Region: Berlin

Keine Kraftfahrzeugpiste im Mauergrünzug LSG-52!

Petition richtet sich an:
Abgeordnetenhaus von Berlin - Petitionsausschuss

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  2. Sammlung noch > 3 Wochen
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Petition richtet sich an: Abgeordnetenhaus von Berlin - Petitionsausschuss

Der künftige Bahnübergang an der CVJM-Baracke zwischen dem Märkischen Viertel und Rosenthal sollte lt. Vertrag des Bezirksamtes Pankow mit der Niederbarnimer Eisenbahn vom 27.11.2020 eine "öffentliche Zuwegung zum Bahnübergang durch den Bezirk Pankow" erhalten.
In der Stellunnahme des Bezirkes Pankow zu den Vorentwurfsplanung für die Wiederinbetriebnahme der Strecke Berlin-Basdorf der NEB - DS VIII-0956 vom 11.09.2019 ist explizit von einem "Fußgänger-Bahnübergang Friedhof Pankow VII/Jugendfreizeitstädte (CVJM) Reinickendorf km 1,7" die Rede. Auf der Seite des Märkischen Viertels wird der Bahnübergang an einen schmalen asphaltieren Privatweg angebunden. Dieser Wegabschnitt ist Bestandteil des Berliner Mauerweges sowie des (zwischenzeitlich mehrfach verlegten) Berliner Hauptwanderweges Nr. 16 Humboldtspur und für Kraftfahrzeuge gesperrt.
Statt den Umweg über den bestehenden Bahnübergang am verkehrsreichen Wilhelmsruher Damm zu nehmen, könnte die Humboldtspur künftig den neuen Bahnübergang an der CVJM-Baracke nutzen.

Nun sieht die Ausführungsplanung des Büros Stefan Wallmann vom 11.06.2026 stattdessen vor, dass der Bahnübergang auf der Ostseite durch eine Schotterpiste für Kraftfahrzeuge erschlossen werden soll!
Außerdem sollen Betonplatten, die von den Professoren Axel Klausmeier und Leo Schmidt als Reste der Grenzbefestigungen - Grundplatten eines Kommandopostens - identifiziert wurden, laut obiger Aufführungsplanung entfernt werden!

Wir fordern:
1) die geplante Piste als nicht versiegelten Rad- und Fußweg auszuführen.
2) Die genannten Überbleibsel des Mauerregimes an ihrem authentischen Ort zu belassen.
3) Eine kürzere Wegführung zum Eingang des Friedhofes zu prüfen.
4) Die Ablagerung von Müll mittels Kraftfahrzeugen in das Innere des Landschaftsschutzgebietes mit geeigneten Mitteln (Poller...) zu unterbinden.

Begründung

Die DB InfraGO hat 2025 die ertüchtigte Bahnstrecke Berlin-Südkreuz - Blankenfelde-Mahlow (Teil der Dresdner Bahn) in Betrieb genommen.
Für die Inanspruchnahme von Natur bei diesem Bauvorhaben wurde festgelegt, dass 10 "trassenferne Ausgleichsflächen" im Mauergrünzug von Pankow umgestaltet werden. Das Projekt- und Baumanagement wurde an das Landesunternehmen Grün Berlin GmbH übertragen.
Auf https://gruen-berlin.de/projekte/urbane-freiraeume/mauergruenzug/ueber-das-projekt ist zu lesen: "Dazu gehören naturnahe Pflanzungen, Rückbau nicht mehr benötigter Versiegelungen sowie punktuelle Angebote, beispielsweise ein Hundeauslauf oder ein kleiner Naturerfahrungsraum. Diese Weiterentwicklungen stärken die ökologische Vielfalt und schaffen alltagstaugliche Orte, die für die Nachbarschaft gut erreichbar sind..."
Grün Berlin wolle "Historische Spuren im Alltag erlebbar machen"

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Arnd Moritz August Mosig, Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.08.2026
Sammlung endet: 18.09.2026
Region: Berlin
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • Diese Frage nach dem Wozu der Schotterpiste wurde heute von einer Petentin gestellt.
    Die geplante Schotterpiste führt im Süden zu einer Betonrampe, mit der Kraftfahrzeuge zum Nordstrand des Nordgrabens herunterfahren können. Die Rampe und eine inzwischen abgerissene Brücke waren einst Teil des Postenweges.

    Das Planungsbüro Wallmann kommuniziert nicht mit mir.
    In seiner Zeichnung ist u.a. eine "Wendestelle für Pflegefahrzeuege aus Schotterrasen" zu sehen und auf der Piste sind mehrere mehrspurige Fahrzeuge eingezeichnet.

    Neben der unmittelbaren Beeinträchtigung des Mauergrünzuges durch das Anlegen der Schotterpiste befürchte ich, dass diese Piste als Einladung gesehen wird, um Müll - insbesondere Sondermüll und Bauschutt, der bisher oft am Rande des LSG abgekippt wurde, künftig im Inneren der Grünfläche illegal zu entsorgen.

Warum Menschen unterschreiben

Der Flächenverbrauch für Straßen sollte zurückgebaut werden, es sollten nur absolut notwendige Versiegelungen vorgenommen werden.

Weil der Mauergrünzug von überall mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist.
Weil die Unmenge an Fußgängern durch Autos gefährdet werden würden und Kinder sich nicht mehr frei bewegen könnten

Erhalt vernetzter Grünräume, Vermeidung unsinniger Baumaßnahmen.

Flächen, Wege usw. müssen wegen des Klimawandels entsiegelt werden, und deshalb dürfen nicht weitere Wege versiegelt werden.

Unersiegelte Flächen braucht die Erde

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