11.08.2026, 10:13
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
in den letzten Tagen wird von einigen lokalen Akteuren behauptet, unsere Initiative und die geforderten Verkehrs- und Parkraumanpassungen würden den Rüdesheimer Hotels, Gastronomen und der Tourismusbranche schaden.
Wir möchten hier unmissverständlich klarstellen: Das Gegenteil ist der Fall!
Unser Anliegen richtet sich nicht gegen den Tourismus – im Gegenteil: Es schützt und stärkt das Fundament, von dem Rüdesheim seit Jahrzehnten lebt. Eine attraktive, lebendige Stadt funktioniert nur, wenn die Balance zwischen Anwohnern, Gewerbe und Gästen stimmt.
Warum unser Konzept ein Gewinn für Hotellerie, Gastronomie & Einzelhandel ist:
1. Qualitätstourismus statt reine Massenabfertigung
Dauerstau in engen Altstadtgassen, hupende Autos und verstopfte Wege mindern das Urlaubserlebnis. Gäste kommen nach Rüdesheim, um das historische Flair, die Kultur und die Gastfreundschaft zu genießen – nicht um Abgase zu atmen und im Lärm zu sitzen. Ein beruhigter Stadtkern wertet die Aufenthaltsqualität für Restaurant- und Hotelgäste massiv auf.
2. Mehrwert für Übernachtungsgäste durch Großparkplatz-Modelle
Durch durchdachte Mehrtagestickets auf den Großparkplätzen werden Hotelgäste gezielt und stressfrei geleitet. Sie blockieren nicht mehr die engen Gassen auf der Suche nach Lücken, sondern parken bequem auf vorgesehenen Flächen – die Altstadt bleibt frei für Flanierende und Außengastronomie.
3. Hohe Fluktuation für den lokalen Einzelhandel & Kurzbesorgungen
Durch eine kostenfreie Parkscheibenregelung (1 Std. frei im Gewerbekern) schaffen wir endlich wieder echte Anreize für Einheimische und regionale Kunden, kurz in der Altstadt einzukaufen oder das Eiscafé zu besuchen. Freie Plätze durch hohe Fluktuation nutzen dem Gewerbe weit mehr als dauerhaft zugestellte Straßen.
4. Eine lebendige Stadt zieht Gäste an
Niemand besucht gerne eine Altstadt, die rein auf Durchgangs- und Suchverkehr ausgerichtet ist. Ein lebendiger Marktplatz (z. B. durch einen Wochenmarkt) und beruhigte Gassen schaffen Atmosphäre – und genau diese Atmosphäre ist der Grund, warum Gäste immer wieder nach Rüdesheim kommen und länger bleiben.
5. Miteinander statt Gegeneinander
Gastronomie und Hotellerie brauchen zufriedene Nachbarn und ein funktionierendes städtisches Umfeld. Nur wenn Anwohner und Gewerbe an einem Strang ziehen, bleibt Rüdesheim langfristig zukunfts- und wettbewerbsfähig – auch im Hinblick auf die kommende Bundesgartenschau (BUGA).
6. Risikofaktor Monokultur: Warum Einseitigkeit Rüdesheim verletzlich macht
Die aktuellen Herausforderungen zeigen es überdeutlicher denn je: Das Ausbleiben von Schiffsgästen durch das wiederkehrende Niedrigwasser in Kombination mit dem täglichen Baustellenchaos legt offen, wie gefährlich die einseitige Ausrichtung auf eine reine Tourismus-Monokultur ist.
Wenn das Gesamtsystem zusammenbricht, sobald eine Stellschraube klemmt, stehen Hotels, Gastronomie und Händler vor leeren Tischen und Umsatzeinbußen. Alles nur auf eine einzige Karte zu setzen, ist wirtschaftlich fahrlässig.
Unser Konzept baut ein zweites, stabiles Standbein auf: Wenn wir den Stadtkern durch funktionierende Park- und Verkehrsregelungen wieder für die Einheimischen und das regionale Umland attraktiv machen, sichern wir den Standort ab. Eine lebendige Altstadt mit Ganzjahres-Kaufkraft schützt unser Gewerbe genau dann, wenn der externe Massentourismus ins Stocken gerät!
7. Was unser Konzept konkret für uns Anwohner bedeutet
Neben der Stärkung des Gewerbes geht es vor allem um unsere Lebensqualität vor der eigenen Haustür. Das Konzept bringt den Anwohnern handfeste, tägliche Vorteile:
Endlich verlässliches Parken: Uneingeschränktes Dauerparken (24/7) für Bewohner mit Ausweis – ohne ständigen Druck, die Parkscheibe weiterdrehen oder für die eigenen Straßen zahlen zu müssen.
-Schutz vor Fremdparkern: Klare Regeln und exklusiver Anwohnerschutz am Feierabend und Wochenende sorgen dafür, dass Anwohnerplätze nicht mehr von Tagestouristen blockiert werden.
-Echte Entlastung von Lärm und Abgasen: Ein intelligentes Parkleitsystem stoppt den zeitraubenden Suchverkehr, bevor er in unsere engen Gassen dringt. Das bedeutet weniger Lärm, saubere Luft und ein kühleres Mikroklima an heißen Sommertagen.
-Eine Altstadt, die wieder uns gehört: Ein verkehrsberuhigter Marktplatz und Platz für lokale Angebote schaffen wieder Orte der Begegnung, an denen man sich als Rüdesheimer gerne aufhält.
Unser Fazit
Wir fordern keinen Stopp des Tourismus, sondern ein intelligentes, zukunftsfähiges Verkehrs- und Parkleitsystem, von dem alle profitieren: Anwohner, Gewerbetreibende und unsere Gäste.
Vielen Dank für eure fortlaufende Unterstützung!
Bürgerinitiative „Rettet Rüdesheim
11.08.2026, 10:09
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
in den letzten Tagen wird von einigen lokalen Akteuren behauptet, unsere Initiative und die geforderten Verkehrs- und Parkraumanpassungen würden den Rüdesheimer Hotels, Gastronomen und der Tourismusbranche schaden.
Wir möchten hier unmissverständlich klarstellen: Das Gegenteil ist der Fall!
Unser Anliegen richtet sich nicht gegen den Tourismus – im Gegenteil: Es schützt und stärkt das Fundament, von dem Rüdesheim seit Jahrzehnten lebt. Eine attraktive, lebendige Stadt funktioniert nur, wenn die Balance zwischen Anwohnern, Gewerbe und Gästen stimmt.
Warum unser Konzept ein Gewinn für Hotellerie, Gastronomie & Einzelhandel ist:
1. Qualitätstourismus statt reine Massenabfertigung
Dauerstau in engen Altstadtgassen, hupende Autos und verstopfte Wege mindern das Urlaubserlebnis. Gäste kommen nach Rüdesheim, um das historische Flair, die Kultur und die Gastfreundschaft zu genießen – nicht um Abgase zu atmen und im Lärm zu sitzen. Ein beruhigter Stadtkern wertet die Aufenthaltsqualität für Restaurant- und Hotelgäste massiv auf.
2. Mehrwert für Übernachtungsgäste durch Großparkplatz-Modelle
Durch durchdachte Mehrtagestickets auf den Großparkplätzen werden Hotelgäste gezielt und stressfrei geleitet. Sie blockieren nicht mehr die engen Gassen auf der Suche nach Lücken, sondern parken bequem auf vorgesehenen Flächen – die Altstadt bleibt frei für Flanierende und Außengastronomie.
3. Hohe Fluktuation für den lokalen Einzelhandel & Kurzbesorgungen
Durch eine kostenfreie Parkscheibenregelung (1 Std. frei im Gewerbekern) schaffen wir endlich wieder echte Anreize für Einheimische und regionale Kunden, kurz in der Altstadt einzukaufen oder das Eiscafé zu besuchen. Freie Plätze durch hohe Fluktuation nutzen dem Gewerbe weit mehr als dauerhaft zugestellte Straßen.
4. Eine lebendige Stadt zieht Gäste an
Niemand besucht gerne eine Altstadt, die rein auf Durchgangs- und Suchverkehr ausgerichtet ist. Ein lebendiger Marktplatz (z. B. durch einen Wochenmarkt) und beruhigte Gassen schaffen Atmosphäre – und genau diese Atmosphäre ist der Grund, warum Gäste immer wieder nach Rüdesheim kommen und länger bleiben.
5. Miteinander statt Gegeneinander
Gastronomie und Hotellerie brauchen zufriedene Nachbarn und ein funktionierendes städtisches Umfeld. Nur wenn Anwohner und Gewerbe an einem Strang ziehen, bleibt Rüdesheim langfristig zukunfts- und wettbewerbsfähig – auch im Hinblick auf die kommende Bundesgartenschau (BUGA).
6. Risikofaktor Monokultur: Warum Einseitigkeit Rüdesheim verletzlich macht
Die aktuellen Herausforderungen zeigen es überdeutlicher denn je: Das Ausbleiben von Schiffsgästen durch das wiederkehrende Niedrigwasser in Kombination mit dem täglichen Baustellenchaos legt offen, wie gefährlich die einseitige Ausrichtung auf eine reine Tourismus-Monokultur ist.
Wenn das Gesamtsystem zusammenbricht, sobald eine Stellschraube klemmt, stehen Hotels, Gastronomie und Händler vor leeren Tischen und Umsatzeinbußen. Alles nur auf eine einzige Karte zu setzen, ist wirtschaftlich fahrlässig.
Unser Konzept baut ein zweites, stabiles Standbein auf: Wenn wir den Stadtkern durch funktionierende Park- und Verkehrsregelungen wieder für die Einheimischen und das regionale Umland attraktiv machen, sichern wir den Standort ab. Eine lebendige Altstadt mit Ganzjahres-Kaufkraft schützt unser Gewerbe genau dann, wenn der externe Massentourismus ins Stocken gerät!
7. Was unser Konzept konkret für uns Anwohner bedeutet
Neben der Stärkung des Gewerbes geht es vor allem um unsere Lebensqualität vor der eigenen Haustür. Das Konzept bringt den Anwohnern handfeste, tägliche Vorteile:
Endlich verlässliches Parken: Uneingeschränktes Dauerparken (24/7) für Bewohner mit Ausweis – ohne ständigen Druck, die Parkscheibe weiterdrehen oder für die eigenen Straßen zahlen zu müssen.
Schutz vor Fremdparkern: Klare Regeln und exklusiver Anwohnerschutz am Feierabend und Wochenende sorgen dafür, dass Anwohnerplätze nicht mehr von Tagestouristen blockiert werden.
Echte Entlastung von Lärm und Abgasen: Ein intelligentes Parkleitsystem stoppt den zeitraubenden Suchverkehr, bevor er in unsere engen Gassen dringt. Das bedeutet weniger Lärm, saubere Luft und ein kühleres Mikroklima an heißen Sommertagen.
Eine Altstadt, die wieder uns gehört: Ein verkehrsberuhigter Marktplatz und Platz für lokale Angebote schaffen wieder Orte der Begegnung, an denen man sich als Rüdesheimer gerne aufhält.
Unser Fazit
Wir fordern keinen Stopp des Tourismus, sondern ein intelligentes, zukunftsfähiges Verkehrs- und Parkleitsystem, von dem alle profitieren: Anwohner, Gewerbetreibende und unsere Gäste.
Vielen Dank für eure fortlaufende Un
28.07.2026, 10:50
Eingabe unseres konkreten Verkehrskonzepts an die Stadt Rüdesheim
Als Bürgerinitiative haben wir eine offizielle Ergänzung zum Offenen Brief an Bürgermeister Dirk Stuckert eingereicht. Darin legen wir ein ganzheitliches, durchdachtes Park- und Verkehrskonzept für die Altstadt vor, das Anwohner entlastet, den Gewerbebereich stärkt und der Stadt sogar ein Einnahmenplus bringt.
Die Kernpunkte unseres Konzepts:
1. Abgestuftes Quartierskonzept für Anwohner & Gewerbe:
- 24/7-Parkrecht für Anwohner: In den betroffenen Straßen (u. a. Schmidtstraße, Oberstraße, Hahnengasse, Kirchstraße, Grabenstraße) gilt uneingeschränktes Dauerparken für Bewohner mit Parkausweis.
- Faire Regelung für Kunden & Besucher: Kurzzeitparken mit Parkscheibe (1 Stunde im Gewerbekern, 2 Stunden im erweiterten Bereich) sorgt für die nötige Fluktuation für Bäckereien, Gastronomie und den örtlichen Einzelhandel.
- Verkehrsberuhigung Marktplatz: Einfahrtsbeschränkung exklusiv für Anwohner und Anlieger – kein touristischer Durchgangs- und Suchverkehr mehr.
2. Reale Gegenfinanzierung & Mehr-Einnahmen für Rüdesheim:
- Kein finanzieller Nachteil für die Stadt: Die entfallenden Parkschein-Einnahmen der Altstadtgassen (ca. 67.000–77.000 € Nettoerlös pro Jahr) werden durch ein neues, gestaffeltes Mehrtagesticket-Modell auf den Großparkplätzen (z. B. 2, 3,5 oder 7 Tage) vollständig ausgeglichen und sogar übertroffen.
- Verzicht auf die „Brötchentaste“: Einsparung von Müll, Papier und Automaten-Wartungskosten durch eine einheitliche 1-Stunden-Freiparken-Regelung mit Parkscheibe im Gewerbekern.
- Kostenneutrales Wohnmobilkonzept: Frei werdende Parkscheinautomaten werden unbürokratisch auf Ausweich- und Wanderparkplätze in den Ortsteilen (z. B. Assmannshausen, Aulhausen, Presberg) umgesetzt.
3. Impuls für die Altstadt: Ein echter Wochenmarkt
Der verkehrsberuhigte Marktplatz soll durch einen regelmäßigen Wochenmarkt mit regionalen Produkten wieder zum lebendigen Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger werden.
4. Entlastung vom touristischen Suchverkehr & Klimaschutz:
Wir fordern die unverzügliche Einführung eines dynamischen, elektronischen Parkleitsystems, damit Verkehrsströme bereits vor der Stadt abgefangen und gezielt auf Großparkplätze gelenkt werden.
Unser Appell:
Wir fordern, dass dieses verkehrsplanerisch und finanziell durchdachte Konzept unverzüglich in den städtischen Gremien (Ortsbeirat, Stadtverordnetenversammlung, Fachausschüsse) beraten wird – jetzt und nicht erst irgendwann zur BUGA!
23.07.2026, 17:23
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
dank eures Rückhalts und dem ununterbrochenen Druck unserer Bürgerinitiative konnten wir in der aktuellen Entwicklung am Fährübergang eine erste konkrete Lösung erwirken!
Nachdem wir bei allen Verantwortlichen die unhaltbaren Zustände und Stürze vor Ort angeprangert haben, wurden nun endlich Servicekräfte bereitgestellt, die den Pendlern und Passagieren über die Hindernisse helfen.
Unser besonderer Dank gilt den Helfern vor Ort für ihren pausenlosen Einsatz!
Auch wenn ein Trageservice nur ein erster kleiner Schritt ist und eine echte, barrierefreie Infrastruktur nicht ersetzt: Wir bleiben weiter für euch dran und lassen nicht locker!
Vielen Dank für eure Unterstützung – bitte teilt die Petition weiter. Wir können was bewegen.
21.07.2026, 17:45
Ein Blick in die offizielle „Bürgermeister Agenda #RÜD2040“https://www.stadt-ruedesheim.de/seite/856601/b%C3%BCrgermeister-agenda-r%C3%BCd2024.html der Stadt zeigt ein erstaunliches Bild: Viele Punkte lesen sich, als wären sie direkt von unserer Initiative diktiert. Ob die Zweckbindung von Tourismuseinnahmen für Infrastrukturprojekte, ein intelligentes Parkleitsystem, die Stärkung der Stadtteile oder der klare Fokus auf Qualitäts- statt Massentourismus – auf dem Papier sind sich Verwaltung und Bürger eigentlich längst einig.
Doch der Haken steht im Kleingedruckten der Agenda selbst: „#RÜD2040 ist kein Versprechen – es ist ein gemeinsames Projekt von Bürgern und Stadt.“
Wer das Jahr 2040 als Horizont wählt, schiebt die akuten Probleme im Hier und Jetzt auf die lange Bank.
Schöne Leitbilder und Absichtserklärungen helfen den Anwohnern im Alltag nicht weiter, solange der spürbare politische Wille für konkrete, schrittweise Verbesserungen fehlt.
Besonders kritisch sehen wir als Anwohner und Bürger das Konzept der geplanten „Flaniermeile“ in der Altstadt. Man darf nie vergessen, dass einzelne Bürger den Charme dieses Ortes über Jahre mit viel Kraft, Schweiß und Herzblut aufgebaut haben. Es ist schlichtweg falsch, dies zu ignorieren und die einheimische Bevölkerung zugunsten einer reinen Vermarktung zu verdrängen.
Das Gleiche gilt für unseren Marktplatz: Er darf nicht einseitig dem Tourismus geopfert werden, sondern muss wieder lebendig werden!
Die Bürger und Anwohner wünschen sich sehnlichst einen echten Wochenmarkt und Geschäfte für den täglichen Bedarf zurück. Selbst Touristen wundern sich regelmäßig darüber und bemängeln, dass man für alltägliche Besorgungen ins weit entfernte Gewerbegebiet Ost ausweichen muss. Hierfür brauchen wir dringend eine verbindliche Satzung, die den Charakter und die Nahversorgung schützt.
Auch beim Thema Gewerbe und Zukunft dürfen wir keine Zeit verlieren: Wir müssen schon jetzt festlegen, was mit dem alten Feuerwehrgelände nach dem Umzug in die neue Wache passiert. Wertschöpfende Unternehmen vor Ort brauchen Planungssicherheit für die Gegenwart – und nicht erst in 5 bis 10 Jahren.
Die Agenda beweist, dass die Probleme längst schwarz auf weiß erkannt sind. Jetzt braucht es keine ferne Zukunftsmusik mehr, sondern Taten!
Helfen Sie mit, dass aus Worten endlich Politik vor Ort wird. Teilen und unterstützen Sie diese Petition
20.07.2026, 12:41
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
vielen herzlichen Dank, dass Sie diese Petition unterschrieben haben! Damit zeigen Sie ein starkes Signal für eine bürgernahe Stadtpolitik in Rüdesheim, Assmannshausen, Aulhausen und Presberg.
Unsere Forderungen – von fairen Park- und Anliegerregelungen über eine bessere Besucherlenkung bei Hotelschiffen bis hin zu kostenneutralen Verbesserungen – machen deutlich: Es geht nicht um teure Großprojekte, sondern um den nötigen politischen Willen, die Lebensqualität vor Ort zu sichern.
Damit unser Anliegen noch mehr Gewicht bekommt und in der Politik Gehör findet, brauchen wir noch mehr Reichweite.
**Helfen Sie mit:**
Leiten Sie den Link zur Petition an Freunde, Familie, Nachbarn und Bekannte weiter oder teilen Sie ihn in Ihren sozialen Netzwerken. Jede weitere Stimme zählt!
Hier geht es direkt zur Petition:
openpetition.org/cghwr
Vielen Dank für Ihren starken Rückhalt!
Mit herzlichen Grüßen
Bürgerinitiative Rüdesheim
20.07.2026, 04:52
Lebensqualität statt Planungschaos – Für ein bürgernahes Rüdesheim!
Wir, eine unabhängige und ehrenamtliche Bürgerinitiative aus Rüdesheim am Rhein, fordern ein dringendes Umdenken in der lokalen Verkehrs-, Tourismus- und Stadtpolitik. Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, haben wir bereits einen offenen Brief an den Bürgermeister und die Stadtpolitik gerichtet. Unsere Heimatstadt steht vor großen baulichen Veränderungen. Diese dürfen jedoch nicht länger über die Köpfe der Einwohner hinweg entschieden werden. Wir fordern eine gesunde Balance zwischen einem verträglichen Tourismus und echter Lebensqualität für uns Bürger.
Die Kernprobleme, die wir anpacken:
-Verkehrschaos & mangelnde Sicherheit: Der Parksuchverkehr wälzt sich ungebremst durch die engen Altstadtgassen. An wichtigen Ortseingängen wie dem Engerweg (zum Niederwalddenkmal) und der Grabenstraße wird gerast – wir fordern hier dringend konsequente Tempo-30-Zonen und elektronische Geschwindigkeitsdisplays.
-Praxisferne Infrastruktur & akute Gefahren: Das aktuelle Chaos an der Autofähre zwingt Fußgänger und Familien mit Kinderwagen über eine gefährliche Treppe, weil die Stadt es versäumt hat, im Vorfeld eine Rampe von der DB einzufordern. Gleichzeitig führt das gesperrte Fußweg-Stück zwischen Assmannshausen und Aulhausen dazu, dass Wanderer auf die viel befahrene Landstraße ausweichen müssen – hier muss sofort instand gesetzt oder die Leitplanke für einen sicheren Gehweg versetzt werden!
-Wohnwert- und Identitätsverlust: Einseitige Übernutzung und extreme Lärmbelastung durch maßlos überdrehte Live-Musik (wie am Weinstrand oder Marktplatz) schränken die Lebensqualität ein. Während das pauschale 3,5-Tonnen-Verbot für uns Anwohner im Alltag große Hürden schafft – etwa wenn man mit einem kleinen Anhänger ans eigene Haus fahren muss –, sind gewerbliche Rundfahrten von diesen Einschränkungen ausgenommen. Hier fehlt es an einer fairen, ausgewogenen Balance zwischen den Interessen der Bürger und der touristischen Nutzung.
Unsere konkreten, wirtschaftlichen Lösungsvorschläge:
1. Verkehrslenkung aktivieren: Sofortige Einführung von „Anlieger frei“-Zonen in der Altstadt, um den Verkehr effektiv zu beruhigen, sowie die unverzügliche Umsetzung des seit vier Jahren verschleppten elektronischen Parkleitsystems.
2. Sinnvolle Kosteneinsparung durch Kombi-Parkplätze: Abbau der wartungsintensiven Parkautomaten in der Altstadt. Stattdessen Nutzung mit Parkscheibe (09:00–18:00 Uhr) für kurze Erledigungen der Kunden, während die Flächen für Anwohner jederzeit eine Selbstverständlichkeit bleiben müssen.
3. Nachhaltige Zweitverwertung: Die abgebauten Automaten werden auf neu zu schaffenden Wohnmobilstellplätzen (z. B. in Assmannshausen, Aulhausen oder Presberg) weitergenutzt, um dort echtes Geld in die Stadtkasse zu spülen.
4. Tourismus-Akteure in die Pflicht nehmen: Kritische Prüfung der Finanzierung des WTF (Wirtschafts- und Tourismusförderung) und der Fremdenverkehrsgesellschaft. Wer Rüdesheim gänzlich vermarktet, muss sich auch über Mitgliedsbeiträge selbst finanzieren und die Verantwortung sowie die Kosten für die Besucherlenkung und den Unfallschutz (z. B. fehlende Geländer am Weinstrand) übernehmen!
Deine Stimme zählt! Je mehr wir sind, desto deutlicher müssen Fraktionen und Stadtverwaltung einsehen: Wir sind keine Nörgler, sondern Steuerzahler und Bürger, die hier zu Hause sind.
Unterschreibe jetzt für ein lebenswertes, sicheres und faires Rüdesheim!
20.07.2026, 02:23
Oft werden wir gefragt, was unsere Vorschläge eigentlich kosten. Die klare Antwort lautet: Das meiste davon kostet die Stadt nicht einen Cent. Es bedarf hierfür lediglich des politischen Willens zum Umdenken. Wir fordern von der Stadtpolitik daher folgende konkrete, unbürokratische Veränderungen:
Unsere Forderungen
- Verkehr beruhigen zum Nulltarif: Einführung von „Anlieger frei“-Zonen, um den touristischen Parksuchverkehr effektiv aus unseren Wohngebieten herauszuhalten. Das kostet nichts, verlangt aber ein Umsteuern in der Kommunalpolitik.
-Parken bürgerfreundlich & kostensparend gestalten: Wir schlagen den konsequenten Abbau der teuren, wartungsintensiven Parkautomaten vor, was der Stadt sofort laufende Unterhaltskosten erspart.
Praktikable Nutzung: Während der Geschäftszeiten (09:00 bis 18:00 Uhr) könnten diese Parkplätze unkompliziert mit der Parkscheibe genutzt werden, um Kunden schnelle Erledigungen zu ermöglichen. Für uns Anwohner bleiben diese Parkflächen dabei selbstverständlich jederzeit uneingeschränkt und ohne zeitliche Begrenzung nutzbar.
-Einnahmen statt Kosten durch faire Gäste-Angebote: Für Übernachtungsgäste sollten auf den großen Parkplätzen Wochenend- oder Wochentickets zu bezahlbaren Preisen angeboten werden. Auch das kostet die Stadt nichts, entlastet die Anwohnerbereiche und spült stattdessen zusätzliches Geld in die Stadtkasse.
-Vorteile für alle: Dieser Ansatz vermeidet unnötigen Papiermüll, stärkt das lokale Gewerbe durch bessere Erreichbarkeit und entlastet das Ordnungsamt durch stichprobenartige Kontrollen.
-Wohnmobilstellplätze ohne Neubau-Kosten: In allen Stadtteilen – wie Assmannshausen, Aulhausen und Presberg – brauchen wir einfache Wohnmobilstellplätze, die zum Teil ohnehin schon vorhanden sind. Sie müssen lediglich extra gekennzeichnet und mit minimalen Veränderungen angepasst werden.
-Kreative Stadtteil-Angebote zum Mitmachen: Für Assmannshausen und Aulhausen lässt sich unter aktiver Einbindung von Bürgern und Vereinen ein toller Wander- und Erlebnisweg schaffen, der das Ebental wunderbar mit integriert. Das erfordert kein großes Budget, sondern gute Ideen und Gemeinschaftssinn als echte Alternative zur Seilbahn.
-Sinnvolle Mittelverwendung durch die WTF: Die WTF soll prüfen, ob sie sich selbst finanzieren kann, damit freiwerdende Mittel gezielt in ein effektives Verkehrs- und Parkleitsystem fließen. Wenn Besucher direkt wissen, wo sie hinmüssen, wird es für alle leichter – ganz ohne teure Sonderbudgets.
-Flussschifffahrt, Wertschöpfung & Anwohner-Schutz: Einnahmen aus Anlegergebühren bringen dem lokalen Gewerbe in der Altstadt direkt wenig, da die meisten Passagiere an den Geschäften vorbeilaufen und Verträge langfristig ausgelegt sind. Wir können gegen diesen Ist-Zustand kurzfristig wenig ändern – aber es kann nicht sein, dass hier der rote Teppich ausgelegt wird, während Anwohner vertrieben werden und nicht einmal mehr zu ihrem eigenen Eigentum gelangen.
-Bessere Lenkung statt Verdrängung: Wir stehen für eine deutliche Verbesserung: Mehr Parkplätze und ein starkes Parkleitsystem für die Autos auf der einen Seite, und ein viel besseres Konzept und Verständnis für die Steuerung, wenn die Stadt von Hotelschiffen geflutet wird.
-Lärm und Ordnung durchsetzen: Konsequente Überwachung von Ruhezeiten und Vorgehen gegen verhaltensbezogenen Lärm (z. B. durch die Gefahrenabwehrverordnung) auf Basis bestehender Gesetze.
-Charakter schützen: Die Stadt muss ihre bestehenden Steuerungsinstrumente (z. B. Bebauungspläne und Erhaltungssatzungen nach § 6 BauNVO) konsequent nutzen, um die einseitige Übernutzung zu begrenzen.
Wir bitten um Ihre Stimme – für ein Rüdesheim, in dem Anwohner sich wieder zu Hause fühlen
19.07.2026, 04:03
„Ein wichtiger Hinweis zu unserer Initiative: Wir sind ein völlig unabhängiger Zusammenschluss von Bürgern, gehören keiner politischen Vereinigung an und finanzieren uns ausschließlich aus eigener Tasche. Wir arbeiten rein ehrenamtlich und verstehen uns als Sprachrohr für alle, denen Rüdesheim am Herzen liegt. Deshalb zählt jede Stimme: Je mehr wir sind, desto lauter können wir agieren und der Stadtpolitik verdeutlichen, dass wir jetzt einen Kurswechsel brauchen. Wir kämpfen nicht gegen Gäste, sondern für eine gesunde Balance – weg von rein touristischen Kennzahlen und hin zu einer echten, spürbaren Lebensqualität für uns alle, die wir hier leben.“
18.07.2026, 10:45
Bei aller berechtigten Kritik muss differenziert werden: Die Stadtverwaltung und der Bürgermeister setzen im Kern die Vorgaben um, die von der Politik beschlossen werden. In den Behörden arbeiten viele engagierte Mitarbeiter, die sich große Mühe geben.
Es ist die Aufgabe der Kommunalpolitik, als „Augen und Ohren“ der Bürger zu agieren und Entwicklungen vorausschauend zu steuern. Wenn sich der Fokus jedoch nur noch auf statistische Besucherzahlen verengt, wird übersehen, dass planerisches Nichtstun der regionalen Entwicklung massiv schadet.
Die aktuellen Großbaustellen führen uns das Versagen dieser Kontrollfunktion deutlich vor Augen:
-Mangelnde Weitsicht bei der Bahnsanierung: Die temporären Schließungen der Bahnübergänge und die damit verbundenen Barrieren – wie die unüberwindbare Treppe dort hinten an der Autofähre – waren lange im Vorfeld bekannt. Hier hätte die Politik frühzeitig und proaktiv einschreiten müssen, um bürger- und gastfreundliche Alternativen einzufordern.
-Verschleppung des Parkleitsystems: Seit mittlerweile vier Jahren wird über ein elektronisches Parkleitsystem diskutiert. Dass dieses weder im Zuge der Kreiselsanierung noch an der Geisenheimer Straße umgesetzt wurde, ist unverständlich. Während die Kommune den W.T.F. mit erheblichen Mitteln bezuschusst, werden essenzielle Infrastrukturprojekte verschoben. Gerade in der jetzigen akuten Baustellenphase bräuchten Autofahrer eine klare digitale Zielführung.
-Versäumnisse bei Entlastungsflächen: Es fehlt an pragmatischen Lösungen, wie der temporären Nutzung freier Gelände als zusätzliche Parkflächen und einer direkten Zuweisung für die Besucher. Der dadurch entstehende aggressive Park- und Suchverkehr stellt eine massive Belastung für die gesamte Stadt dar – ein Zustand, der uns ohne Gegensteuerung die nächsten drei Jahre erhalten bleibt.
-Falscher Fokus beim Tourismus: Aktuell sorgt man sich politisch vor allem um die ausbleibenden Hotelschiffe aufgrund des niedrigen Rheinwasserstands. Dabei wird die wirtschaftliche Realität ignoriert: Die tragende Säule unseres Tourismus, die das meiste Geld in der Stadt lässt, sind die Tagestouristen und Übernachtungsgäste.
-Missachtung der Bevölkerung: Durch das defensive Aussitzen dieser Probleme verprellt man nicht nur die existenziell wichtigen Besucher, sondern stößt vor allem die eigenen Bürgerinnen und Bürger direkt vor den Kopf, deren Alltagssicherheit, Nerven und Lebensqualität hierbei völlig hintenüberkippen.
Eine zukunftsfähige Infrastrukturpolitik sieht anders aus. Wir fordern eine Politik, die die Augen vor den realen Problemen der Menschen und dem drohenden Verkehrskollaps vor Ort nicht länger verschließt