28.05.2026, 04:42
Liebe Freunde,
gestern wurde unsere neue 4-seitige Eifelzeitung in einer Auflage von rund 12.000 Exemplaren an die Haushalte in Kall, Gemünd und Schleiden verteilt.
Viele von Euch aus der Region sollten sie bereits im Briefkasten gehabt haben. Für alle anderen senden wir die Ausgabe heute zusätzlich als PDF-Datei im Anhang. Auch digital kann sie gerne geteilt werden.
Warum eine Zeitung – und kein gewöhnlicher Flyer?
Ganz einfach:
Flyer werden oft übersehen oder nach wenigen Sekunden weggelegt. Eine Zeitung im bekannten Boulevard-Stil erzeugt dagegen sofort Aufmerksamkeit. Große Bilder, klare Überschriften und kurze Texte erreichen auch Menschen, die sich bisher kaum mit dem Thema beschäftigt haben.
Denn genau das ist das Problem:
Viele Bürger glauben entweder,
• der Windpark Wackerberg sei ohnehin längst beschlossen, oder
• das Projekt werde gar nicht mehr weiterverfolgt.
Beides stimmt nicht.
Gerade jetzt besteht die Möglichkeit, politischen Druck auf die Eigentümer der Flächen auszuüben, insbesondere auf die Gemeinde Kall und die katholische Kirchengemeinde Olef.
Denn eines wird in der öffentlichen Diskussion oft verschwiegen:
Niemand kann die Kommunen zwingen, ihren Wald an Windkraft-Projektierer zu verpachten.
Die gute Nachricht:
Bekannte Lokalpolitiker der CDU, SPD und FDP haben in der Vergangenheit selbst erklärt, dass der Wackerberg kein Standort für Windräder sein darf. Genau daran erinnern wir jetzt.
Die Eifelzeitung gibt ihnen die Chance, Haltung zu zeigen und Wort zu halten.
Denn die Menschen in unserer Region erwarten vor allem eines:
• Schutz vor weiterer Naturzerstörung,
• Schutz vor zusätzlichen Hochwasser-Risiken,
• Schutz der Lebensqualität rund um den Nationalpark Eifel.
Besonders nach der Flutkatastrophe 2021 stellt sich eine einfache Frage:
Wie glaubwürdig ist ein „Wald-Wasser-Management“, wenn dieselben Flächen gleichzeitig industrialisiert und versiegelt werden sollen?
Jetzt kommt es auf Sichtbarkeit an.
Wir haben noch genügend Rest-Exemplare der Zeitung.
Wer helfen möchte, kann gerne Zeitungen abholen und auslegen:
• im Einzelhandel,
• in Gaststätten,
• im Fitness-Studio,
• auf dem Markt,
• in Wartebereichen,
• bei Veranstaltungen oder Vereinsheimen.
Je sichtbarer das Thema wird, desto schwieriger wird es für die Politik, auf Zeit zu spielen oder auszuweichen.
Der Ton macht die Musik
Sachargumente allein reichen nicht aus, viele Politiker kennen die Probleme längst.
Entscheidend ist am Ende die politische und persönliche Konsequenz ihrer Entscheidung.
Deshalb:
Bitte sprecht Bürgermeister und Ratsmitglieder freundlich, ruhig und persönlich an.
Nicht aggressiv, nicht beleidigend, aber klar und unmissverständlich.
Politiker müssen spüren:
Die Menschen vor Ort erwarten Verlässlichkeit – und erinnern sich an Versprechen.
Die Ansprechpartner lassen sich im Ratsinformationssystem recherchieren:
https://sdnetrim.kdvz-frechen.de/rim4550/fraktionen
Die kommenden Wochen werden entscheidend sein!
Agenda 2026
Bis zur Sommerpause soll der Gemeinderat Kall eine klare Grundsatzentscheidung treffen:
Keine Verpachtung gemeindeeigener Waldflächen auf dem Wackerberg.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass aus einem stillen Unbehagen eine sichtbare demokratische Bewegung wird.
Herzliche Grüße,
Manfred Kanzler