KINDER an die Macht - und auf die Straße Wir gehen weiter Mittwochs auf die Straße und versuchen diesen Irrsinn noch zu stoppen immer 17 Uhr ab Ecke Tucholsky-/Torstrasse
Am Mittwoch, 16. September (also heute) gehen wir wieder auf die Straße. Ein letztes Mal vor der Wahl. Dass sich hier noch vor der Wahl was dreht, kann leider ausgeschlossen werden. Anträge mehrerer Parteien während der letzten Sitzung des Abgeordnetenhauses wurden vertagt (auf die neuen Ausschüsse eines neuen Abgeordnetenhauses). Aber wir geben die Hoffnung (natürlich) nicht auf. Denn die Planung der Senatsverwaltung ist absurd, einseitig und entgegen allen Beteuerungen bringt sie keine „Verbesserung der klimatischen Situation“ und bei genauer Betrachtung sogar weniger Verkehrssicherheit als heute. Für die Schwächsten im Verkehr. Ältere, Mobilitätsbeeinträchtigte und - vor allem - Kinder. Kinder stehen am Mittwoch auf der Torstraße im Mittelpunkt.
Wir haben auf der letzten Demo und in den letzten Tagen ganz viele Eltern und Menschen mit Kindern im Haushalt angesprochen, aber auch Kitas und Schulen und dafür geworben, dass Eltern und Kinder aus der Nachbarschaft deutlich machen, worum es geht. Die Bäume retten, die Hecke retten, aufmerksam machen auf das Zusammenleben von Mensch und Stadtnatur hier mitten in der Stadt. Wir haben nämlich nicht nur eine Klimakrise, sondern auch eine Biodiversitätskrise, die unseren Kindern die Zukunft raubt. Wir wollen aber keine düstere, dystopische Zukunft heraufbeschwören, sondern im Gegenteil. Wie wäre es, wenn wir als vielfältige Nachbarschaft erfolgreich wären? Wir freuen uns sehr auf euch alle und sind gespannt wie ein Flitzebogen auf kreative Verkleidungen und Tiermasken. Aber auch wenn ihr einfach so kommt, sind wir glücklich. Das wird bestimmt toll. Wir treffen uns wie immer an der Ecke Tucholskystraße / Torstraße. Und es wird dort Möglichkeiten zum Kinderschminken und zum Maskenbasteln geben.
Wir gehen weiter Mittwochs auf die Strasse und versuchen diesen Irrsinn noch zu stoppen immer 17 Uhr ab Ecke Tucholsky-/Torstrasse
Die Wahl des Abgeordnetenhauses und der Bezirksverordnetenversammlung rückt näher. Nur noch zwei Mal mittwochs demonstrieren, dann geht es ins Wahllokal. Können wir tatsächlich vorher noch etwas bewirken? Das wissen wir nicht. Aber wir sollten es wenigstens versuchen. Dass die Torstraße in aller Munde ist, haben wir zumindest schon geschafft. Und dass alle absurden Anti-Klimaanpassungsprojekte der aktuellen Regierung so eine Aufmerksamkeit bekommen, ist auch gut. Wir wollen auch nach der Wahl, bei den Koalitionsverhandlungen und wenn eine neue Regierung im Amt ist, den Druck für eine bessere Torstraße für alle aufrechterhalten. Doch eins nach dem Anderen: Wie am letzten Mittwoch mit dem Chor der Statistik und der fabelhaften Bernadette la Hengst wird auch die Demo Morgen besonders sein. Diesmal wird nicht nur gefahren, gelaufen oder gestanden, sondern getanzt. Es gibt es Swing-Musik mit Lindy-Hop-Tanzanleitung. Ihr dürft, könnt und sollt mittanzen, dürft aber auch gern nur zuschauen, wie die anderen tanzen. Wir freuen uns auf ganz viele Tänzer:innen und sehr viel Spaß für alle. Wir sind allerdings nicht unbeeindruckt von der Wahl in Sachsen-Anhalt und zeigen damit auch, dass Berlin bunt bleibt! Die Gewerbetreibenden und Kulturschaffenden sind wieder mit dabei und wir freuen uns auf euch alle! Bis Mittwoch!
P.S.: Am darauffolgenden Mittwoch, 16.9., dem letzten vor der Wahl, wollen wir die Kinder im Kiez in den Mittelpunkt stellen. Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Elternvertreter:innen an Schulen und Kitas: Kommt mit euren Kindern, Enkel:innen und verkleidet euch gerne als Tiere oder Bäume. Kurz vor der Wahl gibt es dann noch etwas Besonderes in der Torstraße, haltet euch am besten schon mal den 18.9. frei. Aber darüber informieren wir euch noch gesondert. Ebenso darüber, ob es uns gelingt, noch vor der Wahl die Petition zu übergeben, die nun schon über 11.000 (!) Unterschriften hat. Mehr Aktuelles auf unserer Webseite: https://torstr.org Petition: https:/openpetition.de/!torstrasse
Wir gehen weiter Mittwochs auf die Straße und versuchen diesen Irrsinn noch zu stoppen Immer 17 Uhr ab Ecke Tucholsky-/Torstrasse Unsere Onlinepetition haben, Stand heute, 10.700 Menschen unterschrieben, knapp die Hälfte davon aus dem näheren Bereich um die Torstraße in Mitte und Pankow. Das ist ein großer Erfolg, reicht uns aber noch nicht. Verkehrsstaatssekretär Arne Herz hat uns im Gespräch am 20. August mitgeteilt, dass es ihm egal ist, ob 10 oder 10.000 Menschen etwas von der Senatsverwaltung wollen. Wir sehen da schon einen Unterschied. Vor allem, weil es in der Erzählung der Senatsverwaltung schon mal eine scheinbare Mehrheit gegen eine klimaangepasste Umgestaltung der Torstraße gab. So ist das mit Geschichten - sie werden unterschiedlich erzählt. Natürlich werden wir jetzt versuchen, die Petition noch vor der Wahl persönlich an Senatorin Bonde zu übergeben. Eigentlich hatten wir gedacht, dass es reicht, bis zum 1. September zu sammeln. Es kommt aber noch die Wahl am 20. September, es kommen die Koalitionsverhandlungen und es wird sich dann eine neue Regierung bilden. Wir haben uns entschlossen, die Unterschriftssammlung auf ein Jahr zu erweitern, um den Druck der vielen Unterschriften auch für die nächsten Verantwortlichen aufrecht zu erhalten. Sammlungsende ist nun der 28.11.2026. Ebenfalls ein großer Erfolg war unsere Demonstration am vergangenen Mittwoch Bei unserer bisher größten Demonstration am letzten Mittwoch haben nach unserer Zählung mehr als 600 Menschen teilgenommen und wir haben viel Unterstützung durch die Gewerbetreibenden vor ihren Restaurants und Geschäften in der Torstraße bekommen. Zum Thema Demokratie gab es viele tolle Beiträge, zum Beispiel die Erzählung einer Linde an der Torstraße, die schon viel erlebt hat und nicht versteht, warum sie nun gefällt werden soll. Aber auch von einer Earth-Botschafterin am Rosenthaler Platz, wo gar nicht geplant, sondern nur gebaut werden soll (skandalös). Viel Begeisterung gab es für den Beitrag von Luisa Neubauer, die früher in der Nachbarschaft der Torstraße gewohnt hat. Da weiterhin ein Einlenken der jetzigen Senatsverwaltung nicht in Sicht ist, müssen wir beharrlich bleiben und den Druck verstärken: Kommt bitte zu den Demos am Mittwoch. Es geht um unterschiedliche Stories zur Torstraße, um den Austausch der Nachbarschaft untereinander (wie gewünscht) und es wird (mindestens) ein Chor singen. Wir freuen uns schon! Die Demo führt am Mittwoch von der Tucholskystraße zum Rosenthaler Platz. rbb-Reportage „Stadt im Fieber“ Der rbb hatte uns auf unserer ersten und unserer dritten Demonstration begleitet. Das war an superheißen Sommertagen. Ein paar Schnipsel unserer Demonstrationen sind nun Teil einer halbstündigen Reportage, die sich um Hitze in der Stadt und was das für die Menschen bedeutet, dreht. Die Reportage läuft heute Abend um 20:15 im rbb-Fernsehen. Verfügbar schon jetzt in der DasErste-Mediathek und auf auf Youtube: https://youtu.be/K2I2_mtDtLM?is=BEIFHhmlb6mjjKjY
Es würde uns freuen, wenn ihr diese Informationen mit euren Nachbarinnen und Nachbarn, Gewerbetreibenden und Gesundheitseinrichtungen im Kiez sowie weiteren Interessierten teilt und natürlich, wenn wir uns bei den Demos sehen.
Wir haben die Dauer der Petition geändert, um weiter Druck aufbauen zu können. Im Wahlkampf zum Berliner Abgeordnetenhaus, währen der anschließenden Koalitionsverhandlungen und wenn die neue Berliner Regierung im Amt ist. Unabhängig davon versuchen wir, die Petition noch vor der Abgeordnetenhauswahl an die derzeitige Senatorin für Mobililtiät, Verkkehr, Umwelt und Klimaschutz zu übergeben.
Neues Zeichnungsende: 28.11.2026 Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 10.653 (4.739 in Berlin Mitte)
Es geht schon los mit den ersten Massnahmen! Gerade jetzt gehen wir mittwochs auf die Strasse und versuchen diesen Irrsinn noch zu stoppen immer 17 Uhr ab Ecke Tucholsky-/Torstrasse
Heute (Dienstag) früh war es so weit: Die ersten sichtbaren Maßnahmen zur Vorbereitung der „Umgestaltung der Torstraße“ haben begonnen. Nein, noch keine Baumfällungen. Aber die Wartehäuschen an den Bushaltestellen der Linien 142 und N40 werden abmontiert. Auch auf der Südseite der Torstraße, obwohl der Umbau nach dem Zeitplan der Senatsverwaltung dort frühestens im Dezember 2027 starten soll (auf der Nordseite ab Mai 2027). Die Menschen an der Torstraße, die auf den Bus angewiesen sind, werden also im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen gelassen. Warum? Um Baufreiheit zu schaffen. Für eine Maßnahme, die aus unserer Sicht in dieser Form gar nicht umgesetzt werden dürfte. Aus fachlichen, rechtlichen, finanziellen und ökologischen Gründen. Darum ist es um so wichtiger, weiter mittwochs auf die Straße zu gehen, um unseren Protest gegen diese absurde Maßnahme laut in die Stadt zu tragen. Schwerpunktthema der morgigen Demo wird „Stadt für Menschen“ sein. Ein Zitat von Jan Gehl, dänischer Architekt und Stadtplaner, der seit vielen Jahrzehnten in Kopenhagen, Dänemark und in aller Welt für eine menschengerechte Stadtplanung eintritt. Einer Stadtplanung, die nicht in erster Linie auf technischen, sondern sozialen Realitäten basiert. „The Human Scale“, der menschliche Maßstab sollte Ausgangspunkt aller Planungen und Anpassungen unserer Städte sein. Anders, als bei der aktuellen Planung der Senatsverwaltung für die Torstraße. Und er sollte, nein muss(!) nicht nur hier in der Torstraße ein Maßstab sein, sondern auch bei den vielen anderen Projekten in unserer Stadt, wo unnötig und ohne die Menschen und ihre Alltagswirklichkeit zu berücksichtigen die Lebensqualität verschlechtert wird. Bäume werden zu hunderten und tausenden gefällt, als gäbe es kein Morgen. Disclaimer: Wenn ihr so weitermacht, gibt es kein Morgen, jedenfalls keins, in dem Lebensqualität noch eine Rolle spielt.
Es würde uns freuen, wenn ihr diese Informationen mit euren Nachbarinnen und Nachbarn, Gewerbetreibenden und Gesundheitseinrichtungen im Kiez sowie weiteren Interessierten teilt und natürlich, wenn wir uns bei den Demos sehen. Eure Bürgerinitiative Lebendige Torstraße. Bürgerinitiative Lebendige Torstraße c/o Eckhard Hasler, Elisabethkirchstraße 14, 10115 Berlin hasler@stadtnachdenken.de
Viele von uns, die den Sommer in Berlin verleben, haben es kaum ausgehalten in den letzten Tagen und Wochen. Nicht nur in der Wohnung, auch draußen war es oft unerträglich. Lebensbedrohlich war es dagegen für viele Ältere und Kranke, die oft keinen Ort haben, an denen sie Kühle finden. Wir wissen nicht, wie viele Menschen in Berlin schon „hitzebedingt“ verstorben sind. Aber wir wissen inzwischen, dass das sich rasant ändernde Klima lebensbedrohlich sein kann. Nicht nur für irgendwen an der Côte d’Azur oder im spanischen Waldbrandgebiet, sondern ganz konkret hier bei uns in der Nachbarschaft Wir haben bei den letzten Demonstrationen immer ein Schwerpunktthema aufgerufen. Bäume, Verkehrssicherheit, Hitze. Dieses Mal wollen wir das Thema Gesundheit in den Mittelpunkt stellen. Die Torstraße ist ein wichtiger Standort von Gesundheitseinrichtungen. Die Konzentration von vielfältigen Praxis- und Reha-Einrichtungen hier hat stadtweite Bedeutung. Darum geht es bei dem Umbau der Torstraße eben nicht nur um Menschen, die durchfahren oder Menschen, die hier wohnen. Viele Menschen besuchen den Ort, um Gesundheitsdienstleistungen zu erhalten. Auch sie sind hier meist zu Fuß unterwegs und müssen die Straße sicher queren können. Arzt- und Körpertherapiepraxen haben genau so mit Aufheizung zu kämpfen, wie die Menschen in den Wohnungen. Nur dass hier noch stärker „vulnerable Gruppen“ betroffen sind, Menschen, die zum Arzt, zur Physio oder zur Körperarbeit gehen. Eigentlich, um gesund zu werden oder zu bleiben. Auf der Demo kommen Menschen aus diesen Einrichtungen und aus dem Gesundheitsbereich zu Wort und geben auf der Demo ganz konkrete Impulse für eine gesündere Torstraße und unsere eigene Gesundheit. Wir freuen uns schon sehr und ihr dürft gespannt sein, was euch am Mittwoch erwartet. Damit uns die Torstraße in Zukunft nicht krank macht, bleibt es dabei: Wir gehen mittwochs um 17 Uhr auf die Straße. Immer Treff Ecke Torstraße / Tucholskystraße. Diesmal gehen wir wieder zum Rosenthaler Platz.
Die Stadt hat Fieber und es ist Ihnen egal! Wir gehen mittwochs auf die Strasse und versuchen diesen Irrsinn noch zu stoppen immer 17 Uhr ab Ecke Tucholsky-/Torstrasse Es bleibt dabei, wir gehen mittwochs um 17 Uhr auf die Straße. Immer Treff Ecke Torstraße / Tucholskystraße.
Noch immer ist die Dringlichkeit nicht allen bewusst geworden: Die Bauleistungen sind ausgeschrieben, Angebotsabgabe bis 18. August, dann Auswertung und Auftragsvergabe bis Oktober. Schon im Oktober droht die Fällung eines Viertels der Bäume zwischen Chausseestaße und Rosenthaler Platz, um „Baufreiheit“ zu schaffen. Viele von uns sind bereit, sich in den Weg zu stellen, wenn es dazu kommt. Der bessere Weg ist aber, schon die Auftragsvergabe zu verhindern.
Das können wir nur mit Druck schaffen: Auf die heute verantwortliche Politik, auf die Kandidat:innen der demokratischen Parteien, auf die Umwelt-, Verkehrs-, Wirtschafts- und Finanzverwaltung, über alle Kanäle die ihr persönlich habt oder in eurem Bekanntenkreis kennt. Mit der Nutzung von Rechtsmitteln. Und mit vielen Menschen auf den Demonstrationen. Und mit Zeichnung unserer Petition (aktuell haben schon über 9.000 Menschen unterschrieben, da geht bis Anfang September noch mehr!).
Diese Hitze-, Lärm- und Feinstaubhölle muss verhindert werden. Alle Senator:innen und Staatssekretär:innen haben einen Amtseid geschworen: Schaden von der Stadt abzuwenden. Bei „guter“ Planung müssten also Hitze, Lärm und Luftschadstoffe sinken, sie werden aber potenziell erhöht. Beim Lärm reißen einige Bereiche der Torstraße schon heute die Grenzwerte, Tags sowieso, aber auch nachts mit Fassadenlärmpegeln weit über 60 dB(A). Tropische Nächte mit Temperaturen nicht unter 20 Grad nehmen in Zahl und Dauer rapide zu. Wir hören von Menschen, die an der Torstraße wohnen, dass in einigen Wohnungen schon unerträgliche Zustände herrschen. Und in dieser zugespitzten Situation nimmt uns Frau Bonde unsere natürlichen Klimaanlagen weg? Kannste dir nicht ausdenken.
Die Hitze ist bereits mit aller Macht da, aber das ist erst der Anfang. Wir werden uns in den nächsten Jahren das „kühle 2026“ zurückwünschen. Die Fällung von Dutzenden Bäumen ohne jeglichen Ausgleich im Hinblick auf Schatten und Kühlung verhöhnt alle Menschen, die hier leben und arbeiten oder zu Gast sind. Und vernichtet Existenzen.
Das Schwerpunktthema der Demonstration am 05. August ist (folgerichtig): HITZE. Das schöne Versprechen auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Umwelt (!) für eine grünere Stadt mit mehr Bäumen und mehr Aufenthaltsqualität gilt in der Torstraße einfach nicht. Ebenso wie die im Stadtentwicklungsplan Klima 2.0 formulierten Ansprüche für die ganze Stadt und für vorbelastete Bereiche wie unsere Nachbarschaft. Die Torstraße darf keine Asphaltautobahn werden und alles Lebendige an den Rand drängen, sondern muss eine Klimastraße als Vorbild für Berlin werden.
Stoppt die Planung! Stoppt die Vergabe der Bauarbeiten! Beteiligt endlich Menschen und Fachleute! Schluss mit der Hinterzimmerpolitik und dem intransparenten Verwaltungshandeln! Die meisten von euch werden unsere eigene Petition unterschrieben haben, aber noch immer wissen nicht alle Nachbarinnen und Nachbarn darüber Bescheid. Bitte sprecht eure Nachbarschaft an, die Petition zu unterschreiben und am Mittwoch zu den Demos zu kommen. Auch Plakate ins Treppenhaus oder ins Fenster zu hängen, kann helfen. Das aktuelle kleine Plakat für die Demo findet ihr im Anhang zu diesem Newsletter. Mehr Aktuelles auf unserer Webseite: https://torstr.org Petition: https:/openpetition.de/!torstrasse Nächste Treffen unserer Bürgerinitiative Wir treffen uns alle zwei Wochen Mittwochs um 19:30 in in oder vor der Begegnungsstätte Mehr Mitte in der Torstraße 190. Die nächsten Termine sind: Mi. 05.08. 19.30 Mi. 19.08. 19:30
Es würde uns freuen, wenn ihr diese Informationen mit euren Nachbarinnen und Nachbarn, Gewerbetreibenden und Gesundheitseinrichtungen im Kiez sowie weiteren Interessierten teilt und natürlich, wenn wir uns bei den Demos sehen. Eure Bürgerinitiative Lebendige Torstraße. Bürgerinitiative Lebendige Torstraße c/o Eckhard Hasler, Elisabethkirchstraße 14, 10115 Berlin hasler@stadtnachdenken.de Diesen Newsletter erhält, wer auf unserem E-Mail-Verteiler ist, d. h. wer uns seine E-Mail-Adresse zum Zweck der Information gegeben hat. Falls das nicht so gemeint oder ein Fehler war, bitte eine kurze E-Mail an newsletter@stadtnachdenken.de. Wir löschen dann die E-Mail-Adresse unverzüglich aus dem Verteiler und löschen die E-Mail-Adresse auch aus allen unseren Unterlagen. Ohnehin geben wir keine E-Mail-Adressen, Namen oder Adressen an Dritte weiter. Zum Newsletter könnt ihr euch am besten auf der Internetseite der Bürgerinitiative anmelden. Die E-Mail hasler@stadtnachdenken.de könnt ihr auch gerne an Interessier
Es bleibt dabei Wir gehen mittwochs auf die strasse und versuchen diesen Irrsinn noch zu stoppen immer 17 Uhr ab Ecke Tucholsky-/Torstrasse Der fürchterliche Anschlag auf den CSD macht uns wütend und traurig. Wir haben uns aber entschlossen, uns nicht vom Ziel und der Hoffnung auf eine bessere Stadt für alle abbringen zu lassen. Es wird am Anfang der Demo am Mittwoch eine Schweigeminute für die Opfer und ihre Angehörigen geben. Aber: Wir lassen uns nicht einschüchtern und gehen weiter in den öffentlichen Raum. Bei unserer ersten Demonstration auf der Torstraße waren wir mehr als 300 Menschen. Das hat uns überwältigt und Mut für die kommenden Demonstrationen gemacht. Vielen, die teilgenommen haben, ist erst bei der Veranstaltung richtig klar geworden, wie absurd die „Lösungen“ sind, die im Rahmen der Planung der Senatsverwaltung nach „sorgfältiger Abwägung“ umgesetzt werden sollen. Viel weniger Bäume, abnehmende Aufenthaltsqualität und fragwürdige Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit für Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Senatorin Ute Bonde hat unlängst in der Zeitung erläutert, dass ein gemalter Strich auf der Straße noch keine sichere Radinfrastruktur ist. Aber genau das lässt sie ihre Verwaltung in der Torstraße planen: Ungeschützte Radwege, die jederzeit von Autos und Lkw mitbenutzt werden können. Das ist eine kreuzgefährliche Lösung aus den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts.
Aus der ersten Demo haben wir gelernt und dieses Mal wesentlich mehr Menschen angemeldet. Unabhängig davon, ob ihr alle zum zweiten Mal kommt, wird die Polizei mit mehr Personal vor Ort sein und den Verkehr anders lenken. Zurecht haben vor allem Eltern mit Kindern beim letzten Mal lautstark protestiert, dass der Demonstrationszug fast im fließenden Verkehr stattfinden soll. Wir wollen friedlich und kreativ unseren Protest zum Ausdruck bringen.
Eckhard Hasler für die Bürgerinitiaitve Lebendige Torstraße
Rechtzeitig zur parlamentarischen Sommerpause hat die Senatsverwaltung die Bauleistungen für die „Umgestaltung der Torstraße“ EU-weit ausgeschrieben. Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen sind überarbeitete Pläne, die zeigen, dass immer noch ein Viertel der Bäume in der Torstraße gefällt werden soll. Teilweise sind es andere Bäume als in der Ausführungsplanung, aber der Grundsatz bleibt: Der „Flüssigkeit“ des Autoverkehrs werden alle anderen Aspekte untergeordnet, die uns als Nachbarschaft und Gewerbe betreffen. Flüssiger wird hier allerdings gar nichts, sondern nur gefährlicher, lauter und dreckiger. Zu den 36 Bäumen auf beiden Seiten der Torstraße kommen 36 m Hecke auf der Südseite, die abgeholzt werden sollen. Abgabefrist für Angebote ist der 18. August (das ist vor der Wahl im September). Bindefrist für die Angebote ist der 30. Oktober, so lange müssen sich die anbietenden Unternehmen an ihr Angebot und den angebotenen Preis halten. Das ist zwar nach der Wahl, aber ein Zeitpunkt, zu dem die jetzige Senatsverwaltung noch im Amt sein wird und voll handlungsfähig ist. Ist erstmal der Zuschlag erteilt und der Vertrag unterschrieben, wird es schwieriger und teurer, die Ausführung in der jetzigen absurden Form zu verhindern. Aus den Unterlagen geht hervor, dass die Bäume auf der Nordseite noch im Winter 2026/27 gefällt werden müssen, damit im Herbst 2027 dort mit dem Umbau begonnen werden kann. Für uns heißt das, dass wir deutlich mehr Druck machen müssen, um möglichst schon die Beauftragung zu verhindern. Noch kann die Ausschreibung ohne größeren Schaden für die Stadt aufgehoben werden. Wenn ihr euch selbst ein Bild machen wollt: Die Ausschreibungsunterlagen stehen öffentlich auf der Berliner Vergabeplattform: https://meinauftrag.rib.de/public/publications/599721
Mit Start am 22.7. wollen wir so oft Mittwochs um 17 Uhr auf die Straße gehen, bis die absurde Planung gestoppt wird. Die Demos werden nur Erfolg haben, wenn wir viele Menschen auf die Straße bekommen. Wenn ihr es möglich machen könnt, seid dabei! Erzählt es in der Nachbarschaft, malt Schilder und beteiligt euch mit eigenen Beiträgen an den Demonstrationen Wir haben die Demonstrationen als Bürgerinitiative bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Wir wollen friedlich und kreativ unseren Protest zum Ausdruck bringen.
WAS KÖNNT IHR SONST NOCH TUN? Wir sind nicht allein. An allen möglichen Orten der Stadt sind aktuell massive Baumverluste geplant und Bürger:innen stehen dagegen auf. Denn das widerspricht nicht nur dem seit kurzem geltenden Berliner Klimaanpassungsgesetz, sondern gefährdet unsere Zukunft. Nicht nur die Beeinträchtigung von Älteren und Kranken durch Hitze werden in Kauf genommen, sondern auch die Todesfälle der jüngsten Hitzewelle ignoriert. Wir wissen, dass wir die Stadt an die neuen Verhältnisse anpassen müssen, aber überall in der Stadt passiert das genaue Gegenteil. Wir sind mit der lebendigen Torstraße neben anderen Projekten Teil der Kampagne der Deutschen Umwelthilfe (DUH) „Bäume retten Leben. Für mehr Grün in unseren Städten“ Hier könnt ihr die Petition dazu unterschreiben: https://mitmachen.duh.de/stadtgruen/ Wir stehen in engem Kontakt mit dem Team vom Baumentscheid Berlin. Aktuell gibt es auf WeAct eine Kampagne zu einem Baumfäll-Moratorium , das wir voll und ganz unterstützen: https://weact.campact.de/petitions/hitze-alarm-sofortiges-baumfall-moratorium-erforderlich
Die meisten von euch werden unsere eigene Petition unterschrieben haben, aber noch immer wissen nicht alle Nachbarinnen und Nachbarn darüber Bescheid. Bitte sprecht eure Nachbarn an, die Petition zu unterschreiben und am Mittwoch zu den Demos zu kommen. Auch Plakate ins Treppenhaus oder ins Fenster zu hängen, kann helfen. Das aktuelle kleine Plakat für die Demo findet ihr im Anhang zu diesem Newsletter. Mehr Aktuelles auf unserer Webseite: https://torstr.org Petition: https:/openpetition.de/!torstrasse Instagram: https://www.instagram.com/bi_lebendige_torstrasse/#
Nächste Treffen unserer Bürgerinitiative Wir treffen uns alle zwei Wochen Mittwochs um 19:30 in in oder vor der Begegnungsstätte Mehr Mitte in der Torstraße 190. Die nächsten Termine sind: Mi. 22.07. 19:30 Mi. 05.08. 19.30
Es würde uns freuen, wenn ihr diese Informationen mit euren Nachbarinnen und Nachbarn, Gewerbetreibenden und Gesundheitseinrichtungen im Kiez sowie weiteren Interessierten teilt und natürlich, wenn wir uns bei den Demos sehen. Kämpferisch: Eure Bürgerinitiative Lebendige Torstraße. Bürgerinitiative Lebendige Torstraße c/o Eckhard Hasler, Elisabethkirchstraße 14, 10115 Berlin hasler@stadtnachdenken.de
Wir wenden uns heute an euch als Unterstützende unserer Petition, die mit uns zusammen den Erhalt der Bäume, eine wirklich funktionierende Straße und echte Bürger- und Gewerbebeteiligung für die Torstraße einfordern.
Kurz zum Stand der Dinge: Wir hören von vielen, die die Petition unterschrieben haben, dass die absurde Planung doch inzwischen vom Tisch sein müsste, weil so viele für eine andere Planung eintreten. Das ist leider nicht der Fall. Auch nicht bei inzwischen über 5.300 gesammelten Unterschriften.
Von der Politik hören wir dagegen nichts, außer, über Umwege der Verwaltung, dass doch alles technisch und fachlich richtig sei (was es offensichtlich nicht ist). Senatorin Bonde fühlt sich politisch nicht verantwortlich und Verkehrsstaatssekretär Arne Herz antwortet seit Dezember nicht auf unsere Terminanfrage, obwohl er damals persönlich einen Vor-Ort-Termin zugesichert hat.
Offenbar soll schon im Oktober mit ersten Baumaßnahmen begonnen werden. Also nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus, die viele mit der Hoffnung auf einen Politikwechsel verbinden und nach dem Berlin-Marathon, der am letzten September-Wochenende durch die Torstraße führen wird. Erste Tiefbaumaßnahmen sind jetzt schon ausgeschrieben und es drohen nach wie vor dutzende, vermeidbare und unnötige Baumfällungen. Gestern war bundesweiter Hitzeaktionstag, der noch einmal deutlich gemacht hat, wie sehr wir auf natürliche Verschattung in den sich aufheizenden Innenstadtzonen angewiesen sind. Gerade ältere Menschen sind massiv davon betroffen.
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Auch Gewerbetreibende und Gastronomie an der Torstraße sind zurecht total entsetzt, denn sie sollen vor vollendete Tatsachen gestellt werden und wurden bisher in keiner Weise in die Planungsvorbereitungen einbezogen. Durch die Art und Weise der offenbar vorgesehenen Bauausführung sehen sie sich in ihrer Existenz bedroht, 250 Arbeitsplätze in Gefahr und fürchten um die Zerstörung des ganz besonderen Ortes, der mit viel Engagement, persönlichem und finanziellem Aufwand der Gewerbetreibenden in den letzten Jahren hier entstanden ist und der weit über die Stadt hinaus Menschen anzieht.
Den offenen Brief von Gewerbe und Gastronomie findet ihr auf unserer Webseite https://torstrasse.berlin
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Macht mit bei der Langen Tafel der Baukultur am Freitag 19.06.2026, 17 bis 19 Uhr, Torstraße 190 Am kommenden Freitag, 19.06.2026 wollen wir eine Gelegenheit bieten, zusammenzukommen, uns auszutauschen und zu überlegen, wie wir vor der Berlin-Wahl noch wirksamer mit unseren Vorstellungen einer Straße der Zukunft werden können. Zwischen 17 und 20 Uhr treffen wir uns vor der Begegnungsstätte Mehr Mitte in der Torstraße 190.
Kommt vorbei, bringt etwas mit, probiert, was andere mitgebracht haben. Kommen wir ins Gespräch und nutzen wir die Gelegenheit, uns auszutauschen und ein Zeichen für echten Dialog zu setzen. Der war in der bisherigen Planung zur Torstraße leider Mangelware.
Umbau der Torstraße? Das geht besser als jetzt vom Senat geplant!
Vor-Ort-Termin des Petitionsausschusses am 17.06.2026, 9-12 Uhr Zwei Tage vorher hat sich um 9 Uhr eine Delegation des Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses angemeldet und wird sich vor Ort ein Bild über die aktuelle Situation in der Torstraße und die von uns beanstandeten Planungen machen. Menschen aus der Senatsverwaltung sowie Bezirksverwaltung werden ebenfalls zugegen sein. Die Veranstaltung beginnt und endet ebenfalls in der Begegnungsstätte Mehr Mitte in der Torstraße 190 und wird voraussichtlich einen Spaziergang zu Orten beinhalten, die durch die Planung schlechter und gefährlicher als bisher werden. Der Termin ist öffentlich.
Es würde uns freuen, wenn ihr diese Informationen mit euren Nachbarinnen und Nachbarn, Gewerbetreibenden und Gesundheitseinrichtungen im Kiez sowie weiteren Interessierten teilt und natürlich, wenn wir uns bei den Veranstaltungen sehen.
Kämpferisch: Eure Bürgerinitiative Lebendige Torstraße. Infos auf unserer Webseite und auf Instagram