• Beendet: der Petition wurde nicht entsprochen

    22.07.2017 06:55 Uhr

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    Die Petition wurde im Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin abschließend beraten. Der Petitionsausschuss bedauert, dass die in die Petition gesetzten Erwartungen nicht erfüllt werden können.

    Mein Wunsch, auch allen Fraktionen um eine Stellungnahme zu bitten, wurde nicht entsprochen. Es wurde beschlossen, die Eingabe den zuständigen Fachausschüssen für >Integration, Arbeit und Soziales<, sowie >Umwelt, Verkehr und Klimaschutz<, zur Kenntnisnahme zu übermitteln.

    Der Vorsitzende des Petitionsausschusses hat die Stellungnahme der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mir zugesendet. Sein Brief und die Stellungnahme wurden den Dokumenten der Petition beigefügt.

    Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat zurzeit noch nicht Mut, eine politische Entscheidung für eine altersgerechte und solidarische Komponente im Tarifsystem des öffentlichen Nahverkehrs zu treffen. Die Gegenfinanzierung steht im Vordergrund.

    „Es wäre eine besondere Privilegierung, die anderen Fahrgästen nicht gewährt wird.“

    Hoffentlich werden unsere demokratischen Vertreter nicht zum Ankläger und fordern die Städte auf, die eine „Privilegierung der Senioren/Innen“ praktizieren, diese unverzüglich einzustellen.

    Die kleine Freude im Alter, keinen Fahrschein kaufen zu müssen, soll die Wirtschaftlichkeit der Verkehrsunternehmen erschüttern, kann das wahr sein? Öffentliche Verkehrsunternehmen sind Dienstleister, die sowieso öffentliche Gelder als Zuschüsse bekommen und das ist auch gut so.

    Für den Tourismus könnte die Privilegierung der Senioren/Innen auch ein Werbeargument sein und das eingesparte Fahrgeld fördert dann die Gastronomie oder Andenken-Vermarktung.

    Ich wünsche allen Unterstützerinnen und Unterstützern eine fahrscheinlose Zukunft.

    Horst Jeikowski

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