09/01/2026, 12:24
Der erste Schritt ist erreicht – jetzt brauchen wir Sie/euch noch einmal!
Dank Ihrer/eurer starken Unterstützung auf openPetition ist unsere Forderung sichtbar geworden: Frankenthal und die Region stehen hinter ihrer Stadtklinik.
Der erste Schritt ist geschafft: Die Petition ist nun als öffentliche Petition beim Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz veröffentlicht.
Damit unsere Forderung auch im offiziellen Verfahren das nötige Gewicht bekommt und wir im Petitionsausschuss öffentlich angehört werden, brauchen wir jetzt 2.500 offizielle Mitzeichnungen innerhalb von sechs Wochen.
Eure Unterschrift auf openPetition war deshalb nicht umsonst – im Gegenteil: Sie hat den öffentlichen Druck aufgebaut und diesen nächsten Schritt erst möglich gemacht.
🙏 Jetzt bitten wir euch, unsere Petition auch auf der offiziellen Seite des Landes Rheinland-Pfalz mitzuzeichnen:
https://www.derbuergerbeauftragte.rlp.de/petition/dauerhafte-sicherung-der-stadtklinik-frankenthal-als-akutkrankenhaus-mit-notfallversorgung/
Bitte teilt den offiziellen Link mit Familie, Freunden, Kolleginnen und Kollegen sowie in euren Vereinen, Praxen, Unternehmen und Nachbarschaften.
Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Frankenthal in Mainz gehört wird.
Keine Stadt ohne Klinik.
Im Namen aller Unterstützer
Tanja Mester
08/28/2026, 16:39
Aufgrund einer Anforderung von Open Petition habe ich an 3 Textstellen jeweils Quellen angegeben.
Neue Begründung:
Die gesundheitliche Notfallversorgung von fast 50.000 Bürgerinnen und Bürgern in Frankenthal und weiteren 14 Umlandgemeinden steht auf dem Spiel.
Eine Herabstufung der Stadtklinik zu einer Regioklinik würde den bisherigen Akutkrankenhaus-Charakter des Standorts gefährden. Je nach konkreter Ausgestaltung könnten wichtige stationäre und notfallmedizinische Strukturen wegfallen oder erheblich eingeschränkt werden. Die möglichen Folgen sind gravierend:
Zerschlagung der Notaufnahme
Unsere Zentrale Notaufnahme (ZNA) ist die Lebensader der Region. Mit rund 22.000 Fällen im Jahr 2024 und voraussichtlich rund 23.000 Fällen im Jahr 2025 versorgt sie bereits heute weit mehr als das Doppelte ihrer ursprünglich baulich vorgesehenen Kapazität.Kapazität.(Quelle: www.frankenthal.de/stadt-frankenthal/de/rathaus/politik/sitzungen-der-gremien/ bezugnehmend auf die Beantwortung einer Anfrage der SPD Fraktion im Krankenhausausschuss der Stadt Frankenthal vom 12.11.2025 unter der DRS.Nr. XVIII/1127)
Fällt diese Anlaufstelle weg oder wird sie eingeschränkt, müssen Notfallpatientinnen und -patienten nach Ludwigshafen, Worms oder in weitere Kliniken transportiert werden. Dies führt zu längeren Wegen, höheren Wartezeiten und einer zusätzlichen Belastung der Rettungsdienste sowie der ohnehin stark beanspruchten Notaufnahmen im Umland.
Akute Lebensgefahr bei Schlaganfällen
Die Sektion Neurologie betreibt eine im Landeskrankenhausplan ausgewiesene regionale Stroke Unit mit acht monitorüberwachten Betten. Dort werden jährlich rund 400 Schlaganfallpatientinnen und -patienten behandelt. ( Quelle: www.stadtklinik-ft.de/medizin-pflege/innere-medizin/stroke-unit)
Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute – „Time is Brain“. Je schneller die spezialisierte Behandlung beginnt, desto größer sind die Chancen, bleibende Schäden, Pflegebedürftigkeit oder den Tod zu verhindern. Ohne die Stroke Unit in Frankenthal müssten Betroffene über weitere Strecken in bereits stark belastete Nachbarkliniken transportiert werden. Das kostet wertvolle Zeit und kann Menschenleben gefährden.
Verlust von Intensiv- und Beatmungsplätzen
Die Stadtklinik verfügt über zwölf Intensiv- und Beatmungsplätze. (Quelle: www.stadtklinik-ft.de/medizin-pflege/an%C3%A4sthesie-intensivmedizin/interdisziplin%C3%A4re-intensivstation) Diese sind unverzichtbar für die Behandlung schwerstkranker Patientinnen und Patienten sowie für die sichere Versorgung nach Operationen, bei schweren Infektionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Atemversagen.
Die Intensivstation leistet jährlich zehntausende Beatmungsstunden und verfügt zudem über Erfahrung in der Entwöhnung von der Beatmung, dem sogenannten Weaning. Ein Wegfall dieser Strukturen würde nicht nur intensivpflichtige Patientinnen und Patienten treffen, sondern die gesamte Notfallversorgung, OP-Versorgung und stationäre Akutmedizin am Standort schwächen.
Gefährdung der Geburtshilfe und anderer Akutstrukturen
Eine leistungsfähige Geburtshilfe braucht im Hintergrund jederzeit erreichbare Notfall-, OP-, Anästhesie- und Intensivstrukturen. Werden diese Bereiche eingeschränkt, gerät auch die sichere Versorgung von Müttern und Neugeborenen in Gefahr.
Gleiches gilt für chirurgische, internistische und geriatrische Patientinnen und Patienten. Ein Krankenhaus kann nur dann zuverlässig akute Erkrankungen behandeln, wenn die notwendigen Fachbereiche, Diagnostik, Pflegekräfte und medizinischen Bereitschaften vor Ort vorhanden sind.
Belastung des Rettungsdienstes und Kollaps des Notarztsystems
Das klinikintegrierte Notarztsystem der Stadtklinik leistet jährlich zahlreiche Einsätze und wird von qualifizierten Ärztinnen und Ärzten des Hauses getragen. Eine Schwächung der Klinik würde damit nicht nur die Versorgung innerhalb des Krankenhauses treffen, sondern die gesamte Rettungskette in Frankenthal und der Umgebung.
Wenn jährlich tausende zusätzliche Notfälle nach Worms, Ludwigshafen oder andere Standorte verlagert werden müssten, wären mehr Rettungsfahrzeuge, mehr Personal und längere Einsatzzeiten notwendig. Das wäre medizinisch riskant, organisatorisch kaum zu bewältigen und für die öffentliche Hand erheblich teurer.
Verlust einer wohnortnahen Versorgung
Die Stadtklinik Frankenthal ist für viele Menschen die schnellste und verlässlichste medizinische Anlaufstelle. Gerade ältere Menschen, Familien, Menschen ohne eigenes Auto und Patientinnen und Patienten mit akuten oder chronischen Erkrankungen wären von längeren Wegen besonders betroffen.
Frankenthal und die Umlandgemeinden brauchen keine reduzierte Übergangseinrichtung, sondern ein leistungsfähiges Akutkrankenhaus der Grund- und Regelversorgung – mit Notaufnahme, Intensivmedizin, Stroke Unit, Geburtshilfe, Psychiatrie, Geriatrie und stationärer Behandlung.
Die Gesundheit und Sicherheit von fast 50.000 Menschen dürfen nicht durch eine Herabstufung des Standorts gefährdet werden.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 3.490 (3.190 in Rheinland-Pfalz)
08/26/2026
www.medconweb.de/blog/kliniknews/stadtklinik-frankenthal-stadtrat-warnt-vor-massivem-leistungsabbau/
08/26/2026, 01:21
500 Stimmen erreicht – nächstes Ziel: 1.000!
In kürzester Zeit haben bereits über 500 Menschen unsere Petition für eine starke und wohnortnahe medizinische Versorgung in Frankenthal unterschrieben.
Das ist ein klares Signal aus Frankenthal, den Umlandgemeinden, dem Rhein-Pfalz-Kreis und dem Ludwigshafener Norden: Die Menschen wollen keine schleichende Schwächung ihres Klinikstandorts. Sie wollen eine Stadtklinik mit verlässlicher stationärer Versorgung, Notfallstrukturen und einer sicheren Zukunft für die Beschäftigten.
Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern – Bürgerinnen und Bürgern, Beschäftigten der Stadtklinik, Ärztinnen und Ärzten, Hebammen, Pflegekräften, Rettungsdienstmitarbeitenden, Patientinnen und Patienten sowie allen, denen eine gute medizinische Versorgung vor Ort wichtig ist.
Die Petition wird nun auch im offiziellen Verfahren beim Land Rheinland-Pfalz eingebracht beziehungsweise mit dem aktuellen Unterstützerstand ergänzt.
Unser nächstes Ziel sind 1.000 Unterschriften.
Je mehr Menschen sich beteiligen, desto klarer wird: Frankenthal und die Region brauchen eine starke Stadtklinik.
Bitte teilt die Petition mit Familie, Freunden, Kolleginnen und Kollegen sowie in euren Vereinen, Praxen, Unternehmen und Nachbarschaften.
Keine Stadt ohne Klinik.