05.03.2026, 05:53
"Ertrag" in Anführungszeichen gesetzt, da es ja eher um Gaben geht, im Sinne von... "Als Gesellschaft müssen wir lernen, wieder mit den Gaben zufrieden zu sein, die uns die Natur im Einklang mit dem Tierwohl schenkt".
Neue Begründung:
Unsere Kernforderungen:
- Verbot der Qualzucht: Ein konsequentes Ende der Züchtung und Haltung von Hochleistungshühnern, deren Körperbau zwangsläufig zu systemischen Schmerzen und Organversagen führt.
- Rückkehr zu robusten Zweinutzungsrassen: Das Tier darf kein Patentprodukt globaler Konzerne sein. Zuchtkonzerne, Landwirtschaft und Politik müssen die Fixierung auf ‚Hochleistung‘ nicht nur aus ihrem Vokabular, sondern aus ihrer gesamten Planung und Praxis streichen. Ein Huhn ist keine Maschine, die auf maximalen Output programmiert werden darf. Wir fordern die Rückkehr zu autarken, lebensfähigen Rassen, bei denen einzig die Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere maßgeblich sind. Als Gesellschaft müssen wir lernen,
wiedermit demErtrag"Ertrag" zufrieden zu sein, der im Einklang mit der Natur und ohne Ausbeutung von Lebewesen möglich ist. - Abkehr von der qualvollen Enge: Die Haltungsbedingungen müssen grundlegend reformiert werden. Ein Platzangebot von der Größe eines DIN-A4-Blattes ist mit dem Staatsziel Tierschutz unvereinbar. Wir fordern artgerechte und natürliche Umgebungen, die Bewegung und soziales Miteinander ermöglichen.
- Heimat für alle Hühner: Wer von „Heimat“ spricht und gleichzeitig zulässt, dass Lebewesen in industrialisierten Systemen bis zum körperlichen Zusammenbruch ausgebeutet werden, missbraucht diesen Begriff. Eine Heimat, die auf systematischer Qual basiert, verdient Kritik, keine Verklärung. Wer von „Heimat“ spricht, darf diese Qual nicht legalisieren.
- Eine unteilbare Ethik: Unser Mitgefühl darf nicht an Profitinteressen enden. Wir fordern eine Agrarpolitik, die erkennt, dass die industrielle Nutzung von Qualzuchtrassen mit der Würde des Lebens schlicht unvereinbar ist.
- Stärkung gesunder Alternativen: Wir rufen Sie dazu auf, unverzüglich die Verantwortung für eine werteorientierte Ernährungspolitik zu übernehmen. Es gilt, das enorme Potenzial pflanzlicher Proteine aktiv auszuschöpfen, um die Abhängigkeit von problematischen Futtermittelimporten zu beenden und so einen echten Beitrag für den Tierschutz und die Umwelt zu leisten. Die Etablierung pflanzlicher Proteinquellen vereint eine umfassende ethische Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft. Wie der erfolgreiche Ausbau des Anbaus von hochwertigem, heimischem Speisesoja bereits zeigt, entstehen hier zukunftsfähige Wertschöpfungsketten, die eine eigenständige Versorgung sichern. Die daraus resultierende Senkung des Bedarfs an tierischen Erzeugnissen ist ein wesentlicher Baustein für eine verantwortungsbewusste Gesellschaft, in der Tierleid nicht mehr vorkommt. Mit einem konsequenten Ausbau gesunder pflanzlicher Proteinquellen schaffen wir ab sofort ein System, in dem Tierschutz und Genuss Hand in Hand gehen – und beenden die Notwendigkeit jeglicher Qualzucht im Hier und Jetzt.
„Herr Minister Rainer, wir müssen Tierschutz endlich als das behandeln, was er ist: Ein verfassungsrechtliches Staatsziel und ein Maßstab unserer Menschlichkeit.
Es ist Zeit, die systematische Entfremdung der Tiere von ihrer eigenen Natur zu beenden.Verbieten Sie Qualzucht, die Schmerzen, Stress und körperliche Schäden bei Hühnern genetisch vorprogrammiert.
Jedes Tier hat ein Recht auf einen unversehrten Körper. Schaffen Sie gesetzliche Standards, die jedem Huhn einen artgerechten Lebensraum garantieren, der soziales Miteinander und natürliche Verhaltensweisen ermöglicht.
Wir fordern Achtung vor allem Leben. Tierliebe, Verantwortung und Würde müssen die Leitplanken Ihrer Politik sein, nicht die Gewinnmargen der Zuchtkonzerne. Beenden Sie das System der Qualzucht und der qualvollen Enge!“
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 214 (212 in Deutschland)