08.03.2026, 19:43
Begrenzung der Anzahl der Tiere: Eine tierwohlfokussierte Hühnerhaltung erfordert Raum und Struktur. Wir fordern daher eine gesetzlich verankerte, drastische Reduzierung der Gruppengrößen sowie den Zugang zu naturnahen, artgerecht gestalteten Freiflächen. Um das Tierwohl systemisch abzusichern, muss die Haltung zwingend an strikte Flächenvorgaben gekoppelt werden: Nur wer großzügigen Auslauf bietet, sollte Verantwortung für Tiere übernehmen dürfen. Ein würdevolles Leben wird erst durch die Verbindung von Bewegungsfreiheit, biologischer Souveränität und einer naturnahen Versorgung möglich.
Neue Begründung:
Unsere Kernforderungen:
- Verbot der Qualzucht: Ein konsequentes Ende der Züchtung und Haltung von Hochleistungshühnern, deren Körperbau zwangsläufig zu systemischen Schmerzen und Organversagen führt.
- Erübrigung der qualvollen Enge: Wir fordern die Erübrigung der qualvollen Enge durch eine grundlegende Neugestaltung der Haltung. Anstatt die Tiere in ein industrielles Maß wie das DIN-A4-Blatt zu pressen, muss die Anzahl der Tiere zukünftig konsequent an der Verfügbarkeit von
artgerecht strukturiertem Raum inklusive Freiflächen ausgerichtet werden. Wir fordern Umgebungen, in denen Bewegung, Schutz und soziales Miteinander eine Selbstverständlichkeit sind. - Eine unteilbare Ethik: Unser Mitgefühl darf nicht an Profitinteressen enden. Wir fordern eine Agrarpolitik, die erkennt, dass die industrielle Nutzung von Qualzuchtrassen mit der Würde des Lebens schlicht unvereinbar ist.
- Heimat für alle Hühner: Wer von „Heimat“ spricht und gleichzeitig zulässt, dass Lebewesen in industrialisierten Systemen bis zum körperlichen Zusammenbruch ausgebeutet werden, missbraucht diesen Begriff. Eine Heimat, die auf systematischer Qual basiert, verdient Kritik, keine Verklärung. Wer von „Heimat“ spricht, darf diese Qual nicht legalisieren.
- Ethische Weiterentwicklung hin zu autarken, lebensfähigen Hühnern: Wir fordern die Rückkehr zu autarken, lebensfähigen Rassen, bei denen einzig die Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere maßgeblich sind. Was Menschen von Hühnern erhalten, ist nur dann ethisch vertretbar, wenn die Tiere selbst alles haben, was sie brauchen: einen gesunden Körper, weiten Raum zur Entfaltung ihrer Instinkte und die Freiheit, ihre Lebensfreude in einer vielfältigen Umgebung auszudrücken. Zu einem gesunden Körper gehört, dass die Legeleistung auf maximal 50 Eier pro Jahr begrenzt bleibt. Er braucht natürliche Ruhepausen – einen entspannten biologischen Rhythmus, der während des Gefiederwechsels und im Winter ein Innehalten des Legens erlaubt und die vollständige Regeneration der Kalziumspeicher ermöglicht. Wir fordern diese Grenze als unumstößliches Maß der Tiergesundheit.
DeutlicheBegrenzung der Anzahl der Tiere:TierwohlfokussierteEine tierwohlfokussierte Hühnerhaltungsetzt ausreichenderfordert Raumvoraus.und Struktur. Wir fordern daher eine gesetzlich verankerte, drastische Reduzierung derAnzahl der TiereGruppengrößen sowiediedenBereitstellungZugangnaturnahzugestalteter undnaturnahen, artgerechtstrukturiertergestalteten Freiflächen. Um das Tierwohl systemisch abzusichern, muss dieTierhaltungHaltung zwingend an strikte Flächenvorgaben gekoppelt werden: Nur wer großzügigenund artgerecht strukturiertenAuslaufbietenbietet,kann, darfsollte Verantwortung fürHühnerTiereübernehmen.übernehmen dürfen. Ein würdevolles Lebenfür alle Tierewird erst durch die Verbindung vonBewegungsfreiheit auf artgerecht strukturierter Freiflächen,Bewegungsfreiheit, biologischer Souveränität undnatürlichereiner naturnahen Versorgung möglich.- Stärkung gesunder Alternativen: Wir rufen Sie auf, Verantwortung für eine klima- und tierwohlfreundliche Ernährungspolitik zu übernehmen. Es gilt, das enorme Potenzial pflanzlicher Proteine aktiv auszuschöpfen, auch um die Abhängigkeit von problematischen Futtermittelimporten zu beenden und so einen echten Beitrag für den Tierschutz und die Umwelt zu leisten. Die Etablierung pflanzlicher Proteinquellen vereint eine umfassende ethische Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft. Wie der erfolgreiche Ausbau des Anbaus von hochwertigem, heimischem Speisesoja bereits zeigt, entstehen hier zukunftsfähige Wertschöpfungsketten, die eine eigenständige Versorgung sichern. Die daraus resultierende Senkung des Bedarfs an tierischen Erzeugnissen ist ein wesentlicher Baustein für eine verantwortungsbewusste Gesellschaft, in der menschengemachtes Tierleid / Tierqual nicht mehr vorkommt. Mit einem konsequenten Ausbau gesunder pflanzlicher Proteinquellen schaffen wir ab sofort ein System, in dem Tierschutz und Genuss Hand in Hand gehen – und beenden die Notwendigkeit jeglicher Qualzucht im Hier und Jetzt.
„Herr Minister Rainer, wir müssen Tierschutz endlich als das behandeln, was er ist: Ein verfassungsrechtliches Staatsziel und ein Maßstab unserer Menschlichkeit.
Es ist Zeit, die systematische Entfremdung der Tiere von ihrer eigenen Natur zu beenden.Verbieten Sie Qualzucht, die Schmerzen, Stress und körperliche Schäden bei Hühnern genetisch vorprogrammiert.
Jedes Tier hat ein Recht auf einen unversehrten Körper. Schaffen Sie gesetzliche Standards entsprechend unserer Kernforderungen.
Wir fordern Achtung vor allem Leben. Tierliebe, Verantwortung und Würde müssen die Leitplanken Ihrer Politik sein, nicht die Gewinnmargen der Zuchtkonzerne. Beenden Sie das System der Qualzucht und der qualvollen Enge!“
Neues Zeichnungsende: 16.11.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 376 (370 in Deutschland)