09.07.2026, 09:13
Sehr geehrte Anwohner,
liebe Schüler,
sehr geehrte Interessierte,
Gerne möchten wir Sie auf dem Laufenden über die Sitzung im Technischen Ausschuss (öffentlich aber ohne rede- und Fragerecht) halten:
am 07.07.2026 fand ab 17:30 Uhr eine kleine Demo vor dem Alten Rathaus statt.
Diese wurde eigenständig von betroffenen Anwohnern beantragt und von der Stadtverwaltung genehmigt.
Die Sitzung begann mit Verspätung, da vorausgehend in nichtöffentlicher Sitzung getagt wurde.
Oberbürgermeister Hornikel begrüßte die Anwesenden.
Im Vorfeld beantragte unser Initiative-Mitglied D. Schützenauer schriftlich um Gestattung eines kurzen Rede- und Fragerechts zur Bebauungsplanänderung. Dem wurde entgegenkommenderweise stattgegeben, obwohl qua Gemeindesatzung dies nicht vorgesehen ist.
Auf der Tagesordnung unter Punkt 2 und 3 wurden für uns relevante Punkte abgehandelt:
2. Zur Kenntnisnahme:
Online-Petition „Kein Biomasseheizwerk im Wohngebiet
Grauhalde – Schulgelände und Anwohner schützen“
3. Zur Vorbereitung:
Bebauungsplan und Satzung über örtliche Bauvorschriften "Grauhalde - Rehhalde" - Heizzentrale (Planbereich 28/07) im beschleunigten Verfahren gem. § 13a BauGB
- Aufstellungsbeschluss
- Zustimmung zur Planung
- Frühzeitige Beteiligung
Herr Schützenauer trug vier Fragen samt frei formulierten Ergänzungen vor:
1.) Warum sind Sie für ein Holzheizwerk, mit tägl. 200.000qm Rauchgas und 40t CO2 Ausstoß und giftigen Abgasen obwohl es neue Techniken mit Wärmepumpen gibt, die kein Abgas erzeugen?
2.) Wieviel Holzheizwerke braucht die Stadt insgesamt und wo werden diese aufgestellt?
3.) Wie sieht das Wärmekonzept aus? Wissen Sie, dass lt. TV-Recherche SWR die
4.) Fernwärmekosten die höchsten sind? Wie hoch sind die Kosten von Iqony?
Danach berichtete Franziska Haist (Leiterin Fachbereich Stadtentwicklung und Baurecht) zum Prozedere der Bebauungsplanänderung.
Anschließend folgten die Redebeiträge der Fraktionsvorsitzenden (od. deren Vertreter) aller im Gemeinderat vertretenen Parteien und dem Einzelstadtrat M. Nothdurft.
Manche dieser Redebeiträge thematisierten die fehlende Transparenz der Verwaltung gegenüber Stadträten und Betroffenen. Diese wurden von Beifall begleitet.
Dem Tagesordnungspunkt 3 `Zustimmung zur Planung` wurde mehrheitlich zugestimmt!
Die Stimmung war spürbar angespannt. Durch die spöttischen Töne der Anwesenden und der Brisanz des Themas geschuldet, war der gegenseitige Respekt zeitweise beeinträchtigt.
Freundliche Grüße
Initiative Lebenswerte Grauhalde
Kein BiomasseHeizwerk im Wohngebiet Grauhalde – Schüler, Anwohner und Schulgelände schützen!
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