Ausbreitung von Monteurswohnungen begrenzen - Wohnquartiere in der Innenstadt schützen

Petition is addressed to:
Bezirksvertretung Krefeld-Mitte

356 Signatures

71 %
500 for collection target

356 Signatures

71 %
500 for collection target
  1. Launched 06/07/2026
  2. Time remaining > 4 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
personal data
 

I agree that my data may be stored. I can revoke this consent at any time.

Petition addressed to: Bezirksvertretung Krefeld-Mitte

Das ist ein Hilferuf von Eigentümern, Mietern und Akteuren in der Innenstadt: Wir benötigen dringen Ihre Unterstützung – denn, egal wie viel Engagement wir in die Aufwertung unserer Nachbarschaft stecken, egal wie oft wie vor der eigenen Haustür kehren und wie viel wir investieren: Wir kommen gegen die Zunahme von Monteurswohnungen hier in der Innenstadt nicht an.

Krefeld braucht klare Regeln und Beschränkungen, die eine faire Verteilung von Monteurswohnungen in der gesamten Stadt ermöglichen. 

Ohne eine entsprechend rechtssichere Satzung, die durch die Stadt Krefeld erlassen wird, sorgen wir für eine Übernahme ganzer Straßenzüge durch Monteure und einem Wegzug derjenigen, die sich bereits vor vielen Jahren strukturell und finanziell zur Innenstadt bekannt haben. 

Reason

Probleme, die kurzfristige Mitverhältnisse mit sich bringen können, sind bekannt: fehlende Sauberkeit, Lärmbelästigung oder überlastete Parkplätze.

Wir beobachten Gruppen, die nach Feierabend auf der Straße gemeinsam Alkohol trinken und dadurch für ein vermindertes Sicherheitsgefühl sorgen. Obwohl die Stadt nachweislich in Sozialmaßnahmen und Quartiershelfer investiert, verschärfen sich die Zustände. Dass die Stadt diese Einschätzung teilt, bestätigt sie in einem kürzlich erschienenen Zeitungsartikel in der Westdeutschen Zeitung.

Die Bürgergesellschaft Schinkenplatz hat eindrucksvoll dokumentiert, wie viele Häuser im Kronprinzenviertel bereits durch Monteuere belegt sind. Und auch aus der südlichen Innenstadt gibt es ähnlich schockierende Berichte und Dokumentationen.

Für uns als Eigentümer, Mieter und Akteure ist diese Entwicklung nicht nur unangenehm, sondern auch existenzgefährdend: Was sind Häuser wert, wenn sich in der Nachbarschaft eine solche Problemlage etabliert? Wo gibt es noch Wohnraum für Familien, Studierende oder Menschen, die gerne in der Innenstadt leben? Immer weniger Singlehaushalte, Familien, Paare und Senioren ziehen in die Innenstadt - sie finden keinen Wohnraum, fühlen sich hier aber auch nicht mehr wohl.

Menschen, die temporär in einer Wohnung wohnen, kümmern sich unserer Erfahrung nach nicht um eine regelkonforme Abfallbeseitigungen, oft sind ihnen geltende Regelwerke wie Parkverbote oder Ruhezeiten egal – Als Menschen, die dauerhaft in der Innenstadt wohnen, fühlen wir uns zunehmend in der Unterzahl.

Die Stadt hat keine Möglichkeit, gegen Monteurswohnungen vorzugehen. Jede einzelne Monteurswohnung in der Innenstadt muss genehmigt werden. Es gibt keine rechtliche Grundlage, um sie abzulehnen. Wir empfinden, dass so, wie sich Krefeld zurzeit verhält, es eine Einladung an fragwürdige Investoren ist, hier in Monteurshäuser zu investieren. Berichte aus der Südstadt bestätigen diese Einschätzung. Wir fordern die Politik auf, endlich eine Satzung zu schaffen, die eine gerechte Verteilung von Monteurswohnungen in der gesamten Stadt ermöglich: Das Handeln der Poilitik sichert unser Eigentum vor Wertverlust und sichert die soziale Struktur in den Vierteln. Unterstützen Sie uns bitte dabei, den Verfall der innerstädtischen Wohnquartiere aufzuhalten.

Thank you so much for your support, Bürgergesellschaft Schinkenplatz e.V., Krefeld
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 07/06/2026
Collection ends: 01/05/2027
Region: Krefeld-Mitte
Topic: Welfare

Translate this petition now

new language version

News

  • Liebe Unterstützende der Petition,

    vielen Dank, dass Sie sich für unser Anliegen einsetzen und Ihre Unterschrift abgegeben haben.
    Wir haben mittlerweile über 170 Unterschriften in der Onlinepetition und über 40 papierhafte Unterschriften sammeln können.
    Doch Sie können noch mehr helfen, damit die Probleme durch die Monteurs- und Ferienwohnungen eingedämmt werden und alle wieder eine faire Chance auf einen Wohnraum haben.

    1.)Weitersagen/ Unterschriften selbst sammeln
    Berichten Sie Ihren Familien, Freunden, Bekannten, Nachbarn oder Arbeitskollegen und Kolleginnen davon und bitten Sie um ihre Unterschrift. Dazu brauchen Sie nur bei OnlinePetition auf die Sammelbögen klicken, downloaden und fleißig auf „Unterschriftenjagd“ gehen.
    Sie können den QR-Code herunterladen, ausdrucken und ihn z.B. in den Hausflur zu hängen.
    Wenn Sie den Mut aufbringen aktiv den Link und den QR-Code zur Petition an verschiedenen Stellen auszuhängen wo viele Menschen sind, wäre das auch eine große Hilfe. Fragen Sie dazu Ihren Eigentümer für einen Aushang im Hausflur und bei verschiedenen öffentlichen Orten (Cafés, Geschäfte) nach, ob Sie dies aushängen dürfen.

    Bitte beachten Sie dabei:

    Das Aufhängen von Aushängen im öffentlichen Raum (Laternen- & Straßenschilder, Hauswände, Glasflächen, Verteilerkästen usw.) ist eine Ordnungswidrigkeit und darf nur mit Genehmigung der Stadtverwaltung, dem Hauseigentümer erfolgen. Andernfalls riskieren wir und unsere Partner ein Ordnungswidrigkeitsverfahren, bekommen eine Anzeige und eine Geldstrafe. Dies würde der Sache leider nicht hilfreich sein. Bitte sehen Sie also davon ab und stimmen Sie sich lieber mit uns ab.
    Wichtig ist, dass die Unterschreiber in Krefeld wohnen, damit die Stimme gezählt wird.

    2.)Verbreitung in Socialmedia
    Sie haben außerdem die Möglichkeit den Link zur Onlinepetition über Socialmedia zu verbreiten. Erklären Sie warum für Sie diese Petition wichtig ist und bitten Sie um Weiterverbreitung bei Ihren Followern und Freunden.

    3.)Leserbrief an die Presse
    Wenn die Politik eines scheut, dann Presse die sich nicht in ihrem Sinne äußert. Ein Leserbrief mit Ihrem Anliegen und Erklärung an die Politik warum Sie eine Wohnraumschutzsatzung befürworten, setzt die Politik unter Druck. Die Koalitionsparteien (CDU und SPD) wissen um ihre schlechten Wahlergebnisse und Umfragewerte, weshalb dieser zusätzliche Druck wahre Wunder bewirken kann und zum Umdenken anregt. Schildern Sie das Problem mit den Häuser in der Nachbarschaft und das die Monteurs- und Ferienwohnungen überhand nehmen und Ihre Immobilie darunter stark leidet. Ebenso können Sie als Inhaber eines Geschäftes, auch den Verlust von Kundschaft durch Parkplatznot aufzeigen. Als Mieter können Sie alles vorbringen, was Ihnen wichtig ist.

    Zeigen Sie gerne auch Verständnis für die Parteien! Eine Kommune will alle ihre Bürger und Bürgerinnen gut im Stadtrat vertreten und das ist keine einfache Aufgabe. Jeder kann sich mit einer Entscheidung verzetteln - auch die ehrenamtlichen Politiker. Bitten Sie um ein Umdenken um das Vertrauen in die Politik oder die einzelne Partei nicht ganz zu vernichten. Schreiben Sie nicht zuviel, damit der komplette Text abgedruckt wird.
    Rheinische Post: https://rp-online.de/info/kontakt/mail.php?tgt=rpbrief&site=rpo
    Westdeutsche Zeitung: https://www.wz.de/abo-service/kontakt-wz-leser-service_aid-32843999

    5.)Schreiben Sie an die Parteien
    Alle Parteien sind für die Bürgerschaft erreichbar und Sie erzeugen einen besonderen Druck, wenn Sie sich an die Parteien wenden. Die Mailadressen finden Sie im Ratsportal der Stadt Krefeld unter https://ris.krefeld.de/fraktionen .
    Bitte informieren Sie uns darüber ob Sie einen Leserbrief oder ein Schreiben an die Parteien/ Politik verfasst und versandt haben und leiten Sie es an uns weiter, damit wir immer alles vorliegen haben und damit gezielt bei der Politik arbeiten können.

    6.)Helfen bei der Datenerhebung
    Möchten Sie richtig einsteigen und aktiv bei der Untermalung der Notwendigkeit für eine WSS und gegen die weitere Ausbreitung der Monteurs- und Ferienwohnungen helfen? Wenn Sie Zeit und Lust haben, können wir Ihnen zeigen, wie man eine Liste mit den Monteurs- und Ferienwohnungen erstellt. Wenn solche Listen auch aus anderen Stadtteilen von Krefeld vorliegen, würde das äußerst hilfreich sein für uns alle. In Krefeld haben wir über 1.000 zweckentfremdete Wohnungen die dem normalen Wohnungsmarkt entzogen werden. Wir haben eine Liste für das Kronprinzenviertel erstellt und damit gerade einmal 9,1 % aller Wohnungen gelistet. Melden Sie sich bei uns und wir verabreden welche Stadtgebiete wichtig wären und welche Datenerhebungen für uns eine besondere Rolle spielen.

    Wir danken Ihnen für jede Art der Unterstützung und vorallem für Ihre Unterschrift unter unserer Petition.

    Mit herzlichen Grüßen

    Bürgergesellschaft Schinkenplatz e.V.
    Olivia Hardt, 1.Vorsitzende
    o.hardt@bg-schinkenplatz.de
    0151 220 267 78

  • Sehr geehrte Unterstützende,

    die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.

    Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

    Ihr openPetition-Team

Krefeld muss sich auch bzgl. Kurzzeitvermietungen dringend was einfallen lassen, damit die Wohnungsnot nicht immer schlimmer wird.

Das soll kein „Contra“ Argument sein, sondern ein grundsätzliches. Das Problem, auch was die Mieten angeht, sind zu wenig Wohnungen. Wenn nicht mehr Wohnungen zur Verfügung stehen wird kein einziges Problem gelöst. Mehr Wohnungen bedeutet weniger Bürokratie und Vorgaben beim Bauen, mehr Bauland, schnellere Genehmigung etc. DASS ist die Lösung, der Rest sind Symptome. Wenn jeder Qm. 1000 Regeln hat & jahrelang verhandelt werden muss gibts keinen Wohnraum

Why people sign

Es kann nicht sein, dass regulärer Wohnraum mehr und mehr kurzzeitig vermietet wird und dann für die Wohnungssuchenden fehlt.

Rechtliche Handhabe gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum gibt es genug, siehe Verfassung. Die kommunale Politik muss endlich tätig werden@

... um Wohnraum für die Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Die sogenannten Monteurswohnungen werden u.a. auch über AirBnB vermarktet oder direkt über eine Website

Damit Stadtteile lebendig und lebenswert bleiben, braucht es genügend Menschen, die sich dort beheimaten, Beziehungen aufbauen und Verantwortung für ihre Umgebung übernehmen, kurz: die Community bilden. Die Stadt als Kommune kann nur fuktionieren, wenn sie auf Communities aufbauen kann. Darum ist es unbedingt wichtig, diese zu unterstützen und ihren Lebensraum vor reiner Kommerzialisierung zu schützen.

Die Menschen in der Innenstadt brauchen Wohnraum

Tools for the spreading of the petition.

You have your own website, a blog or an entire web portal? Become an advocate and multiplier for this petition. We have the banners, widgets and API (interface) to integrate on your pages. To the tools

Translate this petition now

new language version

Help us to strengthen citizen participation. We want to support your petition to get the attention it deserves while remaining an independent platform.

Donate now