Petition gegen die geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage zwischen Granterath und Baal

Petition richtet sich an:
Stadt Hückelhoven

1.716 Unterschriften

86 %
2.000 für Sammelziel

1.716 Unterschriften

86 %
2.000 für Sammelziel
  1. Gestartet 26.06.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

06.09.2026, 08:18

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

am 4. Oktober und 11. Oktober laden wir herzlich zur Fotoausstellung in die evangelische Kirche in Baal (Am Hackeberg, Hückelhoven-Baal) ein.
Freuen Sie sich auf eindrucksvolle Fotografien aus dem Baaler Riedelland/ Nachtigallental von Jenny Hoffert und Steffi Klessascheck – und auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm:

- „Stimmen zum Nachtigallental“ – per QR-Code können Sie hören, was Menschen mit diesem besonderen Ort verbinden.
-Mitmach-Collage: Bringen Sie Ihr Lieblingsbild aus dem Nachtigallental oder der Umgebung mit und gestalten Sie gemeinsam mit anderen Ausstellungsbesucherinnen und -besuchern eine große Collage. Zeigen Sie, was Ihr ganz persönliches Nachtigallental-Erlebnis ausmacht.
-Lieblingsorte-Karte: Markieren Sie, wo Sie gerne spazieren gehen, welche Wege Sie kennen oder welcher Ort Ihnen besonders am ❤️Herzen liegt.
- Natur- und Bodenschätzetisch: Entdecken Sie unter anderem Steinzeitfunde, Pflanzen, Früchte des Ackers und weitere Dinge, die das Nachtigallental prägen.
-Kindertisch: Ausmalbilder mit der Feldlerche, Wimpernfledermaus und Motiven aus dem Nachtigallental.
-Livemusik
-Kaffee, Kuchen, Fingerfood
Ausgewählte Fotografien können vor Ort erworben werden.
Kommen Sie vorbei, schauen Sie, hören Sie, gestalten Sie mit – und entdecken Sie das Nachtigallental noch einmal ganz neu.
Wir freuen uns auf viele Begegnungen und einen schönen gemeinsamen Nachmittag!

Anke Kaiser


31.08.2026, 07:08

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition,

hinter uns liegt ein sehr erfolgreiches Wochenende bei Stephanie Mazerath im EinzigART Atelier in Granterath. Im Rahmen der Kunstausstellung gab es viele Gelegenheiten, mit Besucherinnen und Besuchern über die geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage im Baaler Riedelland/ Nachtigallental ins Gespräch zu kommen.
Viele Menschen haben sich interessiert gezeigt, die Petition vor Ort analog unterschrieben und ihre Unterstützung zugesagt. Darüber hinaus konnten neue Kontakte geknüpft und viele wichtige Gespräche geführt werden.
Ein ganz herzlicher Dank gilt Stephanie Mazerath und den beteiligten Künstlerinnen, die uns an diesem Wochenende die Möglichkeit geboten haben, das Anliegen inmitten ihrer Ausstellung sichtbar zu machen und mit so vielen Menschen darüber ins Gespräch zu kommen.
Auch rund um das Plangebiet selbst wird das Engagement immer sichtbarer: Es entstehen weitere Schautafeln und Fotodokumentationen, und zusätzliche Plakate wurden aufgehängt. Dafür möchte ich mich bei allen, die sich mit so viel Zeit, Kreativität und Einsatz beteiligen, ganz herzlich bedanken. Bei allem Engagement wäre es zugleich wünschenswert, achtsam mit der Natur und den bereits bestehenden natürlichen Lebensräumen umzugehen. Hinweise, Plakate und Schautafeln sollten daher möglichst so angebracht werden, dass Bäume und andere Bestandteile der Landschaft nicht beschädigt werden.
 Selbstverständlich ist auch, dass die Schautafeln und Plakate zum Ende des nächsten Beteiligungsverfahrens wieder entfernt werden. Die Petition wird beendet, sobald das nächste Beteiligungsverfahren startet. Denn dann möchten wir unsere Anliegen gemeinsam mit allen Unterstützerinnen und Unterstützern und mit dem gesamten Gewicht unserer gesammelten Stimmen in dieses Verfahren einbringen und diese wichtige Gelegenheit nicht verstreichen lassen.
Mindestens genauso wichtig wie Plakate und Schautafeln sind jedoch die persönlichen Gespräche: mit Nachbarinnen und Nachbarn, Bekannten, Freundinnen und Freunden. Gerade auf diese Weise erfahren immer mehr Menschen, was im Baaler Riedelland geplant ist und welche Dimensionen dieses Vorhaben haben könnte. Jede Information, jedes Gespräch und jede weitergegebene Petition trägt dazu bei, das Thema bekannter zu machen.
Wer sich selbst einen Eindruck von der Größe des betroffenen Areals verschaffen möchte, findet inzwischen auch auf der Outdoor-App Komoot eine Strecke, die auf öffentlichen Wegen rund um das derzeit dargestellte Plangebiet führt. Bei einer Wanderung oder Radtour lässt sich so sehr anschaulich erleben, wie groß die Fläche ist, die nach den derzeit auf der Homepage der Stadt Hückelhoven veröffentlichten Planungen betroffen wäre. Herzlichen Dank auch dafür! 
Vielen Dank an alle, die sich weiterhin auf ganz unterschiedliche Weise für den Erhalt dieser besonderen Landschaft einsetzen und das Thema in die Öffentlichkeit tragen.

Anke Kaiser


29.08.2026, 17:06

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

heute und morgen dürfen wir beim Kunstwochenende „EinzigART“ in Granterath mit einem Informationsstand vertreten sein und dort über die geplante Freiflächenphotovoltaikanlage im Baaler Riedelland, im sogenannten Nachtigallental, informieren.
Bereits heute, am Samstag, haben sich viele interessante und sehr herzliche Gespräche ergeben, und es konnten auch weitere Unterschriften für die Petition gesammelt werden. Besonders schön ist es, mit so vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und auf die Bedeutung dieser besonderen Landschaft aufmerksam machen zu können.
Auch die Fotografin Jenny Hoffert zeigt mit ihrem einzigartigen fotografischen Auge, wie wunderbar sich diese Landschaft in Bildern einfangen lässt. Ihre Fotografien machen eindrucksvoll sichtbar, dass das Baaler Riedelland keine strukturell vorgeprägte Landschaft ist, in der eine Freiflächenphotovoltaikanlage sinnvoll wäre.
Jenny sucht außerdem noch Bilderpaten, die bereit sind, ihre Ausstellungen im Oktober in Granterath und in Baal zu unterstützen. Dafür können sie schon im Voraus Bilder erwerben, die bei den Ausstellungen gezeigt werden und anschließend mit nach Hause genommen werden können. Die ersten Bilder sind bereits verkauft.
Auch morgen wird der Informationsstand wieder präsent sein – eingebettet in eine wunderbare Vielfalt an Kunst: Fotografien, Malereien, Stickereien, Schmuck und vieles mehr.
Ein Besuch lohnt sich also gleich in mehrfacher Hinsicht. Vielleicht sehen wir uns morgen bei EinzigART in Granterath!

Herzlichst

Anke Kaiser


23.08.2026, 16:18

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

ein ausgiebiger Sonntagsspaziergang hat dazu beigetragen, dass weitere Plakate in Baal ausgehängt wurden, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger auf die geplante Freiflächenphotovoltaikanlage zwischen Baal und Granterath aufmerksam zu machen.

Es bleibt wichtig, zu informieren, Gespräche anzustoßen und Öffentlichkeit zu schaffen. Herzlichen Dank an alle, die dabei tatkräftig unterstützen!

Herzliche Grüße

Anke Kaiser


21.08.2026, 09:18

Liebe Unterstützer:innen der Petition,

Baaler und Granterather haben heute auf den Wochenmärkten in Erkelenz und Hückelhoven eine Unterschriftenaktion gegen die geplante Freiflächenphotovoltaikanlage zwischen Baal und Granterath durchgeführt und dabei rund 60 weitere Unterschriften gewinnen können. Darüber freuen wir uns sehr!
Noch wichtiger waren aber die vielen Begegnungen und Gespräche. Wir haben zahlreiche interessante Gespräche geführt, viel Zustimmung erfahren, aber auch durchaus hitzig diskutiert. Gerade dieser direkte Austausch zeigt uns immer wieder, wie wichtig es ist, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen.
Besonders auffällig war erneut, dass viele Bürgerinnen und Bürger bislang überhaupt nichts von den Planungen der Stadt Hückelhoven und RWE wissen. Trotz der bisherigen Presseberichterstattung war das Vorhaben zahlreichen Menschen völlig unbekannt. Viele reagierten überrascht, als sie erstmals erfuhren, welche Dimensionen die geplante Freiflächenphotovoltaikanlage haben soll und wo sie entstehen soll.
Das bestärkt uns darin, weiter zu informieren, aufzuklären und Öffentlichkeit herzustellen. Denn nur wer von einem solchen Vorhaben weiß, kann sich eine eigene Meinung bilden und sich gegebenenfalls auch in das Verfahren einbringen.
Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die uns heute unterstützt, unterschrieben, mit uns diskutiert oder andere Menschen auf unsere Petition aufmerksam gemacht haben. Jede einzelne Stimme hilft uns, unserem Anliegen noch mehr Gewicht zu verleihen.

Wir machen weiter!
Anke Kaiser


21.08.2026, 09:07

Dokument anzeigen

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

einige Mitglieder unserer Bürgerinitiative haben sich inzwischen mit Vertretern von RWE zu einem ausführlichen Gespräch vor Ort getroffen.
Im Folgenden möchten wir euch unser Gedächtnisprotokoll zukommen lassen. Dieses wurde inzwischen an die Stadt Hückelhoven und an Verantwortliche von RWE weitergeleitet.
Auch RWE hat eine Zusammenfassung des Gesprächs erstellt. Aus unserer Sicht ist diese jedoch sehr selektiv. Sie stellt vor allem die für RWE günstige Metaebene heraus: Gesprächsbereitschaft, beantwortete Fragen, eine reduzierte Planung, erläuterte Planungsstände und angebotene weitere Prüfungen.
Dadurch kann leicht der Eindruck entstehen, RWE habe umfassend Kompromissbereitschaft gezeigt, während wir nicht bereit gewesen seien, uns auf Alternativen einzulassen. Das entspricht aus unserer Sicht nicht dem tatsächlichen Gesprächsverlauf.
Nicht oder kaum dargestellt werden unter anderem unsere grundsätzliche Ablehnung dieses Standortes, unsere konkreten fachlichen Bedenken, die Frage nach der planungsrechtlichen Grundlage des Vorhabens sowie zahlreiche Punkte, die auch nach dem Gespräch offen geblieben sind.
Gerade deshalb möchten wir euch unser ausführlicheres Gedächtnisprotokoll zur Verfügung stellen, damit ihr euch selbst ein umfassenderes Bild vom Gespräch machen könnt.
Vielen Dank für eure Unterstützung, Interesse und euer Engagement!

Herzliche Grüße
Anke Kaiser


21.08.2026, 09:06

Dokument anzeigen

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

einige Mitglieder unserer Bürgerinitiative haben sich inzwischen mit Vertretern von RWE zu einem ausführlichen Gespräch vor Ort getroffen.
Im Folgenden möchten wir euch unser Gedächtnisprotokoll zukommen lassen. Dieses wurde inzwischen an die Stadt Hückelhoven und an Verantwortliche von RWE weitergeleitet.
Auch RWE hat eine Zusammenfassung des Gesprächs erstellt. Aus unserer Sicht ist diese jedoch sehr selektiv. Sie stellt vor allem die für RWE günstige Metaebene heraus: Gesprächsbereitschaft, beantwortete Fragen, eine reduzierte Planung, erläuterte Planungsstände und angebotene weitere Prüfungen.
Dadurch kann leicht der Eindruck entstehen, RWE habe umfassend Kompromissbereitschaft gezeigt, während wir nicht bereit gewesen seien, uns auf Alternativen einzulassen. Das entspricht aus unserer Sicht nicht dem tatsächlichen Gesprächsverlauf.
Nicht oder kaum dargestellt werden unter anderem unsere grundsätzliche Ablehnung dieses Standortes, unsere konkreten fachlichen Bedenken, die Frage nach der planungsrechtlichen Grundlage des Vorhabens sowie zahlreiche Punkte, die auch nach dem Gespräch offen geblieben sind.
Gerade deshalb möchten wir euch unser ausführlicheres Gedächtnisprotokoll zur Verfügung stellen, damit ihr euch selbst ein umfassenderes Bild vom Gespräch machen könnt. Leider sind viele unserer Fragen von RWE nicht beantwortet worden.
Vielen Dank für eure Unterstützung, Interesse und euer Engagement!

Herzliche Grüße
Anke Kaiser


18.08.2026, 15:07


Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
vielen Dank, dass ihr die Berichterstattung zu unserer Petition und der geplanten Freiflächen-Photovoltaikanlage verfolgt und euch mit Leserbriefen einbringt. Diese öffentliche Präsenz ist wichtig, damit unser Anliegen sichtbar bleibt.
Ein besonderer Dank an Herrn Claßen, Frau Federmann-Döbber und Herrn Lorberg, die Leserbriefe in der Rheinischen Post und der Aachener Zeitung eingereicht bzw. veröffentlicht haben.
Die Rheinische Post hat uns mitgeteilt, dass sie zu der geplanten FFPV-Anlage vorerst keine weiteren Leserbriefe veröffentlicht. Umso wichtiger ist es, das Thema durch Gespräche, unsere Petition und weitere Aktionen präsent zu halten.
Wir bleiben dran. Die vielen Stimmen zeigen: Es ist kein Einzelprotest, sondern ein Anliegen vieler Menschen in der Region.
Ich möchte hier gerne noch die geschätzte Granteratherin und Diplom-Biologin Frau Federmann-Döbber zu Worte kommen lassen, die unsere Situation wie folgt treffend darstellt:

  • Naherholung, Natur und Landschaft sind bedroht
  • In Granterath, Baal und Umgebung sorgen sich die Bürgerinnen und Bürger derzeit um die Zukunft ihrer Naherholung. In der Feldflur zwischen dem Granterather Wald und dem Naturschutzgebiet Haberger Wald soll eine großflächige Photovoltaik-Anlage gebaut werden und diese Wälder auf einer Länge von ca. 1 km wie ein monströser Sperr-Riegel voneinander trennen.
  • Aus einer idyllischen Landschaft mit abwechslungsreichen Ausblicken und dem bewegten Bodenrelief des Baaler Riedellandes soll nach den Bestrebungen der Stadt Hückelhoven der Bauplatz für eine riesige technische Anlage werden.
  • Aus diesem Grund hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, die im Rahmen einer offenen Petition gegen das geplante Vorhaben Unterschriften sammelt. Die für eine Photovoltaik-Anlage gewählte landwirtschaftliche Fläche liegt inmitten wertvoller Waldflächen, Bachtäler und Bruchwald.
  • Das Landschaftsbild hat ein ausgeprägtes Relief, das durch Hanglagen und kleine Höhenzüge belebt wird. Diese reizvolle Landschaft ist die Erholungslandschaft von vielen Bürgerinnen und Bürgern der umliegenden Dörfer, die hier gerne spazieren gehen.
  • Aber auch der Naturschutz ist von dem Vorhaben massiv berührt. Der ganze Bereich ist im Biotopkataster des Landes NRW als Biotopverbundfläche von besonderer Bedeutung ausgewiesen. Das dort ausdrücklich genannte Ziel ist der Erhalt und die Optimierung aller Restwaldfächen durch Vernetzung, in deren Mittelpunkt künftig jedoch nach der vorliegenden Planung eine technische Anlage die Landschaft dominieren soll. Die entstehende Barrierewirkung der großflächigen Photovoltaik-Anlage unterbricht den überregionalen Waldbiotopverbund mit weitreichenden Folgen für die hier lebenden Arten.
  • Das Vorkommen von seltenen, geschützten Vogelarten wie Neuntöter, Schwarzkehlchen, Mittelspecht und Feldlerche unterstreicht die Bedeutung des Gebietes für den Naturschutz. Im Bereich um die Eichen - und Buchenwälder kommen mehrere, auch besonders seltene Fledermausarten vor.
  • Diese Tierarten stehen stellvertretend für die besondere Artenvielfalt dieser Landschaft und die Wertigkeit ihrer Biotope.
  • Im Bebauungsplan 2-232-0 der Stadt Hückelhoven soll die landwirtschaftliche Feldflur zwischen Granterather Wald und Haberger Wald zukünftig mit einer baulichen Nutzungszahl wie in einem städtischen Bereich bebaubar werden. Die Mitglieder der Petition gehen davon aus, dass der Vorhabenträger als Großgrundeigentümer in der Region geeignetere Flächen für eine derartige Anlage finden kann als die mitten in unserer Erholungslandschaft.

Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Engagement!
Anke Kaiser


18.08.2026, 15:01

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

vielen Dank, dass ihr die Berichterstattung zu unserer Petition und der geplanten Freiflächen-Photovoltaikanlage verfolgt und euch mit Leserbriefen einbringt. Diese öffentliche Präsenz ist wichtig, damit unser Anliegen sichtbar bleibt.
Ein besonderer Dank an Herrn Claßen, Frau Federmann-Döbber und Herrn Lorberg, die Leserbriefe in der Rheinischen Post und der Aachener Zeitung eingereicht bzw. veröffentlicht haben.
Die Rheinische Post hat uns mitgeteilt, dass sie zu der geplanten FFPV-Anlage vorerst keine weiteren Leserbriefe veröffentlicht. Umso wichtiger ist es, das Thema durch Gespräche, unsere Petition und weitere Aktionen präsent zu halten.
Wir bleiben dran. Die vielen Stimmen zeigen: Es ist kein Einzelprotest, sondern ein Anliegen vieler Menschen in der Region.
Ich möchte hier gerne noch die geschätzte Granteratherin und Diplom-Biologin Frau Federmann-Döbber zu Worte kommen lassen, die unsere Situation wie folgt treffend darstellt:

Naherholung, Natur und Landschaft sind bedroht
In Granterath, Baal und Umgebung sorgen sich die Bürgerinnen und Bürger derzeit um die Zukunft ihrer Naherholung. In der Feldflur zwischen dem Granterather Wald und dem Naturschutzgebiet Haberger Wald soll eine großflächige Photovoltaik-Anlage gebaut werden und diese Wälder auf einer Länge von ca. 1 km wie ein monströser Sperr-Riegel voneinander trennen.
Aus einer idyllischen Landschaft mit abwechslungsreichen Ausblicken und dem bewegten Bodenrelief des Baaler Riedellandes soll nach den Bestrebungen der Stadt Hückelhoven der Bauplatz für eine riesige technische Anlage werden.
Aus diesem Grund hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, die im Rahmen einer offenen Petition gegen das geplante Vorhaben Unterschriften sammelt. Die für eine Photovoltaik-Anlage gewählte landwirtschaftliche Fläche liegt inmitten wertvoller Waldflächen, Bachtäler und Bruchwald.
Das Landschaftsbild hat ein ausgeprägtes Relief, das durch Hanglagen und kleine Höhenzüge belebt wird. Diese reizvolle Landschaft ist die Erholungslandschaft von vielen Bürgerinnen und Bürgern der umliegenden Dörfer, die hier gerne spazieren gehen.
Aber auch der Naturschutz ist von dem Vorhaben massiv berührt. Der ganze Bereich ist im Biotopkataster des Landes NRW als Biotopverbundfläche von besonderer Bedeutung ausgewiesen. Das dort ausdrücklich genannte Ziel ist der Erhalt und die Optimierung aller Restwaldfächen durch Vernetzung, in deren Mittelpunkt künftig jedoch nach der vorliegenden Planung eine technische Anlage die Landschaft dominieren soll. Die entstehende Barrierewirkung der großflächigen Photovoltaik-Anlage unterbricht den überregionalen Waldbiotopverbund mit weitreichenden Folgen für die hier lebenden Arten.
Das Vorkommen von seltenen, geschützten Vogelarten wie Neuntöter, Schwarzkehlchen, Mittelspecht und Feldlerche unterstreicht die Bedeutung des Gebietes für den Naturschutz. Im Bereich um die Eichen - und Buchenwälder kommen mehrere, auch besonders seltene Fledermausarten vor.
Diese Tierarten stehen stellvertretend für die besondere Artenvielfalt dieser Landschaft und die Wertigkeit ihrer Biotope.
Im Bebauungsplan 2-232-0 der Stadt Hückelhoven soll die landwirtschaftliche Feldflur zwischen Granterather Wald und Haberger Wald zukünftig mit einer baulichen Nutzungszahl wie in einem städtischen Bereich bebaubar werden. Die Mitglieder der Petition gehen davon aus, dass der Vorhabenträger als Großgrundeigentümer in der Region geeignetere Flächen für eine derartige Anlage finden kann als die mitten in unserer Erholungslandschaft.

Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Engagement!
Anke Kaiser


06.08.2026, 05:12

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition,

wir haben inzwischen fast 1.500 Unterschriften erreicht! Dafür möchte ich Ihnen und euch allen von Herzen danken. Viele haben die Werbetrommel gerührt, die Petition weitergeleitet, Unterschriften gesammelt und andere Menschen auf die geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage zwischen Baal und Granterath aufmerksam gemacht. Dieses große Engagement macht Mut und zeigt, wie wichtig vielen Menschen der Erhalt dieser Landschaft ist.
Da wir die Marke von 1.500 Stimmen beinahe erreicht haben, werde ich das neue Stimmenziel auf 2.000 Unterschriften erhöhen. Je mehr Menschen unsere Petition unterstützen, desto deutlicher wird das Signal an die Stadt Hückelhoven und desto größer wird der öffentliche Druck, die bisherigen Planungen noch einmal kritisch zu überdenken.
In den vergangenen Tagen haben auf einigen der betroffenen Felder offenbar Bohrarbeiten stattgefunden. Ich wurde bislang nicht darüber informiert, welchem konkreten Zweck diese Arbeiten dienen. Deshalb möchte ich mich ausdrücklich nicht an Spekulationen beteiligen. Denkbar wäre, dass untersucht wird, wie die Unterkonstruktionen der Photovoltaikmodule im Boden verankert werden könnten und ob eingerammte Ständer ausreichen oder möglicherweise Fundamente erforderlich wären. Das ist jedoch lediglich eine Vermutung meinerseits und keinesfalls eine gesicherte Information.
Wichtig ist mir deshalb auch die Klarstellung: Diese Bohrarbeiten bedeuten nicht automatisch, dass die Stadt Hückelhoven bereits endgültig entschieden hat oder dass die Freiflächen-Photovoltaikanlage in der geplanten Form tatsächlich gebaut wird.
Wir bleiben weiterhin aufmerksam, stellen Fragen, fordern Transparenz ein und setzen uns gemeinsam dafür ein, dass die Sorgen und Argumente der Bürgerinnen und Bürger ernst genommen werden.
Bitte unterstützen Sie die Petition auch weiterhin, sprechen Sie mit Freunden, Nachbarn und Bekannten und helfen Sie uns dabei, das neue Ziel von 2.000 Stimmen zu erreichen.
Vielen herzlichen Dank für Ihren Einsatz, Ihre Unterstützung und Ihren Mut, gemeinsam mit uns dranzubleiben!


Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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