Info 8: Ihre Spende macht den Unterschied! – Für ein faires Verfahren!
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
Ihre Stimme ist ein starkes Zeichen für den Schutz des Klinikparks und ein faires, transparentes Verfahren zur Standortwahl für den Neubau der Uniklinik.
Es braucht aber nicht nur ehrenamtliche Energie, sondern auch finanzielle Mittel: für juristische Unterstützung, Gutachten und Öffentlichkeitsarbeit.
Im nächsten Schritt werden wir von der Regierung von Schwaben die Einleitung eines Raumordnungsverfahrens einfordern – damit die Öffentlichkeit noch vor dem Bauleitverfahren bei der Standortwahl beteiligt wird. Wir haben eine erfahrene Anwältin für Umwelt- und Planungsrecht beauftragt. Sie prüft unsere Argumente sorgfältig und unterstützt uns bei der formalen Ausarbeitung und Begründung unserer Forderung gegenüber der Planungsbehörde.
Aber auch für eine gerichtliche Auseinandersetzung nach einer mögliche Verabschiedung eines Bebauungsplans zum Neubau der Uniklinik auf dem Klinikparkgelände müssen schon jetzt die Weichen gestellt werden – indem Fakten gesammelt, Gutachten geprüft und rechtliche Argumente sorgfältig vorbereitet werden.
Aber so weit wollen wir es gar nicht kommen lassen. Unser Ziel ist es, den Verantwortlichen schon jetzt die möglichen Konsequenzen ihres Handelns deutlich zu machen – und so einen Sinneswandel hin zu einer transparenten und fairen Standortwahl zu bewirken.
👉 Bitte helfen Sie uns mit Ihrer SPENDE – jeder Beitrag zählt!
Die juristische Begleitung durch eine spezialisierte Umwelt- und Verwaltungsrechtskanzlei ist mit erheblichen Kosten verbunden. Ihre Unterstützung ermöglicht es uns, rechtliche Schritte vorzubereiten und eine breite Öffentlichkeitsarbeit auf den Weg zu bringen.
💶 SPENDENKONTO bei der Stadtsparkasse Augsburg:
BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg
IBAN: DE19 7205 0000 0000 2342 94
Stichwort: Neubau Uniklinik
Wenn Sie eine Spendenquittung benötigen oder Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns.
👉 Wichtig zu wissen:
Solange noch kein Bebauungsplan rechtskräftig ist – was frühestens ab 2028 zu erwarten ist – können wir juristisch noch nicht dagegen vorgehen. Dennoch ist jetzt die entscheidende Phase, um Fakten zu sichern, potenzielle Verstöße zu dokumentieren und politisch Einfluss zu nehmen – insbesondere auf den Stadtrat in Augsburg und die Regierung von Schwaben.
Da von der Kommunalpolitik bislang kein ernsthaftes Umdenken in Richtung einer echten Alternativenprüfung der Standortwahl erkennbar ist, liegt es an uns Bürgerinnen und Bürgern, die Initiative zu ergreifen.
Klinikpark retten – bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende!
Wir vom BUND Naturschutz setzen uns für eine faire, transparente Standortwahl beim Uniklinik-Neubau ein – statt einer Bebauung des Klinikparks ohne Beteiligung!
➡️ Der bessere Standort liegt östlich des heutigen Klinikgebäudes – dort können alle medizinischen Anforderungen an eine moderne Uniklinik genauso gut umgesetzt werden, ohne in wertvolle Grünflächen einzugreifen.
➡️ Wir haben eine Anwältin für Umwelt- und Verwaltungsrecht beauftragt.
➡️ Ein Antrag auf Raumordnungsverfahren ist in Vorbereitung.
➡️ Dafür brauchen wir jetzt Ihre Unterstützung – auch finanziell!
SPENDENKONTO bei der Sparkasse Augsburg
BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg
IBAN: DE19 7205 0000 0000 2342 94
Stichwort: Neubau Uniklinik
INFO 7: Argumente der Uniklinik auf dem Prüfstand
Rückblick auf die Infoveranstaltung am 5.5.2025
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
nach den Veranstaltungen in Neusäß und Stadtbergen fand am vergangenen Montag die dritte Infoveranstaltung der Uniklinik (UKA) im AZ-Kundencenter neben dem Augsburger Rathaus statt.
Bemerkenswert: Trotz der Nähe zum Rathaus war kein Vertreter der Stadtspitze anwesend. Aus dem gesamten Stadtrat erschien lediglich Stadtrat Roland Wegner – der im vergangenen November als Einziger gegen die intransparente Vorgehensweise bei der Standortwahl und dem weiteren Verfahren gestimmt hatte.
Das Podium war wie bei den vorangegangenen Terminen hochrangig besetzt mit Professor Markstaller (Ärztlicher Direktor des UKA), Herrn Bungarten (Kaufmännischer Direktor des UKA), Frau Bubmann (Leitung Universitätsbau, Staatliches Bauamt) und Herrn Gnauert-Jende (Leiter des Stadtplanungsamtes).
Inhaltlich und im Ablauf glich die Veranstaltung den früheren Formaten.
Den Auftakt machte Herr Bungarten mit Bildern des problematischen Zustandes des Gebäudes und der Haustechnik, um die Dringlichkeit des Ersatzes des heutigen Klinikgebäudes darzustellen. Kritische Nachfragen ließen in der Fragerunde nicht lange auf sich warten: Wie konnte es überhaupt zu diesem Zustand kommen?
Professor Markstaller stellte das geplante medizinische Konzept vor – das sich grundsätzlich an beiden Standorten, im Westen wie im Osten, umsetzen ließe. Im Anschluss wurden erneut die bekannten Argumente präsentiert, warum aus Sicht des UKA ein Neubau im Westen vorzuziehen sei:
1) Faktor Zeit
2) Weiternutzung des Anbau West
3) Nähe zur Fakultät
Gerade diese drei zentralen Argumente des UKA erweisen sich bei genauerer Betrachtung als unzureichend, um die Standortwahl West zu rechtfertigen.
Zu 1) Faktor Zeit:
Beim Argument „Zeit“ wird stets der Eindruck erweckt, ein Neubau im Westen ließe sich schneller verwirklichen als im Osten, da auf unbebautem Gelände eine zügigere Umsetzung möglich sei.
Dabei wird ausgeblendet, dass bei Großprojekten viele weitere Faktoren Einfluss auf den Zeitplan haben (Genehmigungsverfahren, unzureichend betrachtete Rahmenbedingungen, mangelnde Akzeptanz und Rückhalt in der Bevölkerung und den angrenzenden Kommunen etc.). Beispiele aus Augsburg wie die Mobilitätsdrehscheibe oder das Staatstheater zeigen, dass ursprüngliche Zeitpläne von Großprojekten sich regelmäßig verzögern.
Auch bei der Uniklinik dürfte eine Fertigstellung deutlich nach 2038 liegen – besonders, wenn die Entscheidung des Neubaus im Westen rechtlich angefochten wird. Der Altbau muss daher so oder so länger betriebsfähig gehalten werden – unabhängig vom Standort des Neubaus. Alles andere wäre verantwortungslos mit Blick auf die medizinische Versorgung. Damit verliert das Zeitargument erheblich an Gewicht.
Zu 2) Weiternutzung des Anbau West
Diese wird als Kosten- und Zeitvorteil dargestellt. Doch die Realität sähe so aus: jahrelange Belastungen im sensibelsten Klinikbereich (Intensivmedizin) durch Lärm, Erschütterungen, Staub, Asbestrisiken und Baustellenverkehr. Dazu ein aufwendiger Rückbau des Altbaus direkt nebenan.
Hinzu kommt: Der Anbau West wurde als Ergänzung zum Altbau geplant – mit Geschosshöhen und Technikstandards, die an das alte Klinikum angepasst sind. Diese weichen deutlich von heutigen Anforderungen an moderne Klinikbauten ab. Eine sinnvolle bauliche Integration ist fraglich. Die vermeintlichen Vorteile relativieren sich deutlich.
Zu 3) Nähe zur Fakultät
Auch dieses Argument („Jeder Meter zählt“) überzeugt nicht. Als der Medizincampus geplant wurde, ging man von einer Sanierung aus – das Lehrgebäude wurde 200 m vom Altbau entfernt errichtet. Ein Neubau im Osten würde den Weg zur Fakultät um maximal 50 m verlängern. Kann das wirklich ein hinreichender Grund sein, den ökologisch und klimatisch hoch bedeutsamen Klinikpark zu zerstören? Eine solche Entscheidung widerspricht allen Zielen nachhaltiger Stadtentwicklung.
Angesichts der Schwächen dieser drei zentralen Argumente stellt sich umso dringlicher die Frage:
Warum fügt sich der Augsburger Stadtrat kritiklos den Planungen des Freistaats – und macht sich damit, ob gewollt oder nicht, zum Erfüllungsgehilfen eines Bauprojekts, das erhebliche und langfristige Auswirkungen auf Stadtklima, Umwelt und Stadtentwicklung haben wird?
INFO 5: AKTION KLINIKPARK RETTEN: BERICHT UND BILDER
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
am gestrigen Freitag, den 25. April 2025, dem bundesweiten „Tag des Baumes“, fand der von der BUND Naturschutz Ortsgruppe Neusäß gemeinsam mit der Baumallianz Augsburg, der Augsburger Naturschutzallianz und weiteren Aktiven organisierte Aktionstag „Klinikpark retten“ statt.
Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass ein Neubau der Uniklinik in diesem wunderschönen, ökologisch wertvollen Park mit seinem vitalen Baumbestand gegen zentrale raumordnerische Grundsätze des Freistaats Bayern und des Baugesetzbuches verstoßen würde. Aus unserer Sicht ist ein solches Vorgehen nicht mit dem Ziel einer nachhaltigen Raumentwicklung und dem Gebot des Flächensparens vereinbar.
Gerade in verdichteten Räumen wie Augsburg ist der Erhalt von Frei- und Grünflächen von besonderer Bedeutung. Bestehende Grünstrukturen sollen laut Landesplanung erhalten und zu zusammenhängenden Grünverbindungen entwickelt werden – insbesondere mit Anbindung an die freie Landschaft.
Angesichts der Existenz eines alternativen Standorts, an dem unbestritten alle medizinischen Anforderungen an einen modernen Neubau erfüllt werden können, stellt sich mehr denn je die Frage, wie eine Bebauung des Klinikparks mit diesen Grundsätzen in Einklang gebracht werden soll.
Fotos und Eindrücke vom Aktionstag finden Sie auf den Seiten unserer Partner:
Unsere Petition wächst weiter – danke für Ihre Unterstützung!
Bitte machen Sie weiterhin Werbung in Ihrem Umfeld, teilen Sie den Link und sprechen Sie Menschen direkt an.
Link zur Petition: www.openpetition.de/uka
Herzlichen Dank für Ihr Engagement!
Mit besten Grüßen
Dr. Dietmar Kuhlmann
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Ortsgruppe Neusäß / Aystetten
INFO 4: AKTION KLINIKPARK RETTEN UND BERICHT VON STADTRATSSITZUNG NEUSÄß
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
vor dem Osterwochenende hier noch ein kurze Information.
*** 25. APRIL 2025: TAG DES BAUMES – AKTION „KLINIKPARK RETTEN“ ***
Am Freitag, den 25. April, ist der „Tag des Baumes“ – ein bundesweiter Aktionstag zur Wertschätzung und Neupflanzung von Bäumen. Diesen Tag nimmt die BUND Naturschutz Ortsgruppe gemeinsam mit weiteren Initiativen zum Anlass, einen „Aktionstag Klinikpark retten“ zu veranstalten, bei dem es um den Erhalt des Parks mit seinem inzwischen 50-jährigen Baumbestand geht.
Zwischen 16 und 20 Uhr finden zahlreiche Aktionen statt, bei denen wir um zahlreiche Teilnehmer bitten.
Unsere Petition wächst weiter – danke für Ihre Unterstützung!
Bitte machen Sie weiterhin Werbung in Ihrem Umfeld, teilen Sie den Link und sprechen Sie Menschen direkt an.
Link zur Petition: www.openpetition.de/uka
Herzlichen Dank für Ihr Engagement – erholsame Feiertage!
Mit besten Grüßen
Dr. Dietmar Kuhlmann
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Ortsgruppe Neusäß / Aystetten