10.09.2026, 15:13
Dr. Hütte hat mit Schertz Bergmann eine der bekanntesten deutschen Kanzleien für Presse- und Äußerungsrecht eingeschaltet und lässt einzelne Formulierungen unserer Petition beanstanden. Das heißt: Eine regionale Bürgerpetition mit inzwischen mehr als 300 Unterstützerinnen und Unterstützern führt dazu, dass eine bundesweit renommierte Medienrechtskanzlei tätig wird.
Das ist bemerkenswert. Dr. Hütte dürfte aufgrund seiner damaligen Funktion selbst über erhebliche Sachkenntnis zu den Vorgängen am Klinikum Lippe verfügen. Aus unserer Sicht wäre es im Interesse einer umfassenden Aufklärung hilfreich, wenn diese Kenntnisse zur Klärung der weiterhin offenen Fragen beitragen würden.
Würden die offenen Fragen transparent und nachvollziehbar beantwortet, wäre diese Petition letztlich überflüssig.
Wir wollen deshalb nicht über Motive spekulieren, sondern halten an unserem eigentlichen Anliegen fest: Die betreffenden Vorgänge sollten unabhängig, transparent und auf Grundlage aller verfügbaren Informationen aufgeklärt werden.
Dazu gehört aus unserer Sicht auch, diejenigen früheren und heutigen Verantwortlichen einzubeziehen, die aufgrund ihrer damaligen oder gegenwärtigen Tätigkeit über unmittelbare Kenntnisse der Vorgänge verfügen.