24.06.2026, 07:13
Liebe Unterstützende,
zum Thema Tierversuchsgesetz schreibt bitte Eure lokal Verantwortlichen und Pressestellen mit dem Musterschreiben an.
Für das Saarland habe ich nachfolgende Adressaten:
a.rehlinger@staatskanzlei.saarland.de,
ministerin@umwelt.saarland.de,
staatssekretaer@umwelt.saarland.de,
d.emmert@umwelt.saarland.de,
tierschutz@umwelt.saarland.de,
tierschutz@lav.saarland.de,
k.herr@lav.saarland.de,
w.foerster@finanzen.saarland.de,
landestierschutzbeauftragter-saarland@outlook.de,
manuela.ripa@ep.europa.eu,
CC:
red-sz-service@sz-sb.de,
redaktion@wochenspiegelonline.de,
redaktion@saarnews.com,
info@sr-online.de,
Sehr geehrte Damen und Herren,
das geplante eigenständige Tierversuchsgesetz der Bundesregierung stößt bei den Ärzten gegen Tierversuche e.V. sowie dem gemeinsamen Bündnis aus mehreren Tierschutzverbänden auf massiven Widerstand. Die Hauptkritik ist, dass der Schutzstatus von Versuchstieren durch die Trennung vom allgemeinen Tierschutzgesetz drastisch gesenkt und die Tötung von Tieren aus wirtschaftlichen Gründen erleichtert werden könnte. Es liegt nahe, dass ein eigenständiges Gesetz den verfassungsrechtlichen Auftrag zum Tierschutz sowie einmal erreichte Tierschutzstandards absenken wird.
Das Gesetz würde die Situation der Versuchstiere nochmals erheblich verschlechtern !!!
Der Grundsatz, dass Tieren nicht ohne „vernünftigen Grund“ Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden dürfen, könnte für die Forschung entfallen. Die Transparenz wäre somit gleich Null.
Befürchtungen zufolge könnte das systematische Töten sogenannter „Überschusstiere“ aus reinen Wirtschaftsgründen künftig erlaubt werden. Gefordert wird stattdessen eine konsequente Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie, die unter anderem eine Obergrenze für Tierleid und die Bevorzugung tierversuchsfreier Forschungsmethoden vorsieht. Zudem wird eine Bevorzugung von Lobbyinteressen der Industrie zulasten des Tierwohls befürchtet.
17.06.2026, 11:43
Liebe Unterstützende,,
dieser Artikel ist aktuell in der Saarbrücker Zeitung:
https://epaper.saarbruecker-zeitung.de/api/sharing/article/saarbruckerzeitung6a325d6f04c2f8.43597181-859cfae311d1f
Herzliche Grüße
Andreas
16.06.2026, 06:42
Geplantes Tierversuchsgesetz bedroht Tierschutz
Bundesregierung will Tierversuche erleichtern – Breiter Widerstand von Tierschutzorganisationen
Millionen von Tieren in deutschen Laboren droht eine massive Verschlechterung ihres ohnehin schon unzureichenden rechtlichen Schutzstatus. Die Bundesregierung beabsichtigt, mit dem sogenannten „Tierversuchsgesetz“ ein eigenständiges Gesetz für „wissenschaftliche” Tierversuche zu schaffen. Dieses soll zukünftig losgelöst vom Tierschutzgesetz den Umgang mit Tieren, die für die Forschung leiden müssen, regeln. Zentrale rechtliche Schranken gegen das Zufügen von Schmerzen, Leiden und Schäden und das Töten aus wirtschaftlichen Gründen, die derzeit im Tierschutzgesetz verankert sind, könnten somit für Tiere im Versuch entfallen. Ein großes Bündnis von Tierschutzorganisationen* hat daher bereits Anfang Februar eine Bundestagspetition eingereicht und wartet seitdem auf Freigabe zur Mitzeichnung durch die Bevölkerung.
Ärzte gegen Tierversuche schlägt gemeinsam mit zahlreichen Tierschutzorganisationen Alarm. In der bereits Anfang Februar eingereichten Bundestagspetition, auf deren Veröffentlichung seither gewartet wird, fordern sie den Deutschen Bundestag auf, das geplante Tierversuchsgesetz zu stoppen und die bestehenden Regelungen im Tierschutzgesetz beizubehalten sowie rechtliche Lücken durch andere Maßnahmen zu schließen. Auch die deutsche Tierärzteschaft hatte sich für einen Verbleib der Tierversuchsregelungen im Tierschutzgesetz ausgesprochen. „Die Herausnahme der Tierversuchsregelungen aus dem Tierschutzgesetz, das zentrale Schutz- und Wertenormen für alle Tiere enthält, ist höchst alarmierend“, erklärt das Bündnis. „Millionen Tiere, die jedes Jahr in Versuchen und zu wissenschaftlichen Zwecken benutzt und getötet werden, könnten noch mehr gequält und ohne den im Tierschutzgesetz geforderten ‘vernünftigen Grund’ endgültig legal getötet werden.“
Künftig könnte so erlaubt werden, was derzeit zumindest auf dem Papier strafbar ist – etwa das systematische Töten sogenannter überzähliger Tiere aus wirtschaftlichen Gründen. Ebenso könnten Qualzucht und betäubungslose Eingriffe, Tötungen und Amputationen erleichtert sowie die Pflicht zur verhaltensgerechten Unterbringung der Tiere aufgehoben werden. Lobbyisten der Tierversuchsbefürworter fordern darüber hinaus eine Erleichterung der Genehmigung von Tierversuchen durch Anpassungen im Genehmigungsprozess – zum Nachteil des Tierschutzes. Die Prüftiefe der Anträge durch die Behörden könnte weiter geschwächt werden und Tierschutzverbänden (in Bundesländern mit Verbandsklagerecht) könnte zudem die Möglichkeit genommen werden, die Rechtmäßigkeit von Genehmigungen gerichtlich prüfen zu lassen.
Verstoß gegen Verschlechterungsverbot
Seit 1972 besteht der Grundsatz des Verschlechterungsverbotes: Ein einmal erreichter Tierschutzstandard darf nicht wieder abgesenkt werden. Das 2002 eingeführte Staatsziel Tierschutz erkennt dies auch verfassungsrechtlich an. „Ein eigenständiges Tierversuchsgesetz mit seinen weitreichenden Folgen widerspricht diesem Verschlechterungsverbot und dem verfassungsrechtlichen Auftrag zum Tierschutz in eklatanter Weise“, so die Tierschutzorganisationen.
EU-Vorgaben zu Tierversuchen weiterhin missachtet
Anstatt Versuchsgenehmigungen weiter zu erleichtern, fordern die Organisationen eine konsequente und vollständige Umsetzung des durch die EU-Tierversuchsrichtlinie ermöglichten Schutzrahmens für die Tiere. Die EU-Richtlinie ist – trotz Einstellung eines von der EU-Kommission eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahrens – bis heute nicht adäquat in deutsches Recht überführt worden. So mangelt es unter anderem an einer priorisierten Unterstützung tierversuchsfreier Forschungs- und Testmethoden sowie an einer Obergrenze für Schmerzen und Leiden, die Tieren zugefügt werden dürfen. Zudem sollten die § 15-Kommissionen, welche die Behörden zur Genehmigung von Tierversuchen beraten, paritätisch mit unbefangenen Tierschutzvertretern besetzt sein und hinreichend Kompetenz in den Bereichen tierversuchsfreier Methoden und Ethik gewährleisten.
Die Organisationen hoffen auf eine baldige Veröffentlichung der Bundestagspetition, damit die Bevölkerung die Möglichkeit hat, sich auf diesem Wege gegen das geplante Gesetz auszusprechen. Um eine Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages zu erwirken, müssen innerhalb von 6 Wochen mindestens 30.000 Mitzeichnungen erfolgen. Im Schnitt dauert es drei Wochen, bis eingereichte Petitionen geprüft und über ihre Freigabe entschieden wird. Die Bundestagspetition gegen das geplante Tierversuchsgesetz wartet bereits seit vier Monaten auf die Freigabe.
22.05.2026, 08:18
Liebe Unterstützende,
nachfolgende erschütternde Artikel über Labortiertransporte am Flughafen Hahn sende ich Euch in den Links:
https://epaper.volksfreund.de/api/sharing/article/trierischervolksfreund6a0d9f45b07481.26124214-9ba651a07fd50
https://epaper.volksfreund.de/api/sharing/article/trierischervolksfreund6a0d9f99afa7d6.36250993-eb3fd6143d58c
Herzliche Grüße
Andreas Goldschmidt
11.05.2026, 07:05
Liebe Unterstützende,
als Nachklapp anl. des "Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche" hat die AG - Saarland kurz und knapp die Verantwortlichen im Saarland sowie die lokale Presse angeschrieben und auch auf den "Negativpreis -Absurdester Tierversuch" und den aktuellen Film "Future Science - das Ende der Tierversuche ?" hingewiesen.
Gerne könnt Ihr den Text mit den Links übernehmen und auch Eure Verantwortlichen vor Ort anschreiben. Gebt den Tieren Eure Stimme !!!
Ärzte gegen Tierversuche e.V.
AG - Saarland
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Verantwortlichen,
sehr geehrte Redaktionen,
die AG - Saarland der ÄgT e.V. betont mit Nachdruck, dass Tierversuche abgeschafft werden müssen. Ein Beispiel solch sinnloser Forschung unter Zufügung von unsäglichem Leid an den Versuchstieren zeigt der Negativpreis "Absurdester Tierversuch 2026" im Link:
https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/news/bochum-gewinnt-den-negativpreis-absurdester-tierversuch-2026
"Tierversuche gehören auf den Scheiterhaufen der Geschichte !"
Dass es längst ganz anders geht, zeigt aktuell der Film "Future Science - das Ende der Tierversuche ?", der bundesweit in den Kinos läuft:
In den Laboren der Zukunft entwickeln visionäre Forscher:innen Technologien, die präzisere Ergebnisse liefern als Tierversuche – doch wie lässt sich ein festgefahrenes System überwinden, das diesen Wandel um jeden Preis verhindern will.
Der Film gibt Antworten:
https://futuresciencefilm.de/
Die AG - Saarland begrüßt diesen Film mit der Thematik ausdrücklich und ruft in der Petition "NEIN zum Tierversuchslabor in Saarbrücken" zum Kinobesuch auf.
Mit freundlichen Grüßen
AG - Saarland
Nadine Deska
Sarah Gable
Michael Zimmer
Andreas und Jutta Goldschmidt
04.05.2026, 03:25
Pressemitteilung
Ärzte gegen Tierversuche e.V.
28. April 2026
Bochum gewinnt den Negativpreis „Absurdester Tierversuch 2026“
Mäusen die Ohren verbrannt
Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche hat heute das Ergebnis seiner Online-Abstimmung zum „Preis für den absurdesten Tierversuch 2026“ bekannt gegeben. Der unrühmliche Sieg geht in diesem Jahr an einen Versuch der Ruhr-Universität Bochum, in dem Nacktmäusen Brandwunden am Ohr zugefügt und ihnen wiederholt die Blutzufuhr im Hinterbein abgeschnürt wurde, um den Einfluss auf die Wundheilung zu untersuchen. Mehrere Mäuse starben im Verlauf der Versuche, die übrigen Tiere wurden nach Abschluss der Untersuchungen getötet. Mit der Negativauszeichnung soll der Fokus auf besonders fragwürdige und grausame Experimente in Deutschland gerichtet werden.
Die Online-Abstimmung lief vom 13. bis zum 24. April 2026, dem Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche, und ermöglichte es der Öffentlichkeit, zwischen fünf besonders umstrittenen Tierversuchen aus deutschen Forschungseinrichtungen zu wählen. Von den 4.090 abgegebenen Stimmen entfielen 54% auf den Versuch aus Bochum, der 2024 in der Fachzeitschrift Journal of Surgical Research veröffentlicht worden war.
Neben dem „Gewinner“, der Plastischen Chirurgie und Handchirurgie, Schwerbrandverletztenzentrum des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil der Ruhr-Universität Bochum (RUB), war auch ein Versuch aus Ulm nominiert, bei dem Zebrafischen ein Teil des Herzens abgeschnitten wurde. Weiterhin mussten Wüstenrennmäuse in Magdeburg Elektroschocks und in Erlangen ein Lärmtrauma erleiden und in Tübingen waren Ratten über Wochen Alkoholdampf ausgesetzt worden.
Die Auswahl der Kandidaten basiert auf Einträgen in der Datenbank-Tierversuche des Vereins, die Tierversuchsbeschreibungen aus Fachpublikationen für das Laienpublikum verständlich aufbereitet und nachschlagbar macht.
„Mit unserem Negativpreis möchten wir öffentlich sichtbar machen, was Tieren in den Laboren angetan wird – noch dazu ohne jeglichen Nutzen für die menschliche Gesundheit“, sagt Dr. med. vet. Corina Gericke, Vizevorsitzende von Ärzte gegen Tierversuche. „Die 48 Mäuse, denen die Ohren verbrannt wurden, stehen dabei stellvertretend für über drei Millionen Tiere, die in deutschen Laboren jedes Jahr leiden und sterben.“
Die RUB war erst kürzlich in die öffentliche Kritik geraten, nachdem Ärzte gegen Tierversuche Anfang 2026 eine Kampagne gegen die dort seit über 25 Jahren laufenden Hirnexperimente an Tauben gestartet hatte. Den Vögeln werden Elektroden ins Gehirn gepflanzt und sie werden durch Durst oder Hunger gezwungen, bei bestimmten Signalen auf einen Bildschirm zu picken. „Dabei handelt es sich um abstrakte Grundlagenforschung, ohne jeglichen Nutzen für kranke Menschen,“ betont Gericke.
Tierversuche müssen zwar behördlich genehmigt werden, jedoch liegt die Ablehnungsquote bundesweit bei unter einem Prozent.
Die Ergebnisse der Abstimmung und weitere Hintergrundinformationen zu allen nominierten Tierversuchen stehen online auf der Aktionsseite www.absurdester-tierversuch.de bereit.
Weitere Informationen
Kampagnenseite „Preis für den absurdesten Tierversuch 2026“ www.absurdester-tierversuch.de
Kampagne „Stoppt Taubenversuche – für eine tierversuchsfreie Ruhr-Universität Bochum“ www.stoppt-taubenversuche.de
Datenbank-Tierversuchehttp://www.datenbank-tierversuche.de
27.04.2026, 04:48
Liebe Unterstützende,
im Link der aktuelle Saarnews-Artikel zu unserem diesjährigen Aktionstag:
https://www.saarnews.com/protest-gegen-tierversuche-silent-line-setzt-zeichen-in-saarbruecken/?amp
Saarländische Tierschützer informieren und demonstrieren am Aktionstag
Saarbrücken. Mit einer „Silent Line“ haben rund 50 Aktivisten am Samstag in Saarbrücken auf das Thema Tierversuche aufmerksam gemacht. Anlass war der Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche. Organisiert wurde die Aktion von der AG-Saarland der Organisation Ärzte gegen Tierversuche.
Am Tbilisser Platz nahe dem Staatstheater stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter Vertreter mehrerer Tierrechts- und Tierschutzvereine – auf einer rund 100 Meter langen Linie auf. Mit Plakaten machten sie still, aber deutlich auf die Problematik von Tierversuchen aufmerksam. Auch einige Hunde begleiteten die Aktion und unterstrichen den Bezug zum Thema.
Begleitend informierte ein Infostand über moderne Alternativen zu Tierversuchen. Interessierte konnten sich dort über neue, tierversuchsfreie Forschungsmethoden informieren und mit den Aktivisten ins Gespräch kommen.
Einen besonderen Abschluss fand die Veranstaltung mit einer musikalischen Aktion: Die Teilnehmer studierten gemeinsam das eigens für diesen Tag geschriebene Lied „Im Tierversuchslabor“ ein und führten es vor Ort auf. Mit dem Chor wollten die Beteiligten den Versuchstieren symbolisch eine Stimme geben – ein Beitrag, der beim Publikum auf viel Applaus stieß.
Die Veranstalter zogen ein positives Fazit und werteten den Aktionstag als gelungenes Zeichen für mehr Aufmerksamkeit und Sensibilisierung im Umgang mit Tierversuchen.
20.04.2026, 13:21
Liebe Unterstützende in Saarbrücken und Umkreis,
hier nochmals zur Erinnerung:
am Samstag, den 25. April ab 12:00 Uhr treffen wir uns am Tbilisser Platz ( unweit Saarbrücker Staatstheater ) in Saarbrücken für 2 Stunden und machen zusammen eine "Silent Line".
Bringt Eure Schilder und Plakate gegen Tierversuche mit. Bei Regenwetter denkt bitte daran Regenschirme mitzubringen.
Unser Chor gegen Tierversuche wird eine Überraschung: Gebt den Tieren Eure Stimme !!!
Bitte unterschreibt noch nachfolgende wichtige Petitionen in den Links:
https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/helfen/aktiv-werden/kampagnen/stoppt-taubenversuche-fuer-eine-tierversuchsfreie-ruhr-universitaet-bochum
https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/helfen/aktiv-werden/kampagnen/siemens-healthineers-laesst-kaninchen-bluten-tierversuchsfreie-methoden-statt-tierleid
Macht mit !!! Bis dahin !!!
Für alle anderen, hier die Orte, wo bundesweit Aktionen gegen Tierversuche stattfinden:
https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/helfen/aktiv-werden/kampagnen/tag-zur-abschaffung-der-tierversuche
Herzliche Grüße
16.04.2026, 04:50
Liebe Unterstützende,
der "Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche" steht wieder vor der Tür. Bundesweit finden deshalb Aktionstage statt an denen alle teilnehmen sollten. Hier vorab der Link mit den Ankündigungen:
https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/helfen/aktiv-werden/kampagnen/tag-zur-abschaffung-der-tierversuche
Zudem bitte ich Euch kommende Woche Eure vor Ort Verantwortlichen in Politik und Verwaltung sowie Eure lokale Presse anzuschreiben. Tut es für die Tiere ! Hier ein Musterschreiben, das Ihr gerne verwenden könnt:
Viel zu wenig Transparenz bei Tierversuchen
Zur Förderpraxis von Tierversuchen und humanbasierter Forschung ist festzustellen, dass bisher weder auf Bundes- noch auf Landesebene transparent erfasst wird, in welchem Umfang staatliche Fördergelder in Tierversuche bzw. in tierversuchsfreie Forschung fließen. Es hat sich gezeigt, dass auch auf Länderebene bislang keine systematische Erfassung der Mittelverteilung erfolgt; zum Nachteil des Wirtschaftlichkeitsgrundsatzes.
Auf Basis von verschiedenen zugänglichen Daten kommt man zum Ergebnis, dass momentan mindestens 99% der staatlichen Fördergelder in tierversuchsbasierten Forschungsvorhaben eingesetzt werden, während nur weniger als 1 % in tierversuchsfreie Forschung investiert wird. Dieser Umstand ist neben einer verantwortungsvollen Verwendung von finanziellen Mitteln auch im Hinblick auf einen Paradigmenwechsel hin zu einer modernen, humanbasierten Forschung, die Patienten schnell und ethisch korrekt zu Gute kommen kann, höchst problematisch.
Ein verantwortungsvoller und zukunftsfähiger Einsatz von Steuergeldern setzt eine Umschichtung bestehender Fördermittel von Tierversuchen hin zu tierversuchsfreier, humanbasierter Forschung voraus. Eine transparente Erfassung und Darstellung der aktuten Förderpraxis ist hierfür erste Voraussetzung.
Die Thematik der sog "Überschusstiere" muss erneut auf den Prüfstand damit dieser nicht mehr hinnehmbare Missstand beschleunigt beseitigt werden kann.
Humanbasierte Methoden sind wissenschaftlich wie ökonomisch klar im Vorteil. Eine konsequente staatliche Förderung ist daher sachlich geboten.
Die fehlende Transparenz der Fördermittelverteilung ist der zentrale Ansatzpunkt für einen politisch gesteuerten Systemwechsel hin zu tierversuchsfreier Forschung, die für die menschliche Gesundheit wirklich relevant ist.
Und last, not least; warum werden überhaupt noch Tierversuchslabore genehmigt, wenn seitens der Verantwortlichen dauernd vom Rückgang der Tierversuche gesprochen wird !
09.04.2026, 06:13
Liebe Unterstützende,
nochmals von ganzem Herzen Danke für Eure großherzigen Unterschriften um Tierleid zu verhindern. Es wäre eine große Ungerechtigkeit wenn die Stadttauben aus Willkür ihr Zuhause verlieren würden. Bitte verteilt noch die letzten 3 Tage diese Petition so gut Ihr könnt an Freunde, Bekannte und Verwandte. Das ist definitiv der letzte Aufruf die Petition noch zu unterschreiben. Am 13. April wird die Petition eingereicht ! www.openpetition.de/petition/online/nein-zum-entfernen-des-taubenhauses-lampertshof-in-saarbruecken Bitte entschuldigt, falls Ihr doppelt bzw. mehrfach angeschrieben wurdet.
Danke und Herzliche Grüße