Region: Mannheim

Mannheim glüht schon: Friedrichspark retten statt zubetonieren!

Petition richtet sich an
Landtag von Baden-Württemberg (Petitionsausschuss), Gemeinderat und Oberbürgermeister der Stadt Mannheim

89 Unterschriften

3 %
60 von 2.400 für Quorum in Mannheim Mannheim

89 Unterschriften

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60 von 2.400 für Quorum in Mannheim Mannheim
  1. Gestartet 12.07.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

24.07.2026, 09:02

Anpassung an die realen rechtlichen Gegebenheiten: Ein pauschaler Baustopp für das erste Gebäude ist rechtlich wegen bereits erteilter Genehmigungen und drohender Schadensersatzforderungen kaum durchsetzbar. Die Forderungen wurden daher präzisiert und richten sich nun direkt an das Land Baden-Württemberg. Ziel ist es, die drohende stufenweise Gesamtbebauung (Bauabschnitte 2 und 3) im Keim zu ersticken, solange dafür noch keine Landesmittel freigegeben sind.“


Neuer Petitionstext:

Mannheim glüht schon: Friedrichspark retten statt stufenweise bebauen!Begründung:
Mannheim gehört zu den am stärksten versiegelten Städten Deutschlands. In Zeiten der Klimakrise das bestehende Grün im Friedrichspark für massive UnibautenUniversitätsbauten zu opfern, ist ein schwerer Fehler für das Stadtklima. Wir fordern den sofortigen Baustopp und eine grundlegende Neuausrichtung der Planungen!
Vertreter der Politik betonen oft, dass im ersten Schritt lediglich ein nachhaltiges Gebäude in Holz-Hybridbauweise errichtet werden soll. Ein Blick in die offiziellen Rahmenpläne und Beschlüsse zeigt jedoch die Realität: Dieses Gebäude ist nur der erste Schritt einer stufenweisen Gesamtbebauung, die insgesamt drei massive Universitätsgebäude auf dem Areal vorsieht.
Da das Baurecht für den ersten Abschnitt unglücklicherweise bereits beschlossen wurde und Mannheim bei einer Rücknahme hohe Schadensersatzforderungen drohen, richtet sich unser Protest direkt an das Land Baden-Württemberg als Bauherren. Angesichts der Haushaltslage und der Klimakrise darf kein weiteres Steuergeld in dieses Projekt fließen. Da die Finanzierung für die nachfolgenden Bauabschnitte im Landeshaushalt noch nicht gesichert ist, fordern wir vom Land den sofortigen Planungsstopp für alle weiteren Gebäude und die Prüfung alternativer Standorte! [1]

Auch ein Holzgebäude benötigt tiefe Betonfundamente, weitreichende Erschließungswege, Leitungen und eine fundamentale Infrastruktur. Jedes Gebäude an diesem Standort entzieht den Bürgerinnen und Bürgern wertvolle Freiflächen dauerhaft und blockiert eine der wichtigsten Frischluftschneisen, die direkt in die ohnehin überhitzten Quadrate führt. Zudem droht durch die geplante Änderung des Flächennutzungsplans die Umwandlung von Parkflächen in Sonderbauflächen für die Wissenschaft. Das schafft einen gefährlichen Präzedenzfall für die restlose Verbauung des gesamten Parks.Angesichts der Haushaltslage und Klimakrise darf kein Steuergeld in dieses Projekt fließen. Wir fordern einen sofortigen Planungsstopp durch das Land und die Prüfung alternativer Standorte. Der Friedrichspark muss als grüne Lunge erhalten bleiben.
Unsere Kernforderungen:Kernforderungen an den Landtag und das Land Baden-Württemberg:

  1. StoppSofortiger allerPlanungsstopp für die Bauabschnitte 2 und 3: Das Finanzministerium und der Landesbetrieb Vermögen und Bau müssen die stufenweisen Bebauungs-Erweiterungspläne für die Folgegebäude im Friedrichspark offiziell einfrieren und Erschließungspläne.aufgeben.
  2. RenaturierungHaushaltssperre für die Erweiterung: Wir fordern den Landtag von Baden-Württemberg auf, im kommenden Staatshaushaltsplan keinerlei Landesmittel für die weitere Erschließung oder Folgebauten im Park freizugeben.
  3. Keine Umwandlung in Sonderbauflächen: Das Land und die Stadt müssen auf die geplante Änderung des Flächennutzungsplans verzichten. Der Friedrichspark darf nicht rechtlich in eine Sonderbaufläche für die Wissenschaft umgewandelt werden, sondern muss als geschützte Grünfläche im Grundbuch gesichert bleiben.
  4. Schutz der FlächenFrischluftschneise stattund neuerRenaturierung: Sonderbauflächen.Statt weiterer Versiegelung müssen bereits beeinträchtigte Randflächen nach Abschluss des ersten Baus sofort renaturiert und wieder aufgeforstet werden, um die Kühlfunktion für die Quadrate zu sichern.
  5. StandortprüfungPrüfung zukunftsfähiger Standort-Alternativen: Die Universität Mannheim muss verpflichtet werden, zukünftige Raum- und IT-Bedarfe außerhalb von Frischluftschneisen.Winnerstädtischen iKlimaoasen rzu befürchten,decken dass dieserbeispielsweise erste Bauabschnitt nur der Türöffner für eine stufenweise, fortschreitende Bebauung des gesamten Friedrichsparks ist. Sobalddurch die ersteNutzung Infrastrukturbestehender steht,Landesimmobilien, istSanierung derim WegBestand füroder Folgebautendie geebnet.Erschließung Wirvon fordern daher Klarheit, Transparenz und einen generellen Verzicht auf eine schrittweise Aufsiedlung dieser wichtigen FlächeLeerständen.

Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 83 (55 in Mannheim)


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