BürgerAusgleichsfunktionen mitplanerisch diesemerhalten Themaund beschäftigt.zusätzliche EsEingriffe gabgesondert Gesprächeausgeglichen mitwerden.
Der politischenrund Vertretern,zwölf BeratungenHektar imgroße Ortsbeirat sowie BerichterstattungenUmweltKulturPark in den Medien.Aktuell haben wir die Hanse- und Universitätsstadt Rostock offiziell um weitere Planunterlagen und Informationen gebeten, um die zukünftige Entwicklung der Fläche noch besser nachvollziehen zu können.Unser Ziel ist keine Konfrontation.Unser ZielDortmund ist eine faire,Ausgleichsfläche nachvollziehbaremit Permakulturgarten, Obstwiesen, naturnahen Bereichen und wirtschaftlichöffentlicher sinnvolleErholungsnutzung.
In Übergangslösung,Gmund-Dürnbach solangewird diemit geplantendem Maßnahmen„Obschti“ nochein Gemeinschafts- und Obstgarten auf einer kommunalen ökologischen Ausgleichsfläche gepflegt.
Diese Beispiele sind nicht umgesetztvollständig werden.UNSEREmit FORDERUNGENWirDierkow bittengleichzusetzen. dieSie Hanse-zeigen aber, dass ökologische Aufwertung, Gartenpflege, Erholung und Universitätsstadtgemeinschaftliche Rostock,Nutzung planerisch verbunden werden können.
•ÖKOLOGISCHE dieWIRKUNG betroffenen Flächen transparent darzustellen,• die zugrunde liegenden Planungen nachvollziehbar zu erläutern,• einen konkreten ZeitplanZUERST
Entscheidend für die UmsetzungAnerkennung dereiner geplantenKompensationsmaßnahme Maßnahmenist zuihre veröffentlichen,•nachgewiesene zuökologische prüfen,Wirkung. welche Flächen bis zur tatsächlichen Umsetzung weiterhin genutzt werden können,• frei werdende Einzelgärten bis zur Umsetzung der Planungen befristet weiter zu verpachten,• den Dialog mit den BürgerinnenSoziale und Bürgernwirtschaftliche fortzuführen.Vorteile ersetzen diesen Nachweis nicht.
WARUMWenn die ökologischen Anforderungen erfüllt werden, kann ein Garten-Ausgleichs-Modell jedoch zusätzliche Vorteile schaffen:
• wohnungsnahe Erholung und Begegnung,
• Umweltbildung und gemeinschaftliche Verantwortung,
• ein gepflegtes und lebendiges Wohnumfeld,
• mögliche Pachteinnahmen für die Stadt,
• weniger unkontrollierter Leerstand und Vermüllung.
WAS IHRE UNTERSCHRIFT WICHTIG ISTBEWIRKT
Mit Ihrer Unterschrift sprechen Sie sich nicht gegen Natur- oder Ausgleichsmaßnahmen aus. Sie unterstützen vielmehr den Gedanken, öffentliche Flächen verantwortungsvoll zu nutzen, solange sie für ihre zukünftige Nutzung noch nicht benötigt werden.Gemeinsam können wir dazu beitragen, Leerstand zu vermeiden, den Stadtteil Dierkow lebendig zu halten und eine Lösungfachlich zuüberprüfbare finden,Lösung, die sowohlNaturschutz, den langfristigen Planungen der Stadt als auch den Interessen ihrer Bürgerinnen und Bürger gerecht wird.Vielen Dank für Ihre Unterstützung.Wir werden alle Antworten und Unterlagen der Stadt nach ihrem Eingang transparent veröffentlichenStadtteilentwicklung und die UnterstützerinnenInteressen der Menschen miteinander verbindet.
Wir verlangen keine Vorentscheidung zugunsten der Gärten. Wir verlangen einen transparenten Vergleich der geplanten Mähwiese, einer Teilflächenlösung und Unterstützereines fortlaufendstreng übergeregelten denGarten-Ausgleichs-Modells. weiterenDas VerlaufErgebnis informieren.und die Gründe für oder gegen jede Variante sollen öffentlich nachvollziehbar dargestellt werden.
Neues Zeichnungsende: 18.11.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 36 (26 in Rostock)