Zwischenzeitliche Erklärung von NABU und 50Hertz zur Entstehung des Trassenvorschlags. Eingeständnis dass NABU die Prüfung einer westlichen Trasse angeregt und 50Hertz den konkreten Verlauf geplant hat.
Neuer Petitionstext:
Stromtrasse Korridor E: Landesdirektion Sachsen soll den ungeprüften Korridor ablehnen
Wir fordern die Landesdirektion Sachsen auf, den Trassenkorridor E der 380-kV-Elbe-Oberlausitz-Leitung abzulehnen und gegenüber 50Hertz darauf hinzuwirken, dass die Leitung in den geprüften Korridoren A und D entlang der Autobahn A 13 gebaut wird. Korridor E kam nach Abschlusswährend der Raumverträglichkeitsprüfung ins Verfahren: aber ohne förmliche öffentliche Auslegung, ohne Beteiligung der Gemeinden. Diese Entscheidung prägt unsere Landschaft für mehr als 100 Jahre. Eine Schneise, die einmal geschlagen ist, bleibt, denn jede Nachfolgeleitung wird nach dem Bündelungsgebot wieder in dieselbe Trasse gelegt.
Die Gemeinden Moritzburg, Weinböhla, Niederau und Coswig haben Korridor E gegenüber der Landesdirektion abgelehnt.
Begründung Bis Mai 2026 lief das Verfahren geordnet: vier Korridore (A bis D), im Herbst 2025 öffentlich ausgelegt, im Mai 2026 beurteilt. Ergebnis der Landesdirektion: A+D entlang der A 13 ist raumverträglich, weil die Trasse mit Autobahn und Bestandsleitungen bündelt und bisher unbelastete Gebiete weitgehend verschont; Moritzburg als Tourismusstandort mit dem Schloss wird geschont. Dann tauchte Korridor E auf. 50Hertz schreibt selbst, er sei im Zuge der Beteiligung eingereicht worden und nicht Teil der Unterlagen gewesen. Weder Alternativenvergleich noch Raumverträglichkeitsprüfung hat er durchlaufen. Wer sich im Herbst 2025 geäußert hat, konnte zu E nichts sagen, es gab ihn noch nicht. Inzwischen legt die Landesdirektion den Untersuchungsrahmen für E bereits fest, wieder ohne die Bürger. Der NABU, dem der Vorschlag zugeschrieben wird, hat erklärt, ihn nie gemacht zu haben.
Was E bedeutet: Masten von 70 Metern, so hoch wie ein Hochhaus mit 20 Stockwerken, in einer waldfreien Schneise von 100 Metern Breite. Rund achtAcht Kilometer davon durch den Friedewald, insgesamt etwa 100 Hektar Wald in einem Landkreis, der mit rund 15 Prozent Waldanteil zu den waldärmsten in Sachsen zählt. 50Hertz nennt als Grund für die Leitung die Chipfabriken im Dresdner Norden, Infineon und ESMC. Der Strom fließt nach Dresden. Die Schneise bleibt bei uns.
Niederau: Korridor E droht Großdobritz einer beispiellosen technischen Überlastung auszusetzen: Windenergieanlagen von geplanten 265 Metern Höhe und zusätzlich 70 Meter hohe Strommasten im Abstand von nur etwa 300 Metern – direkt im Sichtfeld der historischen Kirche (1881) und der Holländerwindmühle (1899). Eine solche massive Häufung technischer Großanlagen ist eine Zumutung. Sie opfert die gewachsene Kulturlandschaft den Interessen überregionaler Energieinfrastruktur und degradiert Großdobritz zum belasteten Standort. Weinböhla: Die Trasse läuft östlich der Siedlung Neuer Anbau durch den Wald, dem Weinböhla zu großen Teilen den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ verdankt; der Freistaat Sachsen hat ihn erst im Dezember 2025 für zehn weitere Jahre bestätigt. Die Prädikatisierung würde durch diese Trasse faktisch zerstört. Die Trassenmasten sind mindestens dreifach so hoch wie unsere Aussichtstürme und würden den Panoramablick und das gesamte Landschaftsbild zerschneiden. Zudem wäre das schon lang geplante Feriendorf am Querweg 13, die Wohnhäuser im Neuen Anbau, die Fachklinik Heidehof, der Weinwanderweg sowie der Fernwanderweg E10, die Lobetanzwiese, und das FFH-Gebiet „Teiche und Gründe im Friedewald“ am Lockwitzbach massiv beeinträchtigt. Coswig: Mindestens 20 Hektar Wald auf Coswiger Stadtgebiet gehen verloren. Betroffen sind der überregional bedeutende Karrasrundweg, die Frischluftschneisen, die die Stadt nachts kühlen, das denkmalgeschützte Forsthaus Kreyern, eines der ältesten Anwesen Coswigs, und der Bestattungswald Naturruhe Friedewald. Im FFH-Gebiet „Teiche und Gründe im Friedewald“ jagen Großes Mausohr und Mopsfledermaus, im Lockwitzbach lebt der Kammmolch, der kühle, beschattete Gewässer braucht. Moritzburg: Von Steinbach bis Reichenberg, über Auer, Friedewald, Dippelsdorf und Buchholz, läuft die Schneise durch das LSG und an den Grenzen von Naturschutzgebiet Dippelsdorfer Teich, FFH-Gebiet „Moritzburger Teiche und Wälder“, Vogelschutzgebiet „Moritzburger Kleinkuppenlandschaft“ und einem Flächennaturdenkmal entlang; um den Teich liegen 14 geschützte Biotope. Vor Dippelsdorf teilt sie sich: nördlich zwischen Teich und Moritzburg oder südlich zwischen Dippelsdorf und Buchholz. So oder so stehen die Masten in Sichtweite der Lößnitzgrundbahn, die den Teich auf ihrem Damm quert, und des Roten Hauses der Brücke-Maler. Korridor E führt südwestlich am Schloss vorbei. Der Netzausbau ist nötig, sein Bedarf steht im Netzentwicklungsplan. Mit A+D liegt eine geprüfte, von der Behörde bevorzugte Trasse vor. 50Hertz will im Frühjahr 2027 entscheiden, danach ist es zu spät. Unterschreiben Sie und geben Sie die Petition weiter.
Neue Begründung:
Die neue Trassenvariante E wurde durchvon 50Hertz niemalserst nach der öffentlichen Auslegung eingebracht und bis heute nie öffentlich vorgestellt und unter zwielichtigen Bedingungen plötzlich nachgeschoben,ausgelegt, ohne Beteiligung der Gemeinden und Verbände und der Bevölkerung. Sie durchschneidet den historischen Friedewald und vernichtet etwa 100 ha Mischwald.Mischwald.. Hier der 50Hertz link:https://www.50hertz.com/de/Netz/Netzausbau/ProjekteanLand/Elbe-OberlausitzLeitung/
schon über 3.000 Unterschriften wurden von euch geleistet, das ist großartig, vielen Dank. Unser Ziel sind mindestens 5.000 Unterschriften bis Dezember. Bitte verteilt die Petition an Freunde und Bekannte. Vor allem im Bereich Social Media bitte ich um eure Unterstützung, denn dort können wir gemeinsam die meisten neuen Unterschriften generieren. Teilt beispielsweise auf Instagram oder Facebook.
Liebe Unterstützer, wir nähern uns aktuell der 3.000er Marke, vielen Dank dafür. Die Chance in 44 verbleibenden Tagen die 5.000er Marke zu erreichen ist realistisch und würde ein beeindruckendes Statement gegen Trasse E darstellen. In der vorigen Woche haben NABU Sachsen und 50hertz eine gemeinsame Erklärung herausgegeben. Nachzulesen in dem Pressebereich oder Neuigkeiten der Petition, bzw. direkt bei 50hertz auf deren Webseite. Beiliegend die umfassende Einordnung der bisherigen Vorgehensweise und der Versuch, die komplizierten Abhängigkeiten, Vorschriften und existierenden Unterlagen in eine verständliche Form zu bringen. Oder hier als Link: https://www.dropbox.com/scl/fi/4xa4lb9pxrklsymegp152/NABU-wie-ein-Satz-eine-Region-zerst-rt.pdf?rlkey=9tyk0q5t6qabk08ai2j1sxm5v&dl=0 Zwischenzeitlich existiert in Weinböhla/Coswig eine Bürgerinitiative, welche die Petition unterstützt. Kontaktdaten werden veröffentlicht, sobald eingerichtet und vorhanden.
vielen Dank für aktuell mehr als 2.500 Unterschriften. Heute erreichte mich das Schreiben von Einwohnern Moritzburgs, die sich mit ihrem Protest direkt an die Landesdirektion gewendet haben. Sie und die Bürgermeisterin haben mir erlaubt, es zu veröffentlichen. Somit hier für euch der wirklich tolle Text, den ihr gern für eine eigene Einwendung nutzen könnt. Bitte sendet die Petitionsunterlagen weiter für mehr Unterschriften, im Dezember werden wir die Unterlagen dann in der Landesdirektion übergeben. Hier auch der Link zum Text: https://www.dropbox.com/scl/fi/5a5a5ztvcu1zu8b9l38ij/private-Einwendung-anonymisiert.pdf?rlkey=88vzessh0ws9108s5z3weijz9&dl=0
Die Bürgermeister von Niederau, Weinböhla, Coswig, Moritzburg begrüßen und unterstützen ausdrücklich das Engagement der Bürgerinnen und Bürger gegen die nunmehr vorgesehene Trassenvariante E. Die Umweltzerstörung durch Trasse E betrifft alle 4 Gemeinden gleichermaßen, das soll sich auch in unserem Petitionstext wiederfinden. Darum haben wir die Auswirkungen auf die Gemeinden nun umfangreicher beschrieben. Damit kann die Petition die bereits bestehende kommunale Ablehnung der Trassenvariante E zusätzlich unterstützen.
Neues Zeichnungsende: 30.11.2026 Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2.380 (1.860 in Meißen)
Statement vom Weinböhlaer Bürgermeister Siegfried Zenker:
Wir haben die Prädikatisierung als Erholungsort aufgrund des Konzeptes " Wein-Rad- Aussicht" 2025 wiedererlangt. Allein der Aspekt der "Aussicht" ist mit der Trassenführung der Variante 8 bzw. E schlicht unvereinbar.
Sowohl der König-Albert-Turm als auch der Friedensturm in Weinböhla haben eine Bauwerkshöhe von jeweils etwa 20 Metern. Die geplanten Masten für die neue 380-kV-Elbe-Oberlausitz-Leitung nach Dresden werden eine Standardhöhe von etwa 60 bis 70 Metern haben. Die Regelhöhe im flachen Gelände oder Standard-Trassenverlauf bewegen sich die Gittermasten meist um die 50 bis 60 Meter.
Die Türme in Weinböhla bieten den imposanten Panoramablick über das Elbtal Richtung Meißen, Radebeul und Dresden sowie nach Norden ins Hügelland. Wenn der Trassenkorridor nun nah an Weinböhla oder durch die direkt angrenzenden Gemeinden verläuft, rücken die bis zu 70 Meter hohen Gittermasten in das direkte Sichtfeld des Panoramablicks. Es kommt zur Zerstörung des Landschaftsbildes - aus der erhöhten Perspektive der Aussichtsplattformen schaut man direkt auf die Leitungen oder blickt vor der Kulisse des Elblands auf eine Reihe massiver Strommasten, was den touristischen und landschaftlichen Wert Weinböhlas massiv beeinträchtigt.
Es ist klares Begehren Weinböhlas, die Trasse dort zu finden, wo es das raumordnerische Bündelungsgebot gebietet – nämlich in Autobahnnähe, wo bereits entsprechende Strukturen vorhanden sind. Das Schutzgut „Mensch“ darf sich nicht auf das reine Überspanungsverbot von Wohnbebauung beschränken. Auch Erholung ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis. Wir hoffen, dass bei der Abwägung der betroffenen Belange der einzelnen Trassenvarianten nicht nur der Natura 2000 -Schutz als alles andere überragende Interesse gewertet wird, sondern der Freistaat Sachsen konsistent handelt und dem erst im letzten Jahr wiedererlangten Status Weinböhlas als „ staatlich anerkannter Erholungsort“ nicht mittelfristig wieder den Garaus macht. Wir denken, dass auch hier die notwendige Portion „gesunder Menschenverstand“ gefragt ist – auch um dem großen Unverständnis in der Bevölkerung sowie der sich daraus speisenden verstärkten Politikverdrossenheit und Zuwendung zu politischen Extremen nicht noch weiter Vorschub zu leisten. Gegen die Trassenvariante 8 bzw. E werden wir uns deutlich ablehnend positionieren. Wir sind zugleich sehr überzeugt, dass es Kompromisse bzw. Maßnahmen gibt, die die Stromtrasse in Autobahnnähe ermöglichen und gleichzeitig dem dortigen Schutzstatus gerecht werden.
Die Bürgermeister von Niederau, Weinböhla, Coswig, Moritzburg begrüßen und unterstützen ausdrücklich das Engagement der Bürgerinnen und Bürger gegen die nunmehr vorgesehene Trassenvariante E. Die Umweltzerstörung durch Trasse E betrifft alle 4 Gemeinden gleichermaßen, das soll sich auch in unserem Petitionstext wiederfinden. Darum haben wir die Auswirkungen auf die Gemeinden nun umfangreicher beschrieben. Damit kann die Petition die bereits bestehende kommunale Ablehnung der Trassenvariante E zusätzlich unterstützen.
Neuer Petitionstext:
Stromtrasse Korridor E: Landesdirektion Sachsen soll den ungeprüften Korridor ablehnen50Hertz link:https://www.50hertz.com/de/Netz/Netzausbau/ProjekteanLand/Elbe-OberlausitzLeitung/
PetitionstextWir fordern die Landesdirektion Sachsen auf, den Trassenkorridor E der 380-kV-Elbe-Oberlausitz-Leitung abzulehnen und gegenüber 50Hertz darauf hinzuwirken, dass dieserdie KorridorLeitung ausin den geprüften Korridoren A und D entlang der PlanungAutobahn genommenA wird,13 solangegebaut er nicht dieselbe Prüfung durchlaufen hat wie alle anderen Korridore: vollständige Unterlagen, öffentliche Auslegung, Beteiligung der Gemeinden und der Einwohner, raumordnerische Beurteilung.wird. Korridor E kam nach Abschluss der Raumverträglichkeitsprüfung inins das Verfahren,Verfahren: ohne jemalsförmliche öffentlichöffentliche ausgelegtAuslegung, wordenohne zuBeteiligung sein.der WederGemeinden. Diese Entscheidung prägt unsere Landschaft für mehr als 100 Jahre. Eine Schneise, die betroffeneneinmal Gemeindengeschlagen nochist, wirbleibt, Einwohnerdenn konntenjede unsNachfolgeleitung dazuwird äußern.nach Trotzdemdem sollBündelungsgebot erwieder imin Frühjahrdieselbe 2027Trasse gleichrangig neben den geprüften Korridoren zur Entscheidung stehen.gelegt.
Die Gemeinden MoritzburgMoritzburg, Weinböhla, Niederau und WeinböhlaCoswig haben Korridor E gegenüber der Landesdirektion Sachsen und 50Hertz bereits mit gemeinsamer Stellungnahme abgelehnt. Wir unterstützen diese Ablehnung und bitten die Landesdirektion, öffentlich Auskunft zu geben, wer Korridor E wann und mit welcher Begründung eingebracht hat.
Begründung Bis Mai 2026 warlief das Verfahren geordnet. 50Hertz hatte im Juli 2025geordnet: vier Korridore (A bis D) zur Raumverträglichkeitsprüfung eingereicht, die Landesdirektion Sachsen hat sieD), im Herbst 2025 öffentlich ausgelegt undausgelegt, im Mai 2026 diebeurteilt. KombinationErgebnis der Landesdirektion: A+D entlang der A13A 13 ist raumverträglich, weil die Trasse mit Autobahn und Bestandsleitungen bündelt und bisher unbelastete Gebiete weitgehend verschont; Moritzburg als raumverträglichTourismusstandort beurteilt,mit ausdrücklichdem wegenSchloss deswird Arten- und Biotopschutzes in der Moritzburger Kleinkuppenlandschaft.geschont. Dann tauchte Korridor E auf. 50Hertz schreibt aufselbst, der eigenen Projektseite, dieser Korridorer sei im Zuge der Beteiligung eingereicht worden und nicht Teil der eingereichten Unterlagen gewesen. ErWeder Alternativenvergleich noch Raumverträglichkeitsprüfung hat also weder den Alternativenvergleich des Netzbetreibers noch die Raumverträglichkeitsprüfunger durchlaufen. Wer sich im Herbst 2025 zu den ausgelegten Unterlagen geäußert hat, konnte zu E nichts sagen, es gab ihn noch nicht.WasKorridorInzwischen legt die Landesdirektion den Untersuchungsrahmen für E fürbereits Moritzburg,fest, Weinböhla,wieder Niederauohne unddie CoswigBürger. Der NABU, dem der Vorschlag zugeschrieben wird, hat erklärt, ihn nie gemacht zu haben.
Was E bedeutet: Masten umvon 70 Meter Höhe,Metern, so hoch wie ein Hochhaus mit 20 Stockwerken, in einemeiner Trassenbandwaldfreien Schneise von 200100 Metern Breite. Die Schneise führt durch die Wälder von Weinböhla, Moritzburg, Niederau und Coswig. Die Waldschneise beginnt am Kreisverkehr Steinbach und läuft rundRund acht Kilometer entlang der S81davon durch den FriedewaldFriedewald, bisinsgesamt etwa 100 Hektar Wald in einem Landkreis, der mit rund 15 Prozent Waldanteil zu den waldärmsten in Sachsen zählt. 50Hertz nennt als Grund für die Leitung die Chipfabriken im Dresdner Norden, Infineon und ESMC. Der Strom fließt nach Dresden. Die Schneise bleibt bei uns.
Niederau: Korridor E droht Großdobritz einer beispiellosen technischen Überlastung auszusetzen: Windenergieanlagen von geplanten 265 Metern Höhe und zusätzlich 70 Meter hohe Strommasten im Abstand von nur etwa 300 Metern – direkt im Sichtfeld der historischen Kirche (1881) und der Holländerwindmühle (1899). Eine solche massive Häufung technischer Großanlagen ist eine Zumutung. Sie opfert die gewachsene Kulturlandschaft den Interessen überregionaler Energieinfrastruktur und degradiert Großdobritz zum Dippelsdorferbelasteten Teich;Standort. Weinböhla: beiDie einemTrasse dauerhaftläuft waldfreienöstlich Schutzstreifender vonSiedlung rundNeuer 110Anbau Meterndurch den Wald, dem Weinböhla zu großen Teilen den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ verdankt; der Freistaat Sachsen hat ihn erst im Dezember 2025 für zehn weitere Jahre bestätigt. Die Prädikatisierung würde durch diese Trasse faktisch zerstört. Die Trassenmasten sind mindestens dreifach so hoch wie unsere Aussichtstürme und würden den Panoramablick und das etwagesamte 88Landschaftsbild zerschneiden. Zudem wäre das schon lang geplante Feriendorf am Querweg 13, die Wohnhäuser im Neuen Anbau, die Fachklinik Heidehof, der Weinwanderweg sowie der Fernwanderweg E10, die Lobetanzwiese, und das FFH-Gebiet „Teiche und Gründe im Friedewald“ am Lockwitzbach massiv beeinträchtigt. Coswig: Mindestens 20 Hektar Wald.Wald auf Coswiger Stadtgebiet gehen verloren. Betroffen sind Steinbachder überregional bedeutende Karrasrundweg, die Frischluftschneisen, die die Stadt nachts kühlen, das denkmalgeschützte Forsthaus Kreyern, eines der ältesten Anwesen Coswigs, und Auerder amBestattungswald AnfangNaturruhe Friedewald. Im FFH-Gebiet „Teiche und Gründe im Friedewald“ jagen Großes Mausohr und Mopsfledermaus, im Lockwitzbach lebt der SchneiseKammmolch, ebensoder wiekühle, Moritzburg,beschattete FriedewaldGewässer braucht. Moritzburg: Von Steinbach bis Reichenberg, über Auer, Friedewald, Dippelsdorf und Reichenberg.Buchholz, läuft die Schneise durch das LSG und an den Grenzen von Naturschutzgebiet Dippelsdorfer Teich, FFH-Gebiet „Moritzburger Teiche und Wälder“, Vogelschutzgebiet „Moritzburger Kleinkuppenlandschaft“ und einem Flächennaturdenkmal entlang; um den Teich liegen 14 geschützte Biotope. Vor Dippelsdorf teilt sichsie der Korridor in zwei Alternativbänder,sich: nördlich zwischen Teich und Moritzburg,Moritzburg oder südlich zwischen Dippelsdorf und Buchholz. DerSo Korridoroder verläuftso imstehen Landschaftsschutzgebietdie entlangMasten in Sichtweite der GrenzenLößnitzgrundbahn, desdie Naturschutzgebietesden DippelsdorferTeich Teich,auf desihrem FFH-GebietesDamm Moritzburger Teiche und Wälderquert, und des VogelschutzgebietesRoten MoritzburgerHauses Kleinkuppenlandschaft;der Brücke-Maler. Korridor E führt südwestlich am Schloss vorbei. Der Netzausbau ist nötig, sein Bedarf steht im UmfeldNetzentwicklungsplan. des Teiches sind ein Flächennaturdenkmal und 14 geschützte Biotope kartiert.Wir sind nicht gegen den Netzausbau. Der Bedarf der Leitung ist im Netzentwicklungsplan festgestellt, und mitMit A+D liegt eine geprüfte, von der Behörde bevorzugte AlternativeTrasse vor. Wir sind gegen ein Verfahren, das einen ungeprüften Korridor durch die Hintertür neben geprüfte stellt und die Gemeinde übergeht. Die Landesdirektion ist zugleich Planfeststellungsbehörde für die Leitung; für Korridor E liegt ohne Raumverträglichkeitsprüfung kein Ergebnis vor, das sie im Planfeststellungsverfahren 2028 einbeziehen könnte. Die Korridorentscheidung50Hertz will 50Hertz im Frühjahr 2027 treffen.entscheiden, Danachdanach ist es zu spät.Quellen:ProjektseiteUnterschreiben 50Hertz zur Elbe-Oberlausitz-Leitung; Medieninformation der Landesdirektion Sachsen zur Raumverträglichkeitsprüfung, Mai 2026; gemeinsame Stellungnahme der Gemeinden MoritzburgSie und Weinböhlageben zuSie Korridordie E;Petition Radebeul Aktuell vom 4. September 2026; Geoportal Landkreis Meißen, Themen Natur und Landschaft.weiter.
Neue Begründung:
Die neue Trassenvariante E wurde durch 50Hertz niemals öffentlich vorgestellt und unter zwielichtigen Bedingungen plötzlich nachgeschoben, ohne Beteiligung der Gemeinden und Verbände und der Bevölkerung. Sie durchschneidet den historischen Friedewald und vernichtet etwa 100 ha Mischwald,Mischwald. Hier der NABU50Hertz hat in seiner heutigen Erklärung mitgeteilt, dass er diese Variante nie vorgeschlagen hat und sich gegen diese, wie auch andere Trassen wendet.link:https://www.50hertz.com/de/Netz/Netzausbau/ProjekteanLand/Elbe-OberlausitzLeitung/
UPDATE: Die Bürgermeisterin begrüßt ausdrücklich das Engagement der Bürgerinnen und Bürger gegen die nunmehr vorgesehene Trassenvariante E. Die Gemeinde Moritzburg hat diese Variante bereits nach der Kreiskonferenz vom 2. September 2026 gegenüber der Landesdirektion Sachsen ausdrücklich abgelehnt und gemeinsam mit Nachbargemeinden eine entsprechende Stellungnahme abgegeben. Da die bisherige Petition noch auf eine Befassung des Gemeinderates zielt, sollte das Petitionsziel nun unmittelbar auf die Landesdirektion Sachsen als zuständige Stelle ausgerichtet werden. Damit kann die Petition die bereits bestehende kommunale Ablehnung der Trassenvariante E zusätzlich unterstützen. Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2.379 (1.860 in Meißen)