28.05.2026, 09:18
Das geplante Biomasse-Kraftwerk (BMHKW) in Schorndorf und das bestehende Heizwerk Bühl (Furnierwerk) sind in ihrer Grundtechnik bezüglich der Verbrennung von Restholz zur Wärmeerzeugung – zwar eng verwandt, unterscheiden sich jedoch maßgeblich in Kontext, Größe und Integration:
(technisch hier in der Petition leider nur untereinander darstellbar)
S C H O R N D O R F
Standort & Einbettung:
Der geplante Standort für das Schorndorfer Werk ist hochumstritten, da es inmitten eines reinen Wohngebiets auf dem Gelände des Schulzentrums Grauhalde geplant ist.
Reines Wohngebiet und Schulgelände
Auf einem Schulgelände das für eine Schulerweiterung vorgesehen ist.
Gebäude:
Höhe: 18 m
Breite: 35 m
Kaminhöhe: 30 m !
Betrieb:
Das Schorndorfer Werk ist ein reines Infrastrukturprojekt zur Versorgung der Rems-Murr-Kliniken, der Schulen und ggf.. für das angrenzender Wohngebiete über ein langes, zu errichtendes Netz.
Brennstoff-Anlieferung:
das Schorndorfer Werk müsste in Hochphasen (Winter) mit 2 LKW-Ladungen pro Tag angefahren werden.
Heizkraft:
4 MW
Brennstoff:
Altholz muss teuer angekauft werden
Holzart:
A1-Kategorie und A2-Kategorie (belastetes Altholz wie ausgediente Möbel und Türen, Parkettfußböden, Paletten usw.
Überwachung ? Voraussichtlich digitalisiert mit Chip, was bedeutet, dass unkontrolliert ALLES angeliefert werden kann
Abwärmenutzung
Das Schorndorfer Nahwärmekonzept sieht keine Wärmerückkoppelung vor.
Es ist keine innovative Heiztechnik
BMKW:
Biomassekraftwerk Das Werk erzeugt ausschließlich Wärme (Heizwärme und Warmwasser). Die Abwärme, die bei der Stromproduktion entsteht, bleibt hier oft ungenutzt und wird an die Umgebung abgegeben, weshalb der Gesamtwirkungsgrad deutlich geringer ist.
Einwände:
Weil es ein reines Wohngebiet ist und auf einem Schulerweiterungsgelände gebaut werden soll.
Die Energie kann aus den vorgenannten Gründen kaum günstig bezogen werden.
Wertverlust der Immobilien:
Bisherige Bodenrichtwerte 700- 1150 €/qm
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B Ü H L
Standort & Einbettung:
Das Heizwerk in Bühl ist in ein Furnierwerk integriert und nutzt dort anfallende Holzreste sowie Kühlwasserabwärme
Mischgebiet
Auf einem bestehenden Industriestandort
Gebäude:
Höhe: 12 m
Breite: 15 m
Länge: 20 m
Kaminhöhe: 16,2 m
Betrieb:
In Bühl wird die Anlage primär für den Eigenbedarf des Furnierwerks betrieben, die restliche Abwärme wird in das vorhandene Nahwärmenetz der Stadtwerke eingespeist.
Brennstoff-Anlieferung:
In Bühl kommen die Holzabfälle direkt aus der holzverarbeitenden Produktion und müssen nicht angefahren werden.
Heizkraft:
5 MW
Brennstoff:
Absolutes Abfallprodukt aus der holzverarbeitenden Industrie eines Industriebetriebes
Holzart:
A1-Kategorie (reine Buche-Hackschnitzel)
Überwachung: permanent durch Kesselwärter
Abwärmenutzung:
Das Bühler Nahwärmenetz, betrieben von den Stadtwerken Bühl, nutzt eine Form der Wärme-Rückkopplung und speist neben Holzhackschnitzeln auch die Abwärme aus dem Produktionsprozess des Bühler Furnierwerkes ein, um Gebäude CO2-sparend zu beheizen
BMHKW:
Biomasseheizkraftwerk: Nutzt die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Neben der Stromerzeugung wird die bei der Verbrennung entstehende Wärme ausgekoppelt und als Fern- oder Nahwärme (bzw. Prozesswärme) weitergeleitet. Das macht die Anlage extrem effizient.
Keine Einwände:
Weil es beim Bau des BM-Heizwerks bereits ein Industriestandort war und die Energie günstig bezogen wird
Kein Wertverlust der Immobilien:
Bodenrichtwerte der Umgebungsbebauung des Furnierwerks
200-310 €/qm