• Petition in Zeichnung - Gute Signale aus Berlin

    at 21 Sep 2020 10:03

    Guten Morgen liebe Unterstützer*innen,

    eben habe ich mit dem Bundestagsbüro der Wiebke Esdar telefoniert. Sie ist Mitglied im Finanzausschuss. Am 23.09.20 soll das Bundeskabinett über den Referentenentwurf beraten. Mir hat das Bundestagsbüro heute zurückgemeldet, dass mein Anliegen aus der Petition in dieses Gremium mitgenommen und dort diskutiert wird.
    Das alleine betrachte ich bereits als kleinen Erfolg und Motivationsschub.
    Ich sammle also weiter fleißig Unterschriften.
    Bitte unterstützen Sie mich dabei gerne weiter und helfen das Anliegen bekannter zu machen. Unterschriftenlisten zur analogen Zeichnung können hier heruntergeladen werden. Sie können per Foto wieder hochgeladen werden. Die Stimmen werden mitgezählt. Die Daten werden nicht veröffentlicht.
    Vielleicht gibt es ja auch Menschen in und um Bielefeld herum, die mich bei einer Aktion der analogen Unterschriftensammlung auf öffentlichen Plätzen, Märkten o.ä. unterstützen würden?
    Für Fragen, Ideen u.ä. stehe ich Ihnen auch gerne unter gundula.loehr@web.de zur Verfügung. Auch die Zusendung von Unterschriftenlisten ist auf diesem Wege möglich.

    Es grüßt Sie herzlich

    Gundula Löhr

  • Auch die Lehre interessiert die Umsetzung des BTHG's in der Praxis

    at 11 Sep 2020 07:55

    View document

    Hallo, liebe Mitzeichnerinnen und Mitzeichner,

    gestern hatte ich, aufgrund meiner Petition, ein Gespräch mit einer Lehrerin, die die Therorie des BTHG im Unterricht den Schülerinnen und Schülern vermittelt.
    Das war ein offenes und interessantes Gespräch. Hier konnte ich meine Erfahrungen zur Umsetzung des BTHG aus der Praxis einer Betreuerin berichten. Ich konnte eindrücklich, glaube ich, berichten, was von dem BTHG bei Mensschen mit schwersten Behinderungen oder mindestens erheblichen Einschränkungen ankommt: Nichts.
    Für die professionellen Helfer aber, und das auf allen Ebenen (Pflege, Verwaltung, Sozialbehörden, Gerichte usw.), einen Berg an Arbeit bedeutet. Es bedeutet Chaos bei der Umsetzung, immer noch, nach 9 Monaten, durch fehlende Abläufe, Kommunikationswege u.v.m. Die Selbstbestimmung bleibt auf der Strecke, Zeit für wichtigere Dinge in der täglichen Arbeit auch. Der Frust auf allen Seiten ist groß.

    Was bei uns Betreuern dauerhaft bleibt ist die Mehrarbeit. Wie dieses aussieht und warum diese nicht unbedingt wesentlich verringert werden kann, trotz Optimierung von Abläufen, Eintreten von Routinen, konnte ich ebenfalls weitergeben.

    Zum Auslegen oder weiterleiten, habe ich nochmal eine kleine Grafik entworfen, die kopiert und ausgedruckt oder per Mail verschickt werden kann. Hier ist in knappen Sätzen zusammengefasst, was die Petition erreichen möchte.
    Nutzen Sie diese gerne.

    Viele Grüße

    Gundula Löhr

  • Änderungen an der Petition

    at 10 Sep 2020 09:50

    Augrund der Nachfrage, warum nur die männliche Bevölkerung angesprochen wird, habe ich den Titel geändert.
    Alle Menschen, egal welchen Geschlechts, mögen sich bitte angesprochen fühlen.
    Leider ist die Anzahl der zur Verfügung stehenden Zeichen begrenzt, so dass ich die Form des Textes nicht durchgängig anders abfassen konnte. Außerdem ist meines Erachtens die Lebsbarkeit des langen Textes bei der gewählten Form einfacher.


    Neuer Petitionstext: ***Liebe Politiker! PolitikerInnen! Liebe Mitbürger!***
    MitbürgerInnen!***
    Jeder von uns wird alt oder krank und könnte ihn brauchen, den rechtlichen Betreuer!
    Der rechtliche Betreuer ist Schnittstelle bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG). Ziel des Gesetzes ist die Stärkung der Selbstbestimmung der betroffenen Menschen, unabhängig von der Wohnform.
    Die Zahl der Menschen, die auf einen rechtlichen Betreuer angewiesen sind, steigt seit Jahren. Das ist u.a. zurückzuführen auf das steigende Durchschnittsalter der in Deutschland lebenden Menschen, die Auflösung traditioneller Familienstrukturen, immer schwieriger zu beantragender Unterstützungsleistungen und die Zunahme der Menschen mit (komplexen) Behinderungen.
    1995 wurden ca. 625.000 Menschen rechtlich betreut, heute sind es 1,3 Millionen.
    Wir Betreuer möchten für die Betreuten da sein. Seien Sie für uns Betreuer da und kämpfen sie mit für gerechte Bezahlung. Es kann jeden von uns treffen. Schon morgen können wir alle durch Alter oder Krankheit auf die Unterstützung eines Betreuers angewiesen sein!
    ***Stell Dir vor, Du brauchst Hilfe und keiner macht's!***
    **Ich fordere:** Neuausrichtung der Bezahlung der rechtlichen Betreuer im Zusammenhang mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG).
    **Ich fordere:** Die Unterscheidung bei der Bezahlung des rechtlichen Betreuers, abhängig von der Wohnform, muß weg!
    **Ich kämpfe für eine gute Bezahlung bei guter Betreuungsqualität. Dies kommt allen betroffenen Menschen, den Sozialkassen und somit auch allen Steuerzahlern zu Gute. Daher sollte dies auch Ziel der Politik sein!**
    **Mein Ziel:**
    **Ein weiteres Sterben von Betreuungsvereinen und das Aufgeben von Berufsbetreuern muß vermieden werden! Eine gute Qualität der Betreuungsarbeit muß gewährleistet bleiben!**
    ***Darum: Zeichnen Sie jetzt!!!***

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 255 (255 in Deutschland)

  • Fortschritte

    at 09 Sep 2020 19:25

    Hallo, liebe Leserinnen und Leser!

    Ich erhielt am Dienstag einen Anruf aus dem Büro des Bundestages der Abgeordneten Frau Wiebke Esdar (SPD), Mitglied im Finanzausschuss. Ich konnte so persönlich meine Intention der Petition darlegen und meine Sicht zu der derzeitigen Lage der Betreuer, in Bezug auf die Mehrbelastung durch das BTHG, die anstehenden Veränderungen im Zusammenhang mit der geplanten Reform und die damit weiter auf uns zukommenden Aufgabenflut sowie die damit verbundene Finanzierung der zusätzlichen Aufgaben. Es wurde mir zugesichert, sich mit meinem Anliegen auseinanderzusetzen. Zwar wollte man mir keine großen Hoffnungen machen, das wäre ja auch zu viel verlangt, aber die Zusicherung auf eine Auseinandersetzung mit dem Thema und eine Rückmeldung, ist doch auch schon mal was.
    Mein Anliegen ist also schon bis Berlin vorgedrungen.

    Strike!

    Motiviert, geht es weiter ans Werk. Also, bitte alle fleißig für die Petition Werbung machen! Danke schön!

    Oben nochmal eine aktuelle Grafik. Wer den Kurzlink verwenden möchte, muß unbedingt das Ausrufezeichen setzen, sonst funktioniert es nicht:

    openpetition.de/!handreichung

    Viele Grüße aus Bielefeld

    Gundula Löhr

  • Kopiefreigabe

    at 08 Sep 2020 22:32

    Das Bild mit dem Kurzlink

    openpetition.de/!handreichung

    dar gerne kopiert und verbreitet werden.

    Nehme auch gerne kreative Ideen von Mitzeichnern entgegen.

  • Kurzlink zur Zeichnung

    at 08 Sep 2020 22:21

    Sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer!

    Die Petition kann nun auch mit folgendem Kurzlink gezeichnet werden:

    openpetition.de/!handreichung !

  • Änderungen an der Petition

    at 08 Sep 2020 12:03

    Nach Hinweisen eingefügt:
    Bisher notiert: Für die Höhe der Betreuervergütung spielt die Wohnform eine entscheidenden Rolle.
    Hier ein Wort zur Verstärkung der Aussage eingefügt: Für die Höhe der Betreuervergütung spielt die Wohnform eine **jedoch** entscheidenden Rolle.

    Korrektur von Rechtschreibfehlern.
    Keine Veränderung der inhaltlichen Aussagen.


    Neuer Petitionstext: ***Liebe Politiker! Liebe Mitbürger!***
    Jeder von uns wird alt oder krank und könnte ihn brauchen, den rechtlichen Betreuer!
    Der rechtliche Betreuer ist Schnittstelle bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG). Ziel des Gesetzes ist die Stärkung der Selbstbestimmung der betroffenen Menschen, unabhängig von der Wohnform.
    Die Zahl der Menschen, die auf einen rechtlichen Betreuer angewiesen sind sind, steigt seit Jahren. Das ist u.a. zurückzuführen auf das steigende Durchschnittsalter der in Deutschland lebenden Menschen, die Auflösung traditioneller Familienstrukturen, immer schwieriger zu beantragender Unterstützungsleistungen, Unterstützungsleistungen und die Zunahme der Menschen mit (komplexen) Behinderungen.
    1995 wurden ca. 625.000 Menschen rechtlich betreut, heute sind es 1,3.
    1,3 Millionen.
    Wir Betreuer möchten für die Betreuten da sein. Seien Sie für uns Betreuer da und kämpfen sie mit für gerechte Bezahlung. Es kann jeden von uns treffen. Schon morgen können wir alle durch Alter oder Krankheit auf die Unterstützung eines Betreuers angewiesen sein!
    ***Stell Dir vor, Du brauchst Hilfe und keiner macht's!***
    **Ich fordere:** Neuausrichtung der Bezahlung der rechtlichen Betreuer im Zusammenhang mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG).
    **Ich fordere:** Die Unterscheidung bei der Bezahlung des rechtlichen Betreuers, abhängig von der Wohnform Wohnform, muß weg!
    **Ich kämpfe für eine gute Bezahlung bei guter Betreuungsqualität. Dies kommt allen betroffenen Menschen, den Sozialkassen und somit auch allen Steuerzahlern zu Gute. Daher sollte dies auch Ziel der Politik sein!**
    **Mein Ziel:**
    **Ein weiteres Sterben von Betreuungsvereinen und das Aufgeben von Berufsbetreuern muß vermieden werden! Eine gute Qualität der Betreuungsarbeit muß gewährleistet bleiben!**
    ***Darum: Zeichnen Sie jetzt!!!***


    Neue Begründung: Die Herausforderungen mit denen sich die Berufsgruppe der rechtlichen Betreuer seit Jahrzehnten konfrontiert sieht, nehmen stetig zu. Die Krankheitsbilder der Menschen mit rechtlicher Betreuung werden komplexer, die Lebensmodelle und Wohnformen individueller, die Gesetzeslagen unübersichtlicher, der Bürokratieaufwand erheblicher. erheblich aufwändiger. Es gibt ihn nicht, den "klassischen“ Betreuten!
    Qualitativ gute Arbeit hat ihren Preis und das nicht erst seit der Einführung des **BTHG**. Rechtliche Betreuer sind für die betroffenen Menschen **systemrelevant**. Meist ist es überlebenswichtig, dass sie einen Betreuer an ihrer Seite zu haben.
    Der rechtliche Betreuer nimmt als gesetzlicher Vertreter Interessen und Wünsche der betroffenen Menschen wahr und wahr, organisiert dringend benötigte Unterstützung.
    Das BTHG hat das Ziel, die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen im Hinblick auf mehr Teilhabe an der Gesellschaft und vor allem mehr Selbstbestimmung zu verbessern. Es soll für die Integration der Menschen in unsere moderne Gesellschaft sorgen. Unabhängig von der Wohnform soll es Selbstbestimmung ermöglichen, wie sie für uns alle meist selbstverständlich ist.
    ***Aber, bitte ohne Mehrkosten!***
    Der Gesetzgeber legt dem rechtlichen Betreuer durch die Einführung des BTHG's erheblichen Mehraufwand auf: Stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe gibt es nicht mehr. Sie heißen jetzt **besondere Wohnform**. Das Besondere daran? Alte, eingefahrene Strukturen gibt es nicht mehr, mehr Selbstbestimmung soll her.
    **Gut so?** Ja, grundsätzlich schon.
    Rechtliche Betreuer sollen die Menschen dabei unterstützen, ihre Angelegenheiten nach Möglichkeit selbst zu besorgen. Das jedoch können die wenigsten Menschen, die in den bisherigen stationären Einrichtungen lebten, leben, oder nur äußerst begrenzt. Daran ändert der neue Name "besondere Wohnform" leider nichts.
    Für Menschen, die in einer eigenen Wohnung leben erhält der Betreuer einen höheren Vergütungssatz als für Menschen in „besonderen Wohnformen“. besonderen Wohnformen. Mit welchem Recht wird bei der Vergütung der Unterstützer nach der Wohnform unterschieden, wo durch das BTHG für die Betroffenen doch die gleiche Leistung unabhängig von der Wohnform das Ziel ist, nämlich mehr Selbstbestimmung?
    Für mehr Selbstbestimmung der Menschen in den besonderen Wohnformen gilt nun, wie für jeden anderen Menschen:
    Anträge für Sozialleistungen, Sozialleistungen müssen regelmäßig selber gestellt werden. Die Zahlungen des Einkommens erfolgen Einnahmen gehen auf ein eigenes Girokonto, dass das verwaltet werden muß. Rechnungen sind selber zu prüfen und zu bezahlen. Es müssen Verträge für erbrachte Leistungen abgeschlossen werden. Die Leistungserbringer müssen überwacht werden usw.
    Was für die meisten von uns selbstverständlich ist, gab es bisher in der Form für behinderte Menschen, die in Einrichtungen der stationären Eingliederungshilfe lebten, nicht.
    Allerdings hat der Gesetzgeber nicht berücksichtigt, dass mehr Selbstbestimmung mit mehr Selbständigkeit verbunden ist. Da, wo die Menschen dies nicht eigenständig umsetzen können, muß der rechtliche Betreuer mitwirken und oder dies stellvertretend umsetzen. Gesteigerte Mitwirkungspflichten Mitwirkungspflichten, die vom Betreuer im Rahmen des BTHG abverlangt werden, bedeuten einen höheren Unterstützungsbedarf, Unterstützungsbedarf und mehr Fachwissen als bisher, verbunden mit erheblicher Mehrarbeit. Das tragen wir Betreuer alles mit und unterstützen die Zielrichtung des Gesetzes.
    **Die Wohnform spielt im BTHG für die Beachtung des Rechts auf Selbstbestimmung keine Rolle mehr. Für die Höhe der Betreuervergütung spielt die Wohnform eine jedoch entscheidende Rolle.**
    Der Gesetzgeber unterscheidet bei der Höhe der Vergütung weiterhin danach, wo der Mensch lebt, z.B. in einer eigenen Wohnung (höhere Vergütung) oder in einer besonderen Wohnform (niedrigere Vergütung). Das Vergütungssystem entspricht damit nicht mehr dem in der Realität abgebildeten Aufwand im Rahmen von Betreuungsführungen. In den alten Strukturen ging der Gesetzgeber davon aus, dass Menschen in stationären Einrichtungen weniger Arbeit und Zeitaufwand verursachen und darum auch nur eine niedrigere Vergütung erforderlich ist. Durch die 3. Reformstufe des BTHG’s sind diese alten Strukturen entfallen. Der Arbeitsaufwand für die Betreuungen in besonderen Wohnformen ist denen der Betreuungen in eigenen Wohnungen mindestens gleichzustellen, liegt sogar in einigen Fällen darüber.
    **Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf haben ein Anrecht auf gute Beratung und Unterstützung, dies zu gewährleisten ist Pflicht der gesetzgebenden Organe.**
    **Dies hat aber seinen Preis, liebe Politiker.** Auch die Vergütung der Betreuer ist an die Gesetzgebungsstruktur anderer Rechtsbereiche und die sich daraus ergebende neue Lebensrealität der Menschen anzupassen. Sofern das BTHG nicht mehr nach einer Wohnform entscheidet unterscheidet und der Betreuer auch für Menschen in einer besonderen Wohnform die gleichen Leistungen erbringen soll wie für Menschen in einer eigenen Wohnung, so ist auch die Vergütung anzupassen.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 155 (155 in Deutschland)

  • Änderungen an der Petition

    at 04 Sep 2020 21:38

    Ein Koma wurde eingefügt zur Korrektur der Überschrift.


    Neuer Titel: Schluß mit: Mehr Selbstbestimmung für behinderte Menschen, bitte, ja! - Mehrkosten, danke danke, nein!?

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 22 (22 in Deutschland)

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