Die Stadt hat Fieber und es ist Ihnen egal! Wir gehen mittwochs auf die Strasse und versuchen diesen Irrsinn noch zu stoppen immer 17 Uhr ab Ecke Tucholsky-/Torstrasse Es bleibt dabei, wir gehen mittwochs um 17 Uhr auf die Straße. Immer Treff Ecke Torstraße / Tucholskystraße.
Noch immer ist die Dringlichkeit nicht allen bewusst geworden: Die Bauleistungen sind ausgeschrieben, Angebotsabgabe bis 18. August, dann Auswertung und Auftragsvergabe bis Oktober. Schon im Oktober droht die Fällung eines Viertels der Bäume zwischen Chausseestaße und Rosenthaler Platz, um „Baufreiheit“ zu schaffen. Viele von uns sind bereit, sich in den Weg zu stellen, wenn es dazu kommt. Der bessere Weg ist aber, schon die Auftragsvergabe zu verhindern.
Das können wir nur mit Druck schaffen: Auf die heute verantwortliche Politik, auf die Kandidat:innen der demokratischen Parteien, auf die Umwelt-, Verkehrs-, Wirtschafts- und Finanzverwaltung, über alle Kanäle die ihr persönlich habt oder in eurem Bekanntenkreis kennt. Mit der Nutzung von Rechtsmitteln. Und mit vielen Menschen auf den Demonstrationen. Und mit Zeichnung unserer Petition (aktuell haben schon über 9.000 Menschen unterschrieben, da geht bis Anfang September noch mehr!).
Diese Hitze-, Lärm- und Feinstaubhölle muss verhindert werden. Alle Senator:innen und Staatssekretär:innen haben einen Amtseid geschworen: Schaden von der Stadt abzuwenden. Bei „guter“ Planung müssten also Hitze, Lärm und Luftschadstoffe sinken, sie werden aber potenziell erhöht. Beim Lärm reißen einige Bereiche der Torstraße schon heute die Grenzwerte, Tags sowieso, aber auch nachts mit Fassadenlärmpegeln weit über 60 dB(A). Tropische Nächte mit Temperaturen nicht unter 20 Grad nehmen in Zahl und Dauer rapide zu. Wir hören von Menschen, die an der Torstraße wohnen, dass in einigen Wohnungen schon unerträgliche Zustände herrschen. Und in dieser zugespitzten Situation nimmt uns Frau Bonde unsere natürlichen Klimaanlagen weg? Kannste dir nicht ausdenken.
Die Hitze ist bereits mit aller Macht da, aber das ist erst der Anfang. Wir werden uns in den nächsten Jahren das „kühle 2026“ zurückwünschen. Die Fällung von Dutzenden Bäumen ohne jeglichen Ausgleich im Hinblick auf Schatten und Kühlung verhöhnt alle Menschen, die hier leben und arbeiten oder zu Gast sind. Und vernichtet Existenzen.
Das Schwerpunktthema der Demonstration am 05. August ist (folgerichtig): HITZE. Das schöne Versprechen auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Umwelt (!) für eine grünere Stadt mit mehr Bäumen und mehr Aufenthaltsqualität gilt in der Torstraße einfach nicht. Ebenso wie die im Stadtentwicklungsplan Klima 2.0 formulierten Ansprüche für die ganze Stadt und für vorbelastete Bereiche wie unsere Nachbarschaft. Die Torstraße darf keine Asphaltautobahn werden und alles Lebendige an den Rand drängen, sondern muss eine Klimastraße als Vorbild für Berlin werden.
Stoppt die Planung! Stoppt die Vergabe der Bauarbeiten! Beteiligt endlich Menschen und Fachleute! Schluss mit der Hinterzimmerpolitik und dem intransparenten Verwaltungshandeln! Die meisten von euch werden unsere eigene Petition unterschrieben haben, aber noch immer wissen nicht alle Nachbarinnen und Nachbarn darüber Bescheid. Bitte sprecht eure Nachbarschaft an, die Petition zu unterschreiben und am Mittwoch zu den Demos zu kommen. Auch Plakate ins Treppenhaus oder ins Fenster zu hängen, kann helfen. Das aktuelle kleine Plakat für die Demo findet ihr im Anhang zu diesem Newsletter. Mehr Aktuelles auf unserer Webseite: https://torstr.org Petition: https:/openpetition.de/!torstrasse Nächste Treffen unserer Bürgerinitiative Wir treffen uns alle zwei Wochen Mittwochs um 19:30 in in oder vor der Begegnungsstätte Mehr Mitte in der Torstraße 190. Die nächsten Termine sind: Mi. 05.08. 19.30 Mi. 19.08. 19:30
Es würde uns freuen, wenn ihr diese Informationen mit euren Nachbarinnen und Nachbarn, Gewerbetreibenden und Gesundheitseinrichtungen im Kiez sowie weiteren Interessierten teilt und natürlich, wenn wir uns bei den Demos sehen. Eure Bürgerinitiative Lebendige Torstraße. Bürgerinitiative Lebendige Torstraße c/o Eckhard Hasler, Elisabethkirchstraße 14, 10115 Berlin hasler@stadtnachdenken.de Diesen Newsletter erhält, wer auf unserem E-Mail-Verteiler ist, d. h. wer uns seine E-Mail-Adresse zum Zweck der Information gegeben hat. Falls das nicht so gemeint oder ein Fehler war, bitte eine kurze E-Mail an newsletter@stadtnachdenken.de. Wir löschen dann die E-Mail-Adresse unverzüglich aus dem Verteiler und löschen die E-Mail-Adresse auch aus allen unseren Unterlagen. Ohnehin geben wir keine E-Mail-Adressen, Namen oder Adressen an Dritte weiter. Zum Newsletter könnt ihr euch am besten auf der Internetseite der Bürgerinitiative anmelden. Die E-Mail hasler@stadtnachdenken.de könnt ihr auch gerne an Interessier
Es bleibt dabei Wir gehen mittwochs auf die strasse und versuchen diesen Irrsinn noch zu stoppen immer 17 Uhr ab Ecke Tucholsky-/Torstrasse Der fürchterliche Anschlag auf den CSD macht uns wütend und traurig. Wir haben uns aber entschlossen, uns nicht vom Ziel und der Hoffnung auf eine bessere Stadt für alle abbringen zu lassen. Es wird am Anfang der Demo am Mittwoch eine Schweigeminute für die Opfer und ihre Angehörigen geben. Aber: Wir lassen uns nicht einschüchtern und gehen weiter in den öffentlichen Raum. Bei unserer ersten Demonstration auf der Torstraße waren wir mehr als 300 Menschen. Das hat uns überwältigt und Mut für die kommenden Demonstrationen gemacht. Vielen, die teilgenommen haben, ist erst bei der Veranstaltung richtig klar geworden, wie absurd die „Lösungen“ sind, die im Rahmen der Planung der Senatsverwaltung nach „sorgfältiger Abwägung“ umgesetzt werden sollen. Viel weniger Bäume, abnehmende Aufenthaltsqualität und fragwürdige Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit für Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Senatorin Ute Bonde hat unlängst in der Zeitung erläutert, dass ein gemalter Strich auf der Straße noch keine sichere Radinfrastruktur ist. Aber genau das lässt sie ihre Verwaltung in der Torstraße planen: Ungeschützte Radwege, die jederzeit von Autos und Lkw mitbenutzt werden können. Das ist eine kreuzgefährliche Lösung aus den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts.
Aus der ersten Demo haben wir gelernt und dieses Mal wesentlich mehr Menschen angemeldet. Unabhängig davon, ob ihr alle zum zweiten Mal kommt, wird die Polizei mit mehr Personal vor Ort sein und den Verkehr anders lenken. Zurecht haben vor allem Eltern mit Kindern beim letzten Mal lautstark protestiert, dass der Demonstrationszug fast im fließenden Verkehr stattfinden soll. Wir wollen friedlich und kreativ unseren Protest zum Ausdruck bringen.
Eckhard Hasler für die Bürgerinitiaitve Lebendige Torstraße
Rechtzeitig zur parlamentarischen Sommerpause hat die Senatsverwaltung die Bauleistungen für die „Umgestaltung der Torstraße“ EU-weit ausgeschrieben. Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen sind überarbeitete Pläne, die zeigen, dass immer noch ein Viertel der Bäume in der Torstraße gefällt werden soll. Teilweise sind es andere Bäume als in der Ausführungsplanung, aber der Grundsatz bleibt: Der „Flüssigkeit“ des Autoverkehrs werden alle anderen Aspekte untergeordnet, die uns als Nachbarschaft und Gewerbe betreffen. Flüssiger wird hier allerdings gar nichts, sondern nur gefährlicher, lauter und dreckiger. Zu den 36 Bäumen auf beiden Seiten der Torstraße kommen 36 m Hecke auf der Südseite, die abgeholzt werden sollen. Abgabefrist für Angebote ist der 18. August (das ist vor der Wahl im September). Bindefrist für die Angebote ist der 30. Oktober, so lange müssen sich die anbietenden Unternehmen an ihr Angebot und den angebotenen Preis halten. Das ist zwar nach der Wahl, aber ein Zeitpunkt, zu dem die jetzige Senatsverwaltung noch im Amt sein wird und voll handlungsfähig ist. Ist erstmal der Zuschlag erteilt und der Vertrag unterschrieben, wird es schwieriger und teurer, die Ausführung in der jetzigen absurden Form zu verhindern. Aus den Unterlagen geht hervor, dass die Bäume auf der Nordseite noch im Winter 2026/27 gefällt werden müssen, damit im Herbst 2027 dort mit dem Umbau begonnen werden kann. Für uns heißt das, dass wir deutlich mehr Druck machen müssen, um möglichst schon die Beauftragung zu verhindern. Noch kann die Ausschreibung ohne größeren Schaden für die Stadt aufgehoben werden. Wenn ihr euch selbst ein Bild machen wollt: Die Ausschreibungsunterlagen stehen öffentlich auf der Berliner Vergabeplattform: https://meinauftrag.rib.de/public/publications/599721
Mit Start am 22.7. wollen wir so oft Mittwochs um 17 Uhr auf die Straße gehen, bis die absurde Planung gestoppt wird. Die Demos werden nur Erfolg haben, wenn wir viele Menschen auf die Straße bekommen. Wenn ihr es möglich machen könnt, seid dabei! Erzählt es in der Nachbarschaft, malt Schilder und beteiligt euch mit eigenen Beiträgen an den Demonstrationen Wir haben die Demonstrationen als Bürgerinitiative bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Wir wollen friedlich und kreativ unseren Protest zum Ausdruck bringen.
WAS KÖNNT IHR SONST NOCH TUN? Wir sind nicht allein. An allen möglichen Orten der Stadt sind aktuell massive Baumverluste geplant und Bürger:innen stehen dagegen auf. Denn das widerspricht nicht nur dem seit kurzem geltenden Berliner Klimaanpassungsgesetz, sondern gefährdet unsere Zukunft. Nicht nur die Beeinträchtigung von Älteren und Kranken durch Hitze werden in Kauf genommen, sondern auch die Todesfälle der jüngsten Hitzewelle ignoriert. Wir wissen, dass wir die Stadt an die neuen Verhältnisse anpassen müssen, aber überall in der Stadt passiert das genaue Gegenteil. Wir sind mit der lebendigen Torstraße neben anderen Projekten Teil der Kampagne der Deutschen Umwelthilfe (DUH) „Bäume retten Leben. Für mehr Grün in unseren Städten“ Hier könnt ihr die Petition dazu unterschreiben: https://mitmachen.duh.de/stadtgruen/ Wir stehen in engem Kontakt mit dem Team vom Baumentscheid Berlin. Aktuell gibt es auf WeAct eine Kampagne zu einem Baumfäll-Moratorium , das wir voll und ganz unterstützen: https://weact.campact.de/petitions/hitze-alarm-sofortiges-baumfall-moratorium-erforderlich
Die meisten von euch werden unsere eigene Petition unterschrieben haben, aber noch immer wissen nicht alle Nachbarinnen und Nachbarn darüber Bescheid. Bitte sprecht eure Nachbarn an, die Petition zu unterschreiben und am Mittwoch zu den Demos zu kommen. Auch Plakate ins Treppenhaus oder ins Fenster zu hängen, kann helfen. Das aktuelle kleine Plakat für die Demo findet ihr im Anhang zu diesem Newsletter. Mehr Aktuelles auf unserer Webseite: https://torstr.org Petition: https:/openpetition.de/!torstrasse Instagram: https://www.instagram.com/bi_lebendige_torstrasse/#
Nächste Treffen unserer Bürgerinitiative Wir treffen uns alle zwei Wochen Mittwochs um 19:30 in in oder vor der Begegnungsstätte Mehr Mitte in der Torstraße 190. Die nächsten Termine sind: Mi. 22.07. 19:30 Mi. 05.08. 19.30
Es würde uns freuen, wenn ihr diese Informationen mit euren Nachbarinnen und Nachbarn, Gewerbetreibenden und Gesundheitseinrichtungen im Kiez sowie weiteren Interessierten teilt und natürlich, wenn wir uns bei den Demos sehen. Kämpferisch: Eure Bürgerinitiative Lebendige Torstraße. Bürgerinitiative Lebendige Torstraße c/o Eckhard Hasler, Elisabethkirchstraße 14, 10115 Berlin hasler@stadtnachdenken.de
Wir wenden uns heute an euch als Unterstützende unserer Petition, die mit uns zusammen den Erhalt der Bäume, eine wirklich funktionierende Straße und echte Bürger- und Gewerbebeteiligung für die Torstraße einfordern.
Kurz zum Stand der Dinge: Wir hören von vielen, die die Petition unterschrieben haben, dass die absurde Planung doch inzwischen vom Tisch sein müsste, weil so viele für eine andere Planung eintreten. Das ist leider nicht der Fall. Auch nicht bei inzwischen über 5.300 gesammelten Unterschriften.
Von der Politik hören wir dagegen nichts, außer, über Umwege der Verwaltung, dass doch alles technisch und fachlich richtig sei (was es offensichtlich nicht ist). Senatorin Bonde fühlt sich politisch nicht verantwortlich und Verkehrsstaatssekretär Arne Herz antwortet seit Dezember nicht auf unsere Terminanfrage, obwohl er damals persönlich einen Vor-Ort-Termin zugesichert hat.
Offenbar soll schon im Oktober mit ersten Baumaßnahmen begonnen werden. Also nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus, die viele mit der Hoffnung auf einen Politikwechsel verbinden und nach dem Berlin-Marathon, der am letzten September-Wochenende durch die Torstraße führen wird. Erste Tiefbaumaßnahmen sind jetzt schon ausgeschrieben und es drohen nach wie vor dutzende, vermeidbare und unnötige Baumfällungen. Gestern war bundesweiter Hitzeaktionstag, der noch einmal deutlich gemacht hat, wie sehr wir auf natürliche Verschattung in den sich aufheizenden Innenstadtzonen angewiesen sind. Gerade ältere Menschen sind massiv davon betroffen.
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Auch Gewerbetreibende und Gastronomie an der Torstraße sind zurecht total entsetzt, denn sie sollen vor vollendete Tatsachen gestellt werden und wurden bisher in keiner Weise in die Planungsvorbereitungen einbezogen. Durch die Art und Weise der offenbar vorgesehenen Bauausführung sehen sie sich in ihrer Existenz bedroht, 250 Arbeitsplätze in Gefahr und fürchten um die Zerstörung des ganz besonderen Ortes, der mit viel Engagement, persönlichem und finanziellem Aufwand der Gewerbetreibenden in den letzten Jahren hier entstanden ist und der weit über die Stadt hinaus Menschen anzieht.
Den offenen Brief von Gewerbe und Gastronomie findet ihr auf unserer Webseite https://torstrasse.berlin
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Macht mit bei der Langen Tafel der Baukultur am Freitag 19.06.2026, 17 bis 19 Uhr, Torstraße 190 Am kommenden Freitag, 19.06.2026 wollen wir eine Gelegenheit bieten, zusammenzukommen, uns auszutauschen und zu überlegen, wie wir vor der Berlin-Wahl noch wirksamer mit unseren Vorstellungen einer Straße der Zukunft werden können. Zwischen 17 und 20 Uhr treffen wir uns vor der Begegnungsstätte Mehr Mitte in der Torstraße 190.
Kommt vorbei, bringt etwas mit, probiert, was andere mitgebracht haben. Kommen wir ins Gespräch und nutzen wir die Gelegenheit, uns auszutauschen und ein Zeichen für echten Dialog zu setzen. Der war in der bisherigen Planung zur Torstraße leider Mangelware.
Umbau der Torstraße? Das geht besser als jetzt vom Senat geplant!
Vor-Ort-Termin des Petitionsausschusses am 17.06.2026, 9-12 Uhr Zwei Tage vorher hat sich um 9 Uhr eine Delegation des Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses angemeldet und wird sich vor Ort ein Bild über die aktuelle Situation in der Torstraße und die von uns beanstandeten Planungen machen. Menschen aus der Senatsverwaltung sowie Bezirksverwaltung werden ebenfalls zugegen sein. Die Veranstaltung beginnt und endet ebenfalls in der Begegnungsstätte Mehr Mitte in der Torstraße 190 und wird voraussichtlich einen Spaziergang zu Orten beinhalten, die durch die Planung schlechter und gefährlicher als bisher werden. Der Termin ist öffentlich.
Es würde uns freuen, wenn ihr diese Informationen mit euren Nachbarinnen und Nachbarn, Gewerbetreibenden und Gesundheitseinrichtungen im Kiez sowie weiteren Interessierten teilt und natürlich, wenn wir uns bei den Veranstaltungen sehen.
Kämpferisch: Eure Bürgerinitiative Lebendige Torstraße. Infos auf unserer Webseite und auf Instagram