07.03.2026, 02:35
Bei diesem wichtigen Thema ist Formulierung sehr wichtig: Tierwohlfokussierte Hühnerhaltung setzt ausreichend Raum voraus. Wir fordern daher eine gesetzlich verankerte, drastische Reduzierung der Anzahl der Tiere sowie die Bereitstellung naturnah gestalteter und artgerecht strukturierter Freiflächen. Um das Tierwohl systemisch abzusichern, muss die Tierhaltung an strikte Flächenvorgaben gekoppelt werden: Nur wer großzügigen und artgerecht strukturierten Auslauf bieten kann, darf Verantwortung für Hühner übernehmen. Ein würdevolles Leben für alle Tiere wird erst durch die Verbindung von Bewegungsfreiheit, biologischer Souveränität und natürlicher Versorgung möglich. Informativer Link gleich am Anfang gesetzt.
Neue Begründung:
Unsere Kernforderungen:
- Verbot der Qualzucht: Ein konsequentes Ende der Züchtung und Haltung von Hochleistungshühnern, deren Körperbau zwangsläufig zu systemischen Schmerzen und Organversagen führt.
- Erübrigung der qualvollen Enge: Wir fordern die Erübrigung der qualvollen Enge durch eine grundlegende Neugestaltung der Haltung. Anstatt die Tiere in ein industrielles Maß wie das DIN-A4-Blatt zu pressen, muss die Anzahl der Tiere zukünftig konsequent an der Verfügbarkeit von weitem, naturbelassenem Raum ausgerichtet werden. Wir fordern Umgebungen, in denen Bewegung und soziales Miteinander eine Selbstverständlichkeit sind.
- Eine unteilbare Ethik: Unser Mitgefühl darf nicht an Profitinteressen enden. Wir fordern eine Agrarpolitik, die erkennt, dass die industrielle Nutzung von Qualzuchtrassen mit der Würde des Lebens schlicht unvereinbar ist.
- Heimat für alle Hühner: Wer von „Heimat“ spricht und gleichzeitig zulässt, dass Lebewesen in industrialisierten Systemen bis zum körperlichen Zusammenbruch ausgebeutet werden, missbraucht diesen Begriff. Eine Heimat, die auf systematischer Qual basiert, verdient Kritik, keine Verklärung. Wer von „Heimat“ spricht, darf diese Qual nicht legalisieren.
- Ethische Weiterentwicklung hin zu autarken, lebensfähigen Hühnern: Wir fordern die Rückkehr zu autarken, lebensfähigen Rassen, bei denen einzig die Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere maßgeblich sind. Was Menschen von Hühnern erhalten, ist nur dann ethisch vertretbar, wenn die Tiere selbst alles haben, was sie brauchen: einen gesunden Körper, weiten Raum zur Entfaltung ihrer Instinkte und die Freiheit, ihre Lebensfreude in einer vielfältigen Umgebung auszudrücken. Zu einem gesunden Körper gehört, dass die Legeleistung auf maximal 50 Eier pro Jahr begrenzt bleibt. Er braucht natürliche Ruhepausen – einen entspannten biologischen Rhythmus, der während des Gefiederwechsels und im Winter ein Innehalten des Legens erlaubt und die vollständige Regeneration der Kalziumspeicher ermöglicht. Wir fordern diese Grenze als unumstößliches Maß der Tiergesundheit.
Die deutlicheDeutliche Begrenzung der Anzahl der Tiere:HühnerTierwohlfokussiertebrauchenHühnerhaltungvielsetztPlatz,ausreichendundRaumdiesenvoraus.Platz müssen sie bekommen. DaherWir fordernwir als unumstößliche Bedingung,daher eine gesetzlich verankerte, drastischeund dauerhafte Verringerung der Anzahl der Tiere. Gleichzeitig muss gesetzlich verankert werden, dass viel naturbelassene Fläche zur Verfügung steht, damit alle Hühner frei herumspringen können. Um diese Freiheit systemisch abzusichern, fordern wir eine strikte gesetzliche BegrenzungReduzierung der Anzahl der Tiereaufsowiegeräumigendie Bereitstellung naturnah gestalteter und artgerecht strukturierter Freiflächen. Um das Tierwohl systemisch abzusichern, muss die Tierhaltung an strikte Flächenvorgaben gekoppelt werden: Nur wer großzügigenFlächen.undWerartgerechtdiesenstrukturiertenPlatz nichtAuslauf bieten kann, darfkeineVerantwortung für Hühner übernehmen. Ein würdevolles Leben für alle Tierehalten.wirdDieseerst durch die Verbindung von Bewegungsfreiheitmussauf–artgerechtzusammenstrukturiertermit einer natürlichen / gesunden Versorgung undFreiflächen, biologischer Souveränität–unddasnatürlicherTierwohlVersorgunggarantieren.möglich.- Stärkung gesunder Alternativen: Wir rufen Sie auf, Verantwortung für eine klima- und tierwohlfreundliche Ernährungspolitik zu übernehmen. Es gilt, das enorme Potenzial pflanzlicher Proteine aktiv auszuschöpfen, auch um die Abhängigkeit von problematischen Futtermittelimporten zu beenden und so einen echten Beitrag für den Tierschutz und die Umwelt zu leisten. Die Etablierung pflanzlicher Proteinquellen vereint eine umfassende ethische Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft. Wie der erfolgreiche Ausbau des Anbaus von hochwertigem, heimischem Speisesoja bereits zeigt, entstehen hier zukunftsfähige Wertschöpfungsketten, die eine eigenständige Versorgung sichern. Die daraus resultierende Senkung des Bedarfs an tierischen Erzeugnissen ist ein wesentlicher Baustein für eine verantwortungsbewusste Gesellschaft, in der menschengemachtes Tierleid / Tierqual nicht mehr vorkommt. Mit einem konsequenten Ausbau gesunder pflanzlicher Proteinquellen schaffen wir ab sofort ein System, in dem Tierschutz und Genuss Hand in Hand gehen – und beenden die Notwendigkeit jeglicher Qualzucht im Hier und Jetzt.
„Herr Minister Rainer, wir müssen Tierschutz endlich als das behandeln, was er ist: Ein verfassungsrechtliches Staatsziel und ein Maßstab unserer Menschlichkeit.
Es ist Zeit, die systematische Entfremdung der Tiere von ihrer eigenen Natur zu beenden.Verbieten Sie Qualzucht, die Schmerzen, Stress und körperliche Schäden bei Hühnern genetisch vorprogrammiert.
Jedes Tier hat ein Recht auf einen unversehrten Körper. Schaffen Sie gesetzliche Standards entsprechend unserer Kernforderungen.
Wir fordern Achtung vor allem Leben. Tierliebe, Verantwortung und Würde müssen die Leitplanken Ihrer Politik sein, nicht die Gewinnmargen der Zuchtkonzerne. Beenden Sie das System der Qualzucht und der qualvollen Enge!“
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 271 (265 in Deutschland)