Region: Germany

Anerkennung & Einheitlichkeit: Gleiche Rechte und faire Standards für alle akkreditierten PA-Studien

Petition is addressed to
Entscheidungsträgerinnen in Gesundheits- und Hochschulpolitik, Vertreterinnen ärztlicher Berufsorganisationen sowie alle, die an einer fairen und zukunftsfähigen Gestaltung des Berufsbildes „Physician Assistant“ mitwirken.

715 Signatures

2 %
692 from 30,000 for quorum in Germany Germany

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  1. Launched May 2025
  2. Time remaining > 4 months
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Petition is addressed to: Entscheidungsträgerinnen in Gesundheits- und Hochschulpolitik, Vertreterinnen ärztlicher Berufsorganisationen sowie alle, die an einer fairen und zukunftsfähigen Gestaltung des Berufsbildes „Physician Assistant“ mitwirken.

Wir sind Physician Assistant (PA)-Studierende und Absolventinnen aus verschiedensten Hochschulen – Präsenz wie Fernstudium. Gemeinsam erleben wir, wie bestimmte Akteurinnen aus Standesorganisationen wie der Bundesärztekammer (BÄK) oder der DGPA unsere Studienform pauschal abwerten.
In ihrer Stellungnahme vom 2. Mai 2025 spricht sich die BÄK explizit gegen Fernstudiengänge aus – trotz staatlicher Akkreditierung, hoher Praxisanteile und realer Versorgungsleistung. Diese Aussagen gefährden unsere berufliche Zukunft und werfen grundsätzliche Fragen zur Hochschulautonomie, Gerechtigkeit und wissenschaftlicher Seriosität auf.

Reason

Unsere Forderungen:

  1. Gleichstellung aller staatlich akkreditierten PA-Studiengänge – unabhängig vom Studienformat (Fern, Präsenz, Hybrid).
  2. Respekt gegenüber allen PA-Studierenden – keine öffentliche Diskreditierung durch Standesvertreter.
  3. Einheitliche gesetzliche Regelung des Berufsbildes PA, die objektive Qualitätsstandards vorgibt statt pauschale Ausschlüsse.
  4. Einheitliche, bundeseinheitlich geregelte Abschlussprüfung für alle PA-Studiengänge – als verbindlicher Qualitätsnachweis und Chance zur Vergleichbarkeit.
  5. Einbindung aller PA-Studierenden und Hochschulen in berufspolitische Debatten – Vielfalt statt Monopol.

Warum das wichtig ist:

  • Fernstudierende leisten ihren Beitrag zur Versorgung – oft parallel zur Arbeit im Gesundheitswesen.
  • Akkreditierte Studiengänge sind rechtlich gleichwertig – sie wurden geprüft, genehmigt und erfüllen definierte Standards.
  • Die pauschale Ablehnung durch Einzelpersonen oder Organisationen ist berufspolitisch destruktiv und wissenschaftlich fragwürdig.
  • Wir brauchen Zusammenhalt – nicht Spaltung.

Wer wir sind:
Diese Petition wird getragen von einer unabhängigen Gruppe PA-Studierender aus Fern- und Präsenzstudiengängen, die sich für ein faires, offenes und modernes Berufsbild einsetzen.

Thank you for your support, Eva-Maria Gehr, Leonberg
Question to the initiator

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Petition details

Petition started: 05/03/2025
Collection ends: 05/03/2026
Region: Germany
Topic: Education

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News

  • Update zur Petition – Nach dem DGPA-Pressegespräch
    Am 6. Mai stellte die DGPA in einem öffentlichen Pressegespräch das neue Positionspapier der Bundesärztekammer (BÄK) vor.
    Darin wird der Beruf des Physician Assistant gestärkt – als fester Teil ärztlich geleiteter Teams. Das begrüßen wir ausdrücklich.

    Gleichzeitig enthält das Papier einen kritischen Punkt:
    Zum ersten Mal wird Fernstudiengängen – trotz staatlicher Akkreditierung – die Anerkennung abgesprochen. Die DGPA bestätigt diese Haltung und begründet sie mit vermeintlich fehlender Praxisnähe.

    Was dabei übersehen wird:
    Viele PA-Fernstudierende haben eine abgeschlossene Ausbildung im Gesundheitswesen und mindestens drei Jahre Berufserfahrung – oft mehr.
    Sie sind MFA, OTA, Pflegekräfte, Notfallsanitäter*innen o.Ä. – und arbeiten parallel zum Studium im Klinikalltag. Für viele von ihnen ist das Fernstudium die einzige realistische Möglichkeit, sich akademisch weiterzubilden – berufsbegleitend, praxisnah und unter Supervision.

    Das Positionspapier ist kein Gesetz – aber es sendet ein starkes Signal. Und genau deshalb bleibt unser Anliegen aktuell und wichtig:

    Nicht das Studienformat entscheidet über Qualität, sondern Inhalte, Praxisstruktur und Umsetzung.

    Wir wünschen und eine differenzierte Debatte – ohne Pauschalurteile, ohne Spaltung.
    Stattdessen: Fairness, Vergleichbarkeit und gegenseitiger Respekt.

    Eine strukturierte Mitschrift des Gesprächs liegt vor und kann bei Interesse bereitgestellt werden.

Als Studentin der IU kann ich nur sagen,es war und ist eine gute Entscheidung gewesen das Fernstudium zum Physician Assistant zu beginnen. So kann ich Familie und Beruf mit dem Studium gut kombinieren .Als Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin sowie Praxisanleiter bin ich bereits stark praxisorientiert .Vermittelte Kernkompetenzen lassen sich gut in der Praxis anwenden .

Der Beruf des Physician Assistant ist stark praxisorientiert. Kritiker befürchten, dass im Fernstudium zentrale Kompetenzen wie klinisches Denken oder Notfallmanagement nicht ausreichend vermittelt werden können. Besonders ärztliche Berufsvertretungen fordern deshalb mehr Präsenzanteile und direkte Supervision während der Ausbildung.

Why people sign

Ich unterstütze das, weil es eine sinnvolle Sache ist und wir auch etwas erreichen wollen. Ich hoffe, Ihr schafft das und könnt uns auch Helfen, die Delta Waldeck Frankenberg GmbH zu erhalten.
Es sollen wichtige Arbeitsplätze im sozialen Bereich vernichtet werden.
Viele Menschen erhielten durch uns Arbeit, Integration, Sprachkenntnisse, Wohnungen und einfach eine Chance, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Ausbildungssuchende Jugendliche, Schulabbrecher, Rentner, Langzeitarbeitslose, Obdachlose und viele andere hilfebedürftige Menschen erhielten von uns professionelle Unterstützung und haben dadurch eine wesentlich höhere Lebensqualität, die sie alleine niemals erreicht hätten.

Hoffe auch auf Eure Unterschriften. Ich verbreite auch gerne Eure Petition.

Vielen Dank

Hier der Link:

www.openpetition.de/petition/kommentare/delta-waldeck-frankenberg-erhalten-soziale-arbeitsplaetze-und-bildung-im-landkreis-retten?sortierung=datum#petition-main

Wie ich betroffen bin

Wenn genug Erfahrung ( vor dem Studium vorhanden ist ) dann sollte auch ein Fernstudium zulässig sein

Weiterbildung akzeptieren

Es ist wichtig, dass es eine Chancengleichheit und faire, gerechte Bildung gibt. Diejenigen die durch unterschiedlichste Lebenssituationen erst eine Ausbildung gemacht haben und neben dem Studium viel nebenbei arbeiten müssen würden ausgeschlossen werden. Nicht jeder kann in Vollzeit ein Präsenzstudium machen. Mit viel Praxisanteil steht ein Fernstudium dem Präsenzstudium in nichts nach.

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