06.06.2026, 05:52
Wir haben Links zu Beschlussvorlagen und Protokollen hinzugefügt.
Neuer Petitionstext:
Direkt vor unserer Haustür auf dem Thomashof droht eine drastische Veränderung unseres Wohn- und Lebensumfeldes. Auf der landwirtschaftlichen Fläche „Rippertsfeld“ – direkt an unserer geliebten Pappelallee – möchte ein privater Investor eine großflächige Freiflächen-Photovoltaikanlage errichten. Dafür muss zuerst einen neuen Bebauungsplan/Flächennutzungsplan erstellt werden. Danach kann ein Bauantrag erfolgen. Wir fordern dass der Gemeinderat Karlsruhe in der kommenden Sitzung am 23.06.2026 dieses Vorhaben ablehnt.
Siehe Beschlussvorlage der Stadtverwaltung, Abschnitt III.
web1.karlsruhe.de/ris/oparl/bodies/0001/downloadfiles/00666038.pdf
und der Antrag für die GR-Sitzung am 23.06.2026
web1.karlsruhe.de/ris/oparl/bodies/0001/downloadfiles/00678104.pdf
Neue Begründung: Gegen die Energiewende hat niemand etwas – aber nicht auf dieser Fläche! Es gibt gewichtige Gründe, warum dieses Projekt an diesem Standort absolut falsch ist:
- Zerstörung der „Badischen Toskana“: Unsere Landschaft rund um die Pappelallee ist ein einzigartiges Natur- und Naherholungsgebiet und gehört zum Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord.
EineWir meinen: eine industrielle Solarwüste würde dieses wunderschöne Landschaftsbild für immer zerstören.
web1.karlsruhe.de/ris/oparl/bodies/0001/downloadfiles/00614641.pdf
- Bedrohung geschützter Tierarten: Die Fläche ist die Heimat von streng geschützten Arten. Rotmilane,
Feldlerchen,Feldlerchen*, Gottesanbeterinnen und Zauneidechsen würden ihren Lebensraum unwiderruflich verlieren.
*Siehe Beschlussvorlage der Stadtverwaltung, hier wird die Feldlerche erwähnt.
Die Rotmilane sind auf dieser Fläche täglich zu sehen, die Gottesanbeterinnen und
Gottesanbeterinnen und Zauneidechsen wurden von Teilnehmern unserer Initiative
beobachtet und fotografiert.
- Vernichtung bester Ackerböden: Es handelt sich hier um hochgradig fruchtbaren Boden, der für die regionale Lebensmittelproduktion reserviert sein sollte.
web1.karlsruhe.de/ris/oparl/bodies/0001/downloadfiles/00666038.pdf
- Es gibt bessere Alternativen!
DieIm StadtverwaltungRahmen selbstder hatPlanungen bereitsdes Regionalverbands zur Fortschreibung des Regionalplankapitels 4.2.5 Erneuerbare Energien – Plansätze 4.2.5.1 „Allgemeine Grundsätze“ und 4.2.5.3 „Vorbehaltsgebiete für regionalbedeutsame Photovoltaik-Freiflächenanlagen wurden alternative Flächen im Stadtgebiet gefunden (z. B. alte Deponien oder Flächen entlang der Autobahn), die sich perfekt eignen. Warum also unsere Natur opfern? - Sogar die Fachverwaltung
habenhat in der Vergangenheit bereits empfohlen, diese Fläche wegen des Artenschutzes und des Landschaftsbildes nicht für PV-Anlagen zu nutzen. - web1.karlsruhe.de/ris/oparl/bodies/0001/downloadfiles/00667358.pdf
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 13 (11 in Karlsruhe)