Kein Windpark im Kirchenwald

Petition richtet sich an
Kirchenvorstand der Gemeinde St. Johann Baptist Olef • Pfarrbüro Schleiden • Vorburg 5 • 53937 Schleiden

1.419 Unterschriften

51 %
914 von 1.800 für Quorum in Kreis Euskirchen Kreis Euskirchen

1.419 Unterschriften

51 %
914 von 1.800 für Quorum in Kreis Euskirchen Kreis Euskirchen
  1. Gestartet Dezember 2024
  2. Sammlung noch > 4 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Neuigkeiten

01.06.2026, 03:10

Liebe Unterstützer,

mit der Verteilung der neuen Eifelzeitung an rund 12.000 Haushalte in Kall, Gemünd und Schleiden haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht.

Viele Menschen in der Region wurden erstmals oder erneut auf das Thema Windpark Wackerberg aufmerksam gemacht. Das ist wichtig, denn noch immer glauben viele Bürger entweder, das Projekt sei längst beschlossen – oder es werde gar nicht mehr weiterverfolgt.

Beides ist falsch.

Die Landesregierung NRW hält weiterhin an der Ausweisung des Wackerbergs als Windenergiestandort fest. Gleichzeitig ist aber auch klar:
Niemand kann die Gemeinde Kall (und die katholische Kirchengemeinde Olef) zwingen, ihre eigenen Waldflächen an Windkraft-Projektierer zu verpachten.

Genau deshalb beginnt jetzt die entscheidende Phase unserer Initiative.

In den vergangenen Jahren haben Vertreter verschiedener Parteien wiederholt erklärt (und zum Teil sogar in ihr Wahlprogramm aufgenommen), dass Windräder auf dem Wackerberg nicht akzeptabel seien. Viele Bürger fragen sich deshalb zu Recht:
Gilt diese Haltung noch heute?

Wir möchten die Mitglieder des Kaller Gemeinderates und den Bürgermeister um eine klare Antwort bitten. Nicht in Form allgemeiner Erklärungen, sondern zu einer ganz konkreten Frage:
"Werden Sie zeitnah einen Ratsbeschluss unterstützen, der eine Verpachtung gemeindeeigener Waldflächen auf dem Wackerberg ausschließt und diese Flächen stattdessen dauerhaft für Natur-, Wald- und Hochwasserschutz sichert?"

Erfahrungsgemäß werden Politiker nicht durch weitere Petitionen, Resolutionen oder Standardschreiben zum Nachdenken gebracht.

Anders ist es, wenn viele Bürger dieselbe Frage stellen.

Nicht laut., nicht aggressiv, nicht beleidigend.
Sondern freundlich, sachlich und beharrlich.

Deshalb suchen wir etwa 20 bis 30 Bürger aus Kall und den umliegenden Kommunen, die bereit sind, in den kommenden Wochen einzelne Ratsmitglieder oder den Bürgermeister direkt anzuschreiben.

Dafür benötigen Sie weder besondere Fachkenntnisse noch viel Zeit.
Wir stellen Ihnen alle notwendigen Unterlagen zur Verfügung:
• Kontaktdaten der Ansprechpartner

• Hintergrundinformationen

• Formulierungsvorschläge


Sie müssen keine langen Texte verfassen und keine öffentlichen Auftritte übernehmen.

Wichtig ist nur, dass die Frage von Bürgern gestellt wird – von Menschen, die hier leben und die Folgen der Entscheidungen unmittelbar tragen müssen.

Die Antworten der Ratsmitglieder möchten wir dokumentieren und später öffentlich vorstellen. So können alle Bürger nachvollziehen, welche Haltung ihre gewählten Vertreter tatsächlich einnehmen.

Vielleicht reichen bereits 25 engagierte Bürger aus, um die politische Diskussion in Kall nachhaltig zu verändern.
Wenn Sie bereit sind, sich an dieser nächsten Phase zu beteiligen, antworten Sie bitte einfach auf diese E-Mail mit dem Betreff:
ICH BIN DABEI
an: kanzler@wackerberg.de

Wir melden uns anschließend persönlich bei Ihnen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement.

Herzliche Grüße,
Manfred Kanzler


Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern