Natur vor Profit: Rettet das Naherholungsgebiet und die regionale Landwirtschaft in Hasslinghausen!

Petition richtet sich an
Bürgermeisterin Sabine Noll, Stadtrat Sprockhövel, Landrat Ennepe-Ruhr-Kreis

1.148 Unterschriften

77 %
391 von 510 für Quorum in Sprockhövel Sprockhövel

1.148 Unterschriften

77 %
391 von 510 für Quorum in Sprockhövel Sprockhövel
  1. Gestartet 15.03.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Neuigkeiten

24.03.2026, 10:10

Änderung des Textes, da eine Quelle angefordert wurde.


Neuer Petitionstext:

An: Stadtrat und Bürgermeisterin der Stadt Sprockhövel, Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises

Forderung:Wir fordern den sofortigen Stopp der Planungen und die Verweigerung jeglicher Baugenehmigungen oder Bebauungsplanänderungen für die geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage an der A1 bei Gevelsberg und Hasslinghausen.Wir fordern die Lokalpolitik auf, Naherholung, Natur und regionale Landwirtschaft vor die reinen Profitinteressen einzelner Investoren zu stellen. Es darf nicht zugelassen werden, dass für dieses Projekt insgesamt gut 6 Hektar wertvolle Frei- und Weidefläche unwiederbringlich verloren gehen.

Begründung:Wir sind nicht gegen Solarenergie. Im Gegenteil: Die Energiewende ist richtig und wichtig. Aber Klimaschutz darf nicht auf Kosten von Natur- und Landschaftsschutz sowie des Tierwohls stattfinden. Eine nachhaltige Energiewende nutzt zuerst die Flächen, die ohnehin schon versiegelt sind.

Der Bau dieser Anlage hat gravierende Folgen für unsere Region:

  • Verlust eines unersetzlichen Naherholungsgebiets und Naturraums: Die Landschaft zwischen Hasslinghausen und Gevelsberg bietet einen der schönsten und weitesten Ausblicke der Region. Sie ist die „grüne Lunge“ und ein unersetzlicher Erholungsraum der von Anwohnern, Spaziergängern, Familien, Radfahrern, Hundehaltern und Reitern genutzt wird. Genau diese Erholungsräume werden immer seltener und drohen nun unter Glas, Stahl und Zäunen zu verschwinden.
  • Massiver Flächenfraß (6 Hektar Gesamtverlust): AuchAuch wenn die reinein Modulflächeder „nur“Beschlussvorlage angegebene Fläche der Photovoltaikanlage rund 37.000 Quadratmeter (3,7(ca. 3,77 Hektar) umfasst,beträgt , ist der tatsächliche FlächenverlustFlächenverbrauch deutlich größer. Durch nötigedie Umzäunungen,vorgesehene WirtschaftswegeEinzäunung undder ökologischeAnlage, Ausgleichspflanzungendie (dieErschließung grundsätzlichüber sehreinen wichtigWirtschaftsweg sind,sowie aberdie dennochim landwirtschaftlicheweiteren FreiflächeVerfahren verbrauchen)erforderlichen gehennaturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen wird zusätzliche Fläche in Anspruch genommen, sodass der tatsächliche Eingriff deutlich über die reine Anlagenfläche hinausgeht. Für unseren Betrieb bedeutet dies, dass insgesamt gutüber 6 Hektar intakteslandwirtschaftliche WeidelandNutzfläche verloren.nicht mehr zur Verfügung stehen (Beschlussvorlage VL-17/2026, Geschäftsbereich III – Planen und Umwelt, Stadt Sprockhövel, vom 26.01.2026).
  • Existenzbedrohung für Landwirtschaft: Landwirtschaftliche Nutzflächen sind im EN-Kreis ohnehin extrem rar. Ein derartiger Flächenverlust bedroht kleine, regionale Betriebe existenziell. Wer Tierwohl ernst nimmt, muss Tieren ermöglichen, draußen an der frischen Luft zu sein – das geht nur mit ausreichend Weidefläche direkt am Hof. Dieser Verlust macht eine artgerechte Haltung nahezu unmöglich.
  • Falsche Prioritäten bei der Standortwahl: Solarpaneele gehören auf Hausdächer, Fabrikhallen, Gewerbebrachen, an Lärmschutzwände entlang der Autobahn oder als Überdachung auf große Supermarktparkplätze. Solange unzählige, bereits versiegelte Potenziale in unseren Städten brachliegen, ist es unverantwortlich, intakte Natur und wertvolle Böden zu opfern.

Im Zentrum des Projekts steht offensichtlich nicht eine nachhaltige Flächenentwicklung, sondern die möglichst einfache und kostengünstige Umsetzung im Interesse des Investors. Die Bebauung bislang unberührter Flächen ist gegenüber der Entwicklung bestehender oder bereits belasteter Standorte oft der einfachere und günstigere Weg. Die ökologischen und sozialen Folgekosten dieser Entscheidung tragen jedoch Umwelt, Landschaft und die Menschen vor Ort.Bitte unterstützen Sie unsere Petition: Für eine intelligente und verträgliche Energiewende auf bereits versiegelten Flächen – und für den Erhalt unserer Freiräume, unserer Erholungsgebiete und einer artgerechten Landwirtschaft!


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 679 (139 in Sprockhövel)


Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern