Dialog

Petition der Bürgerinitiative Zeppelinheims | BiZepps - Sicherung der Infrastruktur

Petition richtet sich an
Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein

857 Unterschriften

Sammlung beendet

857 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet April 2024
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

28.03.2026, 13:55

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WIR MÜSSEN HANDELN!
Durch den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neu-Isenburg sind wir seit Dezember 2023 um tägliche und regelmäßige Busverbindungen „beraubt“ worden: nach Sprendlingen/zum Flughafen sieht es „super-mau“ aus; die Verbindung an Sonn- und Feiertagen in die Kernstadt (die wir uns mühevoll im Rahmen der Petition für den Fahrplanwechsel 12/24 zurückerobern mussten) ist von den Uhrzeiten her so unattraktiv gestaltet , dass es nicht einmal für ein Abendessen reicht ...
 
Seit Sommer 2024 versuchen wir mit der Stadt-NI im Gespräch zu bleiben: mit unserer Petition, mit eingereichten Lösungsansätzen und einigen Besuchen im Rathaus.

Zu unserem größten Bedauern werden die Prüfungen und Maßnahmen dazu jedoch erkennbar verschleppt (wir berichteten!).
 
Mit einem heutigen Schreiben an die Kommunalaufsicht* des Kreises Offenbach legen wir daher nun den Sachverhalt und die Rechtslage dar und verweisen auf den im Jahr 1975 geschlossenen Auseinandersetzungsvertrag, der bis heute weder einvernehmlich geändert, aufgehoben oder gar gekündigt wurde.
Daraus folgt, dass die Stadt Neu-Isenburg die seinerzeit übernommenen Verpflichtungen -- hinsichtlich der verkehrsmäßigen Anbindung Zeppelinheims nach Wegfall bzw. der wesentlichen Einschränkung der bis zum Dezember 2023 bestehenden Busverbindungen -- zweifelsfrei NICHT oder NICHT MEHR erfüllt.
 
Wir müssen handeln, denn nach Übergang des ÖPNV an die Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach (2027) werden die Diskussionen um unsere ÖPNV-Mobilität nicht leichter.

Auf das Feedback der Kommunalaufsicht sind wir sehr gespannt. Wir halten Sie/euch auf dem Laufenden.
 
Des Weiteren lassen wir gegenwärtig auch die Möglichkeit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht prüfen.

Herzlichst, eure/Ihre BiZepps
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*Die Aufgabe der Kommunalaufsicht in Hessen besteht – gemäß der Hessischen Gemeindeordnung (HGO, §§ 135-146) – darin, zu überwachen, dass Städte und Gemeinden rechtmäßig handeln.
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MAIL AN DIE KOMMUNALAUFSICHT VOM 25.03.2026
==> siehe beigefügter PDF-Anhang
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RÜCKANTWORT DER KOMMUNALAUFSICHT VOM 27.03.2026
"....
ich habe Ihre Beschwerde vom 25.03.2026 erhalten und zur Kenntnis genommen. Eine Überprüfung wird umgehend eingeleitet.
Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass durch Nachfragen bzw. die Einholung von Stellungnahmen anderer Beteiligter Zeitverzögerungen entstehen können. Ich werde nach genauer Durchsicht und Prüfung Ihrer Eingabe unaufgefordert auf Sie zurückkommen."



05.03.2026, 10:11

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Welche Aussagen treffen die Parteien ZUR MOBILITÄT UND NAHVERSORGUNG in ihren Wahlprogrammen?
Anbei eine Übersicht/Gegenüberstellung für Sie und euch! Inklusive der Links zu den vollständigen Wahlprogrammen.
Getreu dem Slogan der Petition aus dem Jahr 2024 „Mach(t) Zeppelinheim lebenswert, da liebenswert“ schauen wir hoffnungsvoll | erwartungsvoll | kraftvoll | respektvoll der neuen Legislaturperiode entgegen …!
 
Bürgerinitiative Zeppelinheims | BiZepps
WIR VERTRETEN 857 UNTERSTÜTZENDE DER PETITION VOM JUNI 2024:
MOBILITÄT UND NAHVERSORGUNG SIND GRUNDBEDÜRFNISSE



01.02.2026, 15:52

Den Parteien „auf den Zahn fühlen“: Mit einem Fragenkatalog zu den Themen Mobilität
und Nahversorgung, zu einem 2-, 5-, 10-Jahresplan für Zeppelinheim, etc. bitten wir alle
Parteien – respektive ihre Kandidierenden für den Ortsbeirat Zeppelinheim – um sehr
konkrete Antworten.

Das Schreiben an die Parteien und der Fragebogen befinden sich in der anhängenden PDF


01.02.2026, 15:41

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Am 01.12.2025 sind wir mit Bürgermeister Hagelstein in dem Einvernehmen auseinander gegangen, dass uns die Stadt NI die noch ausstehende Stellungnahme zu den einzelnen Punkten des besagten 23-seitigen Arbeitspapiers schriftlich zukommen lassen wird.

Am 06.01.2026 haben wir per E-Mail höflich angefragt, wann wir mit der schriftlichen Stellungnahme rechnen können. Bisher haben wir keine Antwort erhalten.


28.10.2025, 10:28

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Nun ist es über ein Jahr her, dass unsere PPT-Vorlage "Grundlage für den Austausch über Lösungsansätze zur Mobilität und Nahversorgung in Zeppelinheim" von Bürgermeister Hagelstein und Erster Stadtrat Schmitt zur Prüfung in die Stadtverwaltung gegeben wurde. Darin ging es um weit mehr als um die Nahversorgung oder die Busverbindungen OF 52/OF 64; vielmehr lieferten wir viele Ansätze und Ideen zur Ein- und Ausfahrtverbesserung bei Bussen, zur Radwegestruktur, zum barrierefreien Bahnhof – in Verbindung mit einem Standortkonzept zur Nahversorgung und vieles mehr.

Nicht zuletzt baten wir die Vertreter der Stadt Neu-Isenburg um die Erstellung eines Masterplans für den Standort Zeppelinheim (kurzfristige Maßnahmen, 3-,
5-, 10-Jahresplan) und um eine Bürgerinformationsveranstaltung zur Vorstellung der angedachten Zukunftspläne für Zeppelinheim. In der Zwischenzeit hatten wir Ruhe bewahrt und den Ortsbeirat mit einbezogen, der viele der gemeinsam verfeinerten Punkte unseres Erachtens auch zur Sprache gebracht hat.

EIN RESÜMEE
Die Welt hat sich weitergedreht und am Beispiel Bahnhof Zeppelinheim zeigt sich zu unserem großen Bedauern, dass die Diskrepanz zwischen dem baulichen Ergebnis und dem Schild "Zukunftsbahnhof" beinahe schon satirische Züge aufweist. Tatsächlich haben wir, vertreten durch ein BiZepps-Mitglied, das ganze Jahr hindurch per Einspruch (18.1.25), Einspruchsergänzung (28.1.25) oder später durch Gefahrenhinweise 19.5.25 + 4.8.25 + 19.8.25 auf die Missstände hingewiesen. Bereits im Oktober 2024 hatten wir einen Presseartikel dazu lanciert. Wir sind dankbar dafür, dass die Stadt Neu-Isenburg, vertreten durch Herrn Stefan Schmitt, inzwischen das zuletzt genannte Schreiben genutzt und eine Stellungnahme bei der Deutschen Bahn eingefordert hat.

Zum Thema Radwegestruktur hat sich durch Hessen Mobil etwas getan! Erfreulicherweise haben sie u.a. die Idee eines ehemaligen Ortsbeirats- und heutigen BiZepps-Mitglieds zur "Einspurigkeit der B44" zugunsten eines Radwegs aufgegriffen. Wir erwähnen das nur, weil es uns zeigt, dass unsere Vorstellungen und Ideen möglicherweise nicht ganz realitätsfremd zu sein scheinen … sich ein Blick darauf lohnen könnte.

Im Weiteren hat sich, so unsere Wahrnehmung, wenig bis gar nichts getan – oder vielleicht doch?

UNGEFRAGT NACHGEFRAGT:
Vor dem Hintergrund des „50 Jahre alten Auseinandersetzungsvertrags“ und der ausstehenden Prüfungsergebnisse der Stadtverwaltung zu unseren Vorschlägen baten wir am 28.9.25 per Mail (an Bürgermeister Hagelstein und Erster Stadtrat Schmitt) erneut um ein Gespräch – gerne auch um eine Bürgerinformationsveranstaltung im Rahmen der anstehenden Afterwork-Party „60 Jahre Bürgerhaus Zeppelinheim".

FAZIT:
ERHALTEN HABEN WIR EINE EINLADUNG FÜR EIN GEMEINSAMES GESPRÄCH mit Bürgermeister Hagelstein, Erster Stadtrat Schmitt, Ortsvorsteher Stern, Stellvertretender Ortsvorsteher Reblin und dem Fachbereich Stadtplanung ==> 1. Dezember 2026
(Die Bürgerinformationsveranstaltung im Rahmen der Afterwork-Party wurde abgelehnt.)

Im Vorfeld zu diesem Gespräch setzen wir uns am 30. Oktober 2026 auch noch einmal mit dem Ortsbeirat Zeppelinheim zusammen.

Wir hoffen auf lösungsorientierte Antworten am 1. Dezember 2026 (!!!) -- und halten Sie/euch auf dem Laufenden.

Herzliche Grüße
Ihre/eure BiZepps
E-Mail:
bi-zeppelinheim@gmx.de
Petition:
www.openpetition.de/!cgwpc
Facebook:
Bürgerinitiative Zeppelinheims

P.S.:
AUSEINANDERSETZUNGSVERTRAG -- WAS SIE DARÜBER WISSEN SOLLTEN!
Mitte September 2025 jährte sich zum 50-sten Mal der Tag, an dem die jeweiligen Bürgermeister – Hans-Erich Frey (Neu-Isenburg) und Klaus-Jürgen Reblin (Zeppelinheim) – den Auseinandersetzungsvertrag unterzeichneten. Dieser bereitete die Eingliederung von Zeppelinheim nach Neu-Isenburg zum 1. Januar 1977 vor. Zeppelinheim war seinerzeit eine der reichsten Gemeinden Deutschlands und damit höchst attraktiv für Neu-Isenburg (und die damaligen Mitbewerber Frankfurt und Mörfelden-Walldorf). Folglich konnte Zeppelinheim auch entsprechende vertragliche Forderungen stellen.

DAMALS WIE HEUTE …
Der Auseinandersetzungsvertrag bietet vor allem eine Rechts-/ Anspruchs-grundlage für unser Begehren nach Wiederherstellung der weggefallenen Verkehrsverbindungen im Busverkehr. Hier ein Auszug aus einer anwaltlichen Stellungnahme:

Betrifft: OF-52 nach Neu-Isenburg, täglich
Denn im Auseinandersetzungsvertrag garantiert die Stadt Neu-Isenburg sogar „eine Verkehrsanbindung durch Linienbus … eines mindestens (!) einstündigen Busverkehrs … während der verkehrsüblichen Zeiten“, also zwischen 6:00 bis 22:00 Uhr täglich  §7, Ziff. 6a

Betrifft: OF-64 zum Flughafen, täglich
Auch die in §7, Ziff. 6b übernommene Verpflichtung der Stadt Neu-Isenburg im Auseinandersetzungsvertrag entspricht de facto einer Garantie, wenn es dort heißt, sie werde sicherstellen, dass eine „vergleichbare Verkehrsanbindung“ (wie die damals bestehende) zwischen dem Stadtteil Zeppelinheim und dem Flughafen aufrechterhalten wird.





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