Neuigkeiten
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Liebe Unterstützer,
auf dem Wackerberg ist inzwischen - zumindest was die geplanten 10 Windräder der e-regio angeht - eine trügerische Ruhe eingekehrt. Der Energieversorger hat bisher keine Baugenehmigung beantragt und kommuniziert seine Pläne nicht mehr, zumindest nicht öffentlich.
Wir warten jedoch immer noch auf ein klares Statement der Waldbesitzer »Wir verpachten nicht«. Die katholische Kirche ist ganz abgetaucht, viele Mitglieder des Kaller Gemeinderats winden sich in dieser Frage, so auch Bürgermeister Emmanuel Kunz. Einer (finanziellen) Versuchung von Format würden sie wohl nicht widerstehen - wir werden also weiter Druck ausüben.Der historische „Judenkirchhof“
Unsere Nachbarn in Mechernich-Glehn müssen sich mit ganz ähnlichen Problemen herumschlagen. Dort will der Dürener Projektierer REA 6 Windräder in die gewachsenen Kulturlandschaft setzen. Ein Wasserschutzgebiet, das die Versorgung von über 25.000 Menschen in der Region sicherstellt, wurde dafür bereits »verschoben«, auch andere Umwelt-Aspekte spielen natürlich keine Rolle. So befindet sich die Aufstellungszone mitten im „Bleibelastungsgebiet Mechernich-Kall“. Massive Erdarbeiten für Zuwegungen und Fundamente könnten die bereits bestehende Belastung weiter verschärfen und zusätzliche Risiken für Mensch und Umwelt schaffen.
Was von der Genehmigungsbehörde und vom Projektierer zunächst völlig übersehen wurde:
In historischen Karten, die bis ins Jahr 1808 zurückreichen, ist ein Teil des vorgesehenen Areals explizit als „Judenkirchhof“ ausgewiesen. Selbst im aktuellen amtlichen Liegenschaftskataster wird diese Lagebezeichnung geführt.
Trotz schriftlicher Hinweise erteilte der Kreis Euskirchen am 21. Mai 2026 die Baugenehmigung für die Windräder. Die Interessengemeinschaft „Gegenwind Glehn“ hat jetzt Strafanzeige gegen den Landrat Markus Ramers bei der Staatsanwaltschaft Bonn erstattet – unter anderem wegen des Verdachts der Störung der Totenruhe (§ 168 StGB) und der Gefährdung eines Bodendenkmals (§ 304 StGB).Ungleichbehandlung mit Ansage
Besonders bitter: In derselben Baugenehmigung wird eine römische Trümmerstelle penibel geschützt und archäologisch begleitet – während ein dokumentierter jüdischer Friedhof schlichtweg ignoriert wird.
Hubert Braun, Sprecher der IG Gegenwind Glehn, bringt es auf den Punkt: „Wer eine Genehmigung erteilt, ohne ein dokumentiertes Risiko für eine Begräbnisstätte auszuräumen, nimmt die Zerstörung billigend in Kauf.“Die Stadt Mechernich wird möglicherweise gegen den Kreis Euskirchen eine Klage vor dem Oberverwaltungsgericht Münster einreichen, um die Baugenehmigung zu Fall zu bringen. Schließlich gehe es beim Umgang mit dem jüdischen Erbe um ein sehr sensibles Thema mit einem großen Medieninteresse. Da gelte es, einen irreparablen Imageschaden für die Heimatkommune abzuwenden.
Fazit
Die Vorgänge in Glehn zeigen, wie wichtig gründliche historische Recherchen und eine wache Öffentlichkeit sind. Sie zeigen aber auch: Es gibt Angriffspunkte, mit denen selbst eine bereits erteilte Genehmigung ins Wanken geraten kann.
Die IG Gegenwind Glehn (www.gegenwind-glehn.de) hat eine mutige Entscheidung getroffen und zeigt, dass man sich von Politikern nicht alles gefallen lassen darf.In der Anlage findet sich eine Pressemitteilung mit weiteren Hintergrundinformationen als PDF-Dokument. Möglichst viele Menschen sollten von diesen Vorgängen erfahren - daher bitte die Infos weitergegeben, per Email und in den sozialen Medien.
Sonnige Grüße vom Wackerberg,
Manfred Kanzler -
Petition in Zeichnung
am 06.06.2026Liebe Unterstützer,
für die Bürger von Bad Münstereifel kam es in den letzten Wochen knüppeldick:
Zunächst scheiterte im Stadtrat die von FDP und Freien Wählern eingebrachte Resolution gegen die Windkraftplanung. Obwohl sogar Bürgermeister Sebastian Glatzel dafür stimmte, setzten sich CDU, Grüne und Teile der SPD durch. Die Resolution war damit vom Tisch.
Nur wenige Tage später folgte der nächste Schock:
Ehrenbürger Heino verabschiedete sich endgültig von seiner langjährigen Heimatstadt.
Nach Jahrzehnten in der Kurstadt sind die letzten Kartons gepackt und das Kapitel abgeschlossen.Es halten sich hartnäckige Gerüchte, Heino habe die Abstimmung im Stadtrat verfolgt, tief geseufzt und beschlossen: „Jetzt reicht's.“
Wir wollen uns an solchen Spekulationen nicht beteiligen, stattdessen richten wir den Blick auf Römer und Gallier.Bereits in der Antike wusste man, wie man mit unbequemen Stimmen umgeht. Besonders dann, wenn sie bei festlichen Anlässen zur Laute griffen und Lieder vortrugen, die niemand hören wollte.
In unserer neuesten Turboventus-Folge übernimmt diese undankbare Rolle Heino Kakafonix, Barde des Grauens.Die Bewohner des kleinen Gallier-Dorfes haben es geschafft:
Sie haben den römischen Baumeister Turboventus und seine Helfer vertrieben, den korrupten Dorf-Bürgermeister Buerokratix und den Druiden Sakrilegix gleich mit.
Die Bedrohung durch die »Flügel des Jupiter« ist vorerst abgewendet, getreu der Tradition wird jetzt ein großes Gelage gefeiert.
Dabei stimmt Heino Kakafonix sein neuestes Werk an:🎶 „Oh Wind, du bist so grün...“
Weiter kommt er nicht.
😬 Die Reaktion des Dorfes erfolgt schnell, entschlossen und vollkommen einstimmig,.↗ Hier geht‘s zum Video-Trailer:
https://youtube.com/shorts/_Y6NhR735M8Viel Vergnügen!
Manfred Kanzler -
Liebe Unterstützer,
mit der Verteilung der neuen Eifelzeitung an rund 12.000 Haushalte in Kall, Gemünd und Schleiden haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht.
Viele Menschen in der Region wurden erstmals oder erneut auf das Thema Windpark Wackerberg aufmerksam gemacht. Das ist wichtig, denn noch immer glauben viele Bürger entweder, das Projekt sei längst beschlossen – oder es werde gar nicht mehr weiterverfolgt.
Beides ist falsch.
Die Landesregierung NRW hält weiterhin an der Ausweisung des Wackerbergs als Windenergiestandort fest. Gleichzeitig ist aber auch klar:
Niemand kann die Gemeinde Kall (und die katholische Kirchengemeinde Olef) zwingen, ihre eigenen Waldflächen an Windkraft-Projektierer zu verpachten.Genau deshalb beginnt jetzt die entscheidende Phase unserer Initiative.
In den vergangenen Jahren haben Vertreter verschiedener Parteien wiederholt erklärt (und zum Teil sogar in ihr Wahlprogramm aufgenommen), dass Windräder auf dem Wackerberg nicht akzeptabel seien. Viele Bürger fragen sich deshalb zu Recht:
Gilt diese Haltung noch heute?Wir möchten die Mitglieder des Kaller Gemeinderates und den Bürgermeister um eine klare Antwort bitten. Nicht in Form allgemeiner Erklärungen, sondern zu einer ganz konkreten Frage:
"Werden Sie zeitnah einen Ratsbeschluss unterstützen, der eine Verpachtung gemeindeeigener Waldflächen auf dem Wackerberg ausschließt und diese Flächen stattdessen dauerhaft für Natur-, Wald- und Hochwasserschutz sichert?"Erfahrungsgemäß werden Politiker nicht durch weitere Petitionen, Resolutionen oder Standardschreiben zum Nachdenken gebracht.
Anders ist es, wenn viele Bürger dieselbe Frage stellen.
Nicht laut., nicht aggressiv, nicht beleidigend.
Sondern freundlich, sachlich und beharrlich.Deshalb suchen wir etwa 20 bis 30 Bürger aus Kall und den umliegenden Kommunen, die bereit sind, in den kommenden Wochen einzelne Ratsmitglieder oder den Bürgermeister direkt anzuschreiben.
Dafür benötigen Sie weder besondere Fachkenntnisse noch viel Zeit.
Wir stellen Ihnen alle notwendigen Unterlagen zur Verfügung:
• Kontaktdaten der Ansprechpartner
• Hintergrundinformationen
• FormulierungsvorschlägeSie müssen keine langen Texte verfassen und keine öffentlichen Auftritte übernehmen.
Wichtig ist nur, dass die Frage von Bürgern gestellt wird – von Menschen, die hier leben und die Folgen der Entscheidungen unmittelbar tragen müssen.
Die Antworten der Ratsmitglieder möchten wir dokumentieren und später öffentlich vorstellen. So können alle Bürger nachvollziehen, welche Haltung ihre gewählten Vertreter tatsächlich einnehmen.
Vielleicht reichen bereits 25 engagierte Bürger aus, um die politische Diskussion in Kall nachhaltig zu verändern.
Wenn Sie bereit sind, sich an dieser nächsten Phase zu beteiligen, antworten Sie bitte einfach auf diese E-Mail mit dem Betreff:
ICH BIN DABEI
an: kanzler@wackerberg.deWir melden uns anschließend persönlich bei Ihnen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement.
Herzliche Grüße,
Manfred Kanzler