Mit unserer Petition soll erreicht werden, dass die Wolfspopulation begrenzt wird und die aktuelle Gesetzeslage dahingehend geändert wird.                                            

Begründung

Wir Bürger der Gemeinde Ralbitz/Rosenthal und umliegender Dörfer sind verärgert über den hohen Bestand der derzeitigen Wolfspopulation in unserer Region und mit den damit verbundenen Folgen: Der Beeinträchtigung der seit 150 Jahren gewachsenen Kulturlandschaft, dem Zurückdrängen der naturnahen Weide- und Nutztierhaltung, der Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Menschen in der Natur sowie den zunehmenden Sicherheitsbedenken der Bürger. Wir verlangen ein Stoppen dieser Entwicklung. In den letzten drei Jahren kam es zu 45 Wolfsangriffen auf Schafherden, davon zehn in unserer Gemeinde. In einem Vortrag des Wolfsbüros Sachsen wurde uns eine weitere Erhöhung der Populationsdichte für die kommenden Jahre in Aussicht gestellt. Wir Dorfbewohner sind schon heute immer öfter Wolfsbegegnungen am  bzw. auch im Dorf ausgesetzt. Dieser Zustand ist  unnatürlich. Das europäische Gesetz zum Schutz des Wolfes als bedrohtes Tier kann für unsere Lausitzer Region nicht mehr undifferenziert angewendet werden. Wir haben schon jetzt die höchste Wolfsdichte in ganz Europa. Eine Bestandsreduktion, wie sie in Schweden, Norwegen, Finnland oder der Slowakei durchgeführt wird, ist durchzusetzen. Was beim Kormoran möglich war, ist beim Wolf dringend angezeigt. Das ist Ziel unseres Begehrens.    Die Initiativgruppen der Dörfer: Cunnewitz, Rosenthal, Ralbitz, Naußlitz, Schönau, Schmerlitz,  Laske, Zerna, Sollschwitz, Caßlau, Doberschütz, Horka, Gemeinde Puschwitz, Radibor, Brohna.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Initiative " Wolfsgeschädigter / besorgter Bürger" aus Neschwitz/ Caßlau
Frage an den Initiator

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  • Sehr geehrte Mitunterzeichner,

    mit Schreiben vom 18.07.2018 wurden wir von der Vorsitzenden des Petitionsausschusses Frau K. Lauterbach dahingehend informiert, "dass aufgrund umfangreicher Sachverhaltsrecherchen die Bearbeitung unserer Petition noch nicht abgeschlossen werden konnte, so dass von uns weiterhin Geduld erbeten wird."

    Sobald uns eine Antwort über die Landtagsentscheidung in Dresden
    erreicht, informieren wir weiter.

    Mit freundlichen Grüßen
    G. Lebsa - Petent

  • Sehr geehrte Mitunterezichner,

    ich möchte Ihnen mitteilen, dass der Empfang unserer Petition am 12.01.2018 durch den Petitionsdienst im Sächsischen Landtag bestätigt wurde.
    Damit wurde das Petitionsverfahren eröffnet.

    MIt freundlichen Grüßen

    G. Lebsa (Petent)

  • Liebe Unterstützende,

    ich möchte Sie darüber informieren, dass die Übergabe der Petition "Begrenzung der Wolfspopulation" am 10.01.2018 im sächsischen Landtag in Dresden erfolgt ist.. Der Landtagspräsident Dr. M. Rößler und die Vorsitzende des Petitions-Ausschusses nahmen sie persönlich unter Anwesenheit zahlreicher Medien in Empfang. Es wurde reichlich berichtet.
    Nun warten wir auf weitere Informationen aus Dresden.

    Meinen aufrichtiger Dank für Ihre Unterstützung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Im Namen der Initiativgruppe
    G. Lebsa

Pro

Lest die EU Richtline 92/43/EWG vom 21.5.1992 (auch bekannt als FFH-Richtline)! Dort heißt es im Artikel 22: Bei der Ausführung der Bestimmungen dieser Richtline gehen die Mitgliedstaaten wie folgt vor: (a) Sie prüfen die Zweckdienlichkeit einer Wiederansiedelung ... vorausgesetzt, eine Untersuchung hat unter Berücksichtigung unter anderem der Erfahrungen ... Betroffener ergeben, daß eine solche Wiederansiedlung wirksam zur Wiederherstellung der betreffenden Arten beiträgt, und die Wiederansiedlung erfolgt erst nach entsprechender Konsultierung der betroffenen Bevölkerungskreise; ...

Contra

Immer die gleichen Märchen von einer zu großen Wolfspopulation.Wölfe haben Reviere, die sie hart verteidigen, also kann die Höhe der Tiere in einem Revier gar nicht steigen.Wenn man sich hier noch die Rechtschreibung und Grammatik einiger Unterstützer anschaut, kann man sich vorstellen, wie es da mit dem Weidetierschutz steht. Obergrenze hin oder her der Wolf ist da und das wird so bleiben, weil er geschützt ist. Was wollt Ihr also, wenn ein Tier entnommen wird, besetzt ein anderes das Revier. Aber die Übergriffe passieren immer da, wo man es immer noch nicht begriffen hat.