Würde statt Ware – Schluss mit der Qualzucht und der grausamen Entwürdigung fühlender Lebewesen!

Petition richtet sich an
Alois Rainer - Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat; Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat - BMEL; Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages; Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages

598 Unterschriften

2 %
584 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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  1. Gestartet 20.02.2026
  2. Sammlung noch > 6 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

06.03.2026, 15:26

Bild ohne Text, da wir sehr darauf wertlegen, dass es echte Veränderung gibt und nicht nur ein bisschen weniger Ausbeutung und wir uns nicht sicher sind, ob die Zweinutzungsrassen nicht doch an ihre Leistungsgrenzen gebracht werden.
Zudem muss eine gesetzliche Begrenzung der Legeleistung das Wohl der Hühner schützen.
Und die qualvolle Enge muss sich erürbrigen - Abkehr war zu mild ausgedrückt. In vielen Gesprächen wurde deutlich, dass diese Ausbeutung ein richtiges Ende nehmen muss. Es braucht Empathie und wir setzen uns dafür ein.


Neue Begründung:

Unsere Kernforderungen:

  1. Verbot der Qualzucht: Ein konsequentes Ende der Züchtung und Haltung von Hochleistungshühnern, deren Körperbau zwangsläufig zu systemischen Schmerzen und Organversagen führt.
  2. Erübrigung der qualvollen Enge: Wir fordern die Erübrigung der qualvollen Enge durch eine grundlegende Neugestaltung der Haltung. Anstatt die Tiere in ein industrielles Maß wie das DIN-A4-Blatt zu pressen, muss die Anzahl der Tiere zukünftig konsequent an der Verfügbarkeit von weitem, naturbelassenem Raum ausgerichtet werden. Wir fordern Umgebungen, in denen Bewegung und soziales Miteinander eine Selbstverständlichkeit sind.
  3. Eine unteilbare Ethik: Unser Mitgefühl darf nicht an Profitinteressen enden. Wir fordern eine Agrarpolitik, die erkennt, dass die industrielle Nutzung von Qualzuchtrassen mit der Würde des Lebens schlicht unvereinbar ist.
  4. Heimat für alle Hühner: Wer von „Heimat“ spricht und gleichzeitig zulässt, dass Lebewesen in industrialisierten Systemen bis zum körperlichen Zusammenbruch ausgebeutet werden, missbraucht diesen Begriff. Eine Heimat, die auf systematischer Qual basiert, verdient Kritik, keine Verklärung. Wer von „Heimat“ spricht, darf diese Qual nicht legalisieren.
  5. Ethische Weiterentwicklung hin zu autarken, lebensfähigen Hühnern: Wir fordern die Rückkehr zu autarken, lebensfähigen Rassen, bei denen einzig die Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere maßgeblich sind. Was Menschen von Hühnern erhalten, ist nur dann ethisch vertretbar, wenn die Tiere selbst alles haben, was sie brauchen: einen gesunden Körper, weiten Raum zur Entfaltung ihrer Instinkte und die Freiheit, ihre Lebensfreude in einer vielfältigen Umgebung auszudrücken. Zu einem gesunden Körper gehört, dass die Legeleistung auf maximal 50 Eier pro Jahr begrenzt bleibt. Er braucht natürliche Ruhepausen – einen entspannten biologischen Rhythmus, der während des Gefiederwechsels und im Winter ein Innehalten des Legens erlaubt und die vollständige Regeneration der Kalziumspeicher ermöglicht. Wir fordern diese Grenze als unumstößliches Maß der Tiergesundheit.
  6. Die deutliche Begrenzung der Anzahl der Tiere: Hühner brauchen viel Platz, und diesen Platz müssen sie bekommen. Daher fordern wir als unumstößliche Bedingung, eine drastische und dauerhafte Verringerung der Anzahl der Tiere. Gleichzeitig muss gesetzlich verankert werden, dass viel naturbelassene Fläche zur Verfügung steht, damit alle Hühner frei herumspringen können. Um diese Freiheit systemisch abzusichern, fordern wir eine strikte gesetzliche Begrenzung der Anzahl der Tiere auf geräumigen und großzügigen Flächen. Wer diesen Platz nicht bieten kann, darf keine Tiere halten. Diese Bewegungsfreiheit muss – zusammen mit einer natürlichen / gesunden Ernährung und biologischer Souveränität – das Tierwohl garantieren.
  7. Stärkung gesunder Alternativen: Wir rufen Sie auf, Verantwortung für eine klima- und tierwohlfreundliche Ernährungspolitik zu übernehmen. Es gilt, das enorme Potenzial pflanzlicher Proteine aktiv auszuschöpfen, auch um die Abhängigkeit von problematischen Futtermittelimporten zu beenden und so einen echten Beitrag für den Tierschutz und die Umwelt zu leisten. Die Etablierung pflanzlicher Proteinquellen vereint eine umfassende ethische Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft. Wie der erfolgreiche Ausbau des Anbaus von hochwertigem, heimischem Speisesoja bereits zeigt, entstehen hier zukunftsfähige Wertschöpfungsketten, die eine eigenständige Versorgung sichern. Die daraus resultierende Senkung des Bedarfs an tierischen Erzeugnissen ist ein wesentlicher Baustein für eine verantwortungsbewusste Gesellschaft, in der menschengemachtes Tierleid / Tierqual nicht mehr vorkommt. Mit einem konsequenten Ausbau gesunder pflanzlicher Proteinquellen schaffen wir ab sofort ein System, in dem Tierschutz und Genuss Hand in Hand gehen – und beenden die Notwendigkeit jeglicher Qualzucht im Hier und Jetzt.

„Herr Minister Rainer, wir müssen Tierschutz endlich als das behandeln, was er ist: Ein verfassungsrechtliches Staatsziel und ein Maßstab unserer Menschlichkeit.

Es ist Zeit, die systematische Entfremdung der Tiere von ihrer eigenen Natur zu beenden.Verbieten Sie Qualzucht, die Schmerzen, Stress und körperliche Schäden bei Hühnern genetisch vorprogrammiert.

Jedes Tier hat ein Recht auf einen unversehrten Körper. Schaffen Sie gesetzliche Standards,Standards dieentsprechend jedemunserer Huhn einen artgerechten Lebensraum garantieren, der soziales Miteinander und natürliche Verhaltensweisen ermöglicht. Kernforderungen.

Wir fordern Achtung vor allem Leben. Tierliebe, Verantwortung und Würde müssen die Leitplanken Ihrer Politik sein, nicht die Gewinnmargen der Zuchtkonzerne. Beenden Sie das System der Qualzucht und der qualvollen Enge!“


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 268 (262 in Deutschland)


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