München erstickt! Frischluftschneise Hachinger Tal freihalten!

Petition richtet sich an:
Minister Hubert Aiwanger, Landrat Christoph Göbel, Stefan Schelle, Vorsitzender Regionaler Planungsverband, Oberbürgermeister von München Dieter Reiter, Bürgermeister von Neubiberg Thomas Pardeller

4.793 Unterschriften

42 %
1.012 von 2.400 für Quorum in Landkreis München Landkreis München

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  1. Gestartet 2020
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Minister Hubert Aiwanger, Landrat Christoph Göbel, Stefan Schelle, Vorsitzender Regionaler Planungsverband, Oberbürgermeister von München Dieter Reiter, Bürgermeister von Neubiberg Thomas Pardeller

  1. Der Gemeinderat Neubiberg hat mehrheitlich den Bebauungsplan Nr. 85 "Zukunftspark Neubiberg" verabschiedet, nach dem im Grünzug Hachinger Tal Ackerland in Gewerbegebiet mit Gebäudehöhen bis zu 27 m umgewandelt werden soll.
  2. Dieses Gebiet ist eine anerkannte lebenswichtige Frischluftschneise für den Südosten Münchens, um bei der steigenden Hitzebelastung für Abkühlung und Durchlüftung zu sorgen.
  3. Der Bebauungsplan widerspricht in eklatanter Weise dem Landesentwicklungsprogramm und dem Regionalplan München, wonach solche Gebiete nicht bebaut oder verschmälert werden dürfen.
  4. Deshalb muss die Bebauung des Grünzugs Hachinger Tal grundsätzlich abgelehnt werden.

Es besteht die Möglichkeit bis zum 17.06.2024 Stellungnahmen an bauleitplanung@neubiberg.de abzugeben.
Auf der Homepage der Bürgerinitiative "Frischluftzufuhr für München" gibt es einen Übersichtsplan des Vorhabens und eine Sammlung wichtiger Argumente gegen diesen Bebauungsplan, die für eigene Stellungnahmen genutzt werden können.

Begründung

  • Die Bebauung und Verschmälerung der Frischluftschneise Hachinger Tal gefährdet Frischluftzufuhr und Gesundheit von mehr als 100.000 Menschen und nachfolgende Generationen dauerhaft und unwiederbringlich.
  • Wirksame Abkühlung und Durchlüftung des Münchner Südosten in der heißen Jahreszeit wird gefährdet.
  • Hitzetage vor allem in den Städten und im Süden Deutschland nehmen drastisch zu.
  • Hitzebelastung führt vermehrt zu vorzeitigen Todesfällen lt. dem Monitoringbericht des Umweltbundesamtes.
  • Der Bebauungsplan Nr. 85 widerspricht in eklatanter Weise dem Landesentwicklungsprogramm und dem Regionalplan München, wonach solche Gebiete nicht bebaut oder verschmälert werden dürfen.

Deshalb darf der Grünzug Hachinger Tal nicht weiter bebaut werden.
Mehr Informationen auf der Homepage https://frischluftzufuhr-muenchen.de der "Bürgerinitiative Frischluftzufuhr für München"

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Thomas Kiesmüller, München
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 11.01.2020
Sammlung endet: 31.10.2026
Region: Landkreis München
Kategorie: Umwelt

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    Liebste Grüße
    Das Team von openPetition

  • Nach der Stellungnahme des Regionalen Planungsverbandes München widerspricht der Bebauungsplan „Zukunftspark Neubiberg“ den Zielen des Regionalplans.
    Noch deutlicher sind die Stellungnahmen des Landratsamtes München vom 29.08.2024, nach denen „die Genehmigungsfähigkeit der (diesbezüglichen) 21. Flächennutzungsplan-Änderung nicht in Aussicht gestellt werden kann.“
    Als einzige Möglichkeit „käme nur ein Antrag auf Herausnahme der betreffenden Flächen aus dem Regionalen Grünzug in Betracht„, was nach unserer Meinung nahezu ausgeschlossen ist.
  • Der Regionale Planungsverband München hat in seiner beigefügten Stellungnahme am 17.06.2024 festgestellt, dass der Bebauungsplan "Zukunftspark Neubiberg" den Zielen des Regionalplans München widerspricht. Deshalb erwarten wir, dass die übergeordnete Regierung von Oberbayern diesem Vorhaben nicht zustimmen dürfte.

München wird auch in Zukunft eine sehr beliebte Stadt mit hoher Zuzugquote bleiben. Um die Nandschaft und die Natur vor weiterer Flächenversieglung zu schützen, ist es doch viel effektiver, Bauvorhaben auf vorhandenen Altgrundstücken vorzunehmen und hier zu verdichten, bzw. modernisieren, anstelle auf der Grünen Wiese alles weiter zuzupflastern.

Die Petition ist nicht umsetzungsoffen. Warum nicht die Höhe der Gebäude beschränken statt sie komplett zu verbieten?

Warum Menschen unterschreiben

Frischluftschneisen in Zeiten des Klimawandels und Hitzewellen sollten so gut es geht erhalten bleiben.

Auch wenn ich in Duisburg nicht direkt betroffen bin, so läuft hier in Duisburg doch def gleiche Schwachsinn ab. Statt mehr Grün in die Stadt zu bringen um die Temoeratur zu senken, passiert hier genau das Gegenteil: Bäume werden gefällt gegen den erklärten Willen der Anwohner, Grünflächen sollen versiegelt wetden durch Wohnbebauung.

Weil Naturschutz bei den Verantwortlichen klein geschrieben wird

Luftschneissen sind für das für Menschen verträgliche Klima geeignet in bebautem Gebiet LEBENSNOTWENDIG.

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