551 Unterschriften
Petition richtet sich an: Bürgermeister Kai Uwe Tietz
Der Stadtrat und die Stadtverwaltung der Stadt Frechen werden aufgefordert, den Beschluss zur Erhöhung des Hebesatzes der Grundsteuer B von 519 auf 650 Punkte vollständig aufzuheben. Die Haushaltskonsolidierung darf nicht einseitig und zulasten der Einwohnerinnen und Einwohner über Steuererhöhungen finanziert werden. Die Stadtverwaltung muss stattdessen durch nachhaltige, strukturelle Einsparungen innerhalb der eigenen Behörden und Prozesse ein ausgeglichenes Budget realisieren.
Begründung
Die Entscheidung des Rates, den Hebesatz der Grundsteuer B massiv um über 25 Prozent anzuheben. Und dies zudem noch mit rückwirkender Kraft für das laufende Jahr zu beschließen, stellt eine erhebliche, unzumutbare finanzielle Mehrbelastung für die Bevölkerung dar.
Eine Erhöhung in dieser Größenordnung ist grundsätzlich der falsche Weg und widerspricht den öffentlich formulierten Zielen zur Förderung von bezahlbarem Wohnraum.
Flächendeckende Mietsteigerungen:
Die Grundsteuer B fließt direkt in die Betriebskosten ein und wird auf die Mieter umgelegt. Diese Maßnahme führt somit zu einer unmittelbaren und dauerhaften Steigerung der Wohnkosten in ganz Frechen.
Belastung von Eigentümern und Familien:
Dieser plötzliche finanzielle Entzug greift tief in die ohnehin stark beanspruchten Haushaltsbudgets von Familien und privaten Eigentümern ein, die in Zeiten allgemein hoher Lebenshaltungskosten ohnehin an Belastungsgrenzen stoßen.
Der zusätzliche Faktor der Rückwirkung verschärft diese Situation mangels jeglicher Planungssicherheit nur noch weiter.
Das strukturelle Defizit der Stadt darf nicht über den Weg des geringsten Widerstands auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger gelöst werden. Wir fordern, dass alle internen Einsparpotenziale der Verwaltung vollständig ausgeschöpft, offengelegt und genutzt werden, anstatt die Abgabenlast weiter nach oben zu schrauben. Wir fordern eine verlässliche, bürgernahe und sozial ausgewogene Finanzpolitik.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
03.06.2026
Sammlung endet:
02.12.2026
Region:
Frechen
Kategorie:
Steuern
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Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Eine solch massive Erhöhung der Grundsteuer B ist unverhältnismäßig. Natürlich wird alles teurer, aber es ist nicht gerechtfertigt, eine solche Erhöhung vorzunehmen. Ich bin Rentner. Meine Rente ist in der Zeit von 2024 bis 2026 um 8 % gestiegen. Diese Steigerung ist das Spiegelbild der Lohnsteigerungen in Deutschland. Es wäre gerechtfertigt, wenn die Grundsteuer ebenfalls um diesen Prozentsatz für den gleichen Zeitraum angehoben würde. Statt dessen würde allerdings die Grundsteuer B im gleichen Zeitraum um sage und schreibe 53 % steigen. Ursachen dieser Erhöhung sind einerseits die 2024 neu festgelegten Messbeträge aufgrund der Grundsteuerreform und dann eben die angedachte Erhöhung des Hebesatzes auf 650 %.
Fazit: Eine moderate Erhöhung der Grundsteuer B ist akzeptabel. Eine Erhöhung der Steuer zur Sanierung des Städtischen Haushaltes ist in keiner Weise gerechtfertigt.
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