Der Empfang der Petition wurde bestätigt

01.06.2013 22:03 Uhr

Teil 2

2. Wir wollen lieber die Planung in der Hand haben. Unsere Vermutung: Da bei dieser Planung die meisten Grundstücke für mögliche Verpachtungen der Stadt gehören, hat die Stadt natürlich ein sehr großes Interesse daran, die Pachteinnahmen zu bekommen.
Anschließend erfolgte ein Schlagabtausch der Ratsmitglieder.
- Die Redner der CDU/UWG lobten unsere Internetseite und unser Engagement und das man tiefen Respekt vor dem Votum der Bödefelder habe, allerdings wolle man eine Verspargelung vermeiden und schließe sich deshalb dem Votum nicht an.
- Unsere Stadtratsvertreter von der CDU Maike und Manfred Ochsenfeld beteiligten sich im Stadtrat nicht durch Wortbeiträge und stimmten anschließend für die Fortführung der Windkraftkonzentrationszonen in unserer Region.
- Die BFS: Versuchte das Votum ins richtige Licht zu rücken und kämpfte gegen alle Windkraftkonzentrationszonen, doch sowohl der Bürgermeister als auch der Energiemanager zusammen mit CDU/UWG und Grünen waren sich einig und haben die BFS kaltgestellt. Auf die Frage eines BFS Abgeordneten, wer von den Ratsmitgliedern, die Windräder vor seiner Haustür haben möchte, zeigte niemand auf, nur um 5 Minuten später für die Einleitung der nächsten Planungsschritte rund um Bödefeld zu stimmen.

Abstimmung im Stadtrat der Stadt Schmallenberg
Mit drei Gegenstimmen der BFS, einer Enthaltung der BFS, hat der Stadtrat für die Weiterverfolgung der Windkraftkonzentrationszonen gestimmt. Es gab keine Enthaltung oder weitere Gegenstimme – auch nicht von unseren CDU-Vertreter/in vor Ort.

Der Stadtrat hat damit unser Meinungsbild komplett ignoriert.

Zur Zeit beraten wir, wie wir mit dieser Situation umgehen sollen. Unterstützung und Hilfe zur Meinungsbildung sind herzlich willkommen.
Nächstes Treffen, 04.06.2013 um 19:30 Uhr bei Tismes

Für die Kritischen Bürger/innen
Michael Schift
m.schift@windkraftregion-boedefeld.de

Die Petition wurde eingereicht

01.06.2013 18:54 Uhr

Liebe Bürger/innen aus Bödefeld Freiheit und Land,
die Onlineabstimmung ist beendet und sowohl Teilnahme als auch das Ergebnis sprechen eine eindeutige Sprache:

327 Personen haben abgestimmt.
325 Bürger/innen haben gegen die Windkraftkonzentrationszonen in unserer Region gestimmt,
2 Bürger/innen haben für die WKAs abgestimmt.

Das Meinungsbild „online“ übertrifft nochmals das Ergebnis in der Schützenhalle.
In der Halle >96% in der Onlinepetition >98% - eindeutiger geht es nicht!!!

Vielen Dank für Eure/Ihre Meinung und Mithilfe.

Wer weiter Informationen haben möchte, kann unseren Newsletter abonnieren:
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Um genau zu informieren, möchten wir chronologisch vorgehen und ausführlich berichten, was aus der Ihren Stimmen geworden ist.
Unsere persönliche Meinung fließt an manchen Stellen mit ein. Unseren ganzen Ärger möchten wir aber hier nicht Luft machen, sondern mit ein paar Anmerkungen über den Sachstand informieren.

1. Stimmenübergabe an den Bürgermeister der Stadt Herrn Halbe
Am Montag übergaben wir die Stimmen aus der Schützenhalle dem Bürgermeister Herrn Halbe. Herr Halbe nahm sich mit dem Energiemanager Herrn Hentschel Zeit für die Übergabe und für einen Schlagabtausch mit Argumenten. Die Atmosphäre war angespannt, aber trotzdem respektvoll. Wir hatten das Gefühl, dass Herr Halbe schon bewegt war von dieser Eindeutigkeit des Votums, wir fühlten uns ernst genommen und waren voller Hoffnung. Er versprach uns, das Ergebnis dem Stadtrat am nächsten Tag vorzustellen und versicherte uns, dass wir nicht nochmals die Stimmen aus der Onlinepetition mit den Stimmen aus der Halle abgleichen müssten bzw. auf Wahlalter kontrollieren müssten – für ihn war das Votum „sauber erhoben“ und „eindeutig und stark“.
Da wir von Stimmendopplungen bzw. von Personen wussten, die aus Altersgründen nicht abstimmen durften, haben wir weniger Stimmen angegeben, als eigentlich ihr Votum abgegeben haben.

Seine Empfehlung: Nutzen Sie die Gelegenheit in der Bürgerfragestunde vor der Ratssitzung.
Gerne nahmen wir die Einladung an und verschoben alle beruflichen und privaten Termine für die Fragestunde. Wir hielten den Termin für sehr wichtig und setzten große Hoffnungen darauf.
Er war wichtig – aber anders als erhofft.

2. Im Stadtrat der Stadt Schmallenberg
Herr Halbe erläuterte kurz, was alle Ratsvertreter/innen bereits der Presse wussten: Bödefeld Freiheit und Land hat ein starkes und eindeutiges Votum abgegeben. Wir durften direkt Stellung zu beziehen.

Unsere Frage: Wie wird der Stadtrat weiter mit unserem Votum umgehen und fühlt sich der Bürgermeister an seine Aussage gebunden, dass ohne die Zustimmung der Bödefelder keine Windräder nach Bödefeld Freiheit und Land kommen?
Antwort: „Starkes Votum, ganz toll, der Stadtrat hat zu entscheiden…“. Bzgl „meiner Aussage, dass die Windräder dort nicht hinkommen, „Sie wissen doch, das gesprochene Wort ist flüchtig“. Wir finden es schon wichtig, wenn man sich auf das gesprochene Wort des Bürgermeisters verlassen könnte.

Wir wiesen nochmals auf die starke Konzentration auch durch die Nachbargemeinden hin.
Den Vorwurf, dass die Stadtvertreter/innen anscheinend über die Konzentration in Bödefeld durch die Nachbargemeinden nicht richtig informiert wurden, wies der Bürgermeister zurück und sagte, dass der Stadtrat sich schon sehr lange mit dem Thema beschäftige.

Unsere Frage: „Welche Absprachen bestehen zwischen Schmallenberg, Winterberg, Bestwig und Meschede?“
Der Energiemanager Herr Hentschel antwortete, es gäbe ein paar informelle Gespräche – nichts Offizielles. Herr Halbe fühlte sich angegriffen und wollte sich nicht unterstellen lassen Absprachen zu treffen. Unser Fazit: Wir fänden Absprachen sinnvoll, sofern sie zu unserer Entlastung führen und nicht zu einer stärkeren Konzentration. Doch der Weg scheint anders zu laufen.

Die Fragestunde war beendet. Ab jetzt durften wir nur zuhören.

Diskussion im Stadtrat der Stadt Schmallenberg
Anschließend erfolgte ein Vortrag von Herrn Hentschel in dem noch einmal die Argumente der Stadt dargelegt wurden:
1. Wir weisen lieber eine Konzentrationszone aus, statt die Gefahr einer Verspargelung der gesamten Stadt einzugehen. Drohszenario: einzelne Anlagen könnten auch näher an Bödefeld herankommen. Unser Fazit: Der Stadtrat vertritt die Meinung, lieber alle Windräder nach Bödefeld, statt einzelne auf das gesamte Gebiet zu verteilen. Dezentrale Energiegewinnung sieht anders aus. Einzelne Anlagen müssen auch den gesetzlichen Richtlinien entsprechen und jede einzelne Anlage hat die geforderten Gutachten zu erbringen, was die Wahrscheinlichkeit, dass diese dann kommen, sicher nicht erhöht.

2. Wir wollen lieber die Planung in der Hand haben. Unsere Vermutung: Da bei dieser Planung die meisten Grundstücke für mögliche Verpachtungen der Stadt gehören, hat die Stadt natürlich ein sehr großes Interes

Liebe Unterstützer/innen ausserhalb von Bödefeld Freiheit und Land

26.05.2013 18:19 Uhr

wir danken ganz herzlich für die Unterstützung, mussten Euch/Sie jedoch aus der Liste löschen, das Sie dem Schmallenberger Bürgermeister vorgelegt werden soll.
Für Rückfragen stehen stehen wir gerne zur Verfügung.
info@windkraftregion-boedefeld.de

Vielen dank für die Unterstützung nach Winterberg, Bestwig, Olsberg, Dortmund, Altenfeld, ...