24.07.2026, 09:02
Anpassung an die realen rechtlichen Gegebenheiten: Ein pauschaler Baustopp für das erste Gebäude ist rechtlich wegen bereits erteilter Genehmigungen und drohender Schadensersatzforderungen kaum durchsetzbar. Die Forderungen wurden daher präzisiert und richten sich nun direkt an das Land Baden-Württemberg. Ziel ist es, die drohende stufenweise Gesamtbebauung (Bauabschnitte 2 und 3) im Keim zu ersticken, solange dafür noch keine Landesmittel freigegeben sind.“
Neuer Petitionstext:
Mannheim glüht schon: Friedrichspark retten statt stufenweise bebauen!Begründung:
Mannheim gehört zu den am stärksten versiegelten Städten Deutschlands. In Zeiten der Klimakrise das bestehende Grün im Friedrichspark für massive UnibautenUniversitätsbauten zu opfern, ist ein schwerer Fehler für das Stadtklima. Wir fordern den sofortigen Baustopp und eine grundlegende Neuausrichtung der Planungen!
Vertreter der Politik betonen oft, dass im ersten Schritt lediglich ein nachhaltiges Gebäude in Holz-Hybridbauweise errichtet werden soll. Ein Blick in die offiziellen Rahmenpläne und Beschlüsse zeigt jedoch die Realität: Dieses Gebäude ist nur der erste Schritt einer stufenweisen Gesamtbebauung, die insgesamt drei massive Universitätsgebäude auf dem Areal vorsieht.
Da das Baurecht für den ersten Abschnitt unglücklicherweise bereits beschlossen wurde und Mannheim bei einer Rücknahme hohe Schadensersatzforderungen drohen, richtet sich unser Protest direkt an das Land Baden-Württemberg als Bauherren. Angesichts der Haushaltslage und der Klimakrise darf kein weiteres Steuergeld in dieses Projekt fließen. Da die Finanzierung für die nachfolgenden Bauabschnitte im Landeshaushalt noch nicht gesichert ist, fordern wir vom Land den sofortigen Planungsstopp für alle weiteren Gebäude und die Prüfung alternativer Standorte! [1]
Auch ein Holzgebäude benötigt tiefe Betonfundamente, weitreichende Erschließungswege, Leitungen und eine fundamentale Infrastruktur. Jedes Gebäude an diesem Standort entzieht den Bürgerinnen und Bürgern wertvolle Freiflächen dauerhaft und blockiert eine der wichtigsten Frischluftschneisen, die direkt in die ohnehin überhitzten Quadrate führt. Zudem droht durch die geplante Änderung des Flächennutzungsplans die Umwandlung von Parkflächen in Sonderbauflächen für die Wissenschaft. Das schafft einen gefährlichen Präzedenzfall für die restlose Verbauung des gesamten Parks.Angesichts der Haushaltslage und Klimakrise darf kein Steuergeld in dieses Projekt fließen. Wir fordern einen sofortigen Planungsstopp durch das Land und die Prüfung alternativer Standorte. Der Friedrichspark muss als grüne Lunge erhalten bleiben.
Unsere Kernforderungen:Kernforderungen an den Landtag und das Land Baden-Württemberg:
StoppSofortiger allerPlanungsstopp für die Bauabschnitte 2 und 3: Das Finanzministerium und der Landesbetrieb Vermögen und Bau müssen die stufenweisen Bebauungs-Erweiterungspläne für die Folgegebäude im Friedrichspark offiziell einfrieren und Erschließungspläne.aufgeben.RenaturierungHaushaltssperre für die Erweiterung: Wir fordern den Landtag von Baden-Württemberg auf, im kommenden Staatshaushaltsplan keinerlei Landesmittel für die weitere Erschließung oder Folgebauten im Park freizugeben.- Keine Umwandlung in Sonderbauflächen: Das Land und die Stadt müssen auf die geplante Änderung des Flächennutzungsplans verzichten. Der Friedrichspark darf nicht rechtlich in eine Sonderbaufläche für die Wissenschaft umgewandelt werden, sondern muss als geschützte Grünfläche im Grundbuch gesichert bleiben.
- Schutz der
FlächenFrischluftschneise stattund neuerRenaturierung: Sonderbauflächen.Statt weiterer Versiegelung müssen bereits beeinträchtigte Randflächen nach Abschluss des ersten Baus sofort renaturiert und wieder aufgeforstet werden, um die Kühlfunktion für die Quadrate zu sichern. StandortprüfungPrüfung zukunftsfähiger Standort-Alternativen: Die Universität Mannheim muss verpflichtet werden, zukünftige Raum- und IT-Bedarfe außerhalb von Frischluftschneisen.Winnerstädtischen iKlimaoasen rzu befürchten,decken dass– dieserbeispielsweise erste Bauabschnitt nur der Türöffner für eine stufenweise, fortschreitende Bebauung des gesamten Friedrichsparks ist. Sobalddurch die ersteNutzung Infrastrukturbestehender steht,Landesimmobilien, istSanierung derim WegBestand füroder Folgebautendie geebnet.Erschließung Wirvon fordern daher Klarheit, Transparenz und einen generellen Verzicht auf eine schrittweise Aufsiedlung dieser wichtigen FlächeLeerständen.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 83 (55 in Mannheim)
15.07.2026, 15:53
Die Fakten im Überblick -
- Gefahr der stufenweisen Bebauung bestätigt: Die offiziellen Rahmenpläne der Universität Mannheim belegen, dass es nicht bei einem einzelnen Gebäude bleibt. Nach dem ersten geplanten Bauabschnitt ab 2029 sichert der beschlossene Bebauungsplan bereits das Recht für zwei weitere Erweiterungsbauten (insgesamt drei Großprojekte) entlang der Bismarckstraße. Ein vermeintlich nachhaltiges Holz-Hybridhaus dient hier als planerischer Türöffner für eine massive, schrittweise Aufsiedlung des Areals.
- Kahlschlag für gesunde Natur: Das offizielle Baumgutachten der Planer offenbart bittere Zahlen: Für das gesamte Vorhaben sollen im Friedrichspark insgesamt 92 Bäume gefällt werden. Davon fallen 24 Bäume ausschließlich den neuen Universitätsgebäuden zum Opfer. Junge Neupflanzungen benötigen Jahrzehnte, um die klimatische Filterfunktion und den Schattenwurf dieser alten Bäume in den ohnehin überhitzten Quadraten zu ersetzen.
- Keine echte Alternativenprüfung außerhalb der Innenstadt: Die Planungen halten starr am Standort Innenstadt fest, um kurze, fußläufige Wege für den Campus zu garantieren. Angesichts der dramatischen Klimaerwärmung in Mannheim darf die Bequemlichkeit von Campuswegen jedoch nicht über die Gesundheit der gesamten Innenstadtbevölkerung gestellt werden. Standorte außerhalb der Frischluftschneise müssen zwingend neu bewertet werden!
15.07.2026, 15:00
Präzisierung des Textes auf Basis neuer Informationen zum Holz-Hybridbau und der Befürchtung einer drohenden, stufenweisen Versiegelung.
Neuer Petitionstext:
Mannheim gehörtglüht schon: Friedrichspark retten statt stufenweise bebauen!
Mannheim gehört zu den am stärksten versiegelten Städten Deutschlands. In Zeiten der Klimakrise das letzte bestehende Grün im Friedrichspark für massive Unibauten zu opfern, ist reinerein Wahnsinn.schwerer Fehler für das Stadtklima. Wir fordern den sofortigen Baustopp!Baustopp und eine grundlegende Neuausrichtung der Planungen!
Vertreter der Politik betonen oft, dass im ersten Schritt lediglich ein nachhaltiges Gebäude in Holz-Hybridbauweise errichtet werden soll. Ein Blick in die offiziellen Rahmenpläne und Beschlüsse zeigt jedoch die Realität: Dieses Gebäude ist nur der erste Schritt einer stufenweisen Gesamtbebauung, die insgesamt drei massive Universitätsgebäude auf dem Areal vorsieht.
Auch ein Holzgebäude benötigt tiefe Betonfundamente, weitreichende Erschließungswege, Leitungen und eine fundamentale Infrastruktur. Jedes Gebäude an diesem Standort entzieht den Bürgerinnen und Bürgern wertvolle Freiflächen dauerhaft und blockiert eine der wichtigsten Frischluftschneisen, die direkt in die ohnehin überhitzten Quadrate führt. Zudem droht durch die geplante Änderung des Flächennutzungsplans die Umwandlung von Parkflächen in Sonderbauflächen für die Wissenschaft. Das schafft einen gefährlichen Präzedenzfall für die restlose Verbauung des gesamten Parks.
Angesichts der Haushaltslage und Klimakrise darf kein Steuergeld in dieses Projekt fließen. Wir fordern deneinen Gemeinderatsofortigen undPlanungsstopp durch das Land Baden-Würtemberg auf: Stoppen Sieund die geplantePrüfung Versiegelung!alternativer Gerade in der aktuellen Haushaltskrise darf das Land Baden-Württemberg kein Steuergeld für umweltschädliche Großprojekte verschwenden, deren Finanzierung im Landeshaushalt ohnehin noch nicht gesichert ist. Wir fordern das Land auf, den zuständigen Landesbetrieb „Vermögen und Bau“ anzuweisen, sämtliche Planungen sofort einzustellen.Die Universität muss alternative Standorte prüfen.Standorte. Der Friedrichspark muss vollständig renaturiert, aufgewertet und als grüne Lunge für Mannheimer Bürger erhalten bleiben.
Unsere Kernforderungen:
- Stopp aller stufenweisen Bebauungs- und Erschließungspläne.
- Renaturierung der Flächen statt neuer Sonderbauflächen.
- Standortprüfung außerhalb von Frischluftschneisen.
W i r befürchten, dass dieser erste Bauabschnitt nur der Türöffner für eine stufenweise, fortschreitende Bebauung des gesamten Friedrichsparks ist. Sobald die erste Infrastruktur steht, ist der Weg für Folgebauten geebnet. Wir fordern daher Klarheit, Transparenz und einen generellen Verzicht auf eine schrittweise Aufsiedlung dieser wichtigen Fläche
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 46 (31 in Mannheim)
14.07.2026, 11:03
Der Adressat musste geändert werden, da dies das Land Baden-Würtemberg (Petitionsausschuss) betrifft, auch den Gemeinderat und Oberbürgermeister der Stadt Mannheim. Auch der ergänzende Text in der Forderung oben.
Neuer Petitionstext:
Mannheim gehörtge
hört zu den am stärksten versiegelten Städten Deutschlands. In Zeiten der Klimakrise das letzte bestehende Grün im Friedrichspark für Unibauten zu opfern, ist reiner Wahnsinn. Wir fordern den sofortigen Baustopp! Wir fordern den Gemeinderat und das Land Baden-Würtemberg auf: Stoppen Sie die geplante Versiegelung! Gerade in der aktuellen Haushaltskrise darf das Land Baden-Württemberg kein Steuergeld für umweltschädliche Großprojekte verschwenden, deren Finanzierung im Landeshaushalt ohnehin noch nicht gesichert ist. Wir fordern das Land auf, den zuständigen Landesbetrieb „Vermögen und Bau“ anzuweisen, sämtliche Planungen sofort einzustellen.
Die Universität muss alternative Standorte prüfen. Der Friedrichspark muss vollständig renaturiert, aufgewertet und als grüne Lunge für Mannheimer Bürger erhalten bleiben.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 27 (18 in Mannheim)