Region: Wald

Schutz von Natur & Artenvielfalt statt ökologisch widersinnigem Windpark in Wald

Petition richtet sich an
Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, Landratsamt Sigmaringen (Untere Immissionsschutzbehörde), Gemeinderat der Gemeinde Wald

1.441 Unterschriften

96 %
1.500 für Sammelziel

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96 %
1.500 für Sammelziel
  1. Gestartet 25.06.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

26.06.2026, 15:59

Kleinere Anpassungen des Textes und des Titels. Link zu Südkurier entfernt.


Neuer Titel: Schutz von Natur, WaldNatur & TierenArtenschutz statt ökologisch widersinnigem Windpark in Wald

Neuer Petitionstext:

Wir fordern den sofortigen und endgültigen Stopp des geplanten Projekts „Windpark Wald 1 + 2“ (Projektierer: Alterric / WKBO). Das Vorhaben ist ökologisch verheerend und ökonomisch widersinnig.

Wir fordern den Projektausstieg aus folgenden Gründen:

  • Keine Rodung von gesundem Wald: Der geplante Kahlschlag von rund 11 Fußballfeldern intaktem Binnenwald zur Errichtung von Industrieanlagen muss verhindert werden.
  • Schutz des offiziellen Schonwaldes: Unmittelbar neben dem geplanten Windpark grenzt ein offiziell von der Forstdirektion Tübingen anerkannter, geschützter Schonwald. In diesem sensiblen Schutzraum befinden sich nicht nur drei Biotope, er beheimatet auch zahlreichen Tier- und Pflanzenarten. Dies darf nicht durch den Bau und Betrieb von 250 Meter hohen Windkraftanlagen gefährdet werden.
  • Lebensraumgarantie für bedrohte Arten: Der Wald darf nicht als Lebensstätte streng geschützter Arten geopfert werden. Wir fordern den strikten Schutz der heimischen Vorkommen von Rotmilan, Schwarzstorch, Weißstorch, Mäusebussard und zahlreichen geschützten Fledermausarten.
  • Stopp von Subventionsgräbern ohne Wind: Wir fordern das Landratsamt auf, die Genehmigung für ein Projekt zu versagen, das laut offiziellen Windmessungen (Windatlas Baden-Württemberg) in einem Schwachwindgebiet liegt und sich wirtschaftlich und ökologisch niemals amortisieren kann. Ökonomisch falsche Subventionsanreize dürfen nicht dazu führen, dass gesunder Wald und ganze Dorfer für reine Renditeobjekte Einzelner (nämlich der beteiligten Großkonzerne und des Fürsten) geopfert werden.
  • Intransparenz des Projektierers: Der Projektierer Alterric (der zur Hälfte dem ENERCON Konzern und der EWE AG gehört), wollte auf der Informationsveranstaltung am 22.6.2026 keine Fragen beantworten (siehe(wir dazuwaren denselbst Bericht im Südkurier vom 24.06.2026).anwesend). Die Gutachten zum Artenschutz, zu den Schatten- und Schallimmissionen und insbesondere das Windgutachten, das dem offiziellen Windatlas widerspricht, möchten die Projektierer nicht herausgeben. Das spricht für ein unseriöses und rein renditegetriebenes Vorgehen. Wenn alles "wasserdicht" wäre, hätten die Projektierer kein Problem mit der Veröffentlichung.


Neue Begründung:

Diese Petition ist die Notbremse gegen ein absurdes Großprojekt, das den Klimaschutz ad absurdum führt: Hier soll gesunder, lebendiger Wald gerodet werden, um Industrieanlagen in ein Gebiet zu bauen, in dem schlicht kaum Wind weht. Das ist nicht nur ökologisch verheerend, sondern macht aus wirtschaftlich keinen Sinn. Es soll aus reiner Profitgier gebaut werden, kostet es was es wolle.

Darum ist Ihr Mitzeichnen jetzt wichtig:

  • Der Hauptgrund: Ökonomischer und ökologischer Subventionsirrsinn. Laut den offiziellen Windmessungen des Landeswindatlasses gibt es auf den geplanten Flächen zu wenig Wind für einen wirtschaftlichen und ökologisch sinnvollen Betrieb. Das Projekt trägt somit nicht zur Energiewende bei. Dass es dennoch durchgedrückt werden soll, liegt einzig an ökonomisch fehllenkenden Subventionen, die es dem Investor und dem Fürst von HohenzollernFürsten ermöglichen, auf Kosten der Allgemeinheit Kasse zu machen, während das Risiko auf unsere Region abgewälzt wird. Gewerbesteuer-Mehreinnahmen wird es nichtkeine geben, da Großkonzerne die Windparks gezielt arm rechnen. Wir sagen Nein zu Industrieanlagen, die nur auf dem Papier und durch Subventionen existieren!
  • Zerstörung von gesundem Wald direkt am Schonwald. Für Fundamente, Wege und Kranstellflächen sollen ca. 11 Fußballfelder Wald einbetoniert werden. Direkt neben dem Park liegt ein offiziell ausgewiesener Schonwald, der seltene Waldgesellschaften und Biotope für die Zukunft bewahren soll. Es ist ein unerträglicher Widerspruch, direkt an der Grenze dieses Schutzraumes einen tonnenschweren Industriepark in den Waldboden zu rammen.
  • Todeszone für geschützte Arten. Der Wald ist ein hochkomplexes Refugium, in dem geschützte Vögel wie Rotmilan, Mäusebussard sowie seltene Schwarz- und Weißstörche jagen und brüten. In den alten Baumbeständen leben zudem unverzichtbarediverse Fledermauspopulationen. Der Bau dieser 250 Meter hohen Rotoren direkt in ihren Flug- und Jagdkorridoren macht das gesamte Waldgebiet zu einer tödlichen Falle für unsere heimischedie Tierwelt.
  • Gemeinsam stark gegen die Verschleierung. Das Projekt wird mit aller Macht und maximaler Intransparenz vorangetrieben. Ein privates Gutachten des profitierenden Grundbesitzers (Fürst von Hohenzollern), das die Windarmut plötzlich wegrechnet, wird vor den Bürgern geheim gehalten. Warum wohl? Nach unseren Information wurden die Windmessungen für das Gutachten in einer Windschneise Richtung Meßkirch (etwa vier Kilometer vom geplanten Wundpark entfernt!) vorgenommen. Dies widerspricht der Technischen Richtlinie Teil 6 (TR 6), die fordert, dass die herangezogenen Daten repräsentativ für den exakten Anlagenstandort sein müssen. Auch Schall- und Schattengutachten bleiben geheim, obwohl sich die Annahmen der Betreiber nach Inbetriebnahme oft als falsch erweisen. In Beiereck (bekannt u.a. aus Tagesschau und SWR) denken etwa 50% der Bürger wegen des Lärms über einen Wegzug nach.

Was wir tun können: Unser Widerstand ist der entscheidende Risikofaktor

Da die Gesetze massiv verschärft wurden, kann man Windparks rein juristisch kaum noch verhindern. Die einzige harte rechtliche Angriffsfläche, die vor Gericht wirklich Bestand hat, ist das gezielte Anfechten der fehlerhaften Gutachten.

Doch unser organisierter Bürgerprotest über diese Petition hat noch eine ganz andere, im Hintergrund extrem mächtige Wirkung:

  • Verzögerung vernichtet die Rendite. InBei dersolchen ProjektentwicklungProjekten gilt: Zeit ist Geld. Jeder Monat Verzögerung durch unseren Protest kostet den Betreiber Geld. Verpassen sie das Rodungsfenster im Winter, verliert der Investor ein ganzes Jahr und die Kalkulation wackelt.
  • Die finanzierenden Banken schauen genau hin: Ein solches Millionenprojekt hängt immens an der Finanzierung durch Banken. Bevor eine Bank Kredite freigibt, prüft deren Risikoabteilung das Projekt auf Herz und Nieren. Wenn eine Bank sieht, dass ein Windpark in einem windarmen Gebiet geplant ist, auf heftigen und lückenlosen Widerstand der Bevölkerung stößt und mit rechtlich wackeligen Gutachten arbeitet, steigen die Finanzierungsrisiken drastisch.

Unser Ziel: Das Projekt „unfinanzierbar“ machen! Wenn das Risiko für die Banken zu groß wird, ziehen die Geldgeber den Stecker. Ohne Millionen-Kredite der Banken bricht das Projekt des Investors wie ein Kartenhaus zusammen. Ein weiterer Hoffnungsschimmer: Wie ein SWR-Bericht am Beispiel Windpark Rammert zeigt, gehen Projekte in Schwachwindgebieten bei den EEG-Ausschreibungen oft leer aus und rentieren sich dann aufgrund steigender Baukosten und langwieriger Verzögerungenhäufig nicht mehr. Genau dieses wirtschaftliche Risiko droht auch hier: Wenn wir das Verfahren durch unseren Widerstand lang genug verzögern, wird das Projekt für Betreiber und Banken finanziell unkalkulierbar.

Mit Ihrer Unterschrift demonstrieren Sie nicht nur Ihren Unmut, sondern Sie sorgen für die nötige Öffentlichkeit, die dieses Projekt für Investoren und Banken zu einem unkalkulierbaren, unrentablen Risiko macht. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass sich dieses Subventionsgrab für den Betreiber wirtschaftlich nicht mehr lohnt!


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 273


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