Kein Zugang zu sozialen Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

169.650 Unterschriften

99 %
170.000 für Sammelziel

169.650 Unterschriften

99 %
170.000 für Sammelziel
  1. Gestartet November 2024
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

02.09.2026, 03:12

Lieber Unterstützer/innen,

das Thema Altersregulierung von Social Media ist sehr präsent. Auch über die Petition und die Frage, warum Social Media ab 13 Jahren zu früh ist, wurde kürzlich in diversen Medien berichtet:

LOKALZEIT DÜSSELDORF (WDR): 
Ab Minute 9:27:
https://www.ardmediathek.de/video/lokalzeit-aus-duesseldorf/wdr-lokalzeit-aus-duesseldorf-oder-01-09-2026/wdr-duesseldorf/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYWY3YzVmODAtYzlhZS00ZDEwLThmODktODZjMzU0NDA3MTZh

Und ein Interview auf der Website:
https://www1.wdr.de/nrw/niederrhein/moenchengladbach/social-media-verbot-kinder-100.html

MEDIENZEIT ELTERNBLOG: 
https://www.medienzeit-elternblog.de/blog/schutzlos-digital-social-media-ab-16

KATHOLISCHE NACHRICHTEN-AGENTUR: 
https://evangelische-zeitung.de/paedagogin-deckers-eu-plaene-zu-social-media-ausweiten/

Die Verschiebung der Norm hat bereits begonnen, zunehmend mehr Kinder erhalten kein Smartphone und keinen Zugang zu Social Media. Doch die Verantwortung allein den Eltern zu überlassen, reicht nicht. 
Die Tech-Unternehmen tun momentan alles, um die Eigenverantwortung der Eltern zu betonen. Sie setzen weltweit auf Elternorganisationen, Forschungsgruppen und Influencer, um ein positives Bild ihrer Kinderschutzbemühungen zu zeichnen. Das ist ein bekanntes Muster, um Regulierungen abzuwenden. 
Doch es braucht eine Altersgrenze von mindestens 16 Jahren. Die Tech-Unternehmen und alle, die sich intensiv mit den Auswirkungen von Social Media auf Kinder und Jugendliche beschäftigen und/oder sie bei Kindern miterleben, wissen ganz genau, dass auch Teen-Accounts keinen ausreichenden Schutz bieten. 

Auch die Regulierung der Plattformen und die Vermittlung von Medienkompetenz allein schützen Kinder und Jugendliche nicht ausreichend. 

Eine Mehrheit der Jugendlichen befürwortet eine Altersgrenze von 16 Jahren, eine Mehrheit der Eltern ebenso. Worauf warten wir also!?

So viele Länder handeln bereits und planen eine Zugangsbeschränkung bis zum Alter von 15 oder 16 Jahren, z.B. Neuseeland, Norwegen, Indonesien, Malaysia, Großbritannien, Türkei und viele andere.
In Deutschland/in der EU zeichnet sich leider eine Altersgrenze von nur 13 oder 14 Jahren ab.

Sollten der Anreiz des Verbotenen und das Argument der Teilhabe wirklich dazu führen, dass wir Kinder und Jugendliche Systemen aussetzen, die von den bestbezahlten Psychologen konstruiert werden, um süchtig zu machen? 
Würden Kinder, die aktuell geboren werden, Wege suchen, Social Media trotz einer Altersgrenze zu nutzen, wenn sie von klein auf lernen, dass das eine Welt ist, zu der sie erst ab einem bestimmten Alter Zugang haben dürfen, weil sie mit vielen Gefahren verbunden ist? Würden sie etwas vermissen? Vermutlich nicht. Sie würden gesünder und sicherer aufwachsen als Kinder und Jugendliche momentan. Und sie würden wieder mehr am echten Leben teilhaben.

In diesem Herbst wird sich vermutlich entscheiden, wo die Altersgrenze in Deutschland/in der EU liegen wird.

Schreiben Sie gerne Ihren örtlichen Bundestagsabgeordneten und stellen Sie dar, warum Sie eine Altersgrenze von mindestens 16 Jahren für notwendig halten.

Vielen Dank für die Unterstützung
Jeannette Deckers


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